Geburt: Archiv

Archiv zu Geburt, 20.6.2011 bis 28.1.2014

Jedes zweite Baby wird später über 100

Die Menschen werden immer älter. Setzt sich der Trend fort, wird jedes zweite Baby, das heute geboren wird, seinen hundertsten Geburtstag erleben. Das hat der deutsche Mathematiker und Bevölkerungsforscher James Vaupel aus weltweiten Daten berechnet. [3435]

28. Januar 2014  –  Focus

Nabelschnur später abklemmen: Mehr Eisen

Wartet man nach der Geburt mit dem Abklemmen der Nabelschnur eine bis zwei Minuten, bekommt das Baby einen grösseren Vorrat an Eisen mit auf den Weg. Der Unterschied zum üblichen Abklemmen innerhalb der ersten Minute ist noch nach Monaten feststellbar. Zu diesem Schluss kommt eine Cochrane-Analyse von fünfzehn Studien mit über dreitausend Müttern und ihren Babys. [3372]

22. Juli 2013  –  Medical News Today

Schwanger: Eisenzufuhr fördert Wachstum des Kindes

Eisenpräparate werden Schwangeren empfohlen, um Blutarmut (Anämie) zu verhindern. Doch auch die Gesundheit der Babys verbessert sich, wie jetzt die Auswertung von über vierzig Studien zeigt: Das Geburtsgewicht nimmt zu, die Risiken von Früh- und Mangelgeburten nehmen ab. [3357]

25. Juni 2013  –  Ärztezeitung

Kaffee schadet ungeborenem Kind

Pro Tasse Kaffee, die eine schwangere Frau täglich trinkt, kommt das Neugeborene in Durchschnitt um etwa 30 Gramm leichter zur Welt. Das zeigt eine norwegische Studie mit mehr als fünfzigtausend Schwangeren. Koffein wirkt als Wachstumsbremse im Mutterleib. Bei einem Mindergewicht von 100 Gramm bei Geburt zieht die Weltgesundheitsorganisation WHO einen Grenzwert: Sie rät Schwangeren, nicht mehr als drei Tassen Kaffee oder Tee pro Tag zu trinken. Auch Cola und Energy-Drinks enthalten Koffein. [3274]

20. Februar 2013  –  Ärzteblatt

Baby lernt schon vor der Geburt

Schon wenige Stunden nach der Geburt kann ein Baby Laute der Muttersprache von jenen einer Fremdsprache unterscheiden. Das haben amerikanische und schwedische Forscher in einem Experiment mit elektronischen Schnullern herausgefunden: Die fremde Sprache weckt mehr Neugier, messbar an längeren Pausen beim Saugen. Dieses Wissen kann das Baby nur im Mutterleib erworben haben. [3247]

10. Januar 2013  –  Ärzteblatt

Ältere Mütter haben oft gesündere Kinder

Biologie ist nicht alles. Rein genetisch mag eine zwanzigjährige Mutter für ein Baby optimal sein. Jedoch zeigen amerikanische wie deutsche Studien mit über vierzigtausend Frauen ein höheres Krankheitsrisiko für den Nachwuchs bei Geburten mit zwanzig gegenüber vierzig. Ältere Mütter seien oft besser gebildet und sozial besser gestellt als junge, geben die Autoren der Studien zu bedenken. [3192]

9. Oktober 2012  –  Welt

Frühgeborene Zwillinge gesünder

Zwillinge, die in der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, leiden bei der Geburt um die Hälfte weniger an Komplikationen als bei normaler Dauer. Das zeigt eine Studie bei über zweihundert Geburten in Australien, Neuseeland und Italien. Grund für die Komplikationen ist die zunehmende Enge im Mutterleib gegen Ende der Schwangerschaft. Führende britische Geburtshelfer empfehlen deshalb, die Geburt wenn nötig früher einzuleiten. [3127]

18. Juni 2012  –  Ärzteblatt

Ist HDL-Cholesterin wirklich gut?

An der Rolle des «guten» HDL-Cholesterins, das angeblich vor Krankheiten von Herz und Kreislauf schützen soll, mehren sich die Zweifel. Jetzt zeigt eine genetische Analyse von zwanzig Studien mit mehr als hunderttausend Personen: Jene, die von Geburt an mehr HDL produzieren als andere, erleiden gleich oft wie diese einen Herzinfarkt. [3110]

23. Mai 2012  –  Ärzteblatt

Rauchfreie Räume, weniger Frühgeburten

In Schottland sind seit 2006 alle öffentlichen Räume und alle Arbeitsplätze per Gesetz rauchfrei. Seither gibt es 11 Prozent weniger Frühgeburten als zuvor. Auch die Zahl der zu kleinen Babys hat um 8 Prozent abgenommen. Eine Analyse aller Faktoren kommt zum Schluss, dass nur die bessere Luft als Ursache in Frage kommt. [3061]

8. März 2012  –  Ärzteblatt

Schwangere schlafen besser seitlich

Die Rückenlage beim Schlafen ist in der fortgeschrittenen Schwangerschaft ungünstig: Der Bauch drückt auf die untere Hohlvene, die das Blut zum Herzen zurückführt. Dadurch sinken die Pumpleistung und der Blutdruck. Das Risiko einer Fehlgeburt nimmt zu. Das zeigt eine Studie in Neuseeland. [2890]

20. Juni 2011  –  Ärztezeitung

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