Geburt: Archiv 21 bis 30

Archiv zu Geburt, 3.12.2007 bis 18.3.2010

Die natürliche Müllabfuhr des Immunsystems

Antikörper bildet das Immunsystem nicht nur gegen Viren, Bakterien und andere gefährliche Eindringlinge von aussen. Von Geburt an produziert es auch die natürlichen Antikörper (NAK). Diese spüren im Körper alles auf, was verschlissen ist und daher entsorgt werden muss. Mangel an Bewegung und ungesunde Ernährung fördern den Verschleiss, was die NAK überfordert. Die NAK-Forschung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen: Man hofft, auf dieser Grundlage bessere Medikamente gegen Krebs und Alzheimer entwickeln zu können. [2483]

18. März 2010  –  NZZ

Känguruh-Methode kann «tote» Babys retten

In Südamerika, Afrika, Indien und Pakistan sind Totgeburten dank einer einfachen, aber wirksamen Methode um ein Drittel zurückgegangen: Das vermeintlich tote Baby wird auf den Bauch der Mutter gelegt, wo es Wärme bekommt und den Herzschlag der Mutter spürt. Zusätzlich weckt sanfte Massage am Rücken und an den Fusssohlen die Lebensgeister. Diese «Känguruh-Methode» hat sich auch im Westen bewährt, vor allem nach Frühgeburten. [2431]

22. Februar 2010  –  Ärzteblatt

Gen-Test ermittelt Risiko für Frühgeburt

Das Gen IL6R steuert bestimmte Substanzen, mit denen das Immunsystem Infektionen bekämpft. Kommt dieses Gen bei Mutter und Fötus in ungünstigen Varianten vor, verdoppelt sich das Risiko für eine Frühgeburt. Jedes Jahr kommen weltweit etwa 13 Millionen Babys zu früh zur Welt. Viele haben ein Leben lang Probleme mit der Gesundheit. Allerdings ist auch der Gen-Test bei Ungeborenen nicht ohne Risiko: In einem von hundert Fällen löst er eine Fehlgeburt aus. [2381]

5. Februar 2010  –  Spiegel

Retortenbabys neigen später zu Übergewicht und Diabetes

Babys aus einer Zeugung im Reagenzglas neigen dazu, besonders leicht auf die Welt zu kommen und an allerlei Geburtsgebrechen zu leiden. Nun hat man einen wichtigen Grund dafür gefunden: Die Gene, selbst wenn sie die Fortpflanzung unbeschadet überstanden haben, arbeiten nicht richtig. Schuld daran ist offenbar die veränderte Umgebung der Zellen im Reagenzglas. Dies zeigt eine neue Studie der Temple Uni in Philadelphia. Die Forscher befürchten, dass diese Schäden an die Nachkommen übergehen, falls die Retortenbabys später einmal selbst Kinder bekommen. [2284]

12. Januar 2010  –  Telegraph

Kinder im Rauch werden zappelig

Kinder, die passiv dem Rauch von Tabak ausgesetzt sind, werden im Schulalter eher hyperaktiv und haben mehr Mühe, sich zu konzentrieren. Dieses Risiko ist um das Doppelte erhöht, wenn die Mutter schon als Schwangere geraucht hat und wenn die Eltern zu Hause rauchen. Kinder, die erst nach der Geburt dem Passivrauchen ausgesetzt sind, haben noch immer ein um ein Drittel erhöhtes Risiko. [2162]

4. Dezember 2009  –  Süddeutsche Zeitung

Mehrfach ungesättigte Fette in der Muttermilch

Nach der Geburt enthält die Muttermilch besonders viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie DHA und Arachidonsäure. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des kindlichen Nervensystems. Im Lauf der Stillzeit nimmt ihr Gehalt ständig ab, vor allem wenn die Mutter zu wenig von den gesunden Fetten mit der Nahrung aufnimmt. Eine gute Quelle ist fetter Fisch. Auch Ergänzungspräparate können in solchen Fällen nützlich sein. [2016]

9. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19118992

Zu leichte Babys vertragen später Salz schlechter

Das Essen von stark gesalzenen Speisen lässt den Blutdruck steigen. Bei Kindern im Alter von neun bis dreizehn Jahren ist dies stärker der Fall, wenn sie bei der Geburt leichter als zweieinhalb Kilos wogen. Ursache dafür sind offenbar die kleineren Nieren, die es weniger gut schaffen, den Blutdruck stabil zu halten. [1958]

13. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18695145

Sport auch in der Schwangerschaft gesund

Sowohl die Mutter als auch das werdende Kind profitieren von massvollem Sport in der Schwangerschaft: Das Risiko von Komplikationen bei der Geburt wird kleiner, und die bessere Fitness wird der Mutter helfen, die Anstrengungen der Geburt besser zu verkraften. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung zahlreicher Studien. [1867]

16. Mai 2008  –  PubMed PMID: 18463475

Passivraucherinnen stillen weniger

Frauen, die in der Schwangerschaft passiv dem Rauch von Tabak ausgesetzt sind, stillen ihr Baby in den ersten sechs Monaten nach der Geburt deutlich weniger als Frauen, die in rauchfreier Umgebung leben. Das zeigt eine Studie an über vierhundert nicht rauchenden Polinnen. [1821]

11. März 2008  –  PubMed PMID: 18317783

Rauchen schädigt Babys Wachstum

Bei jedem siebten Baby, das in Spanien zu leicht auf die Welt kommt, ist das Rauchen der Mutter die Ursache. Dies ergibt sich aus einer Untersuchung von über dreizehntausend Geburten. [1752]

3. Dezember 2007  –  PubMed PMID: 18035476

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