Frau: Archiv 81 bis 90

Archiv zu Frau, 20.9.2010 bis 27.1.2011

Schwanger: Diät macht Baby dumm

Frauen, die in der Schwangerschaft aus Sorge um ihre Figur Diät halten, schaden der Hirnfunktion des Fetus. Dessen Gehirn entwickelt sich langsamer und bringt deshalb im späteren Leben weniger Leistung. Das schliessen Forscher aus Versuchen mit Pavianmüttern und ihren Jungen. Ähnlich wie die Gehirne von Pavianen entwickeln sich auch die des Menschen, was ähnliche Defizite erwarten lässt. [2800]

27. Januar 2011  –  Medizinauskunft

Männer sterben jünger vor allem weil sie rauchen

Würden Männer statistisch gesehen gleichviel rauchen wie Frauen, wäre der Unterschied in der Lebenserwartung nur etwa halb so gross wie heute. Bei gleichem Alkoholkonsum würde er sich nochmals um ein Fünftel verringern. Diese Zahlen gelten für Deutschland und stammen aus einer Studie schottischer Forscher. In Malta und in der Ukraine führen Tabak und Alkohol zu noch höheren Unterschieden zwischen den Geschlechtern. [2794]

18. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Stress in Schwangerschaft vergrössert Plazenta

Je mehr Stress eine schwangere Frau belastet, desto stärker wächst die Plazenta, die das ungeborene Baby mit Nährstoffen versorgt. Das zeigt eine dänisch-schweizerische Studie mit Daten aus über siebzigtausend Geburten. Offenbar sorgt so die Natur dafür, die Entwicklung im Mutterleib trotz ungünstiger Bedingungen zu schützen. [2790]

11. Januar 2011  –  Scienceticker

Bauchfett geht an die Knochen

Frauen, die am Bauch Fettpolster ansetzen, haben schwächere Knochen und ein höheres Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Schädlich ist neben Speckröllchen am Bauch vor allem auch das Fett, das sich in der Tiefe des Bauchs zwischen den Organen ablagert und von aussen nicht sicht- und tastbar ist. Fett an anderen Körperstellen schadet den Knochen dagegen nicht. Das zeigt eine Studie an einem Spital in Boston. [2762]

1. Dezember 2010  –  Welt

Schwanger: Paracetamol fördert Asthma beim Kind

Nehmen schwangere Frauen Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol gegen Fieber und Schmerzen, kann sich das Risiko für Asthma in den ersten Lebensjahren des Kindes erhöhen. Ob dies der Fall ist, hängt unter anderem auch von einem bestimmten Gen der Mutter ab. Das zeigt eine britische Studie an vierzehntausend Kindern. [2756]

23. November 2010  –  Ärzteblatt

Väter glücklicher mit mehr Hausarbeit

Männer, die im Haushalt mitarbeiten und deren Frauen und Freundinnen auch einen Job ausser Haus haben, sind am glücklichsten und am wenigsten gestresst. Entscheidend ist der intensive Kontakt zu den Kindern, der sich durch Hausarbeit ergibt. Die alte Rollenteilung zwischen Ernährern und Hausmütterchen macht beide unglücklicher. Die meisten Probleme entstehen dadurch, dass die meisten Arbeitgeber noch immer am alten Rollenmodell festhalten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Lancaster.  [2747]

7. November 2010  –  Telegraph

Besser keine Erdnüsse in der Schwangerschaft

Wenn schwangere Frauen Erdnüsse essen, könnten die Neugeborenen ein höheres Risiko haben, gegen Erdnüsse allergisch zu werden. Eine Studie an über fünfhundert Säuglingen, deren Mütter in New York befragt worden sind, hat ein dreifach erhöhtes Risiko nach Erdnusskonsum ergeben. Frühere Studien hatten kein erhöhtes Risiko festgestellt. Deshalb sind nach wie vor Zweifel angebracht. Schwangere, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten dennoch besser auf Erdnüsse verzichten, zumal diese für eine gesunde Ernährung nicht nötig sind. [2744]

2. November 2010  –  Ärzteblatt

Keine Lustpille für die Frau

Das Präparat mit dem Wirkstoff Flibanserin hatte schon einen Namen: «Girosa». Doch der Hersteller Boehringer Ingelheim stoppte die rosa Lustpille, die vermindertes sexuelles Verlangen von Frauen hätte ankurbeln sollen. Kalte Füsse hatte das Unternehmen bekommen, nachdem Experten der amerikanischen Nahrungs- und Arzneimittlbehörde FDA Zweifel an der Wirksamkeit angemeldet und die Zulassung für den amerikanischen Markt nicht empfohlen hatten. [2729]

11. Oktober 2010  –  Welt

Männer schwitzen schneller als Frauen

Im Training und an heissen Tagen kommen Männer schneller ins Schwitzen als Frauen, und sie verlieren dabei etwa doppelt soviel Flüssigkeit. Das zeigen Versuche japanischer Forscher an Personen, die in einem warmen Raum trainieren mussten. Diesen Unterschied erklären die Forscher damit, dass Frauen weniger Körperflüssigkeit haben als Männer: Das sparsame Schwitzen sei ein Schutz vor dem Austrocknen. [2728]

8. Oktober 2010  –  Telegraph

Frauen empfinden mehr Schmerzen als Männer

Im Durchschnitt nehmen Frauen Schmerzen intensiver wahr als Männer. Das liegt an den Hormonen: Das männliche Hormon Testosteron dämpft die Schmerzreize. Das zeigt sich auch bei Geschlechtsumwandlungen: Frühere Frauen leiden als Männer weniger unter chronischen Schmerzen; bei Männern, die zu Frauen geworden sind, ist es genau umgekehrt. Die stärksten Schmerzen müssen jedoch Frauen bei der Geburt aushalten. Dann setzt der weibliche Körper Endorphine als natürliche Schmerzmittel frei. [2714]

20. September 2010  –  Spiegel - SchulSpiegel

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