Feinstaub: Archiv

Archiv zu Feinstaub, 22.5.2007 bis 26.3.2014

Millionen sterben an verschmutzter Luft

Jährlich sterben weltweit sieben Millionen Menschen an Krankheiten, die durch Feinstaub und andere schädliche Stoffe in der Luft verursacht worden sind. Diese neuste Schätzung der WHO ist doppelt so hoch wie bisher angenommen. Die gefährlichsten Folgen verschmutzter Luft sind Herzkrankheiten, Schlaganfall, Atemprobleme, Diabetes, Lungenkrebs und Demenz. Auch die Haut altert schneller. [3443]

26. März 2014  –  Ärztezeitung

Kein unschädlicher Grenzwert für Feinstaub

Für jede zehn Mikrogramm Feinstaub mit einer Partikelgrösse von 10 Mikrometer und weniger (PM10) pro Kubikmeter Luft steigt das Risiko für Lungenkrebs um 18 Prozent. Eine unschädliche Schwelle gibt es nicht. Das hat ein Experte der dänischen Krebsgesellschaft aus Ergebnissen von siebzehn Studien mit insgesamt über dreihunderttausend Personen errechnet. [3370]

17. Juli 2013  –  Ärzteblatt

Luftverschmutzung stellt Weiche zu Diabetes

Kinder die an einer viel befahrenen Strasse wohnen, haben eine erhöhte Insulinresistenz. Bei dieser Vorstufe zu Diabetes reagiert der Stoffwechsel weniger gut auf das zuckersenkende Hormon Insulin. Die Kinder sind damit noch nicht an Diabetes erkrankt. Doch das könnte später im Erwachsenenalter passieren. Ursache ist der Feinstaub in Autoabgasen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit fast vierhundert Kindern in Deutschland. [3328]

14. Mai 2013  –  Ärzteblatt

Feinstaub erhöht den Blutdruck

Steigt die Belastung der Luft mit Feinstaub um 1,4 Mikrogramm pro Kubikmeter, erhöht sich der Blutdruck der Menschen um durchschnittlich einen Millimeter Quecksilbersäule. Das zeigen Messungen der Uni Duisburg-Essen in den stark belasteten Grossstädten des Ruhrgebiets. Der erhöhte Blutdruck ist ein Risiko für Herz und Kreislauf. Bereits frühere Studien zeigen, dass an Tagen mit extrem starker Feinstaubbelastung die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle zunimmt. [2599]

19. Mai 2010  –  Ärzteblatt

Vulkanasche keine Gefahr für Gesundheit

Die Asche aus der Vulkaneruption in Island sei keine Gefahr für die Gesundheit, weil sie sich in höheren Luftschichten befinde und weil sie natürlichen Ursprungs sei, anders als der Feinstaub aus dem Strassenverkehr. Zu diesem Schluss kommt das deutsche Umweltbundesamt. [2538]

19. April 2010  –  Welt

Schmutzige Luft verkürzt das Leben

Um bis zu neun Jahre verkürzt schmutzige Luft das Leben von Menschen, die in stark durch Abgase belasteten Gebieten in der Nähe viel befahrener Verkehrsadern wohnen. Das hat die Umweltkommission des britischen Unterhauses herausgefunden. Zu den grössten Umweltverschmutzern in der Nähe von Wohngebieten gehört der Güterverkehr auf den Strassen. Zu den gefährlichsten Verschmutzungen gehören Feinstaub, schwefelhaltige Dämpfe und Russ, gefolgt von Stickoxid und Ozon. [2509]

31. März 2010  –  Standard

Sportmediziner warnen vor Schäden in Peking

Bei einem Wettkampf atmen Sportler bis zu zwanzig mal mehr Luft ein als in Ruhe. Ein grosser Teil gelangt ungefiltert direkt durch den Mund in die Lungen. Peking gehört zu den am meisten mit Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Ozon, Stickstoffoxid und Feinstaub belasteten Grossstädten der Welt. Sportmediziner der Universität von Verona sehen die Gesundheit der olympischen Athleten bedroht. [1887]

13. Juni 2008  –  PubMed PMID: 18512178

Die schädlichen Wirkungen des Nikotins

Neben den Krebs erregenden Giften und dem Feinstaub im Tabakrauch schadet auch das Suchtmittel Nikotin der Gesundheit: Es fördert die Entzündung von Blutgefässen und die Verkalkung der Arterien. [1820]

10. März 2008  –  PubMed PMID: 18307741

Gesetze senken Belastung durch Passivrauchen wirksam

In Ländern ohne Gesetze zum Schutz vor dem Passivrauchen sind öffentliche Räume durchschnittlich mit über 300 Mikrogramm Feinstaub aus Tabakrauch belastet, wie zum Beispiel in Syrien, Rumänien und im Libanon. Das ist deutlich höher als der von der WHO als gesundheitsschädlich erwiesen erachtete Wert. Mindestens zehnmal geringer ist die Belastung in Ländern mit gesetzlich vorgeschriebenen rauchfreien Räumen, wie zum Beispiel in Irland, Uruguay und Neuseeland. [1818]

6. März 2008  –  PubMed PMID: 18303089

Feinstaub macht Arterien steifer

Schon nach zwei Stunden Aufenthalt in mit Feinstaub belasteter Luft lässt sich bei jungen, gesunden Personen nachweisen, dass die Schlagader des Arms deutlich weniger gut auf Veränderungen des Drucks reagiert als zuvor. [1615]

22. Mai 2007  –  PubMed PMID: 17492462

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