Gesundheitstelegramm: Fisch

News zu Fisch

Bei Osteoporose richtig reagieren

Hat der Arzt eine Osteoporose (Knochenschwund) festgestellt, soll man oder frau sich nicht schonen, sondern erst recht Sport treiben, am besten leichtes Krafttraining und Gymnastik. Viel Milch, Fisch, Sojaprodukte und Gemüse zu sich nehmen, um den Körper mit Kalzium und Vitamin D zu versorgen. Nach einer Knochenoperation an der Wirbelsäule ist heute keine Bettruhe mehr nötig. (Quelle: Dachverband Osteologie DVO) [3030]

25. Januar 2012  –  Ärztezeitung

Die besten Nahrungsmittel gegen Stress

Putenfleisch, Geflügel, Thunfisch, Spinat und anderes Gemüse, Soja, Milch, Lachs und Eier enthalten viel Tryptophan, einen Bestandteil von beruhigenden Substanzen im Gehirn. Vollkornprodukte helfen dem Körper, das Tryptophan besser aufzunehmen. Walnüsse, Lachs und Sardinen enthalten Omega-3-Fette, wichtige Bausteine für Nerven. Diese benötigen auch das Spurenelement Zink, enthalten in Spinat, Lammfleisch und natürlich gehaltenem Rind. Kamillen- und andere Kräutertees beruhigen, entspannen und helfen beim Einschlafen. Die Tipps stammen vom amerikanischen Supermarktguru Phil Lempert. [3008]

22. Dezember 2011  –  UPI Health News

Baby: Fisch essen reduziert Allergie

Vorschulkinder leiden etwa um die Hälfte weniger oft an asthmatischem Keuchen, wenn sie schon mit weniger als neun Monaten Fisch zu essen bekommen haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit mehr als viertausend Familien in Göteborg. [2987]

23. November 2011  –  UPI Health News

Steaks vom Grill fördern Darmpolypen

Rotes Fleisch, z.B. vom Rind oder Lamm, erhöht das Risiko für Darmpolypen, falls es stark erhitzt wird. Weisses Fleisch, z.B. vom Huhn oder Fisch, belastet die Darmschleimhaut nicht, ebenso wenig wie schonend gegartes rotes Fleisch. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über sechstausend Personen in den USA. Polypen können eine Vorstufe zu Darmkrebs sein. [2984]

18. November 2011  –  Ärztezeitung

Entwarnung: Glutamat schadet nicht

Der Geschmacksverstärker Glutamat ist für die Gesundheit unbedenklich, sagen deutsche Experten. Glutamat kommt von Natur aus in vielen schmackhaften Lebensmitteln vor, so etwa in Milch, Fleisch, Fisch und Gemüse. Im Verhältnis zu ihrer Grösse nehmen Babys beim Stillen mehr Glutamat auf als jemals später in ihrem Leben. [2978]

10. November 2011  –  Welt

Mehr Demenz bei Mangel an Vitamin B12

Senioren mit einem Mangel an Vitamin B12 im Nervensystem erkranken in den folgenden Jahren eher an Demenz als ihre Altersgenossen mit genug Vitamin. Das zeigt eine Studie mit über hundert Personen in den USA. Gute Quellen für B12 sind Innereien, Fisch und Fleisch. Unklar bleibt aber, ob mehr Konsum vor Demenz schützt, denn auch bei normalem B12-Spiegel im Blut können Nervenzellen Mangel leiden. [2949]

29. September 2011  –  Focus

Gesund essen, zwanzig Jahre länger leben

Viel Obst und Gemüse, viel Fisch, wenig Fleisch, besonders wenig rotes Fleisch, wenig Kalorien, kein oder nur wenig Alkohol - wer sich nach dieser Formel ernährt, kann die Zahl seiner gesunden Lebensjahre um bis zu zwanzig vermehren. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE. Vitaminpillen und andere Nahrungszusätze bringen dagegen keinen Nutzen, können sogar eher schaden, warnt die DGE. [2877]

30. Mai 2011  –  Welt

Wer viel trinkt, braucht viel Jod

Reichlich Trinken ist gesund: Experten raten zu zwei Litern Flüssigkeit pro Tag. Doch je mehr man trinkt, desto mehr Jod scheidet der Körper aus. Ersatz ist also wichtig: Meeresfisch, Milch und Milchprodukte, mit Jod angereichertes Salz (auch in Fertiggerichten) sind gute Jodquellen. [2786]

5. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Vitamin B gegen Alzheimer?

Mit Vitaminpillen lässt sich Demenz bestimmt nicht heilen, aber vielleicht vorbeugen und verlangsamen. Vitamin B kann die Zellen des Gehirns gegen Abbau widerstandsfähiger machen. Dies zeigen Studien in England und Norwegen. Vitamine wirken allerdings nur solange die Krankheit in ihren Anfängen steckt. Vitamin B kommt natürlich in Reis, grünem Gemüse, Eiern, Fisch und Fleisch vor. Bei Vitaminpräparaten ist Vorsicht geboten, da zu hohe Vitamindosen andere Krankheiten fördern können, zum Beispiel Krebs. [2708]

10. September 2010  –  Spiegel

Fleisch richtig auftauen: Kühlschrank oder Sieb

Tiefgefrorenes Fleisch, Fisch oder Geflügel sollte nicht in der Auftaubrühe liegen, denn dort entwickeln sich sehr schnell Keime. Auftauen sollte man das Gefriergut entweder im Kühlschrank oder auf einem Sieb, das die Brühe abtropfen lässt. Dazu rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Wichtig ist auch, rohe und fertig gekochte Speisen immer gut voneinander zu trennen. [2700]

31. August 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Neue Regeln für Baby-Ernährung

Bis zum fünften Monat ausschliesslich Stillen (oder Säuglingsnahrung «Pre-» oder «1-»). Ab dem fünften bis siebten Monat zusätzlich als Beikost erster Brei mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch, später auch zweiter Brei mit Getreide und Milch. Ab dem sechsten bis achten Monat dritter Brei mit Getreide und Obst. Ab dem zehnten Monat schrittweise Familienkost einführen, beginnend etwa mit weichem Brot. Ab Ende des ersten Lebensjahres Kuhmilch zum Trinken. Auf diese gemeinsamen Empfehlungen haben sich jetzt deutsche Experten und Organisationen für Ernährung und Kindergesundheit geeinigt. [2665]

14. Juli 2010  –  Ärztezeitung

Anti-Alzheimer-Diät

Viel Fisch, Nüsse, Obst, Gemüse und Salat, aber nur wenig Rind- und Schweinefleisch - so sieht die Ernährung aus, mit der ältere Menschen das Risiko für Alzheimer reduzieren können - laut neusten Studien um fast 40 Prozent. Es handelt sich also um die schon bekannte Mittelmeerdiät, angereichert mit Nüssen. [2628]

1. Juni 2010  –  Ärztezeitung

Haifischknorpel versagt gegen Lungenkrebs

Extrakt aus Haifischknorpel ist unwirksam gegen fortgeschrittenen Lungenkrebs vom nicht kleinzelligen Typ. Das zeigt ein Versuch an über dreihundert Patienten in den USA und in Kanada. Haifischknorpel geniesst bei vielen Patienten und Angehörigen einen zweifelhaften Ruf als Wundermittel. Angeblich sollen Haie nie an Krebs erkranken. [2620]

28. Mai 2010  –  Ärzteblatt

Mittelmeerdiät nicht für alle gesund

Eine Ernährung reich an Olivenöl, Nüssen und Fisch gilt unter anderem deshalb als gesund, weil sie den Spiegel des «guten» HDL-Cholesterins im Blut erhöht. Doch nun stellt sich heraus, dass es auf die Gene ankommt: Bei Menschen mit einer bestimmten Veranlagung erhöht nämlich HDL das Risiko für Herz und Kreislauf. Bei rund 20 Prozent von über 700 Patienten wirkt HDL kontraproduktiv. Das zeigt eine Studie in den USA und macht deutlich, dass nur mit einer personalisierten Medizin weitere Fortschritte zu erzielen sind. [2617]

27. Mai 2010  –  Telegraph

Expertengruppe sieht kaum Fortschritt gegen Alzheimer

Alzheimer lässt sich heute weder verhüten noch wirksam behandeln, seine Ursachen sind noch immer weitgehend unbekannt. Dieses ernüchternde Fazit zieht eine Gruppe von führenden, finanziell unabhängigen Experten, berufen von der amerikanischen Behörde für medizinische Forschung NIH. Weder genügend Folsäure noch Mittelmeerdiät, Fischöl und andere Omega-3-Fette, Hirnjogging und körperliches Jogging noch Statin oder andere vorbeugende Medikamente können Alzheimer wirksam verhindern. [2560]

29. April 2010  –  Medpage Today

Bei Delfinen ist Diabetes zeitweise normal

Eine Art von Diabetes Typ 2 tritt zeitweise oft bei Delfinen auf. Finden sie einen Fischschwarm, schlagen sie sich den Magen voll, aber zwischen solchen Fress-Attacken müssen sie mit längeren Fastenperioden leben. In dieser Zeit reagiert ihr Körper nicht mehr auf Insulin. Delfine haben ein Gen, das ihren «Diabetes» ein- und ausschalten kann. Von dieser Erkenntnis erhofft man sich Fortschritte im Kampf gegen die menschliche Zuckerkrankheit. [2427]

20. Februar 2010  –  Die Zeit

Fischöl mit Omega-3 gegen Schizophrenie

Omega-3 Fettsäuren können Schizophrenie zwar nicht bessern, wohl aber vorbeugen helfen. Das zeigt eine Studie in Wien an über achtzig jungen Patienten am Rand einer Psychose. Nach zwölf Wochen mit Fischölkapseln erkrankten nur 4,5 Prozent, mit Scheinkapseln (Placebo) jedoch 27,5 Prozent an Schizophrenie. Nach vorläufiger Berechnung braucht man nur vier Patienten mit Fischöl zu behandeln, um einen Fall von Schizophrenie zu verhindern. Das ist vielversprechend, muss nun aber durch grössere Fallzahlen bestätigt werden. [2372]

3. Februar 2010  –  Ärzteblatt

Täglich eine Büchse Sardinen hält länger jung

Sardinen, Lachs, Makrele und andere ölige Fische sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese bremsen unter anderem das Altern der Erbstubstanz DNA in den menschlichen Zellen. Dieser Abbau läuft bei regelmässigen Fisch-Essern etwa um ein Drittel langsamer ab als bei Menschen, die nie Fisch essen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über sechshundert Herzpatienten in den USA. [2318]

20. Januar 2010  –  Telegraph

Zuviel falsche Alarme bei Test auf Prostatakrebs

Bei einem von acht Männern, die sich auf Prostatakrebs testen lassen, ist das Ergebnis positiv, obwohl der Mann gar keinen Krebs hat. Der PSA-Test misst das prostataspezifische Antigen im Blut. Ein erhöhter Wert kann, muss aber nicht auf Prostatakrebs hinweisen. Die hohe Zahl von falschen Alarmen führt zu vielen unnötigen weiteren Tests oder sogar zu überflüssigen Behandlungen. Es lohnt sich also nicht, den Test machen zu lassen ohne diese Warnsignale: Häufiger und übermässig starker Harndrang, Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlösen, Blut im Urin oder im Sperma. [2280]

11. Januar 2010  –  BBC

Ein einfacher Drink hilft gegen Alzheimer

Ein simpler Cocktail aus Omega-3-Fetten, Uridin und Cholin kann den Abbau von Hirnzellen bei Alzheimer drastisch verlangsamen. Omega-3 kommt natürlich in Fischöl vor, Uridin ist ein wichtiger Bestandteil von menschlichen Zellen, und Cholin ist ein wichtiger Bestandteil des Stoffes, der Nervensignale überträgt. Der Cocktail wirkt vor allem gegen den Verlust von Synapsen, den Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Zu diesem Ergebnis kommt ein klinischer Test an über zweihundert Alzheimer-Patienten in Cambridge, Massachusetts. Der Trank verbessert vor allem das Namens- und Wortgedächtnis. Er wirkt am besten in frühen Stadien der Krankheit. Einen bereits erfolgten Abbau kann er nicht rückgängig machen. [2272]

8. Januar 2010  –  Welt

Schützt Mittelmeerdiät vor Alzheimer?

Die so genannte Mittelmeerdiät mit viel Gemüse, Salat, Obst, Fisch, Knoblauch, Olivenöl und täglich einem Glas Rotwein hat sich als gesund für Herz und Kreislauf erwiesen. Nun zeigen zwei neue Studien aus Frankreich und den USA, dass sie auch gegen Alzheimer einen gewissen Schutz bieten könnte: Einerseits sinkt das Risiko, krank zu werden, und bei einer Erkrankung schreitet diese langsamer fort. Um dies zu erhärten, sind aber weitere Studien nötig. [2146]

2. November 2009  –  PubMed PMID: 19834324

Omega-3 hilft Alzheimer verhüten, aber nicht bessern

Mehrfach ungesättigte Fette vom Typ Omega-3 können die grauen Zellen im Hirn wenigstens zum Teil vor dem Abbau durch Alzheimer schützen. Doch hat die Krankheit erst einmal begonnen, helfen die gesunden Fette nicht mehr vor dem weiteren Zerfall. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung von kürzlich veröffentlichten Studien. Omega-3-Fette kommen in fettem Meeresfisch vor. [2130]

10. September 2009  –  PubMed PMID: 19705039

Designerfisch gegen Mineralmangel

Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, dessen Mangel den Menschen krank machen kann. Ernährung mit Produkten, die auf selenarmen Böden produziert wurden, kann solchen Mangel begünstigen. In einer amerikanischen Fischfarm hat man nun eine Abhilfe gefunden: Füttert man Zuchtfische in den letzten drei bis vier Wochen vor der Ernte mit selenreichem Futter, enthält ihr Fleisch mehr Selen. [2087]

27. April 2009  –  PubMed PMID: 19326715

Fetter Fisch und Nüsse gegen Cholesterin

Günstig gegen zu hohe Werte von Cholesterin im Blut wirken fetter Fisch wie Lachs, Forelle, Makrele, Hering, Sardine, Aal oder Sprotte, aber auch Walnüsse. Beide Quellen enthalten jeweils andere Typen von Omega-3 Fetten, die sich ideal ergänzen. Bei zu hohen Cholesterinwerten steigt das Risiko für Herz und Kreislauf. [2085]

23. April 2009  –  PubMed PMID: 19339404

Mehrfach ungesättigte Fette in der Muttermilch

Nach der Geburt enthält die Muttermilch besonders viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie DHA und Arachidonsäure. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des kindlichen Nervensystems. Im Lauf der Stillzeit nimmt ihr Gehalt ständig ab, vor allem wenn die Mutter zu wenig von den gesunden Fetten mit der Nahrung aufnimmt. Eine gute Quelle ist fetter Fisch. Auch Ergänzungspräparate können in solchen Fällen nützlich sein. [2016]

9. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19118992

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Im Alter steigt das Risiko für Depression. Ihre Symptome werden oft einfach dem «Alter» zugeschrieben und bleiben so unerkannt.

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