
News zu Fett, 7.9.2012 bis vorgestern
Fischöl-Kapseln mit Omega-3-Fetten schützen genau so gut oder schlecht vor Herzinfarkt und anderen Herzkrankheiten wie Kapseln mit gewöhnlichem Olivenöl. Das zeigt eine Doppelblindstudie mit über zwölftausend Patienten in Italien. [3334]
23. Mai 2013 – Ärztezeitung
Lebensgefährliches Schlankheitsmittel in Web-Shops
Vorsicht: 'Pure Caffeine', als Nahrungsergänzung zur Fettverbrennung im Internet vermarktet, enthält die nicht deklarierte giftige, krebserregende Substanz Dinitrophenol (DNP). Sie reichert sich im Körper an und kann den Blutdruck auf lebensbedrohlich tiefe Werte abfallen lassen. [3317]
26. April 2013 – Focus
Ist Fisch nur statt Fleisch gesund?
Wer viel fetten Fisch isst, ist besser als andere gegen Herzinfarkt oder Schlaganfall geschützt. Allerdings muss man täglich Fisch essen, um diesen Vorteil zu haben. Deshalb boomt das Geschäft mit Fischölkapseln. Solche wirken aber nicht, wie mehrere Studien gezeigt haben. Vielleicht kommt es ja gar nicht auf den Fisch an, sondern darauf, dass er Schweine- und Rindfleisch ersetzt. Das vermuten Forscher in Cambridge, die 38 Fischölstudien ausgewertet haben. [3269]
12. Februar 2013 – Ärztezeitung
Fruchtzucker kann Diabetes fördern
Bei Menschen, die viel Fruchtzucker konsumieren, verschlechtern sich die Blutzucker- und Blutfettwerte. Die Körperzellen reagieren weniger gut auf Insulin, was typisch ist für die Entstehung von Diabetes Typ 2. Zu diesem Ergebnis kommt ein Laborversuch an der Universität Zürich. Fruchtzucker (Fructose) ist in vielen Softdrinks enthalten. Auch Kristall- und Würfelzucker (Sucrose) besteht zur Hälfte aus Fructose. Frisches Obst ist unbedenklich: Ein Pfund Äpfel enthält weniger Fructose als eine Dose Süssgetränk. [3260]
30. Januar 2013 – Ärztezeitung
Übergewichtige leben etwas länger
Menschen mit einem Body Mass Index (BMI) zwischen 25 und 30 haben eine um 6 Prozent geringere Sterblichkeit als solche mit dem Normalgewicht von BMI 20 bis 25. Das zeigt die bisher grösste Auswertung von 97 Studien mit insgesamt gegen drei Millionen Teilnehmern. Dafür gibt es drei mögliche Erklärungen: Körperfett hilft Krankheiten besser zu überstehen, Übergewichtige gelten als gefährdet und werden deshalb besser medizinisch betreut, und der BMI ist kein geeignetes Mass, um das Körpergewicht zu beurteilen. [3242]
3. Januar 2013 – Ärzteblatt
Fett und Zucker ändern Chemie des Gehirns
Fette und süsse Ernährung regt das Gehirn zur Bildung von Substanzen an, die es stärker von Belohnungen abhängig und empfindlicher auf Stress machen. Das haben kanadische Forscher bei Mäusen entdeckt. Die gleichen Belohnungs- und Stresshormone wirken auch im Gehirn des Menschen. Dass Junk Food süchtig macht, ist schon in früheren Studien nachgewiesen worden. [3235]
18. Dezember 2012 – UPI Health News
USA: Lebenserwartung steigt, Gesundheit sinkt
Die Amerikaner leben im Durchschnitt fast zwei Jahre länger als noch vor zehn Jahren. Doch verbringen sie diese Jahre kränker als zuvor, wie der neuste US-Gesundheitsreport zeigt. Bluthochdruck und Diabetes haben zugenommen, mehr als ein Viertel der Bevölkerung ist fettleibig, und immer noch mehr als ein Fünftel raucht. Das längere Leben verdanken die Amerikaner den Fortschritten in der medizinischen Behandlung, die allerdings immer teurer wird. [3231]
12. Dezember 2012 – Medpage Today
Fixe Essenszeiten helfen schlank bleiben
Kalorien sind nicht gleich Kalorien: Es kommt darauf an, wann man sie zu sich nimmt. Was man ausserhalb der gewohnten Zeiten isst, speichert der Körper mit Vorliebe in Form von Fettpolstern. Jedenfalls ist das so bei Mäusen, wie Experimente in den USA zeigen. Sie wurden fett, nachdem man ihre innere Uhr ausgeschaltet hatte. Beobachtungen bei Schlaflosigkeit und Schichtarbeit lassen vermuten, dass auch bei Menschen die innere Uhr den Energiehaushalt beeinflusst. [3213]
12. November 2012 – Focus
Das Risiko für Diabetes vom Typ 2 hängt eher von der Fettverteilung im Körper ab als vom Übergewicht. Am stärksten zu Diabetes neigen Menschen mit Fettansatz am Bauch. Nur wenig Einfluss hat dagegen Fett an anderen Stellen des Körpers. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von über siebenhundert Personen mit einem Body Mass Index über 30 in Texas. [3186]
1. Oktober 2012 – UPI Health News
Selbst Adipositas (Fettleibigkeit) mit einem Body Mass Index über 30 muss Herz und Kreislauf sowie andere Gesundheitsfaktoren nicht negativ beeinflussen. Gesunde Dicke sind fit, haben normalen Blutdruck und unauffällige Cholesterin- und Zuckerwerte. Das haben spanische Forscher festgestellt. [3170]
7. September 2012 – UPI Health News
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