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Gesundheitstelegramm | Frau

Stillen halbiert Diabetes-Risiko
30. August 2010 - Mütter, die ihren Babys die Brust geben, haben ein halb so hohes Risiko, später an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken als Mütter, die nicht stillen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zweitausend Frauen in den USA.  [2699]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Stress macht anfälliger für Demenz
17. August 2010 - Frauen, die nach eigenen Angaben über Jahre hinweg immer wieder gestresst waren, haben ein deutlich höheres Risiko für Demenz als andere. Das zeigt eine Studie an über tausend Frauen in Göteborg. Mehrere Jahrzehnte lang sind sie insgesamt dreimal ausführlich befragt worden: Bei jenen, die einmal über Stress berichtet hatten, war das Demenzrisiko um 10 Prozent erhöht, bei zwei Stressberichten um 73 und bei drei um 151 Prozent, verglichen mit nie gestressten Frauen. Trotzdem sei Angst vor Stress nicht angebracht, wiegeln die Forscher ab: Die meisten gestressten Frauen bleiben gesund.  [2690]
Quelle: Scienceticker  
 
Bauchspeck ist Risiko auch bei Normalgewicht
12. August 2010 - Frauen mit einem Bauchumfang von mehr als 110 cm haben ein doppelt so hohes Risiko, vorzeitig zu sterben als mit 75 cm und weniger. Bei Männern gilt dasselbe für mehr als 120 cm verglichen mit weniger als 90 cm. Das Gewicht oder der Body Mass Index spielen dabei keine Rolle: Auch ein idealer BMI von 23 garantiert keine gute Gesundheit, wenn sich Fett am Bauch ansetzt. Im Gegenteil: Bei normalgewichtigen Frauen erhöhen 10 cm mehr Bauchfett das Risiko um 25 Prozent, bei übergewichtigen Frauen nur gerade um 13 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über fünftausend Frauen und neuntausend Männern in den USA.  [2687]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Rot macht Männer sexy
05. August 2010 - Rote Farbe macht Männer für Frauen sexuell attraktiver. Er kann zum Beispiel ein rotes Hemd oder T-Shirt tragen. In einem Experiment haben Frauen aus den USA, England, Deutschland und China sogar das schwarzweisse Bild eines Mannes anziehender gefunden, wenn dieses rot statt weiss gerahmt war.  [2682]
Quelle: Focus  
 
Kalziumpräparate: Gut für Knochen, schlecht fürs Herz
02. August 2010 - Viele Frauen nach den Wechseljahren schlucken Tabletten mit Kalzium, um dem Abbau von Knochen (Osteoporose) vorzubeugen. Dieser Nutzen ist zwar durch Studien belegt - allerdings teuer erkauft: Kalziumpräparate erhöhen das Risiko für Herzinfarkt um 30 Prozent. Das zeigt die statistische Auswertung von elf klinischen Studien mit insgesamt zwölftausend Personen. Für jeden zweiten Knochenbruch, den die Präparate verhindern, erzeugen sie einen zusätzlichen Herzinfarkt. Zuviel Kalzium im Blut nach dem Schlucken einer Tablette kann offenbar die Verkalkung der Arterien begünstigen. Kalzium aus natürlichen Quellen hat keine solche Wirkung, da der Körper es nur langsam aufnimmt.  [2678]
Quelle: Spiegel  
 
Cholesterin gut für die Stimmung
26. Juli 2010 - Niedrige Werte für Cholesterin fördern Depressionen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit etwa achtzehnhundert Personen in Frankreich. Bei Frauen ist für gute Stimmung das HDL-Cholesterin verantwortlich, das auch als gesund für den Blutkreislauf gilt. Nicht so bei Männern: Ihre Stimmung hebt das LDL-Cholesterin. Wer also glaubt, mit Cholesterinsenkern die Gesundheit zu fördern, könnte dies mit seelischen Leiden bezahlen.  [2673]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Stöckelschuhe? Ja, aber nur mit Dehnübungen!
16. Juli 2010 - Bei Frauen, die oft High Heels tragen, verkürzt und verdickt sich die Achillessehne. Beim Tragen normaler Schuhe schmerzen dann die Waden. Ohne negative Folgen bleibt die Leidenschaft für hohe Absätze, wenn frau sie nicht zu lange trägt und regelmässig Stretching für die Wadenmuskeln macht.  [2667]
Quelle: Welt  
 
Junge Sportler werden schlaue Senioren
06. Juli 2010 - Menschen, die schon in der Kindheit sportlich aktiv gewesen sind, leiden wahrscheinlich im Alter weniger an Alzheimer oder an anderen Formen von Demenz. Besonders deutlich ist dieser Zusammenhang bei Frauen. Zu diesem Schluss kommt eine kanadische Studie an über neuntausend Personen. Doch auch wer den frühen Einstieg verpasst hat, für den ist es nie zu spät, mit Sport anzufangen. Dabei kommt es weniger auf die Intensität an als darauf, regelmässig aktiv zu sein.  [2659]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Spaziergänge schützen vor Schlaganfall
25. Juni 2010 - Mehrere Stunden Spazieren pro Woche senken bei Frauen ab 45 Jahren das Risiko für Hirnschlag um fast ein Drittel - bei Frauen, die dabei schnell gehen, sogar um mehr als ein Drittel. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an fast vierzigtausend Frauen in den USA. Ob der Schutz auch für Männer gilt, hat die Studie nicht untersucht. Doch es schadet bestimmt nicht, wenn Männer ihre Frauen auf den Spaziergängen begleiten.  [2652]
Quelle: Medical Tribune  
 
Mann erkennt attraktive Frau in Millisekunden
13. Juni 2010 - Nur wenige Millisekunden Blickkontakt genügen, und schon hat ein Mann entschieden, ob er eine Frau attraktiv findet oder nicht. Bei Frauen dauert das wesentlich länger. Das haben Tests an der Uni von Kent gezeigt: Männer und Frauen haben Bilder von Menschen des anderen Geschlechts angeschaut; dabei sind die Aktivitäten des Hirn mittels eines Scanners erfasst worden.  [2642]
Quelle: Telegraph  
 
Einer von 30 hat Sex im Schlaf
10. Juni 2010 - Etwa jeder dreissigste Mann hat wohl einmal oder gar öfter in seinem Leben Sex im Schlaf, ohne sich dessen bewusst zu sein und ohne sich morgens daran erinnern zu können. Von dieser speziellen Schlafstörung, Sexsomnie, sind 11 Prozent der Männer und 4 Prozent der Frauen betroffen, die in einem Zentrum für Schlafstörungen in Toronto behandelt worden sind. Rund ein Drittel der Bevölkerung leidet an Schlafstörungen, in Grossstädten sind es bis zu 50 Prozent. Rechnet man die Zahlen aus Toronto auf die Gesamtbevölkerung um, kommt Sexsomnie bei einem Prozent der Frauen und bei drei Prozent der Männer vor.  [2639]
Quelle: Spiegel  
 
Grosse haben weniger Herzprobleme
09. Juni 2010 - Frauen über 1,64 und Männer über 1,74 Meter haben das geringste Risiko, herzkrank zu werden oder an einem Herzinfarkt zu sterben. Kleine Menschen, also Frauen unter 1,53 und Männer unter 1,65 Meter haben vergleichsweise ein um die Hälfte höheres Risiko. Das haben finnische Wissenschaftler aus 52 Studien mit insgesamt drei Millionen Personen berechnet. Die Ursachen für diesen Unterschied sind unklar. Eventuell sind bei kleinen Menschen auch die Blutgefässe enger, wodurch sie schneller verstopfen könnten. Viel wichtiger als die Grösse sind jedoch Faktoren, die man beeinflussen kann: Bewegung, gesundes Essen und wenig Stress.  [2638]
Quelle: Focus  
 
Schwangerschaftsgymnastik nicht Vatersache
01. Juni 2010 - Männer, die an der Schwangerschaft ihrer Frauen allzu intensiv Anteil nehmen, haben als junge Väter mehr Mühe, eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen. Das sagt Dr. Jonathan Ives vom Zentrum für biomedizinische Ethik der Uni Birmingham. Der Wunsch, sich aktiv zu beteiligen, dabei aber nur passiv unterstützend wirken zu können, erzeuge bei vielen Männern ein Gefühl des Versagens. So wertvoll männliche Anteilnahme sei, das Besuchen von Schwangerschaftskursen gehöre nicht dazu, meint Ives.  [2627]
Quelle: Telegraph  
 
WHO: Tabakfirmen fixen Frauen an
31. Mai 2010 - Am heutigen Weltnichtrauchertag wirft die WHO den Konzernen BAT, Japan Tobacco und Philip Morris vor, mit gezielter Werbung junge Frauen vom Nikotin abhängig zu machen. Das Rauchen würde als «glamourös und sexy» dargestellt, als Akt der Befreiung von männlicher Dominanz oder gar (wider besseres Wissen) als Schlankheitsmittel. Leider mit Erfolg: Während weltweit 40 Prozent der Männer, aber nur 9 Prozent der Frauen rauchen, sind in über 70 Ländern gleichviele junge Frauen wie Männer abhängig vom Nikotin.  [2624]
Quelle: Welt  
 
Männer lügen öfter, Frauen lügen ernsthafter
24. Mai 2010 - Männer lügen durchschnittlich dreimal täglich, Frauen nur zweimal - wenn man einer Studie des Science Museum London glauben will. Danach sollen Männer eher aus banalen Gründen lügen, zum Beispiel aus Bequemlichkeit, etwa um langen Diskussionen auszuweichen. Frauen dagegen lügen eher in Dingen, die wirklich zählen. In wichtigen Fragen seien Männer ehrlicher als Frauen, meint die Studie.  [2609]
Quelle: Daily Mail  
 
Jubiläum: 50 Jahre die Pille
08. Mai 2010 - Im Sommer 1960 ist unter dem Namen Enovid in den USA die erste Antibabypille auf den Markt gekommen. Das Präparat war damals schon drei Jahre auf dem Markt, allerdings erst gegen Menstruationsbeschwerden zugelassen. Von vielen Frauen als Befreiung gefeiert, stand die Pille wegen Nebenwirkungen in der Kritik. Zunächst ging es um Moral, danach um Thrombosen. Die Hormondosis ist im Lauf der Jahre massiv reduziert worden. Die Pille gilt heute als gut verträglich, bequem und sicher.  [2579]
Quelle: Focus  
 
Stress im Job belastet Frauenherzen
07. Mai 2010 - Frauen, die am Arbeitsplatz hohem Stress ausgesetzt sind, erkranken um mehr als ein Drittel häufiger am Herzen als solche, die einen ruhigen Job haben. Das zeigt eine Studie an zwölftausend Krankenschwestern in Dänemark. Besonders stark unter dem Stress leiden Frauen unter fünfzig Jahren. Dies könnte aber daran liegen, dass stressempfindliche Frauen es weniger lang als andere im Berufsleben aushalten. Wer bis zur Pensionierung tätig ist, konnte offenbar schon in jungen Jahren besser mit Stress umgehen.  [2577]
Quelle: Focus  
 
Mit der Pille weniger Freude am Sex
05. Mai 2010 - Zwar befreit die Pille den weiblichen Sex vor der Angst, ungewollt schwanger zu werden. Doch viele Frauen haben trotz Pille weniger Lust auf Sex oder leiden gar an Beschwerden beim Verkehr. Solche Sexualstörungen sind am häufigsten bei Frauen, die hormonelle Präparate nehmen, also die Pille oder eine Hormonspirale. Am seltensten sind sie bei Frauen, die anders oder gar nicht verhüten. Das zeigt eine Studie an über tausend Studentinnen in Deutschland.  [2573]
Quelle: Focus  
 
Bier und Wein fördern Heuschnupfen
04. Mai 2010 - Allergiker tun gut daran, sich bei Bier und Wein zurückzuhalten. Die alkoholischen Getränke können nämlich die Neigung zu Niesen, Juckreiz, Kopfschmerzen und Asthma verstärken. Schuld daran sind Histamine, die sich bei der Gärung bilden. Histamine dienen dem Immunsystem dazu, die Reaktion gegen fremde Substanzen anzuheizen. Diese negative Wirkung von Wein und Bier zeige sich bei Frauen doppelt so stark als bei Männern, warnt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin.  [2570]
Quelle: Welt  
 
Orientierung: Frauen besser im Wiederfinden
03. Mai 2010 - Wenn es um die Orientierung geht, haben Frauen und Männer offenbar je ihre typischen Stärken und Schwächen. Männer mögen im Durchschnitt besser Karten lesen und sich in unbekanntem Gelände besser zurechtfinden. Doch wenn es darum geht, etwa den Weg zurück zum Hotel zu finden, sind Frauen besser als Männer. Zu diesem Schluss kommt eine Studie in Mexiko. Die unterschiedlichen Fertigkeiten hätten sich in der Frühzeit des Menschen entwickelt, vermuten Forscher: Männer jagten Beute, die stets an neuen Orten auftauchte; Frauen merkten sich, wo die besten Nüsse, Knollen oder Pilze zu finden waren.  [2568]
Quelle: Telegraph  
 
Nasenspray steigert Mitgefühl
30. April 2010 - Eine kleine Dosis des Hormons Oxytocin, per Nasenspray verabreicht, vermag Männer ebenso einfühlsam zu machen wie Frauen. Das zeigt ein Experiment an der Uni Bonn. Oxytocin, auch als Kuschelhormon bekannt, fördert die Bindung zwischen Partnern, steigert die Lust beim Sex, löst aber bei Frauen auch Geburtswehen aus.  [2562]
Quelle: Die Zeit  
 
Softdrinks verschlechtern die Fettwerte
22. April 2010 - Süsse Getränke und Fertignahrung aus industrieller Produktion haben einen ungünstigen Einfluss auf die Blutfette: Sie verringern das «gute» HDL-Cholesterin, erhöhen die Triglyzeride und bei Frauen auch das «schlechte» LDL-Cholesterin. Dadurch steigt das Risiko für Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie an über sechstausend Personen. Zum Süssen verwendet die Industrie vor allem aus Mais gewonnenen Fruchtzucker, der billiger ist und kräftiger süsst als Rohrzucker und Traubenzucker.  [2544]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Zehntausend Schritte sollst du gehen
16. April 2010 - Ein Manager geht im Durchschnitt etwa dreitausend Schritte am Tag, ein Verkäufer fünftausend. Nur Postboten und Hausfrauen mit Kindern kommen auf das von Gesundheitsexperten empfohlene Minimum von zehntausend Schritten. Um dies annähernd zu erreichen, genügen den meisten Menschen zusätzliche dreitausend Schritte. Dies entspricht einem Fussmarsch von einer halben bis dreiviertel Stunde. Es reicht schon, auf dem Weg zur Arbeit eine oder zwei Tramstationen früher auszusteigen. Das Risiko von Diabetes kann damit um 27 Prozent sinken, wie eine japanische Studie zeigt.  [2532]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Eifersucht macht blind
15. April 2010 - Frauen, im Laborversuch künstlich eifersüchtig gemacht, finden bestimmte Objekte in Fotos deutlich weniger gut als nicht beeinflusste Frauen. Zu diesem Schluss kommt ein Experiment von Psychologen in Delaware, USA: Im selben Raum, aber an verschiedenen Computern, bekamen heterosexuelle Paare Landschaftsbilder zu sehen. Die Frauen hatten dabei Zielobjekte zu entdecken, während Männer die Schönheit der Landschaften beurteilen mussten. Machte man die Frauen aber glauben, ihre Partner würden die Schönheit anderer Frauen beurteilen, sank ihr Sehvermögen deutlich. Ein Versuch mit vertauschten Rollen ist geplant.  [2531]
Quelle: Standard  
 
Zahnlücken gefährden das Herz
14. April 2010 - Mit jedem Zahn, der ausfällt, nimmt das Risiko für Herztod um etwa ein Viertel zu. Wer nur noch weniger als zehn eigene Zähne hat, lebt demnach mit einem siebenfach höheren Risiko als eine Person mit vollständigem Gebiss. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehr als siebentausend Männern und Frauen mit Zahnproblemen in Schweden. Schuld daran seien Entzündungen, die sich vom Mund aus im ganzen Körper verbreiten, vermuten die schwedischen Forscher. Hinzu kommt, dass schlechte Zahngesundheit oft mit einem allgemein weniger gesunden Lebensstil verbunden ist.  [2527]
Quelle: Welt  
 
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