Geburt: Archiv 51 bis 60

Archiv zu Geburt, 27.11.2003 bis 20.6.2005

Sichere Hausgeburt

Die Geburt zu Hause mit einer erfahrenen Hebamme ist für Mutter und Kind ebenso sicher wie eine Geburt im Spital. Zudem löst sie weniger ärztliche Eingriffe aus, wenn der Arzt das Risiko als gering eingeschätzt hat. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünftausend Geburten in den USA und in Kanada. [1069]

20. Juni 2005  –  British Medical Journal 2005;330:1416

CP: Buben empfindlicher

Das Risiko für ein Baby, cerebral gelähmt zu werden, ist am kleinsten bei idealem Geburtsgewicht. Bei sehr leichten und bei sehr schweren Babys nimmt es stark zu - bei Buben doppelt so stark wie bei Mädchen. Das zeigt eine Untersuchung bei über 3000 Babys in fünf europäischen Ländern. [1037]

5. Mai 2005  –  Arch Dis Childhood 2005;90:474

Baby: nicht zu schnell zunehmen

Eltern freuen sich, wenn ihr Baby in der ersten Woche nach der Geburt kräftig zunimmt. Doch aufgepasst: Zu viel Babyspeck stellt die Weichen für ein späteres Übergewicht als Erwachsene. Das zeigt eine Studie an über 600 Babys in den USA, die mit dem Schoppen aufgezogen worden sind. [1030]

26. April 2005  –  Circulation 2005;111:1897

Feinstaub schadet dem Fetus

Die Verschmutzung der Luft mit feinstem Staub schadet der Entwicklung der Babys im Mutterleib. Sie wiegen bei der Geburt deutlich weniger als Babys, deren Mütter die neun Monate der Schwangerschaft in sauberer Luft verbracht haben. Das zeigt eine Studie in Kalifornien. [984]

21. Februar 2005  –  Pediatrics 2005;115:121

Unruhige Beine in der Schwangerschaft

Frauen im letzten Drittel der Schwangerschaft leiden oft an unruhigen Beinen (Restless Legs Syndrom). Die gute Nachricht: Nach der Geburt verschwindet das Leiden meistens wieder. [902]

28. Oktober 2004  –  Neurology 2004;63:1065

Im Winter geboren, eher herzkrank

Frauen, die im Winter auf die Welt gekommen sind, haben ein um 25 Prozent höheres Risiko für koronare Herzkrankheit. Man vermutet die kalte Temperatur im Freien als Ursache, doch weiß man nicht, wie sie wirkt und ob das schon in der Schwangerschaft oder erst nach der Geburt der Fall ist. [773]

30. April 2004  –  Heart 2004;90:381

Extrem leichte Babys holen auf

Babys, die bei der Geburt zwischen einem Pfund und einem Kilo wiegen und sich danach normal entwickeln, sind bis zur Pubertät meistens noch leichter als ihre Altersgenossen. Danach holen sie auf und sind mit etwa 20 ungefähr gleich groß wie ihre Eltern und meistens sogar etwas schwerer. [768]

24. April 2004  –  Arch Dis Childhood 2004;89:347

Babys Gewicht und späterer Blutdruck

Je leichter ein Baby geboren wurde, desto höher ist später sein Blutdruck, statistisch gesehen. Der Einfluss ist aber nur schwach: pro Kilo Gewicht bei der Geburt macht er im Alter von 30 bis 40 Jahren nur gerade 3 Millimeter Hg aus. [753]

7. April 2004  –  Int J Epidemiology 2004;33:154

Blutdruck nicht in die Wiege gelegt

Das Gewicht bei der Geburt hat sich in vielen Studien als maßgebend für die spätere Gesundheit erwiesen. Doch für den Blutdruck gilt das offenbar nicht. Das zeigt eine Studie an 250 Babys, die im Alter von über 11 Jahren noch einmal untersucht worden sind. [712]

13. Februar 2004  –  Hypertension 2004;43:203

Bittersalz vor Frühgeburt

Wenn Frauen, die unmittelbar davor stehen, ein Kind viel zu früh zur Welt zu bringen, eine Infusion mit Bittersalz (Magnesiumsulfat) bekommen, ist das Risiko für spätere Bewegungsstörungen beim Baby deutlich kleiner. [654]

27. November 2003  –  JAMA 2003;290:2669

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