Gesundheitstelegramm: Fitness

News zu Fitness

Fitness fürs Herz ist Fitness fürs Hirn

Sind Herz und Kreislauf bis ins hohe Alter gesund, bleibt auch das Gehirn länger fit. Das zeigt eine Studie mit über zwanzigtausend Senioren in den USA. Von den Risikofaktoren scheint sich vor allem hoher Blutdruck negativ auf die geistigen Fähigkeiten auszuwirken. Schützend wirkt dagegen eine gute Schulbildung. [2986]

22. November 2011  –  Ärztezeitung

Karate hält jung

Fitter, geistig beweglicher und weniger depressiv - so zeigte sich eine Gruppe von Senioren nach Karatekursen - im Vergleich mit anderen, die an Gymnastik oder Gedächtnistraining teilgenommen hatten. Das zeigt eine Studie der Universität Regensburg. Die komplizierten Bewegungsabläufe beim Karate trainieren neben der körperlichen Fitness auch das Gedächtnis. [2982]

16. November 2011  –  Medizinauskunft

Nahrungsergänzung: Gefährliche Präparate aus dem Internet

Fast ein Drittel der Fitness-, Schlankheits-, Antiaging und Potenzmittel aus dem Internethandel enthält nicht zugelassene oder nicht deklarierte Wirkstoffe, zum Teil in lebensgefährlichen Dosierungen. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen an 78 Produkten. [2954]

6. Oktober 2011  –  Spiegel

Fitness: Gewusst wie ist wichtiger als gewusst warum

Das Wissen, warum Fitness wichtig ist für die Gesundheit, macht die Menschen nicht fitter. Wohl aber das praktische Wissen darüber, wie man es anstellt, sich zu motivieren, wie man am besten trainiert und wie man seine Fitness überwachen und messen kann. Das zeigt die Auswertung von über dreihundert Studien mit insgesamt fast hunderttausend Personen. [2813]

21. Februar 2011  –  Medical News Today

Wer draussen Sport treibt, fühlt sich besser

Sich in freier Natur bewegen fördert das psychische Wohlbefinden, baut Stress und Ärger ab und hilft gegen Depression - und zwar deutlich besser als bei gleicher sportlicher Leistung in den eigenen vier Wänden oder im Fitnessstudio. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von elf Studien an insgesamt über achthundert Personen. [2804]

8. Februar 2011  –  UPI Health News

Vitamin D macht auch schlau

Starke Knochen, aber auch ein flexibles Denkvermögen - so unterschiedlich sind die positiven Leistungen von Vitamin D. Im Stoffwechsel des Kleinhirns und in der Region des Hippocampus, wo wichtige Zentren des Erinnerungs- und Denkvermögens sitzen, spielt das Vitamin eine bisher kaum bekannte wichtige Rolle. Das haben Forscher der Tufts-Universität in Boston herausgefunden. Bei Senioren ab 65 Jahren mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel fällt die geistige Fitness deutlich ab. [2655]

30. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Experte: Bewegen wichtiger als Abnehmen

Ein Mangel an Fitness schade der Gesundheit mehr als zuviel Fett am Körper, sagt der britische Sportmediziner Dr. Richard Weiler. Die Experten für öffentliche Gesundheit und Prävention seien zu sehr darauf fixiert, Übergewicht zu bekämpfen. Das sei der falsche Ansatz, meint Weiler. Bewegung verbessere die Gesundheit selbst dann, wenn man dabei nicht abnehme. [2616]

27. Mai 2010  –  Telegraph

Muskeldoping schwächt das Herz

Mit Anabolika dopen sich nicht nur Leistungssportler, sondern auch Freizeitsportler, die sich im Fitnessstudio mehr Muskeln antrainieren wollen. Dass solches Doping dem Herzen schadet, war schon bekannt. Doch wie gross die Schäden wirklich sind, zeigt eine neue Studie in Boston: Die Pumpleistung des Herzens sinkt unter Anabolika auf die Hälfte. Da mehr Muskeln aber das Herz mehr fordern, droht bei Anstrengung ein plötzlicher Tod durch Herzversagen. [2561]

29. April 2010  –  Focus

Hirnjogging wirkungslos

Computerspiele und Bücher, mit denen sich angeblich die geistige Fitness steigern lassen soll, halten ihr Versprechen nicht. Das zeigt eine Studie an mehr als elftausend gesunden Erwachsenen. Sie hatten ein sechswöchiges Computertraining absolviert. Ihr Gedächtnis, die Fähigkeit zum Planen und Problemlösen und zur Konzentration waren nach dem Training gleich gut wie zuvor. Einzig in den speziellen Aufgaben, die sie trainiert hatten, waren sie besser geworden. [2545]

22. April 2010  –  NZZ

Diabetes-Risiko: Fitness besser als Medikamente

Bei Insulinresistenz (Prädiabetes) nützt es nichts, mit Medikamenten den Blutdruck oder den Blutzuckerspiegel zu senken, denn das kann die Entwicklung zu Diabetes vom Typ 2 nicht stoppen. Zu diesem Schluss kommen verschiedene Studien an insgesamt über neuntausend Patienten in vierzig Ländern. Doch wer übergewichtig ist und sein Gewicht um 5 Prozent senkt, kann das Risiko für Diabetes deutlich reduzieren. Nur Bewegung und gesunde Ernährung beugen Diabetes wirksam vor. [2481]

17. März 2010  –  BBC

Training in Raten wirkt schneller

Zehnmal eine Minute strampeln mit maximaler Kraft, dazwischen jeweils eine Minute Pause zur Erholung: Ein solches Intervalltraining, dreimal pro Woche, fördert die Fitness von Herz und Kreislauf innerhalb von vierzehn Tagen ebenso gut wie zehn Stunden Ausdauertraining mit mässiger Intensität - aber in einem Fünftel der Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt ein Versuch mit sieben jungen Männern an der Uni von Hamilton in Ontario. Für das Intervalltraining braucht es nur einen Hometrainer und eine Uhr mit Sekundenzeiger. Ältere Menschen sollten jedoch mit einem Pulsmesser darauf achten, ihren maximalen Puls (220 minus Alter) nicht zu überschreiten. [2473]

15. März 2010  –  Medical News Today

Experten warnen vor Energy Shots

Energy Shots sind hoch konzentrierte Aufputschgetränke. Sie enthalten viel mehr Koffein und Taurin als die bisherigen Energy Drinks. Eine Portion von 25 bis 75 Milliliter ist ungefährlich, sofern man nur eine pro Tag konsumiert. So steht es auf den Packungen. Doch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung warnt, denn wer liest schon das Kleingedruckte, wenn er müde ist und Durst hat, zum Beispiel in der Disco oder im Fitnessstudio. [2366]

2. Februar 2010  –  Medizinauskunft

Tango ist die beste Medizin

Argentinischer Tango hat sich gegen Depression, Stress und Eheprobleme, aber auch gegen Parkinson als wirksam gezeigt, wie mehrere Studien belegen. Um zu entschlüsseln, warum Tango, nicht aber Walzer und Foxtrott so günstig auf die Gesundheit wirkt, haben Forscher der Uni Frankfurt in Speichelproben der Tänzer die Konzentration der Hormone vor und nach dem Tanz gemessen. Fazit: Tango regt einerseits, durch die erotische Nähe zum Partner, das Testosteron an. Andererseits senkt die rhythmische Musik das Stresshormon Cortisol. Die Bewegung steigert zudem die Fitness. [2243]

30. Dezember 2009  –  Focus

Wer fit ist, kommt beruflich weiter

Eine Studie an über einer Million jungen Männern in Schweden zeigt: Männer mit starken Leistungen von Herz und Lunge sind in der Regel intelligenter, erreichen höhere Positionen im Beruf und verdienen besser als der Durchschnitt. Keine Rolle spielt dagegen die Stärke der Muskeln. Forscher vermuten, dass ein fitter Kreislauf wichtig ist, um das Hirn mit reichlich Sauerstoff zu versorgen. Dadurch vermag es mehr zu leisten. Die Fitness ist sogar noch wichtiger als die Erbanlagen, was Vergleiche an über dreitausend Zwillingspaaren zeigen. [2170]

8. Dezember 2009  –  Standard

Bewegung hilft immer

Dass Bewegung gesund ist, wissen inzwischen alle. Doch Forscher möchten es genauer. Sie sind der Frage nachgegangen, ob die Fitness messbar zunehmen muss, damit Herz und Kreislauf gesund bleiben. Die Antwort lautet Nein. Es genügt schon, sich regelmässig zu bewegen, um das Risiko von Herzkrankheiten um die Hälfte zu senken. Natürlich ist es gut, wenn dabei die Fitness auch zunimmt. Das Risiko sinkt dann noch weiter. [2143]

28. Oktober 2009  –  PubMed PMID: 19809331

Fitness bremst Alzheimer

In den frühen Stadien von Alzheimer kann eine gute Fitness von Herz und Kreislauf helfen, den Abbau von Hirnmasse zu bremsen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über hundert älteren Menschen in Kansas, USA.  [2142]

27. Oktober 2009  –  PubMed PMID: 19812458

Mit Fitness macht Stress weniger krank

Wer sich fit hält, wird weniger krank. Dies hat viele Gründe. Bekannt sind vor allem die günstigen Wirkungen von Sport auf Herz und Kreislauf. Jetzt hat das Institut für Sportwissneschaft der Uni Basel einen weiteren Grund gefunden: Fitte Menschen vertragen Stress besser. Dies ist das Fazit zahlreicher Studien über Sport, Stress und Gesundheit. [2141]

23. Oktober 2009  –  PubMed PMID: 19828772

Gute Fitness schützt vor Krebs

Wer pro Woche mindestens zwei Stunden intensiv körperlich aktiv ist, kann sein Risiko für Krebs um ein Drittel senken, verglichen mit dem Risiko von sportlich nicht aktiven Menschen. Wichtig ist aber auch, nicht zu rauchen und sich ausgewogen zu ernähren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über zweitausend gesunden Männern in Finnland. [2128]

4. September 2009  –  PubMed PMID: 19683431

Bauch dicker, Hirn kleiner

Das Volumen des Hirns bei älteren Menschen hängt unter anderem vom Body Mass Index (BMI) ab: Bei Personen mit einem BMI über 25 hat man ein messbar kleineres Hirnvolumen gefunden als bei schlankeren Personen. Dazu hat man in den USA über neunzig Senioren untersucht, allerdings ohne deren Fitness oder sportliche Aktivität zu berücksichtigen. Bekanntlich hilft Sport das Gewicht zu senken und fördert gleichzeitig die Leistung des Hirns. [2120]

13. August 2009  –  PubMed PMID: 19662657

Wer Sport treibt, studiert erfolgreicher

Wie erfolgreich schwedische Schüler im neunten Schuljahr ihre höhere Ausbildung meistern, hängt etwa zu einem Drittel davon ab, wie intensiv sie Sport treiben und wie fit sie sind. Bei Mädchen kommt es offenbar vor allem auf die Intensität an, bei Jungen auf die Fitness. [2119]

12. August 2009  –  PubMed PMID: 19643438

Herz am fittesten mit Kraft und Ausdauer

Ein Training, das Kraft und Ausdauer kombiniert, fördert die Fitness von Herz und Kreislauf am besten. Weniger wirksam sind dagegen ein reines Ausdauer- oder ein reines Krafttraining. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an neunzig zuvor untrainierten älteren Männern in Finnland. [2113]

22. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19516157

Zehn Risikofaktoren für Demenz

Doppelt bis vierfach zählen ein schwaches Abschneiden im Gedächtnis- und Intelligenztest und Magerkeit mit einem Body Mass Index von weniger als 19. Einfach bis doppelt zählt ein hohes Alter. Einfach zählen die folgenden sieben Faktoren: Eine ungünstige Variante des Apo-E-Gens (Alzheimer-Risikofaktor), Rückbildung der weissen Hirnmasse (erkennbar im Scanner), erweiterte Hohlräume im Hirn, Verkalkung der Halsschlagader, eine durchgemachte Bypass-Operation, schwache körperliche Fitness und Alkoholabstinenz. Letzteres könnte daran liegen, dass körperlich eingeschränkte Menschen oft keinen Alkohol mehr trinken. Laut einer kalifornischen Statistik können Senioren mit keinen oder nur wenigen Risikofaktoren zu 96 Prozent sicher sein, geistig fit zu bleiben. [2105]

5. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19439724

Fitness macht selbstsicher

Wer Sport treibt, hat weniger Angst, von anderen Menschen negativ beurteilt zu werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünfhundert Basler Primarschülern der ersten bis fünften Klasse. Laut der Kinder-Sportstudie leiden vor allem übergewichtige Kinder unter einem mangelnden Selbstwertgefühl. [2098]

22. Mai 2009  –  PubMed PMID: 19422648

Sport hält das Denken flexibel

Nach zehn Wochen täglichen Trainings in einem Fitnesscenter haben gesunde Erwachsene in einem Test der geistigen Fähigkeiten deutlich besser abgeschnitten als vor dem Training und auch deutlich besser als sportlich nicht aktive Personen. Am meisten verbessert hat sich die Flexibilität des Hirns, in zweiter Linie ist auch dessen Leistung schneller geworden. [2083]

20. April 2009  –  PubMed PMID: 19330430

Arthritis: Gymnastik besser als Spritze

Arthritis im Knie versucht man unter anderem mit Spritzen von Hyaluronsäure zu bessern. Doch gezielte Gymnastik zu Hause wirkt günstiger, kostet weniger und erzeugt weitere positive Nebenwirkungen in Form einer besseren Fitness. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über hundert älteren Japanerinnen. [2081]

16. April 2009  –  PubMed PMID: 19337810

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Die Behandlung hat drei Ziele: erstens Schübe verhindern, zweitens deren Folgen bekämpfen und drittens das Fortschreiten der Krankheit bremsen.

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