Gesundheitstelegramm | Fett
Bauchspeck ist Risiko auch bei Normalgewicht
12. August 2010 - Frauen mit einem Bauchumfang von mehr als 110 cm haben ein doppelt so hohes Risiko, vorzeitig zu sterben als mit 75 cm und weniger. Bei Männern gilt dasselbe für mehr als 120 cm verglichen mit weniger als 90 cm. Das Gewicht oder der Body Mass Index spielen dabei keine Rolle: Auch ein idealer BMI von 23 garantiert keine gute Gesundheit, wenn sich Fett am Bauch ansetzt. Im Gegenteil: Bei normalgewichtigen Frauen erhöhen 10 cm mehr Bauchfett das Risiko um 25 Prozent, bei übergewichtigen Frauen nur gerade um 13 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über fünftausend Frauen und neuntausend Männern in den USA. [2687]
Quelle: Ärztezeitung
Schutzgas macht Fleisch fad und schneller ranzig
03. August 2010 - Frischfleisch in Folienpackungen unter Schutzgas bleibt zwar länger haltbar, doch der hohe Sauerstoffgehalt von 60 bis 85 Prozent des Gases zerstört einen Teil des Aromas, macht das Fleisch zäher und trockener, und die Fettmasse wird schneller ranzig. Das zeigen Untersuchungen des deutschen Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel. Die Organisation Foodwatch kritisiert, der Sauerstoff diene vor allem dazu, dem Fleisch eine schön frisch wirkende rote Farbe zu verleihen. [2680]
Quelle: Ärztezeitung
Gesund braun werden mit drei Karotten pro Tag
20. Juli 2010 - Auch im Schatten wird man braun. Die gesunde, weil hautschonende Bräune kann man durch täglich drei Karotten wirksam unterstützen. Dazu rät ein Sprecher des Berufsverbandes der deutschen Dermatologen. Am besten isst man die Karotten zusammen mit Fett, denn der gelbrote Farbstoff Beta-Carotin oder Provitamin A ist fettlöslich. [2669]
Quelle: Bild
Dunkle Schokolade senkt hohen Blutdruck
01. Juli 2010 - Wer täglich etwas dunkle Schokolade isst, kann seinen oberen (systolischen) Blutdruckwert im Durchschnitt um fünf Millimeter Quecksilbersäule senken, falls der Blutdruck zu hoch ist. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach der Auswertung von 13 weltweit publizierten Studien. Bei normalem oder niedrigen Blutdruck hat schwarze Schokolade keine senkende Wirkung. Sie eignet sich demnach nicht zur Vorbeugung. Auch als «Medikament» hat Schokolade ihre Schattenseiten: Zuviel davon setzt sich in Form von Fett am Bauch an, und dies ist ein bekanntes Risiko für Herz und Kreislauf. [2656]
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Experte: Bewegen wichtiger als Abnehmen
27. Mai 2010 - Ein Mangel an Fitness schade der Gesundheit mehr als zuviel Fett am Körper, sagt der britische Sportmediziner Dr. Richard Weiler. Die Experten für öffentliche Gesundheit und Prävention seien zu sehr darauf fixiert, Übergewicht zu bekämpfen. Das sei der falsche Ansatz, meint Weiler. Bewegung verbessere die Gesundheit selbst dann, wenn man dabei nicht abnehme. [2616]
Quelle: Telegraph
Dicker Bauch fördert Alzheimer
20. Mai 2010 - Menschen, die Fett in Form eines «Rettungsrings» in der Mitte des Körpers ansetzen, haben ein kleineres Hirnvolumen als solche mit einem gesunden Verhältnis zwischen Bauchumfang und Körpergrösse. Als ideal gilt ein Waist-to-Height Ratio (WHtR) von weniger als 0,5 bei jungen Menschen und weniger als 0,6 bei Menschen ab fünfzig. Ein kleineres Hirnvolumen bedeutet eine geringere Reserve gegen Abbau, wodurch das Risiko für Alzheimer und andere Formen von Demenz im Alter zunimmt. [2603]
Quelle: Daily Mail
Schlanke verbrennen mehr Fett
18. Mai 2010 - Schlanke Menschen haben im Verhältnis zur Körpermasse eine grössere Oberfläche als dicke. Deshalb strahlen sie mehr Wärme ab und müssen, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, mehr Fett verbrennen. Auf diese einfache Tatsache führen Forscher der Uni Giessen den Umstand zurück, dass Dicke sich schwertun beim Abnehmen, während Schlanke fast beliebig viel essen können, ohne zuzunehmen. Mehr als zwei Drittel der Energie dient dazu, die Körpertemperatur zu regulieren, haben die Forscher berechnet. [2596]
Quelle: Welt
Nüsse senken Cholesterin
11. Mai 2010 - Eine Portion Nüsse pro Tag, egal welcher Art, hilft den Cholesterinspiegel im gesunden Bereich zu halten. Nüsse enthalten besonders viel von den «gesunden» mehrfach ungesättigten Fetten. Daneben sind sie auch reich an Fasern und Vitamin E. Regelmässige Nuss-Esser haben im Durchschnitt einen um 7 Prozent niedrigeren Cholesterinspiegel als Menschen, die selten oder nie Nüsse essen. Das zeigt eine Auswertung von 25 Studien mit über fünfhundert Personen. Nüsse isst man am besten ungesalzen, denn Salz erhöht den Blutdruck und damit das Risiko für Herz und Kreislauf. [2584]
Quelle: Telegraph
Diabetes auch ohne Medikamente behandeln
02. Mai 2010 - Mit der richtigen Ernährung und regelmässiger Bewegung können die meisten Diabetiker ohne Medikamente leben. Von Diäten raten alle führenden Experten ab: Sie empfehlen eine gesunde, ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch. Nicht Zucker sei das Hauptproblem, sondern Fett. Optimal für Diabetiker sind pro Woche drei- bis viermal eine Stunde Walking, Jogging, Radfahren, Schwimmen oder eine ähnliche Tätigkeit. [2566]
Quelle: Welt
Expertengruppe sieht kaum Fortschritt gegen Alzheimer
29. April 2010 - Alzheimer lässt sich heute weder verhüten noch wirksam behandeln, seine Ursachen sind noch immer weitgehend unbekannt. Dieses ernüchternde Fazit zieht eine Gruppe von führenden, finanziell unabhängigen Experten, berufen von der amerikanischen Behörde für medizinische Forschung NIH. Weder genügend Folsäure noch Mittelmeerdiät, Fischöl und andere Omega-3-Fette, Hirnjogging und körperliches Jogging noch Statin oder andere vorbeugende Medikamente können Alzheimer wirksam verhindern. [2560]
Quelle: Medpage Today
Kommt Bauch, geht Testosteron
28. April 2010 - Bei Männern, die in die Jahre kommen, kann der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron stabil bleiben. Setzt sich jedoch am Bauch zu viel Fett an, sinkt der Testosteronspiegel. Das zeigt eine grosse europäische Studie. An Testosteronmangel leiden nur etwa fünf Prozent der älteren Männer. Unter den Patienten in Arztpraxen steigt dieser Anteil jedoch auf ein Drittel bis die Hälfte. Die wichtigsten Risikofaktoren sind, neben zu hohem Bauchumfang, Diabetes, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte. Als wirksame Vorbeugung gilt regelmässige Bewegung, auch beim Sex. [2557]
Quelle: Ärztezeitung
Irrtum entlarvt: Rauchen hält nicht schlank
28. April 2010 - Linienbewusste Raucher wissen zwar auch, dass Rauchen der Gesundheit schadet. Doch oft reden sie sich damit heraus, Rauchen mache schlank. Irrtum, sagen Forscher der Uni Navarra. Sie haben Tausende von Rauchern vier Jahre lang beobachtet. Die einen hatten aufgehört, die anderen weitergeraucht. Am Ende hatten beide Gruppen gleichviel Fett angesetzt. Am schlanksten blieb dagegen eine andere Gruppe: Jene nämlich, die gar nie geraucht hatten. [2558]
Quelle: Ärzteblatt
Softdrinks verschlechtern die Fettwerte
22. April 2010 - Süsse Getränke und Fertignahrung aus industrieller Produktion haben einen ungünstigen Einfluss auf die Blutfette: Sie verringern das «gute» HDL-Cholesterin, erhöhen die Triglyzeride und bei Frauen auch das «schlechte» LDL-Cholesterin. Dadurch steigt das Risiko für Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie an über sechstausend Personen. Zum Süssen verwendet die Industrie vor allem aus Mais gewonnenen Fruchtzucker, der billiger ist und kräftiger süsst als Rohrzucker und Traubenzucker. [2544]
Quelle: Ärztezeitung
Gesundes Essen, bessere Schulnoten
18. April 2010 - An 80 britischen Schulen haben sich die Noten der Schüler deutlich verbessert, nachdem die Schulkantinen vor fünf Jahren auf mehr Obst und Gemüse und weniger Fett und Fleisch umgestellt haben. Vor allem in Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften schnitten die Schüler besser ab als vorher. Auch waren sie um 15 Prozent weniger krank. [2536]
Quelle: Express
Muskeln im Alter: Wadendicke messen!
15. April 2010 - Bei betagten Menschen nimmt die Muskelmasse ab. Ob dieser Muskelverlust den kritischen Grad einer Sarkopenie erreicht, lässt sich mit der Waage nicht feststellen, da alte Menschen oft auch mehr Fett ansetzen. Nur das Massband schafft Klarheit: Der Wadenumfang sollte mindestens 31 Zentimeter betragen, sagt Jürgen Schölmerich, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Muskelschwäche ist die häufigste Ursache für Stürze im Alter. [2529]
Quelle: Ärztezeitung
Experten warnen vor Diabetes-Epidemie
12. April 2010 - Am Weltkongress für Diabetes in Dresden warnen Spezialisten vor den Folgen dieser Krankheit, die sich immer mehr ausbreitet: 70 Prozent der Herzinfarkte gehen inzwischen auf das Konto von Diabetes; hinzu kommen weitere oft tödliche Folgen wie Depressionen, Demenz, Impotenz, Erblindung, Amputationen und Krebs. Einer der wichtigsten Risikofaktoren ist der Bauchumfang. Die beste Vorbeugung ist viel Bewegung und eine ausgewogene, nicht zu fette Ernährung. [2522]
Quelle: Welt
Studie stützt Essregel «Kaiser, König, Bettler»
09. April 2010 - Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler: An dem immer wieder zitierten Sprichwort scheint etwas dran zu sein: Mäuse, die man im Labor mit der immer gleichen Menge an Kalorien füttert, bleiben am schlanksten, wenn sie schon früh am Morgen eine gehörige Portion Fett bekommen. Bei Menschen hat man beobachtet, dass das Sättigungsgefühl im Lauf des Tages abnimmt. Nach dem Frühstück ist man also schon mit weniger Kalorien satt als nach dem Abendessen. [2521]
Quelle: Medizinauskunft
Schwangerschaft: Bewegung tut dem Baby gut
06. April 2010 - Regelmässige leichte Bewegung in der Schwangerschaft macht das werdende Baby gesünder: Es wächst und gedeiht ebenso gut wie im Bauch einer Schwangeren, die sich nicht bewegt. Hingegen setzt es weniger Fett an. Dies senkt das Risiko für Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes im späteren Leben. [2512]
Quelle: BBC
Junk Food macht süchtig
29. März 2010 - Ratten kann man wie Menschen mit Heroin oder Kokain süchtig machen. Das gelingt auch mit Junk Food, reich an Fett und Zucker. Laborversuche zeigen, dass die Kalorienbomben im Belohnungszentrum des Hirns ähnlich wirken wie Drogen. Sind Ratten erst einmal von menschlichem Junk Food abhängig geworden, fressen sie unter Stress mehr davon, während gesunde Ratten aufhören zu fressen. Zwar lassen sich diese Ergebnisse nicht direkt auf den Menschen übertragen. Doch erklären sie wahrscheinlich, warum Konsumenten von Fast Food oft übergewichtig sind. [2503]
Quelle: CNN International
Seetang als neuer Schlankmacher?
23. März 2010 - Im Kampf gegen Speckröllchen und Bierbäuche haben die Briten jetzt den Seetang als neue Waffe entdeckt: Ein Forscherteam der Uni Newcastle hat Brot, Biscuits und Joghurt mit einem Extrakt aus Seetang angereichert. Dieser senkt die Aufnahme von Fett im Darm um 75 Prozent. Die Industrie verwendet den Stoff bereits, allerdings nur in kleinen Mengen als Verdickungsmittel. Laut ersten Tests soll der Extrakt auch in grösseren Mengen den Geschmack nicht negativ beeinflussen. [2492]
Quelle: Telegraph
Fettwelle rollt aus den USA auf uns zu
20. März 2010 - Die amerikanischen Kinder werden immer dicker: Schon 7,3 Prozent der Buben und 5,5 Prozent der Mädchen sind extrem fettleibig - also mit einem Body Mass Index BMI 35 und mehr. Der Trend zeigt nach oben, auch in Deutschland. Dort gelten schon über 6 Prozent der Kinder als fettleibig, mit einem BMI 30 und mehr. Experten befürchten enorme gesundheitliche Probleme in zehn bis zwanzig Jahren, da Fettleibigkeit die gesunde Lebensspanne um zehn bis zwanzig Jahre verringert. [2486]
Quelle: Spiegel
Krank? Dann lieber dick als schlank!
16. März 2010 - Übergewicht gilt als schädlich für die Gesundheit. Das gilt aber nur, solange man gesund ist. Bei Patienten, die an einer Pumpschwäche des Herzens (Insuffizienz) oder verengten Herzkranzgefässen leiden, verlängert Übergewicht das Leben. Dieses Paradox erklärt Dr. Thomas Dorner von der Uni Graz damit, dass Fettzellen auch schädliche Gifte aus dem Verkehr ziehen und Blutfette das Immunsystem in seinem Kampf gegen Krankheitserreger unterstützen. Zudem ist Fett eine wertvolle Energiereserve für schwierige Zeiten, also auch im Fall einer Krankheit und im vorgerückten Alter. [2478]
Quelle: Medizinauskunft
Alkohol plus Fett lassen Leber leiden
12. März 2010 - Je dicker der Bauch, desto weniger Alkohol verträgt die Leber. Das zeigen zwei Studien in Grossbritannien. Von tausend untersuchten Frauen, die weniger als ein Glas Alkoholisches pro Tag trinken, stirbt im Durchschnitt eine in fünf Jahren an Leberzirrhose, egal, wie dick sie ist. Bei Frauen, die über zwei Glas trinken, sterben mit normalem Gewicht drei, mit Übergewicht aber fünf. Bei dicken Männern, die viel trinken, ist das Risiko einer Leberkrankheit fast zwanzigmal höher als bei Abstinenten mit Normalgewicht. [2471]
Quelle: Telegraph
Darmbakterien können dick machen
08. März 2010 - Unter den mehr als hundert Arten von Bakterien, die sich im menschlichen Darm tummeln, gibt es wahrscheinlich solche, die dick machen. Bei Menschen hat man sie zwar noch nicht gefunden, wohl aber bei Mäusen. Fehlt ihnen ein Gen, mit dem sie schädliche Bakterien bekämpfen, werden sie bis zu 20 Prozent dicker als gesunde Mäuse und leiden an Diabetes. Eine ausgewogene Darmflora scheint also bis zu einem gewissen Grad vor Übergewicht zu schützen. Am besten erreicht man dies durch eine abwechslungsreiche und nicht zu fette Ernährung. [2459]
Quelle: Welt
Sättigungshormon Leptin als Hoffnung für Diabetiker
02. März 2010 - Menschen mit Diabetes vom Typ 1 müssen ihr Leben lang Insulin spritzen. Eine kombinierte Spritze mit Insulin und Leptin senkt den Blutzuckerspiegel noch wirksamer und hilft besser gegen Übergewicht, an dem viele Diabetiker leiden. Die neue Behandlung hat sich bei Mäusen im Labor bewährt und könnte künftig auch menschlichen Patienten helfen. Leptin ist ein Hormon, das in den Fettzellen gebildet wird und das Hungergefühl bremst. Beim Abnehmen hilft es leider nicht, da die meisten Übergewichtigen zuviel davon haben, aber nicht darauf reagieren. [2448]
Quelle: Focus
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