Getreide: Archiv

Archiv zu Getreide, 2.10.2003 bis 11.11.2011

Pro Gramm Ballaststoff ein Prozent weniger Darmkrebs

Mit jedem Gramm Ballaststoff in der täglichen Nahrung sinkt das Risiko für Darmkrebs um ein Prozent. Das haben britische Experten aus 25 Studien mit fast zwei Millionen Teilnehmern berechnet. Besonders viel Ballaststoffe sind in Haferflocken und anderen Getreide- und Vollkornprodukten enthalten. [2979]

11. November 2011  –  Telegraph

Neue Regeln für Baby-Ernährung

Bis zum fünften Monat ausschliesslich Stillen (oder Säuglingsnahrung «Pre-» oder «1-»). Ab dem fünften bis siebten Monat zusätzlich als Beikost erster Brei mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch, später auch zweiter Brei mit Getreide und Milch. Ab dem sechsten bis achten Monat dritter Brei mit Getreide und Obst. Ab dem zehnten Monat schrittweise Familienkost einführen, beginnend etwa mit weichem Brot. Ab Ende des ersten Lebensjahres Kuhmilch zum Trinken. Auf diese gemeinsamen Empfehlungen haben sich jetzt deutsche Experten und Organisationen für Ernährung und Kindergesundheit geeinigt. [2665]

14. Juli 2010  –  Ärztezeitung

Wie Essen das Klima verändert

Was die Menschen essen, hat einen grossen Einfluss auf die Bildung von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan und damit auf die Klimaerwärmung. Während pro Kilogramm Gemüse, Früchte, Pasta, Getreide, Eier und Geflügel nur etwa dieselbe Menge an Treibhausgasen entsteht, sind es bei Rindfleisch, Käse und Schweinefleisch bis zu dreissig mal mehr. Bei Rindern trägt vor allem das Gas, das beim Wiederkäuen im Darm entsteht, zur Klimaerwärmung bei. Somit sind die Nahrungsmittel, die für den Menschen am gesündesten sind, auch am besten für das Klima. [2086]

24. April 2009  –  PubMed PMID: 19339402

Vielfalt an Gemüse senkt Krebsrisiko

Wer auf dem Teller für viel vegetarische Abwechslung sorgt, läuft weniger Gefahr, an Krebs der Speiseröhre zu erkranken. Das zeigt eine Studie an über tausend Patienten in der Schweiz und in Italien. Günstig gegen Krebs ist nicht nur die Menge an Früchten und Gemüse, sondern auch ihre Vielfalt. Keine Rolle spielt Abwechslung bei Getreideprodukten, und beim Fleisch wirkt sich Vielfalt eher krebsfördernd aus. [1873]

26. Mai 2008  –  PubMed PMID: 18487075

Paranüsse gegen Selenmangel

Die Böden in der Schweiz sind arm an Selen. Deshalb droht Menschen, die sich nur von Produkten aus einheimischem Getreide ernähren, unter Umständen ein Mangel an diesem wichigen Spurenelement. Das lässt sich sehr leicht durch täglichen Konsum von zwei Paranüssen verhüten. Das zeigt ein Experiment in Neuseeland, wo die Böden ebenfalls sehr wenig Selen enthalten. Zwei Paranüsse enthalten etwa hundert Mikrogramm Selen. [1812]

27. Februar 2008  –  PubMed PMID: 18258628

Gemüse senkt Risiko für Crohn bei Kindern

Die Crohn-Krankheit, eine chronische Entzündung des Darmes, kommt seltener vor bei Kindern, die regelmässig Gemüse essen. Günstig wirken auch Früchte, Fisch, Olivenöl, Getreide und Nüsse. Das zeigt eine Studie an dreihundert Kindern in Kanada. [1770]

27. Dezember 2007  –  PubMed PMID: 18092347

Folsäure gegen Schlaganfall

In den USA und in Kanada reichert man seit einigen Jahren Produkte aus Getreide mit Folsäure an. Seither sterben dort jedes Jahr etwa zwei bis fünf Prozent weniger Menschen an Hirnschlag. In England und Wales, wo man die Nahrung nicht anreichert, ist die Sterblichkeit gleich geblieben. [1264]

20. März 2006  –  Circulation 2006;113:1335

Baby: Getreidebrei erst ab dem vierten Monat

Wer seinem Baby schon in den ersten drei Monaten des Lebens Weizen, Gerste oder Roggen gibt, macht es anfällig auf Allergie gegen Gluten (Kleber) mit ernsten Problemen der Verdauung (Zöliakie). Ideal ist der erste Brei zwischen dem vierten und dem sechsten Monat. Bei einem späteren Erstkontakt steigt das Risiko wieder. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend Babys in Denver. [1049]

23. Mai 2005  –  JAMA 2005;293:2343

Abnehmen mit Vollkorn

Wer Gewicht verlieren will, soll möglichst viel Vollkorn mit Fasern und möglichst wenig raffinierte Getreideprodukte essen. Das zeigt eine Studie an über 70'000 Frauen in den USA. [638]

11. November 2003  –  Am J Clin Nutrition 2003;78:920

Der erste Getreidebrei: am besten im 4. bis 6. Monat

Wann ein Baby seinen ersten Brei oder Schleim mit Getreide bekommt, scheint wichtig zu sein für das Risiko, später an Diabetes zu erkranken: Findet der erste Kontakt mit Getreide ganz früh oder eher spät im Leben statt, kann das Risiko für erblich belastete Babys bis zu 5-mal höher sein als im idealen Zeitfenster. Dieses reicht vom 4. bis zum 6. Monat. [599]

2. Oktober 2003  –  JAMA 2003;290:1713

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