Fruchtbarkeit: Archiv

Archiv zu Fruchtbarkeit, 1.1.2002 bis 26.2.2013

Die beste Jahreszeit für Kinderwunsch

Bei Männern mit normaler Spermienzahl ist die Fruchtbarkeit im Winter am höchsten. Bei niedriger Spermienzahl fallen die Gipfel der Fruchtbarkeit auf Frühling und Herbst. Das zeigt eine Untersuchung von über sechstausend Spermaproben an der Ben-Gurion-Universität in Beer-Sheva. [3278]

26. Februar 2013  –  Ärztezeitung

Ab März steigen Testosteron und Vitamin D wieder

Bald hat die saisonale Schwankung des männlichen Sexhormons Testosteron ihren Tiefpunkt erreicht. Im Frühling beginnt der Spiegel im Blut wieder zu steigen und erreicht im August seinen Höhepunkt. Die gleiche Kurve zeigt sich beim Vitamin D. Das zeigen Forschungen der Uni Graz. Die Forscher vermuten sogar einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin und dem Hormon: Sie wollen untersuchen, ob Vitamin-D-Tropfen gegen Testosteronmangel und Unfruchtbarkeit helfen könnten. [2440]

25. Februar 2010  –  Standard

Getränkedosen sind Hormonschleudern

In den Lackschichten im Innern von Getränkedosen hat ein deutsches Labor alarmierende Werte der Chemikalie Bisphenol A gefunden. Dieser Stoff stört im menschlichen Körper das Gleichgewicht der Hormone: Er wirkt ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen. Es drohen Schäden wie Sexualstörungen, verminderte Fruchtbarkeit, Schwächung der Hirnzellen, Krankheiten von Herz und Kreislauf sowie Diabetes. [2439]

25. Februar 2010  –  Medizinauskunft

Eierstöcke mit 30 um 90 Prozent geschrumpft

Die Fruchtbarkeit von Frauen nimmt mit dem Alter schneller ab als bisher vermutet. Mit 40 sind nur noch 10 Prozent der ursprünglich 300'000 Eier vorhanden, mit 40 gar nur noch 3 Prozent. Zwar gibt es Frauen, die mit zwei Millionen Eiern geboren werden, aber die sind eine grosse Ausnahme. Zu diesem Schluss kommt eine schottische Studie an mehr als dreihundert Frauen aus Europa und den USA. Je kleiner die Reserve an Eiern, desto grösser die Gefahr, dass ein Ei von schlechter Qualität befruchtet wird und das Baby später an Krankheiten leidet. [2351]

28. Januar 2010  –  Telegraph

Kinderwunsch: Kein Rauch, kein Alkohol, kein Übergewicht

Viele Frauen, die sich vergeblich ein Kind wünschen, könnten auf eine künstliche Befruchtung (In-Vitro-Fertilisation IVF) verzichten und trotzdem schwanger werden. Vor dem teuren und oft erfolglosen Eingriff lohnt es sich, wenn nötig, einige Gewohnheiten umzustellen. Rauchen vermindert die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau. Bei der Frau wirken sich auch Alkoholkonsum und starkes Übergewicht negativ aus. Eine europäische Arbeitsgruppe fordert jetzt sogar ein Verbot der IVF für alkoholabhängige Frauen. [2330]

22. Januar 2010  –  Ärzteblatt

Künstliche Befruchtung boomt in der Schweiz

Letztes Jahr haben sich in der Schweiz etwa sechstausend Paare wegen Unfruchtbarkeit behandeln lassen, 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Nur ein Drittel der Frauen wurde danach schwanger. Grund für die Kinderlosigkeit ist je zur Hälfte die Unfruchtbarkeit des Mannes und der Frau. In einem Viertel der Fälle sind beide unfruchtbar. [2216]

18. Dezember 2009  –  20 Minuten

Homo-Gen fördert Fruchtbarkeit bei Frauen

Ein Gen auf dem X-Chromosom, das Frauen besonders fruchtbar macht, fördert bei Männern die Neigung zum gleichen Geschlecht. Dies ist wohl der Grund dafür, dass Homosexualität in der natürlichen Selektion kein Nachteil ist, obwohl homosexuelle Männer meist kinderlos bleiben. [1894]

24. Juni 2008  –  PubMed PMID: 18561014

Das Handy kann männliche Fruchtbarkeit gefährden

Je öfter ein Mann mit dem Handy telefoniert, desto weniger gesunde Samenzellen hat er. Das ist der Befund bei dreihundertsechzig Männern, die sich wegen Verdachts auf Unfruchtbarkeit in einer amerikanischen Klinik haben untersuchen lassen. Die Forscher vermuten, dass die elektromagnetische Strahlung dafür verantwortlich sein könnte. [1611]

16. Mai 2007  –  PubMed PMID: 17482179

Mit Wein schneller schwanger

Frauen, die ein Kind bekommen wollen, müssen am wenigsten lange auf eine Schwangerschaft warten, wenn sie Wein trinken - am besten regelmäßig und nicht mehr als ein Glas pro Tag. Das zeigt eine dänische Studie. Noch ist unklar, ob der Wein selbst die Fruchtbarkeit fördert oder ob sich Weintrinkerinnen auf eine noch unbekannte Weise von anderen Frauen unterscheiden. [568]

30. August 2003  –  British Medical Journal 2003;327:468

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