
News zu Essen
Knochendichte: Wie oft messen?
Frauen ohne Risikofaktoren für Osteoporose sollten die Knochendichte mit 70 Jahren messen lassen. Mit Risikofaktoren (Rauchen, Alkohol, Bewegungsarmut, graziler Körperbau, Osteoporose bei Blutsverwandten) kann dieser Test schon ab 60 Jahren ratsam sein. Bei normalem Ergebnis ist eine zweite Messung erst nach etwa 15 Jahren nötig, bei mittelstarkem Knochenschwund je nach Alter nach drei bis fünf Jahren, bei starkem Knochenschwund nach ein bis zwei Jahren. Diese Empfehlungen lassen sich aus einer neuen US-Studie mit fast fünftausend Frauen ableiten. [3036]
2. Februar 2012 – Ärztezeitung
Zehntausende Todesfälle wegen Fukushima?
Allein in den USA seien wegen der Reaktorkatastrophe von Fukushima 14'000 Menschen vorzeitig gestorben. Diese Zahl haben zwei amerikanische Strahlenbiologen berechnet. Sie stützen sich auf die gemessenen Werte von radioaktivem Jod 131 im Regenwasser. Die radioaktive Strahlung lag zeitweise um das Hundertfache über dem Normalwert. [3013]
30. Dezember 2011 – UPI Health News
Achtsamkeit macht Schmerzen erträglicher
Schmerzen werden erträglicher, wenn man sich aufmerksam auf sie konzentriert. Diese aus buddhistischer Meditation entwickelte Methode baut Stress und Angst ab, die mit Schmerzen verbunden sind. Der Versuch, Schmerzen zu ignorieren, endet dagegen oft in noch grösserem Leiden. Forscher eines Hirninstituts in Giessen haben den Vorteil der Achtsamkeit in einem Versuch nachweisen können: Die Angst vor dem Schmerz sinkt um etwa ein Drittel. [3007]
21. Dezember 2011 – Ärzteblatt
Saucen, damit Gemüse auch Kindern schmeckt
Die meisten Kinder essen nur ungern Gemüse. Schuld daran sind Bitterstoffe, auf die Kinder besonders empfindlich reagieren. Wie Saucen und Dips die Bitterstoffe übertönen können, haben Ernährungsforscher in Philadelphia getestet. Fett- und Salzgehalt spielen keine Rolle. Sehr gut wirken zum Beispiel Apfelmus und Saucen auf Joghurtbasis. [3002]
14. Dezember 2011 – Ärzteblatt
Stress abbauen und besser auf die natürlichen Signale Hunger, Sättigung und Geschmack des Essens hören - mit dieser Methode kann man abnehmen auch ohne Diät und Kalorienzählen. Das zeigt ein Versuch mit gestressten und übergewichtigen Frauen in den USA. [2999]
12. Dezember 2011 – UPI Health News
Zehn Tipps für besseren Schlaf
1. Kein oder weniger Kaffee am Nachmittag. 2. Kein Alkohol und keine Zigaretten am Abend. 3. Abends weniger essen. 4. Kein Nickerchen am Nachmittag. 5. Schlafzimmer dunkel, ruhig und 16 bis 18 Grad warm. 6. Nur zu Bett, wenn man müde ist. 7. Bei Einschlafschwierigkeit nach zehn Minuten wieder aufstehen und in ein anderes Zimmer gehen, bis man sich erneut müde fühlt. 8. Im Bett weder fernsehen noch lesen. 9. Jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen. 10. Kognitives und Autogenes Training, andere Entspannungstechniken. Dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. [2998]
9. Dezember 2011 – Ärztezeitung
Eine halbe Tasse Reis kann soviel Arsen enthalten, wie die WHO als Grenzwert festgelegt hat. Arsen ist ein Gift, das für ungeborene Kinder am schädlichsten ist: Es bremst das Wachstum, schwächt das Immunsystem und fördert Krebs. Schwangere Frauen sollten daher nicht täglich Reis essen, raten Experten. [2997]
8. Dezember 2011 – Focus
Baby: Fisch essen reduziert Allergie
Vorschulkinder leiden etwa um die Hälfte weniger oft an asthmatischem Keuchen, wenn sie schon mit weniger als neun Monaten Fisch zu essen bekommen haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit mehr als viertausend Familien in Göteborg. [2987]
23. November 2011 – UPI Health News
Zwei monoklonale Antikörper, unabhängig von zwei US-Firmen entwickelt, greifen gezielt ein Enzym aus der Leber an. Dieses bremst die Aufnahme von LDL-Cholesterin aus dem Blut, wodurch dessen Spiegel ansteigt. Mit den Antikörpern lassen sich erhöhte Cholesterinwerte um ein bis zwei Drittel senken. Sie wirken auch bei Patienten, die auf übliche Cholesterinsenker (Statine) nicht ansprechen. Die Wirkung soll jetzt in weiteren klinischen Studien bestätigt werden. [2985]
21. November 2011 – Ärzteblatt
Krebszellen der Prostata nehmen mehr Nährstoffe auf als gesunde Zellen, denn sie besitzen in ihrer Wand mehr Nährstoffpumpen. Dadurch wachsen sie schneller. Typisch bei Prostatakrebs sind übermässige Pumpen für die Aminosäure Leucin. Das haben australische Forscher entdeckt. Sie hoffen, mit neuen Medikamenten die Pumpen gezielt angreifen zu können. Leucin kommt vor allem in rotem Fleisch vor. Dessen Konsum zu vermindern könnte bei Prostatakrebs günstig sein. [2974]
4. November 2011 – UPI Health News
7 Tipps, um 90 Jahre alt zu werden
1. Aktiv bleiben. 2. Cholesterinwert kennen und wenn nötig kontrollieren. 3. Gesund essen. 4. Blutdruckwerte kennen und wenn nötig kontrollieren. 5. Körpergewicht im gesunden Bereich halten. 6. Blutzuckerwert kennen und wenn nötig Diabetes behandeln. 7. Tabak meiden. Wer alle sieben Tipps umsetzt, habe eine neunzigprozentige Chance, neunzig Jahre oder älter zu werden, sagt ein amerikanischer Herzspezialist. [2966]
24. Oktober 2011 – UPI Health News
Wer jeden Bissen dreissig- statt nur fünfmal kaut, hat nach der Mahlzeit einen deutlich höheren Spiegel zweier Sättigungshormone im Blut. Soweit das Ergebnis eines Experiments in Japan. Ob sich der Tipp auch in weniger Essen und einer schlankeren Linie auszahlt, ist noch nicht untersucht worden. Der Versuch lohnt sich allemal, denn wer sich beim Essen mehr Zeit nimmt, kann es auch besser geniessen. [2951]
3. Oktober 2011 – Ärztezeitung
Mit Kaffee ohne Kopfschmerzen schlafen
Wer wegen Kopfschmerzen nachts schlecht schläft, macht sich besser eine Tasse Kaffee als eine Tablette zu schlucken. Dazu raten Neurologen der Uniklinik Essen. [2923]
18. August 2011 – Ärztezeitung
Von einem kleinen Teller essen, aus schlanken Gläsern trinken – so sehen die Mengen grösser aus. Kein Fernsehen zum Essen – wer sich darauf konzentriert, wird schneller satt. Am Tisch essen - Esskultur verleiht den Speisen mehr Gewicht. Kalorienreiche Nachwaren gut verstauen - aus den Augen, aus dem Sinn. Kleine Portionen schöpfen - der leere Teller ist ein wichtiges Sättigungssignal. [2917]
8. August 2011 – Focus
Extrem vegetarisch nicht gut für das Herz
Veganer haben ein höheres Risiko für Krankheiten von Herz und Kreislauf als Vegetarier, die auch Eier und Milchprodukte essen. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung verschiedener Studien. Ursache ist ein Mangel an Eisen, Zink, Vitamin B12 und Omega-3-Fetten. Da aber Veganer meist nicht rauchen und auch sonst gesund leben, ist ihr Risiko für Herzinfarkt nicht höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. [2902]
8. Juli 2011 – Welt
Es ist fast unmöglich, nur ein Stück Chips zu essen. Die Lust auf mehr kommt aus dem Darm. Das haben amerikanische Forscher bei Ratten gefunden. Zellen der Darmschleimhaut sondern einen dem Cannabis ähnlichen Stoff ab, sobald die Tiere Fett nur schon riechen. Die drogenähnliche Wirkung von Fett ist auch bei Menschen zu beobachten. Sie hat sich in Urzeiten entwickelt, als Fett noch ein eher seltener Energieträger war. [2900]
6. Juli 2011 – Focus
Mangel an Körperfett kann krank machen
Schlanke können für Diabetes und Herzkrankheiten anfälliger sein als Dicke, wenn sie ein bestimmtes Gen in sich tragen. Dieses sorgt zwar für einen geringen Anteil an Körperfett, beeinflusst aber den Stoffwechsel ungünstig. Das zeigt die Auswertung von über zwanzig Studien. Das Gen reduziert Fett an Stellen, wo es eher nützt als schadet, nicht aber im Bauchraum. Der Bauchumfang und die Berechnung des WHtR sind deshalb gute Methoden, das schädliche Fett zu messen. [2896]
28. Juni 2011 – Spiegel
Gesund essen, zwanzig Jahre länger leben
Viel Obst und Gemüse, viel Fisch, wenig Fleisch, besonders wenig rotes Fleisch, wenig Kalorien, kein oder nur wenig Alkohol - wer sich nach dieser Formel ernährt, kann die Zahl seiner gesunden Lebensjahre um bis zu zwanzig vermehren. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE. Vitaminpillen und andere Nahrungszusätze bringen dagegen keinen Nutzen, können sogar eher schaden, warnt die DGE. [2877]
30. Mai 2011 – Welt
Zum diesjährigen Welttag der Hypertonie macht die deutsche Hochdruckliga die Werte bekannt, die der Blutdruck nicht übersteigen sollte: 140 auf 90 Millimeter Quecksilbersäule. Diese Zahlen seien den meisten Menschen nicht bekannt, warnt die Liga. Auch jüngere Menschen sollten ab und zu ihren Blutdruck messen. Um den Blutdruck zu senken, sind regelmässige Bewegung und salzarme Ernährung zu empfehlen. [2868]
17. Mai 2011 – Ärztezeitung
Fünf Tipps gegen Muskelkrämpfe
Verkrampften Muskel dehnen; regelmässiges Dehnen hilft auch Krämpfen vorbeugen. Gegenmuskel anspannen. Zum Vorbeugen viel Bewegung, Wechselbäder oder -brausen, ausreichend Magnesium und möglichst wenig Alkohol, weil dessen Abbau Magnesium verbraucht. Diese Tipps wirken gut gegen gewöhnliche Muskelkrämpfe, nicht aber gegen solche durch Überanstrengung oder Krankheiten. [2864]
11. Mai 2011 – Ärztezeitung
Bauchfett, nicht BMI verkürzt das Leben
Ein dicker Bauch steigert das Risiko, bald zu sterben, um 70 Prozent. Ein hoher Body Mass Index (BMI) senkt dagegen dieses Risiko um etwa ein Drittel. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von fünf Studien bei insgesamt über fünfzehntausend Personen. Ob Fett der Gesundheit schadet oder nicht, hängt also sehr davon ab, wo es sich ansetzt. Fett am Bauch beeinflusst den Stoffwechsel viel stärker als anderswo im Körper. Deshalb sagt der Bauchumfang und dessen Verhältnis zur Körpergrösse (WHtR) mehr über die Gesundheitsrisiken aus als der Body Mass Index. [2858]
3. Mai 2011 – Medpage Today
Senioren-Gedächtnis mit schlechterem Müllfilter
Ein junges Gedächtnis ist unter anderem auch deshalb besser als ein altes, weil es die Spreu besser vom Weizen trennen kann. Das zeigt ein Test mit einigen Dutzend Personen, wovon je die Hälfte über sechzig und unter dreissig Jahre alt, in Montreal. Die mangelnde Fähigkeit, Unwichtiges schnell zu vergessen, trägt wesentlich zum schlechteren Abschneiden der Senioren im Gedächtnistest bei. [2851]
22. April 2011 – UPI Health News
Wer seine Kinder so viele Schoko-Ostereier oder andere Süssigkeiten essen lässt wie sie wollen, erzieht sie weniger zum Naschen als mit Verboten. Das haben britische Psychologen in Tests herausgefunden. Mit natürlicher Selbstkontrolle naschen Kinder nur zu Beginn mehr Süsses, auf Dauer jedoch weniger als mit strikter Kontrolle durch die Eltern. Denn Rationierung macht die Leckereien erst recht attraktiv. [2847]
18. April 2011 – Ärztezeitung
1. Abends kein Alkohol. 2. Abends weniger essen, besonders weniger fett. 3. Keine Schlaf- und Beruhigungsmittel. 4. Kein Nikotin. 5. Nasenspülungen. 6. In Seiten- oder Bauchlage schlafen. 7. Abnehmen. Dazu raten Experten vom deutschen Berufsverband der Hals-, Nasen- und Ohrenärzte. Wird das Schnarchen so stark, dass es die Atmung behindert (Schlaf-Apneu), schadet es der Gesundheit. [2842]
7. April 2011 – Welt
Magenschrittmacher hilft beim Abnehmen
Einer Frau, die von 100 auf 75 Kilogramm abnehmen will, haben Chirurgen in Schwabach (Bayern) ein Gerät etwa vom Format einer Visitenkarte in der Nähe des Magens eingepflanzt. Der Magenschrittmacher sendet Impulse aus, die den Nerven vorgaukeln, die Frau sei satt. Sensoren messen darüber hinaus, wann und wieviel die Frau isst. Die Daten sind per Scanner von aussen ablesbar. Die Bayerin ist die erste deutsche Patientin mit einem Magenschrittmacher. Laut Studien sind die Erfolgsaussichten gut, sofern die Patienten nach der Operation intensiv ärztlich begleitet werden. [2838]
31. März 2011 – Ärztezeitung
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