Fett: Archiv 91 bis 100

Archiv zu Fett, 26.3. bis 9.12.2009

Neues Puzzle-Teil von Diabetes entdeckt

Forscher am Kinderspital der Uni Zürich haben ein Eiweiss entdeckt, das in Fettzellen von Diabetikern in besonders grossen Mengen vorkommt. Bei Mäusen gibt es dieses Eiweiss auch, und es fördert die Entwicklung zu Diabetes vom Typ 2. Ob es beim Menschen ähnlich wirkt, muss jetzt noch erforscht werden. Träfe dies zu, wäre das ein Ansatzpunkt, um neue Medikamente zu entwickeln. Bis dahin ist aber noch ein weiter Weg. [2178]

9. Dezember 2009  –  20 Minuten

Omega-3 hilft Alzheimer verhüten, aber nicht bessern

Mehrfach ungesättigte Fette vom Typ Omega-3 können die grauen Zellen im Hirn wenigstens zum Teil vor dem Abbau durch Alzheimer schützen. Doch hat die Krankheit erst einmal begonnen, helfen die gesunden Fette nicht mehr vor dem weiteren Zerfall. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung von kürzlich veröffentlichten Studien. Omega-3-Fette kommen in fettem Meeresfisch vor. [2130]

10. September 2009  –  PubMed PMID: 19705039

Dicke Patienten überstehen Operation besser

Zu viel Fett am Körper mag im Normalfall ungesund sein. Doch für Patienten auf dem OP-Tisch gilt dies nicht. Jene, die übergewichtig oder gar leicht fettleibig sind, überleben Operationen besser als jene mit Untergewicht, Normalgewicht oder starker Fettleibigkeit. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehr als hunderttausend Patienten in den USA. Zum Vergleich sind alle Operationen untersucht worden ausser jene von Magenbypass gegen Fettleibigkeit. [2115]

6. Juli 2009  –  PubMed PMID: 19561456

Passivrauchen fördert Herzrisiko bei Kindern

Dass Passivrauchen dem Herzen schadet, zeigen zahlreiche Studien. Eine neue Studie der Universität Ulm zeigt nun, dass diese Schäden schon in früher Kindheit beginnen. Bei Kinderen, deren Eltern rauchen, verschieben sich die Blutfette in den ungesunden Bereich und zeigt sich eine Neigung zu Entzündungen. Beides gilt als Risikofaktor für Arteriosklerose im späteren Alter. [2102]

2. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19468010

Nüsse senken Herzrisiko bei Diabetes

Diabetikerinnen, die regelmässig Nüsse und Erdnüsse essen, haben ein deutlich geringeres Risiko für Krankheiten von Herz und Kreislauf als solche ohne Nusskonsum. Dies könnte daran liegen, dass Nüsse günstig auf das Cholesterin und andere Blutfette wirken. Von dieser Wirkung könnten eventuell auch Männer und gesunde Frauen profitieren.
 [2097]

20. Mai 2009  –  PubMed PMID: 19420347

Stoff aus Fettzellen wirkt gegen Alzheimer

Wer sich im Alter Sorgen um zuviele Fettpolster macht, könnte sich vielleicht irren: Leptin, ein Stoff, den die Fettzellen bilden, hat sich als wirksam gegen Alzheimer erwiesen. Allerdings nicht beim Menschen, sondern bei besonders gezüchteten, für Demenz anfälligen Mäusen. Ins gleiche Bild passt die Beobachtung, dass viele Alzheimer-Patienten stark abgenommen haben, bevor die ersten Symptome aufgetreten sind. In ihrem Blut findet sich dann nur noch sehr wenig Leptin. [2091]

7. Mai 2009  –  PubMed PMID: 19387109

Fetter Fisch und Nüsse gegen Cholesterin

Günstig gegen zu hohe Werte von Cholesterin im Blut wirken fetter Fisch wie Lachs, Forelle, Makrele, Hering, Sardine, Aal oder Sprotte, aber auch Walnüsse. Beide Quellen enthalten jeweils andere Typen von Omega-3 Fetten, die sich ideal ergänzen. Bei zu hohen Cholesterinwerten steigt das Risiko für Herz und Kreislauf. [2085]

23. April 2009  –  PubMed PMID: 19339404

Mehr dicke Kinder nach Mandeloperation

Bei Kindern, denen in den ersten Lebensjahren die Mandeln entfernt worden sind, findet man im Alter von acht Jahren mehr Übergewichtige als bei jenen, die ihre Mandeln noch haben. Umgekehrt haben jene, die mit zwei Jahren schon dicker sind als andere, kein höheres Risiko, dass ihnen die Mandeln entfernt werden müssen. Offenbar steuern diese also auch den Fettansatz des Körpers. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über dreitausend Schulkindern in Holland. [2077]

7. April 2009  –  PubMed PMID: 19336367

Wer sich übers Dicksein ärgert, nimmt am meisten zu

Je schlechter sich ein Mensch fühlt, wenn er auf der Waage steht und diese zu viel anzeigt, desto höher ist das Risiko, dass er künftig noch mehr zunimmt. Zu diesem paradoxen Ergebnis kommt eine Studie an über vierhundert fettleibigen Deutschen. Am leichtesten nehmen jene ab, die sich realistische Ziele setzen. Sehr hilfreich ist die Erkenntnis, dass Dicksein auch genetische Ursachen hat, denn das nimmt die Schuldgefühle beim Essen. [2073]

31. März 2009  –  PubMed PMID: 19302885

Curry bremst Wachstum von Fettzellen

Curcumin, der gelbe Farbstoff im Currypulver, drosselt den Stoffwechsel von Fettzellen auf Sparflamme und unterbindet das Wachstum von neuen Blutgefässen im Fettgewebe. So kann das Körperfett weniger stark wuchern, der Mensch bleibt schlanker. Dieses Fazit ziehen Forscher aus jüngsten Versuchen an Kulturen von Fettzellen und an übergewichtigen Mäusen. Wer schlank bleiben oder werden will, dem wird ab und zu ein scharfes Currygericht bestimmt nicht schaden. [2070]

26. März 2009  –  PubMed PMID: 19297423

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