Fitness: Archiv 31 bis 40

Archiv zu Fitness, 27.1. bis 5.6.2009

Zehn Risikofaktoren für Demenz

Doppelt bis vierfach zählen ein schwaches Abschneiden im Gedächtnis- und Intelligenztest und Magerkeit mit einem Body Mass Index von weniger als 19. Einfach bis doppelt zählt ein hohes Alter. Einfach zählen die folgenden sieben Faktoren: Eine ungünstige Variante des Apo-E-Gens (Alzheimer-Risikofaktor), Rückbildung der weissen Hirnmasse (erkennbar im Scanner), erweiterte Hohlräume im Hirn, Verkalkung der Halsschlagader, eine durchgemachte Bypass-Operation, schwache körperliche Fitness und Alkoholabstinenz. Letzteres könnte daran liegen, dass körperlich eingeschränkte Menschen oft keinen Alkohol mehr trinken. Laut einer kalifornischen Statistik können Senioren mit keinen oder nur wenigen Risikofaktoren zu 96 Prozent sicher sein, geistig fit zu bleiben. [2105]

5. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19439724

Fitness macht selbstsicher

Wer Sport treibt, hat weniger Angst, von anderen Menschen negativ beurteilt zu werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünfhundert Basler Primarschülern der ersten bis fünften Klasse. Laut der Kinder-Sportstudie leiden vor allem übergewichtige Kinder unter einem mangelnden Selbstwertgefühl. [2098]

22. Mai 2009  –  PubMed PMID: 19422648

Sport hält das Denken flexibel

Nach zehn Wochen täglichen Trainings in einem Fitnesscenter haben gesunde Erwachsene in einem Test der geistigen Fähigkeiten deutlich besser abgeschnitten als vor dem Training und auch deutlich besser als sportlich nicht aktive Personen. Am meisten verbessert hat sich die Flexibilität des Hirns, in zweiter Linie ist auch dessen Leistung schneller geworden. [2083]

20. April 2009  –  PubMed PMID: 19330430

Arthritis: Gymnastik besser als Spritze

Arthritis im Knie versucht man unter anderem mit Spritzen von Hyaluronsäure zu bessern. Doch gezielte Gymnastik zu Hause wirkt günstiger, kostet weniger und erzeugt weitere positive Nebenwirkungen in Form einer besseren Fitness. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über hundert älteren Japanerinnen. [2081]

16. April 2009  –  PubMed PMID: 19337810

Fitness fördert Selbstachtung

Wer sich oft und gerne bewegt und Sport treibt, hat bis ins hohe Alter bessere soziale Kontakte und ist geistig rüstiger als eine Person, die meistens nur herumsitzt. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Umstand, dass fitte Personen besser mit Stress umgehen können als unfitte. Dies wiederum liegt in erster Linie an einer besseren Selbstachtung und erst in zweiter Linie an einer besseren körperlichen Gesundheit dank Sport. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeitstudie an über tausend Senioren in Kanada. [2074]

1. April 2009  –  PubMed PMID: 19321020

Fitness senkt Risiko für Krebs im Verdauungstrakt

Fitte Personen haben ein um zwei Drittel niedrigeres Risiko für Leberkrebs als unfitte. Beim Krebs des Enddarmes (colorectal) senkt sich das Risiko um fast die Hälfte, beim Dickdarm insgesamt noch immer um mehr als ein Drittel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie an über dreissigtausend Männern zwischen 20 und 88 Jahren in den USA. Dies ist bisher die grösste Studie zu diesem Thema. Sie zeigt erstmals, dass ausser dem Dickdarm auch andere Organe des Verdauungstrakts von der schützenden Wirkung der Fitness profitieren. [2067]

23. März 2009  –  PubMed PMID: 19293313

Fitte Schüler sind schlauer

Schüler mit einer guten Fitness erreichen in einem Intelligenztest bessere Ergebnisse. Dies zeigt eine Studie an neun- bis zehnjährigen Kindern in den USA. Die fitten Kinder schnitten in einem Test besser ab, bei dem es darum ging, sich nicht ablenken zu lassen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. [2043]

17. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19209995

Bei hohem Blutdruck ist Fitness Hauptsache

Gegen zu hohen Blutdruck verschreibt der Arzt oft Blutdrucksenker. Das mag wichtig sein, doch eine gute Fitness ist womöglich noch wichtiger. Denn bei sehr fitten Personen mit zu hohem Blutdruck ist das Risiko, vorzeitig zu sterben, um über 70 Prozent geringer als bei Untrainierten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über viertausend Patienten mit Bluthochdruck in den USA. [2034]

4. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19171789

Fitte Schüler bestehen Prüfungen besser

Gute Noten im Sport erhöhen bei amerikanischen Schülern die Chancen, dass sie auch in Mathe und Englisch gut abschneiden. Dies zeigt ein statistischer Vergleich der Noten von über tausend Schülerinnen und Schülern der vierten bis achten Klasse in Massachusetts. Wie dieser Zusammenhang zu Stande kommt, bleibt allerdings unklar. Dass körperliche Fitness auch die Leistung des Hirns steigert, ist aus anderen Studien bekannt. Doch es könnte auch sein, dass Kinder, denen das Lernen leicht fällt, mehr Zeit für Sport haben. [2029]

28. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19149783

Nach Aerobic im Wasser fitter als an Land

Turnübungen im Wasser, auch als Aquafit oder Wasser-Aerobic bekannt, verbessern die Fitness mehr als ähnliche Übungen an Land bei gleicher Pulszahl. Dies gilt für die Leistung von Herz, Kreislauf und Atmung ebenso wie für die Muskelkraft des Oberkörpers und die Beweglichkeit von Rumpf und Beinen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Versuch mit fünfzig gesunden älteren Frauen in Brasilien. [2028]

27. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19149838

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