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Gesundheitstelegramm | Frau

Weintrinkerinnen sind schlanker
10. März 2010 - Frauen, die Wein trinken, sind schlanker als Abstinentinnen oder Biertrinkerinnen. Die Fakten sind klar, statistisch erhärtet in einer US-Studie an neunzehntausend Frauen, über 13 Jahre lang beobachtet. Falsch wäre aber der Schluss daraus, Wein mache schlank. Vielmehr ist Wein ein Element gehobener Lebensart, die ganz allgemein mit einem eher gesunden Lebensstil verbunden ist.  [2465]
Quelle: Welt  
 
Stress beeinflusst Partnerwahl
10. März 2010 - Unter Stress finden Männer eher Frauen attraktiv, die ganz anders aussehen als sie selbst. Entspannte Männer bevorzugen dagegen eher Frauen, die ihnen äusserlich gleichen. Das zeigt ein Experiment an der Uni Trier. Offenbar handelt es sich um eine instinktive Reaktion, die auch schon bei Tieren beobachtet worden ist. Ihr biologischer Sinn liegt darin, dass die Nachkommen unähnlicher Partner aus genetischer Sicht robuster und daher besser für schwierige Zeiten gerüstet sind. In ruhigen Zeiten ist dies weniger wichtig, so dass es mehr auf die Harmonie des Zusammenlebens ankommt. Diese ist wahrscheinlicher mit einem ähnlichen Partner.  [2466]
Quelle: Berliner Zeitung  
 
Aids häufigste Todesursache junger Frauen
04. März 2010 - Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist Aids weltweit die Todesursache Nummer eins, sagen die neusten Statistiken der UNO. Die Organisation UNAids kommt zu dem erschreckenden Schluss, dass bis zu 70 Prozent aller Frauen ein- oder mehrmals in ihrem Leben zu ungeschütztem Sex gezwungen werden. Dreissig Jahre nach Entdeckung des Erregers HIV ist der Anteil Infizierter bei Frauen in bestimmten Altersgruppen bis zu dreimal höher als bei Männern. Besonders schlimm ist die Situation in Afrika.  [2455]
Quelle: BBC  
 
Studie stellt Body Mass Index in Frage
03. März 2010 - Das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt oder andere Ursachen vorzeitigen Todes hat keinen Zusammenhang mit dem Body Mass Index BMI. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Ludwig-Maximilians-Uni in München. Die deutschen Forscher haben Daten von etwa zehntausend Personen über vier bis achteinhalb Jahre hinweg ausgewertet. Besser geeignet als der BMI sei der Taillenumfang auf Höhe des Bauchnabels, geteilt durch die Körpergrösse. Bei diesem WHtR (Waist-to-Height Ratio) liegt der kritische Wert für Männer und Frauen unter 40 Jahren bei 0,5 und für über 50-Jährige bei 0,6.  [2450]
Quelle: Stern  
 
Bonner Studie: Mammografie ein Fiasko
26. Februar 2010 - Nur einer von drei Krebsknoten in der Brust kommt in der herkömmlichen Röntgenuntersuchung (Mammografie) zu Tage. Auf der anderen Seite zeigen sich in der Mammografie viele Knoten, die gar kein Krebs sind. Zu diesem vernichtenden Urteil kommt eine Studie an einem Bonner Institut. Dort hat man über sechshundert Frauen über Jahre hinweg sowohl mit Mammografie als auch mit Magnetresonanz (MRT) untersucht. Diese ist zwar exakter, aber für eine flächendeckende Anwendung viel zu teuer.  [2442]
Quelle: Welt  
 
Krebs: Behandlung macht Fortschritte
25. Februar 2010 - Noch wird Krebs nicht beherrschbar, wie die «Welt» vorschnell behauptet. Doch die Behandlung hat in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht: In den letzten zehn Jahren ist in Europa der Krebstod bei Frauen um acht Prozent und bei Männern um neun Prozent zurückgegangen. Unheilbar Kranke leben in Deutschland ein bis zwei Jahre länger als noch vor zwanzig Jahren. Neue Hoffnung weckt die molekulare Krebsbehandlung, gestützt auf genetische Daten (Genomik) und gezielt auf die einzelnen Patienten abgestimmt.  [2438]
Quelle: Welt  
 
Psychiater: Medien fördern Essstörungen
24. Februar 2010 - Immer mehr Menschen, besonders Frauen, leiden an Essstörungen wie Magersucht und Bulimie. Daran sind zum grossen Teil die Medien schuld, klagen britische Psychiater: Digital nachbearbeitete Fotos von untergewichtigen Models, Klatsch über Prominente mit Gewichtsproblemen und heroische Abspeckkuren würden das allgemein akzeptierte Normbild des menschlichen Körpers verzerren und die Menschen angesichts unrealer Perfektion immer unzufriedener mit sich selbst machen.  [2436]
Quelle: Medical News Today  
 
Krebsgen hängt mit Wohlstand zusammen
17. Februar 2010 - Brustkrebs hat unter anderem auch genetische Ursachen. Eines der bekannten Krebsgene ist bei armen Frauen deutlich häufiger als bei reichen. Das ist in einer Studie in Grossbritannien entdeckt worden, wo Arm und Reich sich anhand der Wohngegend besonders deutlich unterscheiden lassen. Als Ursache vermutet man den ungesünderen Lebensstil bei sozial benachteiligten Menschen. Das Krebsgen führt zudem bei armen Frauen deutlich schneller zum Tod als bei reichen. Dieser Unterschied könnte auf schlechtere Behandlung oder stärkere Abneigung gegen Arztbesuche zurückgehen.  [2420]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Schweizer Statistik-Formel für Eheglück
14. Februar 2010 - Am besten halten Ehen, wenn er mindestens fünf Jahre älter ist als sie und wenn sie eine bessere Bildung hat als er, wenn beide noch nie geschieden worden sind und die gleiche Nationalität haben. Die Scheidungsgefahr ist besonders hoch bei Paaren mit schlechter Bildung aus unterschiedlichen Kulturkreisen, wenn der Mann schon geschieden ist und zwei bis vier Jahre älter ist als die Frau. Das wollen Forscher der Genfer Fachhochschule für Wirtschaft herausgefunden haben. Würden Paare bei der Partnerwahl ihre Formel berücksichtigen, könnte die Scheidungsrate nach Meinung der Forscher um 20 Prozent sinken.  [2411]
Quelle: Standard  
 
Antidepressivum schwächt Mittel gegen Brustkrebs
11. Februar 2010 - Mit der Diagnose Krebs werden Frauen eher depressiv, doch aufgepasst: Das häufig verschriebene Mittel Paroxetin gegen Depression schwächt das ebenfalls oft verschriebene Mittel Tamoxifen gegen Brustkrebs. Das ist in einer Studie an mehr als zweitausend Frauen im kanadischen Staat Ontario entdeckt worden. Von sieben Frauen mit dieser Kombination von Medikamenten stirbt im Durchschnitt eine innerhalb von fünf Jahren. Andere Antidepressiva vom Typ SSRI (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) haben keine solch fatale Nebenwirkung.  [2402]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Witze: Männer lachen schneller, Frauen länger
05. Februar 2010 - Wer mit einem Witz bei Frauen punkten will, sollte die Kunst des Wortspiels beherrschen und gut erzählen können. Wer Männer zum Lachen reizen will, sollte vor allem eine gute Pointe auf Lager haben. Das zeigt ein Humor-Experiment am Institut für Hirnforschung in Stanford. Frauen lachen über einen guten Witz später, dafür aber länger als Männer. Männer warten gespannt auf die Pointe und lachen dann gleich los, wenn sie gut ist. Auf schlechte Witze reagieren sie enttäuscht, Frauen eher gleichgültig.  [2380]
Quelle: Welt  
 
Forscher behaupten: Den G-Punkt gibts doch!
01. Februar 2010 - Erst kürzlich hatten britische Forscher behauptet, ein G-Punkt als weibliches Lustzentrum existiere gar nicht. Nun regt sich Widerspruch von Gynäkologen aus Frankreich: Mittels Scanner-Untersuchung hätten sie bei rund 60 Prozent der Frauen einen G-Punkt entdeckt. Die angebliche Widerlegung aus England habe sich nicht auf Anatomie, sondern nur auf Genetik gestützt. Mögen Experten streiten - es kommt doch einzig darauf an, ob eine Frau Lust beim Sex erlebt, an welchen Punkten auch immer. Die Suche darf also weitergehen...  [2360]
Quelle: Bild  
 
Deutsche Statistik: Wie Frauen verhüten
01. Februar 2010 - Von den 17 Millionen deutschen Frauen im gebärfähigen Alter verhüten 39 Prozent mit der Pille, 28 Prozent mit Kondomen, 12 Prozent mit Spirale (je zur Hälfte Kupfer- und Hormonspirale), je 8 Prozent durch «natürliche» Methoden und durch Sterilisation; 24 Prozent verhüten gar nicht, und 12 Prozent verzichten auf Geschlechtsverkehr. Schätzungsweise zehntausend Mädchen unter 18 werden jährlich schwanger. Von den Männern lassen sich 2 Prozent sterilisieren.  [2362]
Quelle: Welt  
 
Immer mehr Busen weg bei Männern
01. Februar 2010 - Noch geht zum Schönheitschirurgen auf neun Frauen erst ein Mann. Doch das starke Geschlecht holt auf. In Grossbritannien haben sich im vergangenen Jahr 25 Prozent mehr Männer behandeln lassen als ein Jahr zuvor. Mit 80 Prozent am meisten zugelegt haben jene, die sich einen Fettbusen wegschneiden lassen. Schuld am neuen Trend sind nach Ansicht eines Experten unter anderem Magazine, die perfekt gebaute männliche Körper zur Schau stellen. Erstaunlich: Obwohl teuer, boomt die männliche Schönheitschirurgie trotz Wirtschaftskrise.  [2363]
Quelle: BBC  
 
Neue Pille danach wirkt bis 5 Tage
29. Januar 2010 - Früher nannte man sie «morning after pill». Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Die neuste Pille zur nachträglichen Empfängnisverhütung kann eine Frau bis zu fünf Tage nach dem ungeschützten Sex einnehmen. Sie enthält den Wirkstoff Ulipristal und hat in einer schottischen Studie bei allen untersuchten Frauen später als drei Tage danach eine Schwangerschaft verhindert. Nach anderen Pillen wurden drei Frauen schwanger. Zu lange warten lohnt sich aber nicht: Die neue Pille ist wesentlich teurer und weniger leicht erhältlich als die klassische «Pille danach».  [2354]
Quelle: BBC  
 
Männer fühlen sich seltener schuldig als Frauen
29. Januar 2010 - Männer haben nicht nur seltener, sondern auch weniger intensive Schuldgefühle als Frauen. Am grössten ist dieser Unterschied im Alter zwischen 25 und 33, mit zunehmendem Alter gleichen sich die Männer den Frauen immer näher an. Das zeigt eine Umfrage bei über dreihundert Personen in Spanien. Junge Männer können sich nur mangelhaft in andere hineinversetzen, lernen aber im Lauf der Jahre dazu, folgern die Autoren der Studie.  [2358]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Eierstöcke mit 30 um 90 Prozent geschrumpft
28. Januar 2010 - Die Fruchtbarkeit von Frauen nimmt mit dem Alter schneller ab als bisher vermutet. Mit 40 sind nur noch 10 Prozent der ursprünglich 300'000 Eier vorhanden, mit 40 gar nur noch 3 Prozent. Zwar gibt es Frauen, die mit zwei Millionen Eiern geboren werden, aber die sind eine grosse Ausnahme. Zu diesem Schluss kommt eine schottische Studie an mehr als dreihundert Frauen aus Europa und den USA. Je kleiner die Reserve an Eiern, desto grösser die Gefahr, dass ein Ei von schlechter Qualität befruchtet wird und das Baby später an Krankheiten leidet.  [2351]
Quelle: Telegraph  
 
Langsames Atmen mindert den Schmerz
26. Januar 2010 - Wer chronische Schmerzen leidet, etwa durch Fibromyalgie oder andere Formen von Rheuma, kann sich durch einen einfachen Trick Linderung verschaffen: langsam und ruhig ein- und ausatmen. Dass es wirkt, zeigt ein Experiment mit Frauen mittleren Alters in Arizona. Gesunde Frauen spüren allein schon durch ruhigeres Atmen weniger Schmerz. Bei Frauen mit Rheuma funktioniert dies aber nur, wenn sie dabei positive Gefühle aktivieren.  [2342]
Quelle: Science Daily  
 
Guter Sex will Weile haben
25. Januar 2010 - Wenn ein Paar über die Jahre ein erfülltes Liebesleben führen möchte, muss es sich für Zärtlichkeit und Sex «regelmässig und gezielt mehrere Stunden Zeit» lassen, meint der Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch. In den letzten Jahren seien die Frauen aktiver und bestimmender geworden, was viele Männer einschüchtere. Was Frauen wirklich wollen, sei aber noch immer unzureichend erforscht. Wichtig sei, dass Paare miteinander über Sex und über ihre Wünsche reden, auch wenn es schwierig sei, eine angemessene Sprache dafür zu finden.  [2336]
Quelle: Die Zeit  
 
Frauen: Skibindung lockerer einstellen
25. Januar 2010 - Frauen verletzen sich auf der Skipiste doppelt so häufig am Knie als Männer, ihr vorderes Kreuzband reisst gar dreimal so oft. Sportwissenschaftler der Uni Innsbruck empfehlen deshalb Frauen, ihre Bindung weniger stramm einzustellen. Vor der Abfahrt sollten sich alle Skifahrer gut aufwärmen. Dies gelte ganz besonders für die Skifahrerinnen, da ihre Gelenke empfindlicher auf Kälte reagieren.  [2338]
Quelle: Medical Tribune  
 
Keine Abmagerungskur in der Stillzeit
23. Januar 2010 - Wer hungert, baut Fettreserven ab. Das Körperfett enthält aber viele Schadstoffe, die sich im Lauf der Jahre dort abgelagert haben. Beim Hungern gelangen sie ins Blut und bei einer stillenden Frau auch in die Muttermilch. Stillende Mütter benötigen pro Tag etwa 500 bis 700 zusätzliche Kalorien. Baut sich das Gewicht innerhalb von sechs Monaten nicht von selbst auf den Wert vor der Schwangerschaft ab, sollten Abnehmversuche bis nach der Stillzeit warten, meint Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes deutscher Frauenärzte.  [2332]
Quelle: Standard  
 
Kinderwunsch: Kein Rauch, kein Alkohol, kein Übergewicht
22. Januar 2010 - Viele Frauen, die sich vergeblich ein Kind wünschen, könnten auf eine künstliche Befruchtung (In-Vitro-Fertilisation IVF) verzichten und trotzdem schwanger werden. Vor dem teuren und oft erfolglosen Eingriff lohnt es sich, wenn nötig, einige Gewohnheiten umzustellen. Rauchen vermindert die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau. Bei der Frau wirken sich auch Alkoholkonsum und starkes Übergewicht negativ aus. Eine europäische Arbeitsgruppe fordert jetzt sogar ein Verbot der IVF für alkoholabhängige Frauen.  [2330]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Gestillte Babys klüger, aber nicht durch das Stillen
21. Januar 2010 - Frauen mit einem hohen IQ geben ihren Babys eher die Brust als weniger intelligente Frauen. Das und nicht etwa das Stillen mache den Unterschied aus. Auch Omega-3-Präparate seien wirkungslos. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Uni Southampton. Intelligenz ist zu einem guten Teil vererbt. Dennoch sei Stillen bis zu einem Alter von sechs Monaten sehr zu empfehlen, meinen Experten. Es fördert die Entwicklung des Babys und dessen Gesundheit optimal.  [2324]
Quelle: Telegraph  
 
Neun von zehn Frauen mit ihrem Körper unzufrieden
20. Januar 2010 - Nicht weniger als 92 Prozent der Frauen haben an ihrer Figur etwas auszusetzen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der deutschen Frauenzeitschrift «Laura». Die Männer sehen das lockerer. In der gleichen Umfrage zeigten sich weniger als drei Viertel der Männer unzufrieden mit ihrem Aussehen.  [2317]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Schwangerschaft kann Migräne stoppen
19. Januar 2010 - Zwei von drei Frauen mit Migräne leiden seltener an Anfällen, nachdem sie schwanger geworden sind. Die Besserung zeigt sich besonders ab dem dritten Monat. Bei einigen Frauen verschwindet die Migräne sogar ganz. Dies kommt daher, dass bei Schwangeren die Hormonspiegel weniger stark schwanken, was sich beruhigend auf die Hirnströme auswirkt. Zu diesem Schluss kommen Messungen an schwangeren Migränikerinnen und gesunden Frauen in Deutschland.  [2313]
Quelle: Standard  
 
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