Geburt: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Geburt, 3.8.2005 bis 23.3.2007

Keine Eile beim Abklemmen der Nabelschnur

Wartet man nach der Geburt eine bis anderthalb Minuten mit dem Abklemmen der Nabelschnur, wird das Hirn des Babys besser mit Sauerstoff versorgt als mit der üblichen Methode, die Nabelschnur sofort abzuklemmen. Das zeigt ein Versuch bei 39 Frühgeburten am Unispital Zürich. [1569]

23. März 2007  –  Pediatrics 2007;119:455

Syphilis kehrt nach China zurück

Nach einer massiven Epidemie in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts war es in China gelungen, die Syphilis bis 1980 faktisch auszurotten. Jetzt ist sie wieder massiv auf dem Vormarsch: In den letzten Jahren hat die Häufigkeit um das Zweitausendfache zugenommen - von 0,01 auf rund 20 Fälle pro hunderttausend Geburten. [1506]

16. Januar 2007  –  Lancet 2007;369:132

Retortenbabys anfälliger

Retortenbabys, gezeugt durch In-Vitro-Fertilisation (IVF), sind vor allem um die Geburt anfälliger für gesundheitliche Störungen und müssen öfter im Spital behandelt werden als natürlich gezeugte Babys. Besonders anfällig sind Mehrlinge, doch auch bei einzeln geborenen hat die Retortenzeugung einen messbar negativen Einfluss. Zu diesem Ergebnis kommt eine finnische Studie an über viertausend Retorten- und über hundertneunzigtausend natürlich gezeugten Babys. [1484]

15. Dezember 2006  –  Pediatrics 2006;118:1819

Das erste Lebensjahr beeinflusst die letzten

Viel wichtiger als die Frage, wieviel ein Baby bei der Geburt wiegt, ist sein Wachstum im ersten Lebensjahr. Ein gesundes Wachstum stellt positive Weichen für das ganze Leben bis ins hohe Alter, wie eine Studie an mehr als zweitausend Personen in England nachweist: Stürze sind viel seltener und der Händedruck ist kräftiger bei Personen, die als Kleinkind gut bis überdurchschnittlich gewachsen sind. [1443]

19. Oktober 2006  –  Am J Epidemiology 2006;164:665

Nach Schwangerschaft auf Gewicht achten

Frauen, die nach der Geburt eines Babys ihr Gewicht halten, haben bei einer späteren Geburt am wenigsten Probleme. Bei einer Zunahme zwischen den Schwangerschaften nimmt das Risiko von Komplikationen zu. Das zeigt eine Studie an über hunderttausend Frauen in Schweden. [1430]

2. Oktober 2006  –  Lancet 2006;368:1164

Kind zu dick: 50 Prozent mehr Asthma

Kinder mit Übergewicht haben ein um die Hälfte höheres Risiko für Asthma als normal schwere Kinder. Bei Kindern, die bei der Geburt besonders schwer waren, ist das Risiko für Asthma um 20 Prozent erhöht. Diese Zahlen hat man aus ingesamt zwölf Studien errechnet. Sowohl Asthma als auch Übergewicht haben bei Kindern in den letzten Jahren zugenommen. [1302]

5. Mai 2006  –  Arch Dis Childhood 2006;91:334

Drei Jahre Abstand zwischen Geburten ideal

Medizinisch gesehen ist es für ein Baby am besten, wenn es mindestens anderthalb und höchstens fünf Jahre nach seinem älteren Geschwister auf die Welt kommt. Es hat dann die besten Chancen, zum richtigen Termin und mit einem gesunden Gewicht den Start ins Leben zu beginnen. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung von weltweit über sechzig Studien. [1291]

24. April 2006  –  JAMA 2006;295:1809

Kaffee in der Schwangerschaft

Bis zu drei Tassen täglich darf eine schwangere Frau trinken, ohne das werdende Kind zu gefährden. Mit vier bis sieben Tassen nimmt das Risiko eines Aborts oder einer Totgeburt um ein Drittel zu, mit acht und mehr Tassen sogar um mehr als die Hälfte. Das zeigt eine Studie an über achtzigtausend Schwangeren in Dänemark. [1185]

29. November 2005  –  Am J Epidemiology 2005;162:983

Mehr Geburtsfehler durch schmutzige Luft

Feinstaub, Ozon und andere Schadstoffe in der Luft stören die Entwicklung des Fötus in der dritten bis achten Woche der Schwangerschaft. In Texas haben sich die Zahlen von Herzklappen- und anderen Geburtsfehlern verdoppelt, wenn die Luftbelastung in der fraglichen Zeit am höchsten war, verglichen mit der niedrigsten Belastung. [1116]

24. August 2005  –  Am J Epidemiology 2005;162:238

Asthma durch frühes Passivrauchen

Erwachsene, deren Mutter in der Schwangerschaft oder in der Zeit nach der Geburt geraucht hat, sind dreimal häufiger von Asthma betroffen als Personen, deren Eltern nie geraucht haben. Das zeigt eine Studie an über 2000 Personen in Norwegen. [1101]

3. August 2005  –  Respiratory + Critical Care 2005;172:61

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