Erreger: Archiv

Archiv zu Erreger, 13.2.2012 bis 24.12.2013

Grippe-Impfung hilft Frauen mehr als Männern

Nach einer Impfung gegen Grippe bildet das weibliche Immunsystem mehr Antikörper gegen die Erreger als das männliche. Ursache ist das männliche Hormon Testosteron: Je mehr davon im Blut zirkuliert, desto schwächer fällt die Reaktion des Immunsystems aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit je einigen Dutzend Frauen und Männern an der Stanford-Universität in Kalifornien. [3430]

24. Dezember 2013  –  Welt

Patienten, fragt nicht nach Antibiotika!

Immer mehr Erreger werden unempfindlich auf Antibiotika. Hält dieser Trend an, wird man viele Infektionen wieder so schlecht behandeln können wie im frühen zwanzigsten Jahrhundert. Viele Menschen werden wieder an Lungenentzündung sterben. Je mehr Antibiotika unnötig verschrieben werden, desto mehr Mikroben haben Gelegenheit, dagegen eine Resistenz zu entwickeln. Schuld an dieser Entwicklung seien auch die Patienten. Sie sollten aufhören, bei jeder Erkältung den Arzt nach Antibiotika zu fragen, sagt der Präsident der Britischen Hausärztevereinigung. [3422]

19. November 2013  –  UPI Health News

Verfärbter Husten-Auswurf kein Zeichen für Bakterien

Bei akuter Bronchitis gilt die Farbe des Auswurfs als Zeichen für die Art der Erreger: Klar soll auf Viren hindeuten, verfärbt auf Bakterien. Falsch, sagt jetzt eine spanische Studie bei über vierhundert Patienten mit akuter Bronchitis ohne Fieber. Egal ob mit Antibiotika, Entzündungshemmer oder Placebo behandelt, war der Husten nach etwa zehn Tagen wieder verschwunden. [3421]

14. November 2013  –  Ärztezeitung

Aids-Impfung: Nur halber Erfolg bei Affen

Ein neu entwickelter Impfstoff kann etwa einen von zwei Rhesusaffen vor Affen-Aids schützen. Dessen Erreger SIV (verwandt mit dem menschlichen HIV) dringt zwar in den Körper ein, wird dann aber vom Immunsystem angegriffen und mit der Zeit abgetötet. Warum die Impfung einige Tiere schützt und andere nicht, bleibt unbekannt. Trotzdem will man jetzt daraus eine bessere Impfung für Menschen entwickeln: Dort liegt die Erfolgsquote bisher bei mageren 30 Prozent. [3401]

16. September 2013  –  Ärzteblatt

Schnuller im Mund reinigen: Weniger Allergie

Eltern, die den Schnuller zum Reinigen in den Mund nehmen, reduzieren das Allergie- und Asthmarisiko ihres Babys. Das zeigt eine Studie mit über hundert Babys in Göteborg. Die Forscher vermuten, dass sich das kindliche Immunsystem so besser an die natürliche Mundflora anpasst. Keine Gefahr droht hingegen durch Ansteckung mit Erkältungs- und Karies-Erregern. [3329]

15. Mai 2013  –  Medpage Today

Neue Zeckenkrankheit: Neoehrlichiose

Eine bisher unbekannte, durch Zecken übertragene Krankheit ist an der Universität Zürich entdeckt worden. Der Erreger ist eine Bakterie namens Candidatus Neoehrlichia mikurensis. Die Zürcher Forscher haben inzwischen einen Schnelltest entwickelt, der den Erreger im Labor nachweisen kann. Bisher waren zwei durch Zecken übertragene Krankheiten bekannt: Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose. [3207]

2. November 2012  –  Welt

Warnung vor sorglosem Antibiotika-Einsatz

Antibiotika, einst Wunderwaffe gegen gefährliche Keime, werden immer unwirksamer. Schuld daran sei vor allem der unnötige oder sorglose Einsatz dieser Medikamente, teilt die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie mit. Dadurch würden immer mehr Erreger auf die bisherigen Antibiotika unempfindlich. Und in den nächsten Jahren würden nur noch wenige neue Antibiotika auf den Markt kommen. [3190]

5. Oktober 2012  –  Ärztezeitung

Tripper kommt zurück - jetzt aber resistent

Die Geschlechtskrankheit Gonorrhö, besser bekannt als Tripper, ist nach Jahren des Rückgangs wieder im Vormarsch. Im deutschen Bundesland Sachsen hat sich die Zahl der Erkrankungen in sieben Jahren mehr als verdoppelt. Die Entwicklung im übrigen Deutschland ist unbekannt, da die Infektion nicht mehr meldepflichtig ist. In Europa, Japan und Australien gibt es immer mehr Fälle von Tripper-Erregern, die gegen alle bekannten Antibiotika resistent sind. Die WHO fordert deshalb einen weltweiten Aktionsplan. [3120]

7. Juni 2012  –  Ärztezeitung

Jeder sechste Krebsfall ist Folge einer Infektion

Der Magenkeim Helicobacter pylori, Hepatitis-Viren (Erreger von Gelbsucht) und Papilloma-Viren in der weiblichen Gebärmutterschleimhaut sind die Keime, die weltweit am häufigsten Krebs erzeugen. Alle Keime zusammen verursachen etwa 16 Prozent aller Krebserkrankungen. Am meisten Menschen sterben daran in den Entwicklungsländern, wie die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC mitteilt. [3102]

9. Mai 2012  –  Ärzteblatt

Säureblocker fördert Durchfall

Pillen gegen Magensäure (Protonenpumpenhemmer, PPI) können dazu führen, dass schädliche Keime im Magen besser überleben und im Darm zu Infektionen führen. Gefährlich werden kann vor allem der Durchfall-Erreger Clostridium difficile. Das Risiko solcher Infektionen ist mit PPI ungefähr doppelt so hoch wie ohne dieses Medikament. Das teilt die amerikanische Nahrungs- und Arzneimittelbehörde FDA mit, nachdem sie ihre Datenbanken über unerwünschte Nebenwirkungen neu ausgewertet hat. PPI sind auch rezeptfrei erhältlich. [3043]

13. Februar 2012  –  Ärzteblatt

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