
News zu Gemüse
Haare: Besser Bohnen als teures Shampoo
Nahrung mit viel Eiweiss und essentiellen Fettsäuren ist für ein schönes Haar wichtiger als Haarpflegeprodukte, sagt der amerikanische Lebensmittel-Experte Phil Lempert: Besonders haarwuchsfördernd seien Bohnen, Linsen, Nüsse und grünes Blattgemüse, aber auch tierische Eiweisslieferanten wie Eier oder Geflügel. [3089]
19. April 2012 – UPI Health News
Schokolade: Kalorien, die sich selber verbrennen?
Menschen, die regelmässig Schokolade essen, sind schlanker als solche, die das wenig oder nie tun. Der Unterschied ist zwar gering, aber nicht zufällig, wie eine amerikanische Studie mit über tausend Teilnehmern zeigt. Schokolade enthält neben Zucker und Fett auch viele Antioxidantien. Diese kurbeln den Stoffwechsel an, was auch die Verbrennung von Kalorien fördere, vermuten die Forscher. Dennoch ist Schokolade zum Abnehmen keine gute Idee. Antioxidantien sind auch in Früchten, Gemüse und Nüssen enthalten - befrachtet mit viel weniger Kalorien. [3074]
27. März 2012 – Ärztezeitung
Früchte und Gemüse statt Makeup
Drei Portionen gelbe und rote Früchte und Gemüse pro Tag geben der Haut eine gesunde Farbe - ganz ohne teures Makeup und Selbstbräuner. Bei einem Versuch mit 35 Studenten in Schottland war die Wirkung der Ernährung nach sechs Wochen deutlich erkennbar. Sogar der gewünschte Farbton lässt sich beeinflussen: viel Karotten verstärken den gelblichen Anteil, viel Tomaten den rötlichen Anteil der Hautfarbe. [3063]
12. März 2012 – UPI Health News
Bei Osteoporose richtig reagieren
Hat der Arzt eine Osteoporose (Knochenschwund) festgestellt, soll man oder frau sich nicht schonen, sondern erst recht Sport treiben, am besten leichtes Krafttraining und Gymnastik. Viel Milch, Fisch, Sojaprodukte und Gemüse zu sich nehmen, um den Körper mit Kalzium und Vitamin D zu versorgen. Nach einer Knochenoperation an der Wirbelsäule ist heute keine Bettruhe mehr nötig. (Quelle: Dachverband Osteologie DVO) [3030]
25. Januar 2012 – Ärztezeitung
Die besten Nahrungsmittel gegen Stress
Putenfleisch, Geflügel, Thunfisch, Spinat und anderes Gemüse, Soja, Milch, Lachs und Eier enthalten viel Tryptophan, einen Bestandteil von beruhigenden Substanzen im Gehirn. Vollkornprodukte helfen dem Körper, das Tryptophan besser aufzunehmen. Walnüsse, Lachs und Sardinen enthalten Omega-3-Fette, wichtige Bausteine für Nerven. Diese benötigen auch das Spurenelement Zink, enthalten in Spinat, Lammfleisch und natürlich gehaltenem Rind. Kamillen- und andere Kräutertees beruhigen, entspannen und helfen beim Einschlafen. Die Tipps stammen vom amerikanischen Supermarktguru Phil Lempert. [3008]
22. Dezember 2011 – UPI Health News
Saucen, damit Gemüse auch Kindern schmeckt
Die meisten Kinder essen nur ungern Gemüse. Schuld daran sind Bitterstoffe, auf die Kinder besonders empfindlich reagieren. Wie Saucen und Dips die Bitterstoffe übertönen können, haben Ernährungsforscher in Philadelphia getestet. Fett- und Salzgehalt spielen keine Rolle. Sehr gut wirken zum Beispiel Apfelmus und Saucen auf Joghurtbasis. [3002]
14. Dezember 2011 – Ärzteblatt
Entwarnung: Glutamat schadet nicht
Der Geschmacksverstärker Glutamat ist für die Gesundheit unbedenklich, sagen deutsche Experten. Glutamat kommt von Natur aus in vielen schmackhaften Lebensmitteln vor, so etwa in Milch, Fleisch, Fisch und Gemüse. Im Verhältnis zu ihrer Grösse nehmen Babys beim Stillen mehr Glutamat auf als jemals später in ihrem Leben. [2978]
10. November 2011 – Welt
Vier gesunde Regeln gegen plötzlichen Herztod
Nicht rauchen, schlank bleiben, täglich eine halbe Stunde Sport treiben und sich gesund ernähren mit viel Obst und Gemüse - wer sich an diese vier Regeln hält, senkt sein Risiko für plötzlichen Herztod um 90 Prozent. Das haben Forscher aus Daten von mehr als achzigtausend amerikanischen Frauen berechnet. [2903]
11. Juli 2011 – Ärzteblatt
Gesund essen, zwanzig Jahre länger leben
Viel Obst und Gemüse, viel Fisch, wenig Fleisch, besonders wenig rotes Fleisch, wenig Kalorien, kein oder nur wenig Alkohol - wer sich nach dieser Formel ernährt, kann die Zahl seiner gesunden Lebensjahre um bis zu zwanzig vermehren. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE. Vitaminpillen und andere Nahrungszusätze bringen dagegen keinen Nutzen, können sogar eher schaden, warnt die DGE. [2877]
30. Mai 2011 – Welt
Gemüse gut waschen, am besten kochen
Die aktuelle Epidemie von blutigem Durchfall in Deutschland könnte von schlecht gewaschenem Obst, Gemüse oder Salat ausgegangen sein. Der Erreger ist die Darmbakterie EHEC, die vor allem mit dem Kot von Kühen und anderen Wiederkäuern übertragen wird. Auch beim Baden in verschmutztem Wasser kann man sich mit dem Keim anstecken. [2873]
24. Mai 2011 – Ärztezeitung
Wie lange bleibt radioaktive Strahlung gefährlich?
In den ersten vier Tagen nach dem Atomunfall sind aus dem Reaktor von Fukushima im Vergleich zur Gesamtmenge aus Tschernobyl etwa halb so viel radioaktives Cäsium und etwa ein Fünftel so viel radioaktives Jod in die Umwelt gelangt. Jod zerfällt schnell: Bei einer Halbwertszeit von wenigen Tagen ist es nach drei Monaten vollständig abgebaut. Cäsium hingegen hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren. Es gelangt über die Nahrung (z.B. Blattgemüse, Milch) in den Organismus. Besonders gefährlich ist Strontium, das an Stelle von Kalzium in die Knochen eingebaut wird. [2832]
23. März 2011 – NZZ
Ballaststoffe aus Vollkorn verlängern das Leben
Um ein Viertel bis um die Hälfte geringer ist das Risiko, vorzeitig an einer Herz- oder Lungenkrankheit oder an einer Infektion zu sterben für Personen, die viel Vollkornprodukte essen - verglichen mit Personen, die das selten oder nie tun. Das zeigt die grösste bisher publizierte Studie dieser Art: Mehr als eine Drittelmillion Männer und Frauen sind über Jahre hinweg beobachtet worden. Auch Ballaststoffe aus Obst und Gemüse sind gesund. Sie schützen vor allem gegen Infektionen und Erkrankungen der Atemwege. [2811]
17. Februar 2011 – Ärzteblatt
Achtmal am Tag - besser als fünfmal
«Achtmal am Tag» Früchte und Gemüse essen hält besser gesund als die oft gehörte Empfehlung «fünfmal ...». Das zeigt eine europaweite Studie an über dreihunderttausend Personen. Acht Portionen Früchte und Gemüse senken das Risiko für vorzeitigen Herztod um durchschnittlich 22 Prozent. Eine Portion wiegt 80 Gramm und entspricht der Hälfte jeweils eines mittelgrossen Apfels, einer Birne, Orange oder Banane, einer ganzen Kiwi oder einer kleinen Karotte. [2810]
16. Februar 2011 – WebMD
Mit Vitaminpillen lässt sich Demenz bestimmt nicht heilen, aber vielleicht vorbeugen und verlangsamen. Vitamin B kann die Zellen des Gehirns gegen Abbau widerstandsfähiger machen. Dies zeigen Studien in England und Norwegen. Vitamine wirken allerdings nur solange die Krankheit in ihren Anfängen steckt. Vitamin B kommt natürlich in Reis, grünem Gemüse, Eiern, Fisch und Fleisch vor. Bei Vitaminpräparaten ist Vorsicht geboten, da zu hohe Vitamindosen andere Krankheiten fördern können, zum Beispiel Krebs. [2708]
10. September 2010 – Spiegel
Neue Regeln für Baby-Ernährung
Bis zum fünften Monat ausschliesslich Stillen (oder Säuglingsnahrung «Pre-» oder «1-»). Ab dem fünften bis siebten Monat zusätzlich als Beikost erster Brei mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch, später auch zweiter Brei mit Getreide und Milch. Ab dem sechsten bis achten Monat dritter Brei mit Getreide und Obst. Ab dem zehnten Monat schrittweise Familienkost einführen, beginnend etwa mit weichem Brot. Ab Ende des ersten Lebensjahres Kuhmilch zum Trinken. Auf diese gemeinsamen Empfehlungen haben sich jetzt deutsche Experten und Organisationen für Ernährung und Kindergesundheit geeinigt. [2665]
14. Juli 2010 – Ärztezeitung
Viel Fisch, Nüsse, Obst, Gemüse und Salat, aber nur wenig Rind- und Schweinefleisch - so sieht die Ernährung aus, mit der ältere Menschen das Risiko für Alzheimer reduzieren können - laut neusten Studien um fast 40 Prozent. Es handelt sich also um die schon bekannte Mittelmeerdiät, angereichert mit Nüssen. [2628]
1. Juni 2010 – Ärztezeitung
Braune Haut ohne Sonne und Solarium
Obst und Gemüse sind gesunde, natürliche Selbstbräuner. Wer nach der empfohlenen Regel fünf Portionen am Tag konsumiert, bekommt auch ohne Sonne eine gesunde Hautfarbe. Für die meisten Menschen ist die durch Ernährung bewirkte Bräune attraktiver als das Braun aus dem Solarium oder vom Badestrand. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie. Vermutlich sind gelbliche und rötliche Farbstoffe, Carotinoide, in Obst und Gemüse für die Bräunung der Haut verantwortlich. [2610]
25. Mai 2010 – Bild
Diabetes auch ohne Medikamente behandeln
Mit der richtigen Ernährung und regelmässiger Bewegung können die meisten Diabetiker ohne Medikamente leben. Von Diäten raten alle führenden Experten ab: Sie empfehlen eine gesunde, ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch. Nicht Zucker sei das Hauptproblem, sondern Fett. Optimal für Diabetiker sind pro Woche drei- bis viermal eine Stunde Walking, Jogging, Radfahren, Schwimmen oder eine ähnliche Tätigkeit. [2566]
2. Mai 2010 – Welt
Viel Eiweiss beschleunigt Pubertät
Kinder, die sich besonders eiweissreich ernähren, kommen etwa ein halbes Jahr früher als andere in die Pubertät. Das zeigen Untersuchungen am Institut für Kinderernährung in Dortmund. Eiweiss ist auch wichtig für den Aufbau der Knochen und Muskeln in der Kindheit und Jugend - am besten kombiniert mit viel Obst und Gemüse. [2564]
30. April 2010 – Ärztezeitung
Kleinkinder brauchen mehr Kalorien
Immer mehr Eltern, besorgt um eine gesunde Ernährung, geben ihren Kleinkindern zuviel Gemüse und Früchte und zuwenig kalorienreichen Brei und eisenhaltiges Fleisch. Dies zeigt eine Umfrage in mehreren britischen Kindergärten. Kinder im Wachstum brauchen kalorienreichere Nahrung als Erwachsene, betonen britische Experten. [2539]
19. April 2010 – BBC
Gesundes Essen, bessere Schulnoten
An 80 britischen Schulen haben sich die Noten der Schüler deutlich verbessert, nachdem die Schulkantinen vor fünf Jahren auf mehr Obst und Gemüse und weniger Fett und Fleisch umgestellt haben. Vor allem in Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften schnitten die Schüler besser ab als vorher. Auch waren sie um 15 Prozent weniger krank. [2536]
18. April 2010 – Express
5 am Tag schützt kaum vor Krebs
Die weltweite Kampagne, die fünfmal am Tag Obst und Gemüse empfiehlt, schützt kaum vor Krebs. Nur um winzige 3 Prozent, statistisch zwar signifikant, aber praktisch unbedeutend, sinkt das Risiko laut einer Langzeitstudie an fast einer halben Million Menschen in den USA. Zehnmal grösser ist jedoch die positive Wirkung auf Herz und Kreislauf: Hier sinkt das Risiko um 30 Prozent. Hinzu kommen ein besserer Schutz gegen Diabetes und zahlreiche weitere positive Wirkungen. «Fünf am Tag» ist also weiterhin ein guter Rat. [2517]
8. April 2010 – Ärztezeitung
Grünkohl für scharfe Augen im Alter?
Lutein, ein gelblicher Farbstoff aus Grünkohl, kann laut einer Studie aus Jena möglicherweise vorbeugend gegen Makula-Degeneration helfen. Bei diesem Augenleiden degeneriert der schärfste Punkt des Sehens auf der Netzhaut. Einer von drei Senioren ist irgendwann in seinem Leben davon betroffen. Damit der Kohl aber wirkt, müsste man täglich hundertfünfzig Gramm davon essen, haben die Jenaer Forscher berechnet. Lutein kommt auch in Spinat, Rucola und Kresse vor. Statt tellerweise Kohl zu essen, dürfte man mit einer abwechslungsreichen Ernährung und viel Gemüse wohl besser fahren. [2474]
15. März 2010 – Ärztezeitung
Tofu statt Fleisch schadet der Umwelt
Wer statt einheimischem Rind oder Schwein das rein vegetarische Produkt Tofu auf den Teller bringt, isst nicht etwa ökologischer. Ganz im Gegenteil, denn für Soja-Plantagen wird in der Dritten Welt oft Urwald gerodet, und die Herstellung von Tofu verschlingt viel Energie. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Uni Cranfield. Nach Ansicht der britischen Forscher nützen Vegetarier der Umwelt nur, wenn sie das Fleisch durch Brot, Pasta, Kartoffeln und Gemüse ersetzen. [2409]
13. Februar 2010 – Daily Mail
Kinderwunsch: Vorteil mit Folsäure
Das Vitamin Folsäure kann bei Männern die Zahl der Spermien um bis zu drei Viertel erhöhen und ihre Qualität um ein Drittel verbessern. Das Spurenelement Zink unterstützt diese Wirkung. Das zeigen Studien der Universität Berkeley. Folsäure kommt in grünem Gemüse vor. Paaren mit Kinderwunsch empfehlen Experten zusätzlich ein Präparat mit täglich 400 Mikrogramm Folsäure. [2309]
18. Januar 2010 – Medical Tribune
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