
News zu Fleisch
Rotes Fleisch verkürzt das Leben
Jeden Tag ein saftiges Steak oder Schinken, Speck, Salami und andere Wurstwaren - wer so isst, erhöht sein Risiko, an einer Krankheit vorzeitig zu sterben, um zehn bis zwanzig Prozent. Das haben Forscher aus den Daten einer Langzeitstudie mit über achtzigtausend Personen in den USA berechnet. Um das Risiko massiv zu senken, braucht es keinen Verzicht. Es genügt, weniger als eine halbe Portion rotes Fleisch pro Tag und stattdessen mehr Fisch und Geflügel zu essen. [3065]
14. März 2012 – Ärzteblatt
Zähne putzen auch gegen Hirnhautentzündung
Der Keim Streptococcus tigurinus, kürzlich von Zürcher Forschern entdeckt, vermehrt sich in der Mundhöhle. Über blutendes Zahnfleisch gelangt er unter anderem in die Hirnhaut und kann dort eine Entzündung (Meningitis) auslösen, vermuten die Forscher. Um dieser gefährlichen Krankheit vorzubeugen, ist gute Mundhygiene ratsam. [3050]
22. Februar 2012 – Telegraph
Die besten Nahrungsmittel gegen Stress
Putenfleisch, Geflügel, Thunfisch, Spinat und anderes Gemüse, Soja, Milch, Lachs und Eier enthalten viel Tryptophan, einen Bestandteil von beruhigenden Substanzen im Gehirn. Vollkornprodukte helfen dem Körper, das Tryptophan besser aufzunehmen. Walnüsse, Lachs und Sardinen enthalten Omega-3-Fette, wichtige Bausteine für Nerven. Diese benötigen auch das Spurenelement Zink, enthalten in Spinat, Lammfleisch und natürlich gehaltenem Rind. Kamillen- und andere Kräutertees beruhigen, entspannen und helfen beim Einschlafen. Die Tipps stammen vom amerikanischen Supermarktguru Phil Lempert. [3008]
22. Dezember 2011 – UPI Health News
Steaks vom Grill fördern Darmpolypen
Rotes Fleisch, z.B. vom Rind oder Lamm, erhöht das Risiko für Darmpolypen, falls es stark erhitzt wird. Weisses Fleisch, z.B. vom Huhn oder Fisch, belastet die Darmschleimhaut nicht, ebenso wenig wie schonend gegartes rotes Fleisch. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über sechstausend Personen in den USA. Polypen können eine Vorstufe zu Darmkrebs sein. [2984]
18. November 2011 – Ärztezeitung
Entwarnung: Glutamat schadet nicht
Der Geschmacksverstärker Glutamat ist für die Gesundheit unbedenklich, sagen deutsche Experten. Glutamat kommt von Natur aus in vielen schmackhaften Lebensmitteln vor, so etwa in Milch, Fleisch, Fisch und Gemüse. Im Verhältnis zu ihrer Grösse nehmen Babys beim Stillen mehr Glutamat auf als jemals später in ihrem Leben. [2978]
10. November 2011 – Welt
Krebszellen der Prostata nehmen mehr Nährstoffe auf als gesunde Zellen, denn sie besitzen in ihrer Wand mehr Nährstoffpumpen. Dadurch wachsen sie schneller. Typisch bei Prostatakrebs sind übermässige Pumpen für die Aminosäure Leucin. Das haben australische Forscher entdeckt. Sie hoffen, mit neuen Medikamenten die Pumpen gezielt angreifen zu können. Leucin kommt vor allem in rotem Fleisch vor. Dessen Konsum zu vermindern könnte bei Prostatakrebs günstig sein. [2974]
4. November 2011 – UPI Health News
Mehr Demenz bei Mangel an Vitamin B12
Senioren mit einem Mangel an Vitamin B12 im Nervensystem erkranken in den folgenden Jahren eher an Demenz als ihre Altersgenossen mit genug Vitamin. Das zeigt eine Studie mit über hundert Personen in den USA. Gute Quellen für B12 sind Innereien, Fisch und Fleisch. Unklar bleibt aber, ob mehr Konsum vor Demenz schützt, denn auch bei normalem B12-Spiegel im Blut können Nervenzellen Mangel leiden. [2949]
29. September 2011 – Focus
Ein Apfel pro Tag gegen Schlaganfall
Mit einem Apfel täglich kann das Risiko für Schlaganfall um die Hälfte sinken. Auch eine Birne ist gut, denn auf das weisse Fruchtfleisch kommt es an. Das zeigt eine Studie mit über zwanzigtausend Personen in Holland. [2944]
19. September 2011 – BBC
Eine Marinade mit Rosmarin, Thymian und Knoblauch verringert die Menge an krebserregenden Substanzen, die beim Grillen von Fleisch entstehen, um fast neunzig Prozent. Auch Senf, Salbei und Basilikum wirken ähnlich gut. Zu diesem Schluss kommen Versuche an der staatlichen Universität von Kansas. [2920]
15. August 2011 – Welt
Rotes Fleisch fördert Diabetes
Fleisch vom Rind, Schwein oder Lamm erhöht das Risiko für Diabetes vom Typ 2 in jeder Form - egal ob frisch oder zu Wurst oder Konserven verarbeitet. Das zeigt die Auswertung von Daten einiger hunderttausend Personen in den USA. Die Verarbeitung macht das Fleisch also nicht ungesünder, was der bisherigen Annahme widerspricht. [2919]
11. August 2011 – Focus
Gesund essen, zwanzig Jahre länger leben
Viel Obst und Gemüse, viel Fisch, wenig Fleisch, besonders wenig rotes Fleisch, wenig Kalorien, kein oder nur wenig Alkohol - wer sich nach dieser Formel ernährt, kann die Zahl seiner gesunden Lebensjahre um bis zu zwanzig vermehren. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE. Vitaminpillen und andere Nahrungszusätze bringen dagegen keinen Nutzen, können sogar eher schaden, warnt die DGE. [2877]
30. Mai 2011 – Welt
Pro Tag sieben Walnüsse und seltener zum Arzt?
Walnüsse enthalten doppelt so viel Antioxidantien wie Erd- und andere Nüsse, dazu hochwertige Eiweisse ähnlich wie im Fleisch, zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Sieben Walnüsse pro Tag reichen aus, um eine günstige Wirkung auf die Gesundheit zu entfalten, sagt Ernährungsforscher Joe Vinson aus Pennsylvania. [2837]
30. März 2011 – UPI Health News
Das Spurenelement Zink dämpft Erkältungen und verkürzt ihre Dauer. Zu diesem Schluss kommt die Organisation Cochrane nach der Analyse von fünfzehn Studien, in denen zusammen über tausend Personen untersucht worden sind. Gute Quellen für Zink sind Leber, Käse, Rindfleisch und Haferflocken. [2812]
18. Februar 2011 – Ärztezeitung
Mit Vitaminpillen lässt sich Demenz bestimmt nicht heilen, aber vielleicht vorbeugen und verlangsamen. Vitamin B kann die Zellen des Gehirns gegen Abbau widerstandsfähiger machen. Dies zeigen Studien in England und Norwegen. Vitamine wirken allerdings nur solange die Krankheit in ihren Anfängen steckt. Vitamin B kommt natürlich in Reis, grünem Gemüse, Eiern, Fisch und Fleisch vor. Bei Vitaminpräparaten ist Vorsicht geboten, da zu hohe Vitamindosen andere Krankheiten fördern können, zum Beispiel Krebs. [2708]
10. September 2010 – Spiegel
Fleisch richtig auftauen: Kühlschrank oder Sieb
Tiefgefrorenes Fleisch, Fisch oder Geflügel sollte nicht in der Auftaubrühe liegen, denn dort entwickeln sich sehr schnell Keime. Auftauen sollte man das Gefriergut entweder im Kühlschrank oder auf einem Sieb, das die Brühe abtropfen lässt. Dazu rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Wichtig ist auch, rohe und fertig gekochte Speisen immer gut voneinander zu trennen. [2700]
31. August 2010 – Süddeutsche Zeitung
Schutzgas macht Fleisch fad und schneller ranzig
Frischfleisch in Folienpackungen unter Schutzgas bleibt zwar länger haltbar, doch der hohe Sauerstoffgehalt von 60 bis 85 Prozent des Gases zerstört einen Teil des Aromas, macht das Fleisch zäher und trockener, und die Fettmasse wird schneller ranzig. Das zeigen Untersuchungen des deutschen Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel. Die Organisation Foodwatch kritisiert, der Sauerstoff diene vor allem dazu, dem Fleisch eine schön frisch wirkende rote Farbe zu verleihen. [2680]
3. August 2010 – Ärztezeitung
Neue Regeln für Baby-Ernährung
Bis zum fünften Monat ausschliesslich Stillen (oder Säuglingsnahrung «Pre-» oder «1-»). Ab dem fünften bis siebten Monat zusätzlich als Beikost erster Brei mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch, später auch zweiter Brei mit Getreide und Milch. Ab dem sechsten bis achten Monat dritter Brei mit Getreide und Obst. Ab dem zehnten Monat schrittweise Familienkost einführen, beginnend etwa mit weichem Brot. Ab Ende des ersten Lebensjahres Kuhmilch zum Trinken. Auf diese gemeinsamen Empfehlungen haben sich jetzt deutsche Experten und Organisationen für Ernährung und Kindergesundheit geeinigt. [2665]
14. Juli 2010 – Ärztezeitung
Mädchen immer früher geschlechtsreif
Schon mit neun Jahren treten Mädchen heute in die Pubertät ein - im Durchschnitt ein Jahr früher als noch 1991 und mehr als fünf Jahre früher als noch vor hundertfünfzig Jahren. Das berichten Forscher der Uniklinik Kopenhagen. Sie schlagen Alarm, weil eine sehr frühe sexuelle Entwicklung die Mädchen psychisch überfordern kann. Auch die Risiken für Brustkrebs und Herzkrankheiten nehmen zu. Als Ursachen für die frühe Reife gelten eine bessere Ernährung und ein hoher Fleischkonsum. Aber auch Umweltchemikalien mit hormonähnlichen Eigenschaften, etwa Bisphenol A, kommen in Frage. [2646]
17. Juni 2010 – Welt
Viel Fisch, Nüsse, Obst, Gemüse und Salat, aber nur wenig Rind- und Schweinefleisch - so sieht die Ernährung aus, mit der ältere Menschen das Risiko für Alzheimer reduzieren können - laut neusten Studien um fast 40 Prozent. Es handelt sich also um die schon bekannte Mittelmeerdiät, angereichert mit Nüssen. [2628]
1. Juni 2010 – Ärztezeitung
Zweimal täglich Zähneputzen fürs Herz
Wer seine Zähne täglich zweimal putzt, verringert sein Risiko für Herzinfarkt. Bis zu siebzig Prozent höher ist dieses Risiko bei Menschen, die ihre Zähne selten oder nie putzen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an elftausend Personen in Schottland. Sie bestätigt Ergebnisse früherer Studien. Vermutlich greifen Bakterien, die das Zahnfleisch entzünden, auch die Blutgefässe an und lassen sie schneller verkalken. [2621]
29. Mai 2010 – Daily Mail
Gewürztes Steak erregt weniger Krebs
Beim Braten oder Grillen von Rindfleisch entstehen krebserregende Stoffe. Gewürze wie Rosmarin, chinesischer Ingwer (Fingerwurz) und Kurkuma (Gelbwurz) können die Krebsgifte um bis zu 40 Prozent verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Kansas State University. [2606]
21. Mai 2010 – Standard
Rotes Fleisch muss nicht ungesund sein
Fleisch vom Rind, Schwein, Lamm und anderen nicht geflügelten Tieren hat mit Blick auf die Gesundheit einen schlechten Ruf. Zu Unrecht, sagen neuerdings amerikanische Forscher. Sie haben keine Bedenken gegen rotes Fleisch, so lange es frisch und unbehandelt ist. Schlecht für die Gesundheit seien vor allem Konservierungsstoffe wie Pökelsalze oder Rauch in Salami und anderen Wurstwaren. Zu diesem Schluss kommen sie nach einer Auswertung von zwanzig Studien mit über einer Million Personen. Auf Salami braucht man trotzdem nicht zu verzichten. Doch mehr als 50 Gramm pro Woche sollte man nicht davon essen, raten die Forscher. [2600]
19. Mai 2010 – Stern
Diabetes auch ohne Medikamente behandeln
Mit der richtigen Ernährung und regelmässiger Bewegung können die meisten Diabetiker ohne Medikamente leben. Von Diäten raten alle führenden Experten ab: Sie empfehlen eine gesunde, ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch. Nicht Zucker sei das Hauptproblem, sondern Fett. Optimal für Diabetiker sind pro Woche drei- bis viermal eine Stunde Walking, Jogging, Radfahren, Schwimmen oder eine ähnliche Tätigkeit. [2566]
2. Mai 2010 – Welt
Ein halb durchgebratenes Steak (medium, rosé) ist gesünder als ein ganz durchgebratenes (well done, bien cuit). Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über 1700 Personen in Texas: Das Risiko für Blasenkrebs ist bei den Liebhabern des halbgaren Fleisches um die Hälfte kleiner als bei jenen, die es durchgebraten mögen. Grund dafür sind krebserregende Substanzen, die sich beim scharfen Anbraten bilden. Der Tipp für die kommende Grillsaison lautet also: Fleisch schonend erhitzen und nicht schwarz werden lassen! [2542]
21. April 2010 – Spiegel
Kleinkinder brauchen mehr Kalorien
Immer mehr Eltern, besorgt um eine gesunde Ernährung, geben ihren Kleinkindern zuviel Gemüse und Früchte und zuwenig kalorienreichen Brei und eisenhaltiges Fleisch. Dies zeigt eine Umfrage in mehreren britischen Kindergärten. Kinder im Wachstum brauchen kalorienreichere Nahrung als Erwachsene, betonen britische Experten. [2539]
19. April 2010 – BBC
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