Geburt: Archiv 11 bis 20

Archiv zu Geburt, 30.2010 bis 28.4.2011

Schwanger: Diät macht dicke Kinder

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft eine kohlenhydratarme (Low Carb) Diät eingehalten haben, neigen im frühen Schulalter mehr als andere zu Übergewicht. Ihr Stoffwechsel wird schon vor der Geburt auf optimale Verwertung getrimmt, indem die entsprechenden Gene aktiver werden. Zwar lässt sich das später durch gesunde Ernährung wieder normalisieren. Doch in vielen Fällen wirken sich die schlechten Startbedingungen negativ auf das Gewicht aus. [2855]

28. April 2011  –  Ärzteblatt

Passivrauchen schädigt Ungeborenes

Das Risiko von Totgeburt oder genetischen Schäden beim Baby steigt um 13 bis 23 Prozent, wenn der werdende Vater zu Hause bei seiner schwangeren Frau raucht. Das zeigt die Auswertung von 19 Studien. Schon zehn Zigaretten pro Tag wirken sich schädlich aus. Sie betreffen auch die Gesundheit der Spermien. Wer gesunden Nachwuchs will, tut also gut daran, rechtzeitig mit dem Rauchen aufzuhören. [2827]

16. März 2011  –  Ärzteblatt

Stress in Schwangerschaft vergrössert Plazenta

Je mehr Stress eine schwangere Frau belastet, desto stärker wächst die Plazenta, die das ungeborene Baby mit Nährstoffen versorgt. Das zeigt eine dänisch-schweizerische Studie mit Daten aus über siebzigtausend Geburten. Offenbar sorgt so die Natur dafür, die Entwicklung im Mutterleib trotz ungünstiger Bedingungen zu schützen. [2790]

11. Januar 2011  –  Scienceticker

Retortenbaby aus 20-jährigem Embryo

Aus einem Embryo, vor zwanzig Jahren tiefgefroren, ist ein Baby gezeugt worden; im vergangenen Mai ist es zur Welt gekommen - anscheinend gesund. Kein Embryo hat jemals zwischen Zeugung und Geburt länger warten müssen: Bisheriger Rekord war dreizehn Jahre. Ob das Baby auch auf längere Sicht gesund bleibt, wird sich zeigen müssen. Experten gehen aber davon aus, dass Embryonen in der Kälte nahe am absoluten Nullpunkt bis zu vierzig Jahre vital bleiben können. [2730]

12. Oktober 2010  –  Daily Mail

Frauen empfinden mehr Schmerzen als Männer

Im Durchschnitt nehmen Frauen Schmerzen intensiver wahr als Männer. Das liegt an den Hormonen: Das männliche Hormon Testosteron dämpft die Schmerzreize. Das zeigt sich auch bei Geschlechtsumwandlungen: Frühere Frauen leiden als Männer weniger unter chronischen Schmerzen; bei Männern, die zu Frauen geworden sind, ist es genau umgekehrt. Die stärksten Schmerzen müssen jedoch Frauen bei der Geburt aushalten. Dann setzt der weibliche Körper Endorphine als natürliche Schmerzmittel frei. [2714]

20. September 2010  –  Spiegel - SchulSpiegel

Gen-Schwemme Ursache von Alzheimer?

Hirnzellen, die statt dem normalen doppelten Satz von Chromosomen vier- oder gar sechsfache Kopien haben, sind schwächer und sterben schneller ab. Chromosomen sind die Träger der Gene. Auch bei gesunden Menschen sind sie manchmal überzählig. Bei Menschen mit Alzheimer sind sie jedoch mehr als doppelt so häufig wie bei Gesunden. Das haben Hirnforscher der Uni Leipzig entdeckt. Es bedeutet, dass Alzheimer eine zum Teil angeborene Krankheit ist. Die Zahl der Chromosomen in den Hirnzellen steht schon bei der Geburt fest und lässt sich später nicht mehr ändern. Die einzige Hoffnung besteht darin, die Veranlagung rechtzeitig zu erkennen und Wege zu finden, die Zellen besser vor dem Absterben zu schützen. [2674]

27. Juli 2010  –  Spiegel

24-Wochen-Fötus spürt keinen Schmerz

Ein ungeborenes Baby im Mutterleib kann bis zum Alter von 24 Wochen keine Schmerzen spüren und kein Bewusstsein haben. Zu diesem Schluss kommt ein Team von Experten am Royal College für Geburtshilfe und Gynäkologie in London. Deren Untersuchungen zeigen, dass die Nervenverbindungen im Hirn des Fötus, die für ein Schmerzempfinden nötig wären, sich noch nicht voll ausgebildet haben. Für Operationen im Mutterleib ist deshalb keine Anästhesie am Fötus nötig. Es bedeutet auch, dass der Fötus bei einer Abtreibung nicht leiden muss. [2653]

28. Juni 2010  –  Telegraph

Herzmuskel: Reparatur mit Zellen aus Fruchtblase?

Aus Stammzellen der Fruchtblase haben japanische Forscher Herzmuskelzellen gezüchtet, die sich eignen könnten, nach einem Herzinfarkt die zerstörten Stellen des Herzmuskels zu reparieren. Die gezüchteten Zellen werden vom Körper nicht abgestossen. Bei Mäusen funktioniert das schon recht gut. Doch bis zum klinischen Einsatz bei menschlichen Patienten ist noch ein weiter Weg. Die Fruchtblase ist ein Teil der Plazenta, die nach der Geburt meist weggeworfen wird. [2630]

2. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Auch Männer haben den Baby-Blues

Postnatale Depression, das Stimmungstief nach der Geburt, kommt nicht nur bei Müttern vor: Bis zu zehn Prozent der Väter können davon betroffen sein. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zwanzigtausend Männern in den USA. In den ersten drei Monaten nach der Geburt überwiegt meist die Freude. Vom dritten bis zum sechsten Monat steigt die Depressionsrate bei den Vätern auf ein Maximum und fällt danach wieder ab. [2602]

20. Mai 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Nasenspray steigert Mitgefühl

Eine kleine Dosis des Hormons Oxytocin, per Nasenspray verabreicht, vermag Männer ebenso einfühlsam zu machen wie Frauen. Das zeigt ein Experiment an der Uni Bonn. Oxytocin, auch als Kuschelhormon bekannt, fördert die Bindung zwischen Partnern, steigert die Lust beim Sex, löst aber bei Frauen auch Geburtswehen aus. [2562]

30. April 2010  –  Die Zeit

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