Gesundheitstelegramm | Fitness
Vitamin D macht auch schlau
30. Juni 2010 - Starke Knochen, aber auch ein flexibles Denkvermögen - so unterschiedlich sind die positiven Leistungen von Vitamin D. Im Stoffwechsel des Kleinhirns und in der Region des Hippocampus, wo wichtige Zentren des Erinnerungs- und Denkvermögens sitzen, spielt das Vitamin eine bisher kaum bekannte wichtige Rolle. Das haben Forscher der Tufts-Universität in Boston herausgefunden. Bei Senioren ab 65 Jahren mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel fällt die geistige Fitness deutlich ab. [2655]
Quelle: Ärzteblatt
Experte: Bewegen wichtiger als Abnehmen
27. Mai 2010 - Ein Mangel an Fitness schade der Gesundheit mehr als zuviel Fett am Körper, sagt der britische Sportmediziner Dr. Richard Weiler. Die Experten für öffentliche Gesundheit und Prävention seien zu sehr darauf fixiert, Übergewicht zu bekämpfen. Das sei der falsche Ansatz, meint Weiler. Bewegung verbessere die Gesundheit selbst dann, wenn man dabei nicht abnehme. [2616]
Quelle: Telegraph
Muskeldoping schwächt das Herz
29. April 2010 - Mit Anabolika dopen sich nicht nur Leistungssportler, sondern auch Freizeitsportler, die sich im Fitnessstudio mehr Muskeln antrainieren wollen. Dass solches Doping dem Herzen schadet, war schon bekannt. Doch wie gross die Schäden wirklich sind, zeigt eine neue Studie in Boston: Die Pumpleistung des Herzens sinkt unter Anabolika auf die Hälfte. Da mehr Muskeln aber das Herz mehr fordern, droht bei Anstrengung ein plötzlicher Tod durch Herzversagen. [2561]
Quelle: Focus
Hirnjogging wirkungslos
22. April 2010 - Computerspiele und Bücher, mit denen sich angeblich die geistige Fitness steigern lassen soll, halten ihr Versprechen nicht. Das zeigt eine Studie an mehr als elftausend gesunden Erwachsenen. Sie hatten ein sechswöchiges Computertraining absolviert. Ihr Gedächtnis, die Fähigkeit zum Planen und Problemlösen und zur Konzentration waren nach dem Training gleich gut wie zuvor. Einzig in den speziellen Aufgaben, die sie trainiert hatten, waren sie besser geworden. [2545]
Quelle: NZZ
Diabetes-Risiko: Fitness besser als Medikamente
17. März 2010 - Bei Insulinresistenz (Prädiabetes) nützt es nichts, mit Medikamenten den Blutdruck oder den Blutzuckerspiegel zu senken, denn das kann die Entwicklung zu Diabetes vom Typ 2 nicht stoppen. Zu diesem Schluss kommen verschiedene Studien an insgesamt über neuntausend Patienten in vierzig Ländern. Doch wer übergewichtig ist und sein Gewicht um 5 Prozent senkt, kann das Risiko für Diabetes deutlich reduzieren. Nur Bewegung und gesunde Ernährung beugen Diabetes wirksam vor. [2481]
Quelle: BBC
Training in Raten wirkt schneller
15. März 2010 - Zehnmal eine Minute strampeln mit maximaler Kraft, dazwischen jeweils eine Minute Pause zur Erholung: Ein solches Intervalltraining, dreimal pro Woche, fördert die Fitness von Herz und Kreislauf innerhalb von vierzehn Tagen ebenso gut wie zehn Stunden Ausdauertraining mit mässiger Intensität - aber in einem Fünftel der Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt ein Versuch mit sieben jungen Männern an der Uni von Hamilton in Ontario. Für das Intervalltraining braucht es nur einen Hometrainer und eine Uhr mit Sekundenzeiger. Ältere Menschen sollten jedoch mit einem Pulsmesser darauf achten, ihren maximalen Puls (220 minus Alter) nicht zu überschreiten. [2473]
Quelle: Medical News Today
Experten warnen vor Energy Shots
02. Februar 2010 - Energy Shots sind hoch konzentrierte Aufputschgetränke. Sie enthalten viel mehr Koffein und Taurin als die bisherigen Energy Drinks. Eine Portion von 25 bis 75 Milliliter ist ungefährlich, sofern man nur eine pro Tag konsumiert. So steht es auf den Packungen. Doch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung warnt, denn wer liest schon das Kleingedruckte, wenn er müde ist und Durst hat, zum Beispiel in der Disco oder im Fitnessstudio. [2366]
Quelle: Medizinauskunft
Tango ist die beste Medizin
30. Dezember 2009 - Argentinischer Tango hat sich gegen Depression, Stress und Eheprobleme, aber auch gegen Parkinson als wirksam gezeigt, wie mehrere Studien belegen. Um zu entschlüsseln, warum Tango, nicht aber Walzer und Foxtrott so günstig auf die Gesundheit wirkt, haben Forscher der Uni Frankfurt in Speichelproben der Tänzer die Konzentration der Hormone vor und nach dem Tanz gemessen. Fazit: Tango regt einerseits, durch die erotische Nähe zum Partner, das Testosteron an. Andererseits senkt die rhythmische Musik das Stresshormon Cortisol. Die Bewegung steigert zudem die Fitness. [2243]
Quelle: Focus
Wer fit ist, kommt beruflich weiter
08. Dezember 2009 - Eine Studie an über einer Million jungen Männern in Schweden zeigt: Männer mit starken Leistungen von Herz und Lunge sind in der Regel intelligenter, erreichen höhere Positionen im Beruf und verdienen besser als der Durchschnitt. Keine Rolle spielt dagegen die Stärke der Muskeln. Forscher vermuten, dass ein fitter Kreislauf wichtig ist, um das Hirn mit reichlich Sauerstoff zu versorgen. Dadurch vermag es mehr zu leisten. Die Fitness ist sogar noch wichtiger als die Erbanlagen, was Vergleiche an über dreitausend Zwillingspaaren zeigen. [2170]
Quelle: Standard
Bewegung hilft immer
28. Oktober 2009 - Dass Bewegung gesund ist, wissen inzwischen alle. Doch Forscher möchten es genauer. Sie sind der Frage nachgegangen, ob die Fitness messbar zunehmen muss, damit Herz und Kreislauf gesund bleiben. Die Antwort lautet Nein. Es genügt schon, sich regelmässig zu bewegen, um das Risiko von Herzkrankheiten um die Hälfte zu senken. Natürlich ist es gut, wenn dabei die Fitness auch zunimmt. Das Risiko sinkt dann noch weiter. [2143]
Quelle: PubMed
PMID: 19809331
Fitness bremst Alzheimer
27. Oktober 2009 - In den frühen Stadien von Alzheimer kann eine gute Fitness von Herz und Kreislauf helfen, den Abbau von Hirnmasse zu bremsen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über hundert älteren Menschen in Kansas, USA. [2142]
Quelle: PubMed
PMID: 19812458
Mit Fitness macht Stress weniger krank
23. Oktober 2009 - Wer sich fit hält, wird weniger krank. Dies hat viele Gründe. Bekannt sind vor allem die günstigen Wirkungen von Sport auf Herz und Kreislauf. Jetzt hat das Institut für Sportwissneschaft der Uni Basel einen weiteren Grund gefunden: Fitte Menschen vertragen Stress besser. Dies ist das Fazit zahlreicher Studien über Sport, Stress und Gesundheit. [2141]
Quelle: PubMed
PMID: 19828772
Gute Fitness schützt vor Krebs
04. September 2009 - Wer pro Woche mindestens zwei Stunden intensiv körperlich aktiv ist, kann sein Risiko für Krebs um ein Drittel senken, verglichen mit dem Risiko von sportlich nicht aktiven Menschen. Wichtig ist aber auch, nicht zu rauchen und sich ausgewogen zu ernähren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über zweitausend gesunden Männern in Finnland. [2128]
Quelle: PubMed
PMID: 19683431
Bauch dicker, Hirn kleiner
13. August 2009 - Das Volumen des Hirns bei älteren Menschen hängt unter anderem vom Body Mass Index (BMI) ab: Bei Personen mit einem BMI über 25 hat man ein messbar kleineres Hirnvolumen gefunden als bei schlankeren Personen. Dazu hat man in den USA über neunzig Senioren untersucht, allerdings ohne deren Fitness oder sportliche Aktivität zu berücksichtigen. Bekanntlich hilft Sport das Gewicht zu senken und fördert gleichzeitig die Leistung des Hirns. [2120]
Quelle: PubMed
PMID: 19662657
Wer Sport treibt, studiert erfolgreicher
12. August 2009 - Wie erfolgreich schwedische Schüler im neunten Schuljahr ihre höhere Ausbildung meistern, hängt etwa zu einem Drittel davon ab, wie intensiv sie Sport treiben und wie fit sie sind. Bei Mädchen kommt es offenbar vor allem auf die Intensität an, bei Jungen auf die Fitness. [2119]
Quelle: PubMed
PMID: 19643438
Herz am fittesten mit Kraft und Ausdauer
22. Juni 2009 - Ein Training, das Kraft und Ausdauer kombiniert, fördert die Fitness von Herz und Kreislauf am besten. Weniger wirksam sind dagegen ein reines Ausdauer- oder ein reines Krafttraining. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an neunzig zuvor untrainierten älteren Männern in Finnland. [2113]
Quelle: PubMed
PMID: 19516157
Zehn Risikofaktoren für Demenz
05. Juni 2009 - Doppelt bis vierfach zählen ein schwaches Abschneiden im Gedächtnis- und Intelligenztest und Magerkeit mit einem Body Mass Index von weniger als 19. Einfach bis doppelt zählt ein hohes Alter. Einfach zählen die folgenden sieben Faktoren: Eine ungünstige Variante des Apo-E-Gens (Alzheimer-Risikofaktor), Rückbildung der weissen Hirnmasse (erkennbar im Scanner), erweiterte Hohlräume im Hirn, Verkalkung der Halsschlagader, eine durchgemachte Bypass-Operation, schwache körperliche Fitness und Alkoholabstinenz. Letzteres könnte daran liegen, dass körperlich eingeschränkte Menschen oft keinen Alkohol mehr trinken. Laut einer kalifornischen Statistik können Senioren mit keinen oder nur wenigen Risikofaktoren zu 96 Prozent sicher sein, geistig fit zu bleiben. [2105]
Quelle: PubMed
PMID: 19439724
Fitness macht selbstsicher
22. Mai 2009 - Wer Sport treibt, hat weniger Angst, von anderen Menschen negativ beurteilt zu werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünfhundert Basler Primarschülern der ersten bis fünften Klasse. Laut der Kinder-Sportstudie leiden vor allem übergewichtige Kinder unter einem mangelnden Selbstwertgefühl. [2098]
Quelle: PubMed
PMID: 19422648
Sport hält das Denken flexibel
20. April 2009 - Nach zehn Wochen täglichen Trainings in einem Fitnesscenter haben gesunde Erwachsene in einem Test der geistigen Fähigkeiten deutlich besser abgeschnitten als vor dem Training und auch deutlich besser als sportlich nicht aktive Personen. Am meisten verbessert hat sich die Flexibilität des Hirns, in zweiter Linie ist auch dessen Leistung schneller geworden. [2083]
Quelle: PubMed
PMID: 19330430
Arthritis: Gymnastik besser als Spritze
16. April 2009 - Arthritis im Knie versucht man unter anderem mit Spritzen von Hyaluronsäure zu bessern. Doch gezielte Gymnastik zu Hause wirkt günstiger, kostet weniger und erzeugt weitere positive Nebenwirkungen in Form einer besseren Fitness. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über hundert älteren Japanerinnen. [2081]
Quelle: PubMed
PMID: 19337810
Fitness fördert Selbstachtung
01. April 2009 - Wer sich oft und gerne bewegt und Sport treibt, hat bis ins hohe Alter bessere soziale Kontakte und ist geistig rüstiger als eine Person, die meistens nur herumsitzt. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Umstand, dass fitte Personen besser mit Stress umgehen können als unfitte. Dies wiederum liegt in erster Linie an einer besseren Selbstachtung und erst in zweiter Linie an einer besseren körperlichen Gesundheit dank Sport. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeitstudie an über tausend Senioren in Kanada. [2074]
Quelle: PubMed
PMID: 19321020
Fitness senkt Risiko für Krebs im Verdauungstrakt
23. März 2009 - Fitte Personen haben ein um zwei Drittel niedrigeres Risiko für Leberkrebs als unfitte. Beim Krebs des Enddarmes (colorectal) senkt sich das Risiko um fast die Hälfte, beim Dickdarm insgesamt noch immer um mehr als ein Drittel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie an über dreissigtausend Männern zwischen 20 und 88 Jahren in den USA. Dies ist bisher die grösste Studie zu diesem Thema. Sie zeigt erstmals, dass ausser dem Dickdarm auch andere Organe des Verdauungstrakts von der schützenden Wirkung der Fitness profitieren. [2067]
Quelle: PubMed
PMID: 19293313
Fitte Schüler sind schlauer
17. Februar 2009 - Schüler mit einer guten Fitness erreichen in einem Intelligenztest bessere Ergebnisse. Dies zeigt eine Studie an neun- bis zehnjährigen Kindern in den USA. Die fitten Kinder schnitten in einem Test besser ab, bei dem es darum ging, sich nicht ablenken zu lassen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. [2043]
Quelle: PubMed
PMID: 19209995
Bei hohem Blutdruck ist Fitness Hauptsache
04. Februar 2009 - Gegen zu hohen Blutdruck verschreibt der Arzt oft Blutdrucksenker. Das mag wichtig sein, doch eine gute Fitness ist womöglich noch wichtiger. Denn bei sehr fitten Personen mit zu hohem Blutdruck ist das Risiko, vorzeitig zu sterben, um über 70 Prozent geringer als bei Untrainierten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über viertausend Patienten mit Bluthochdruck in den USA. [2034]
Quelle: PubMed
PMID: 19171789
Fitte Schüler bestehen Prüfungen besser
28. Januar 2009 - Gute Noten im Sport erhöhen bei amerikanischen Schülern die Chancen, dass sie auch in Mathe und Englisch gut abschneiden. Dies zeigt ein statistischer Vergleich der Noten von über tausend Schülerinnen und Schülern der vierten bis achten Klasse in Massachusetts. Wie dieser Zusammenhang zu Stande kommt, bleibt allerdings unklar. Dass körperliche Fitness auch die Leistung des Hirns steigert, ist aus anderen Studien bekannt. Doch es könnte auch sein, dass Kinder, denen das Lernen leicht fällt, mehr Zeit für Sport haben. [2029]
Quelle: PubMed
PMID: 19149783
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