Fieber: Archiv

Archiv zu Fieber, 2.12.2009 bis 5.8.2014

Überträger von Tropenkrankheit in Deutschland

Erstmals sind Sandmücken, die Leishmaniose übertragen können, in Hessen entdeckt worden. Leishmaniose führt zu Fieber und Hautausschlägen. Die Krankheit kommt vor allem in den Tropen vor, breitet sich aber wegen des Klimawandels immer mehr nach Norden aus. [3460]

5. August 2014  –  Ärztezeitung

Verfärbter Husten-Auswurf kein Zeichen für Bakterien

Bei akuter Bronchitis gilt die Farbe des Auswurfs als Zeichen für die Art der Erreger: Klar soll auf Viren hindeuten, verfärbt auf Bakterien. Falsch, sagt jetzt eine spanische Studie bei über vierhundert Patienten mit akuter Bronchitis ohne Fieber. Egal ob mit Antibiotika, Entzündungshemmer oder Placebo behandelt, war der Husten nach etwa zehn Tagen wieder verschwunden. [3421]

14. November 2013  –  Ärztezeitung

Erkältungen: Mandeln entfernen nützt nichts

Bei Kindern, die häufig an Infektionen der Atemwege leiden, nützt die Entfernung der Rachenmandeln nichts. Das zeigt eine Studie mit über hundert Kindern an dreizehn Kliniken in Holland. Die Zahl der Krankheitstage ist nach Operation nicht geringer als ohne Operation, und die Zahl der Fiebertage nimmt sogar eher zu. Die Studie hat auch einen positiven Befund: Mit oder ohne Operation nehmen die Infektionen ab, wenn die Kinder älter werden. [2940]

12. September 2011  –  Ärzteblatt

Paracetamol ein veraltetes Schmerzmittel

Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol gegen Schmerzen und Fieber sollte man heute besser nicht mehr verwenden. Das empfiehlt Professor Kay Brune von der Universität Erlangen. Denn Paracetamol ist giftig für die Leber, erhöht den Blutdruck und verursacht in der Schwangerschaft Schäden beim ungeborenen Kind: Unter anderem soll bei Knaben später die Zeugungsfähigkeit vermindert sein, vermutet eine schwedische Studie. [2784]

3. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Schwanger: Paracetamol fördert Asthma beim Kind

Nehmen schwangere Frauen Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol gegen Fieber und Schmerzen, kann sich das Risiko für Asthma in den ersten Lebensjahren des Kindes erhöhen. Ob dies der Fall ist, hängt unter anderem auch von einem bestimmten Gen der Mutter ab. Das zeigt eine britische Studie an vierzehntausend Kindern. [2756]

23. November 2010  –  Ärzteblatt

Paracetamol fördert Allergien

Die Substanz Paracetamol, in zahlreichen Präparaten gegen Schmerzen und Fieber enthalten, steigert bei jungen Menschen die Neigung zu Asthma, Ekzemen und allergischem Schnupfen. Das zeigt eine Umfrage bei mehr als dreihunderttausend Jugendlichen in fünfzig Ländern. Wer das Mittel regelmässig nimmt, hat ein zwei- bis dreifach höheres Risiko für Allergien; selbst gelegentlicher Anwendung steigt das Risiko noch um die Hälfte. Wahrscheinlich ist Paracetamol die Ursache, auch wenn die Studie das nicht beweist. [2694]

23. August 2010  –  Standard

Überstunden können dem Herzen schaden

Täglich drei Überstunden können das Risiko für Herzkrankheiten um 60 Prozent ansteigen lassen. Zu diesem Schluss kommt eine finnisch-britische Studie an etwa sechstausend Angestellten. Allerdings kommt es auf die Art der Überstunden an: Wer selber entscheiden darf, gefährdet sein Herz nicht stärker als mit regulärer Arbeitszeit. Gefährlich wird es nur für Angestellte in unteren Chargen. Die Forscher sehen dafür eine Reihe von möglichen Gründen: Stress, Mobbing, Ängste, Depression, Schlaflosigkeit und die Neigung, trotz Fieber zur Arbeit zu gehen. [2587]

12. Mai 2010  –  Focus

Kräuter wirksam gegen Malaria

Der einjährige Beifuss (Artemisia annua) enthält eine gegen Malaria wirksame Substanz. Das Gen für den Wirkstoff ist kürzlich entschlüsselt worden. Damit ist es nun möglich, noch wirksamere Pflanzen zu züchten. Aus Stachelmohn, einem in Afrika verbreiteten Unkraut, lässt sich ein wirksamer Tee gegen die Fieberschübe brauen. Die Kräuter sind billig und reichen für die Mehrheit der Patienten aus. Nur in den schwersten Fällen und bei kleinen Kindern sei es nötig, teure Pharmapräparate aus dem Westen zu verwenden, meint ein Forscher. [2304]

16. Januar 2010  –  Tages-Anzeiger

Grippe: Hausmittel nur für Junge und sonst Gesunde

Egal ob Schweine- oder saisonale Grippe - für Kinder, Schwangere, Senioren über 65, chronisch Kranke (Niere, Atemorgane, Herz), Immunschwache (nach Transplantation, mit HIV) ist es ratsam, zum Arzt zu gehen. Auch junge und sonst gesunde Erwachsene sollten zum Arzt, wenn das Fieber über 40 Grad steigt, wenn Entzündungen in der Lunge, im Mittelohr oder in den Nasennebenhöhlen auftreten oder der Kopf stark schmerzt. Bewährte Hausmittel sind Essigsocken gegen hohes Fieber, Inhalation, Gurgeln, Lutschpastillen, heisser Kräutertee (mindestens zwei Liter täglich). Kein Alkohol, kein Kaffee, kein Schwarztee. [2161]

3. Dezember 2009  –  Gesundheit-Sprechstunde

Fieber: Richtig messen, richtig beurteilen

Am einfachsten und genauesten ist ein Stabthermometer im After. Bei modernen digitalen Fieberthermometern misst man so lange bis das Signal ertönt (in der Regel wenige Minuten). Im Mund gibt das Thermometer 0.3 bis 0.5 Grad zu tiefe Werte an, unter der Achsel mindestens 0.5 Grad zu tiefe. Ohrthermometer mit Infrarotsensor sind sekundenschnell, aber nur genau, wenn man sie richtig anwendet. Körpertemperatur bis 37.4 Grad normal, 37.5 bis 38.0 Grad erhöhte Temperatur (subfebril), 38.1 bis 38.5 Grad leichtes Fieber, ab 39 Grad hohes, ab 40 Grad sehr hohes und ab 41 Grad lebensbedrohliches Fieber.
 [2160]

2. Dezember 2009  –  gesundheit.ch

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