Fett: Archiv 81 bis 90

Archiv zu Fett, 14.12.2009 bis 18.1.2010

Brot ohne Butter kann Herztod verhindern

Fast neun von zehn Briten essen zuviel gesättigte Fette. Würden sie Margarine statt Butter aufs Brot streichen, müssten über dreitausend Briten pro Jahr nicht an Herzinfarkt sterben. Das haben Experten berechnet. Schon zwei Scheiben Butterbrot und ein Milchkaffee decken 80 Prozent der empfohlenen Höchstmenge an gesättigtem Fett. Gesättigte Fette fördern Ablagerungen in den Arterien, während mehrfach ungesättigte vor allem Omega-3, diese verhindern helfen. [2310]

18. Januar 2010  –  Telegraph

Gesunde Fettpolster bei Frauen

Am Po, um die Hüften und an den Oberschenkeln sind Fettpolster für Frauen nicht schädlich, sondern sogar ausgesprochen gesund: Sie senken das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes. Diesen Schluss ziehen britische Forscher aus den bisher veröffentlichten Studien. Nur um die Taille und am Bauch schaden Fettpolster mehr als sie nützen. Der Body Mass Index scheint also bei Frauen nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein. Ob das Fett weg soll oder doch besser bleibt wo es ist, entscheidet frau wohl besser nach dem Blick in den Spiegel oder aufs Messband. [2285]

12. Januar 2010  –  BBC

Anti-Fett-Pille in Sicht, aber erst bei Mäusen

Einfach täglich eine Pille schlucken, und schon löst sich der Speck am Bauch in Nichts auf? Das geht (noch) nicht beim Menschen, wohl aber ansatzweise schon bei Mäusen. Denen haben Forscher zwar keine Pillen verfüttert, wohl aber gezielt ein Gen verändert. Dieses unterdrückt die Bildung von weissen Fettzellen, nicht aber von braunen. Aus weissem Fett besteht der Energiespeicher für Zeiten des Hungers, aus braunem Fett der lebenswichtige Wärmeschutz des Körpers. Bei Menschen würde man natürlich nicht Gene verändern, sondern ein Medikament entwickeln, das den gleichen Zweck erfüllt. Die Versuche bei Mäusen liefern dazu eine vielversprechende Grundlage. [2274]

8. Januar 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Ein einfacher Drink hilft gegen Alzheimer

Ein simpler Cocktail aus Omega-3-Fetten, Uridin und Cholin kann den Abbau von Hirnzellen bei Alzheimer drastisch verlangsamen. Omega-3 kommt natürlich in Fischöl vor, Uridin ist ein wichtiger Bestandteil von menschlichen Zellen, und Cholin ist ein wichtiger Bestandteil des Stoffes, der Nervensignale überträgt. Der Cocktail wirkt vor allem gegen den Verlust von Synapsen, den Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Zu diesem Ergebnis kommt ein klinischer Test an über zweihundert Alzheimer-Patienten in Cambridge, Massachusetts. Der Trank verbessert vor allem das Namens- und Wortgedächtnis. Er wirkt am besten in frühen Stadien der Krankheit. Einen bereits erfolgten Abbau kann er nicht rückgängig machen. [2272]

8. Januar 2010  –  Welt

Mona Lisa mit zu hohem Cholesterinspiegel?

Davon ist Dr. Vito Franco von der Uni Palermo überzeugt. Der pathologische Anatom hat der Schönen mit dem geheimnisvollen Lächeln genau ins Gesicht geschaut: Unter ihrer Haut zeichnen sich, eindeutig für ihn, bestimmte Fettstrukturen ab, die typisch für einen hohen Cholesterinspiegel sein sollen. Ob er nun recht hat oder nicht, sicher ist nur, dass Leonardo da Vinci ein Meisterwerk gelungen ist. Dass es dereinst zum anatomischen Lehrstück erklärt werden würde, hat sich Leonardo, selbst Anatom, wohl nicht träumen lassen. [2271]

8. Januar 2010  –  BBC

Abspecken geht auch ohne den Teller, der motzt

Der neuste Schrei zum Abnehmen ist ein Teller mit eingebauter Waage und Uhr. Isst man ihn zu schnell leer, beginnt er nervtötend zu piepsen. Das funktioniert, wenn man einer britischen Studie glauben soll. Je rund fünfzig Kinder haben über ein Jahr lang von Pieps-Tellern und normalen Tellern gegessen. Jene der Versuchsgruppe assen um elf Prozent langsamer und hatten am Schluss 3,2 Prozent weniger Körperfett als jene mit normalen Tellern. Die schwedischen Entwickler des Geräts hoffen jetzt auf das grosse Geschäft mit Adipositas-Kliniken. Doch es geht auch ohne, mit einem simplen Trick: Vor dem Schlucken einfach noch einige Male länger kauen. [2270]

8. Januar 2010  –  Ärzteblatt

Fette Leber macht Zellen resistent gegen Insulin

Beim Fett kommt es sehr darauf an, wo im Körper es sich ablagert. Besonders gefährlich ist es in der Leber, wie eine Studie der Uni Helsinki zeigt. Viel Leberfett macht die Muskelzellen und andere Zellen des menschlichen Körpers weniger empfindlich auf Insulin. Dies gilt als erste Stufe zur Zuckerkrankheit Diabetes vom Typ 2. Vor allem Softdrinks mit viel Fructose (Fruchtzucker) und tierische Fette bringen die Leber in Gefahr, zu verfetten. [2250]

4. Januar 2010  –  Ärztezeitung

Schokolade: Gesund ist nur die dunkle

Sie ist süss und fett und gilt deshalb nicht gerade als gesund. Doch günstige Wirkungen auf den Kreislauf sind in einigen Studien nachgewiesen worden - allerdings finanziert von der Industrie. Für die gesunde Wirkung sind vor allem Flavonoide (Polyphenole) aus dem Kakao verantwortlich. Je dunkler die Schokolade, desto höher der Kakaoanteil und somit auch die Menge der gesunden Polyphenole. Zehn Gramm dunkle Schokolade pro Tag reichen nach Ansicht der Forscher aus, um die Gesundheit positiv zu beeinflussen. [2244]

31. Dezember 2009  –  NZZ

Hormon bremst Appetit, aber auch Alzheimer

Wenn ein Mensch genug gegessen hat, schütten seine Fettzellen das Hormon Leptin aus. Es zirkuliert im Blut und sagt dem Hirn, der Körper sei satt. Doch das Leptin wirkt nicht nur auf das Appetitzentrum, sondern schützt auch die Hirnmasse vor Abbau durch Alzheimer. Dies zeigt eine Studie an fast zweihundert Senioren in den USA. Fazit: Wer ständig hungert, um abzunehmen, tut vielleicht seinen kleinen grauen Zellen keinen Gefallen. Denn diese lieben es nicht, wenn der Appetit ständig hoch und das Leptin ständig tief ist. [2224]

20. Dezember 2009  –  BBC

Tägliche Fastenperioden sind gesund

Drei Mahlzeiten pro Tag und dazwischen nichts essen: Dazu raten Forscher der ETH Zürich. Nach ihren Erkenntnissen regt jede Mahlzeit, auch die kleinste, die Ausschüttung von Insulin an. Ein ständig hoher Pegel an Insulin macht träge und fett. Das Fett wird im Körper gespeichert statt verbrannt. Mit der Zeit droht gar ein höheres Risiko für Diabetes.  [2196]

14. Dezember 2009  –  Standard

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