Fett: Archiv 11 bis 20

Archiv zu Fett, 11.7.2012 bis 3.1.2013

Übergewichtige leben etwas länger

Menschen mit einem Body Mass Index (BMI) zwischen 25 und 30 haben eine um 6 Prozent geringere Sterblichkeit als solche mit dem Normalgewicht von BMI 20 bis 25. Das zeigt die bisher grösste Auswertung von 97 Studien mit insgesamt gegen drei Millionen Teilnehmern. Dafür gibt es drei mögliche Erklärungen: Körperfett hilft Krankheiten besser zu überstehen, Übergewichtige gelten als gefährdet und werden deshalb besser medizinisch betreut, und der BMI ist kein geeignetes Mass, um das Körpergewicht zu beurteilen. [3242]

3. Januar 2013  –  Ärzteblatt

Fett und Zucker ändern Chemie des Gehirns

Fette und süsse Ernährung regt das Gehirn zur Bildung von Substanzen an, die es stärker von Belohnungen abhängig und empfindlicher auf Stress machen. Das haben kanadische Forscher bei Mäusen entdeckt. Die gleichen Belohnungs- und Stresshormone wirken auch im Gehirn des Menschen. Dass Junk Food süchtig macht, ist schon in früheren Studien nachgewiesen worden. [3235]

18. Dezember 2012  –  UPI Health News

USA: Lebenserwartung steigt, Gesundheit sinkt

Die Amerikaner leben im Durchschnitt fast zwei Jahre länger als noch vor zehn Jahren. Doch verbringen sie diese Jahre kränker als zuvor, wie der neuste US-Gesundheitsreport zeigt. Bluthochdruck und Diabetes haben zugenommen, mehr als ein Viertel der Bevölkerung ist fettleibig, und immer noch mehr als ein Fünftel raucht. Das längere Leben verdanken die Amerikaner den Fortschritten in der medizinischen Behandlung, die allerdings immer teurer wird. [3231]

12. Dezember 2012  –  Medpage Today

Fixe Essenszeiten helfen schlank bleiben

Kalorien sind nicht gleich Kalorien: Es kommt darauf an, wann man sie zu sich nimmt. Was man ausserhalb der gewohnten Zeiten isst, speichert der Körper mit Vorliebe in Form von Fettpolstern. Jedenfalls ist das so bei Mäusen, wie Experimente in den USA zeigen. Sie wurden fett, nachdem man ihre innere Uhr ausgeschaltet hatte. Beobachtungen bei Schlaflosigkeit und Schichtarbeit lassen vermuten, dass auch bei Menschen die innere Uhr den Energiehaushalt beeinflusst. [3213]

12. November 2012  –  Focus

Dicker Bauch fördert Diabetes

Das Risiko für Diabetes vom Typ 2 hängt eher von der Fettverteilung im Körper ab als vom Übergewicht. Am stärksten zu Diabetes neigen Menschen mit Fettansatz am Bauch. Nur wenig Einfluss hat dagegen Fett an anderen Stellen des Körpers. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von über siebenhundert Personen mit einem Body Mass Index über 30 in Texas. [3186]

1. Oktober 2012  –  UPI Health News

Dick und trotzdem gesund

Selbst Adipositas (Fettleibigkeit) mit einem Body Mass Index über 30 muss Herz und Kreislauf sowie andere Gesundheitsfaktoren nicht negativ beeinflussen. Gesunde Dicke sind fit, haben normalen Blutdruck und unauffällige Cholesterin- und Zuckerwerte. Das haben spanische Forscher festgestellt. [3170]

7. September 2012  –  UPI Health News

Bauchfett schadet Schlanken am meisten

Wenn schon Fettansatz, dann bitte nicht nur am Bauch, sondern überall: Wer einen dicken Bauch hat, sollte am besten auch einen hohen Body Mass Index (BMI) haben. Dann ist die Lebenserwartung höher als mit Normalgewicht. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Studie mit über zwölftausend Personen. [3166]

31. August 2012  –  Welt

Normalgewichtige Diabetiker leben kürzer

Die meisten Menschen mit Diabetes vom Typ 2 sind nach gängiger Norm zu dick. Doch das scheint ihnen eher zu nützen als zu schaden, wie eine Analyse von über zweitausend Patientendaten über etwa zehn Jahre zeigt. In dieser Zeitspanne starben von den dicken Patienten deutlich weniger als von den schlankeren. Man vermutet, dass jene ebenfalls zu viel Fett, aber weniger Muskelmasse haben. [3152]

9. August 2012  –  Ärzteblatt

Dicker Bauch stärkt schwaches Herz

Bei Herzinsuffizienz, also schwacher Pumpleistung des Herzens, verlängert ein dicker Bauch oder ein hoher Body Mass Index BMI das Leben. Wie schon frühere Studien kommt jetzt auch eine neue am medizinischen Zentrum der Universität von Kalifornien in Los Angeles zu diesem Schluss. Über zweitausend Personen beiden Geschlechts sind untersucht worden. Man vermutet, dass Fettreserven dem schwachen Herzen mehr Energie liefern, und dass mehr Fette im Blut Entzündungen hemmen. [3142]

13. Juli 2012  –  Ärztezeitung

Länger schlafen, leichter abnehmen

Je länger der Schlaf, desto geringer ist der Hunger nach Kalorien am Tag danach, und desto mehr Energie verbrennt der Körper. Dieser setzt darum weniger Fett an. Das zeigt eine Studie der Uniklinik Tübingen. [3141]

11. Juli 2012  –  Ärztezeitung

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