Ernährung: Archiv 51 bis 60

Archiv zu Ernährung, 21.1.2008 bis 27.4.2009

Designerfisch gegen Mineralmangel

Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, dessen Mangel den Menschen krank machen kann. Ernährung mit Produkten, die auf selenarmen Böden produziert wurden, kann solchen Mangel begünstigen. In einer amerikanischen Fischfarm hat man nun eine Abhilfe gefunden: Füttert man Zuchtfische in den letzten drei bis vier Wochen vor der Ernte mit selenreichem Futter, enthält ihr Fleisch mehr Selen. [2087]

27. April 2009  –  PubMed PMID: 19326715

Schadet Milch der Gesundheit?

Die meisten Experten für Ernährung empfehlen Milch und Michprodukte, weil sie wertvolle Bestandteile enthalten, zum Beispiel Kalzium für die Knochen und Eiweiss für den Aufbau der Muskeln. Doch nun schlägt ein Fachmann aus Osnabrück Alarm. Nach seiner Theorie fördert Milch zahlreiche Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Diabetes, Krebs, Übergewicht und sogar Demenz. Schuld daran sei ein schlechter Einfluss der Milch auf die Regulierung des Insulins und des Wachstums. Vor allem Schwangere sollten Milch meiden, da die entscheidenden Weichen für den Stoffwechsel schon beim Fetus gestellt werden. Da sich in der Milchfrage die Experten offenbar uneins sind, gilt wohl weiterhin die alte Regel der Ernährung: Möglichst vielseitig, und nichts im Übermass konsumieren, auch Milch nicht. [2052]

2. März 2009  –  PubMed PMID: 19232475

Bewegung regt Bildung von Antioxidantien an

Der Körper von Menschen, die sich häufig bewegen, bildet mehr eigene Substanzen, die als Antioxidantien gegen Entzündungen, gegen vorzeitiges Altern und gegen Krebszellen wirken. Neben der Ernährung ist somit auch der Sport eine wichtige Quelle von Antioxidantien.  [2045]

19. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19211957

Zuviel Vitamin E kann Baby schaden

Babys von Müttern, die in der Zeit der Empfängnis und in der Schwangerschaft Präparate mit Vitamin E nehmen, haben ein bis um das Neunfache erhöhtes Risiko für Herzfehler. Dies zeigt eine Studie an über fünfhundert Müttern und ihren Babys in Holland. Natürliche Quellen für Vitamin E sind Pflanzenöle, Nüsse, Vollkornprodukte, Michprodukte und Ei. Mit einer ausgewogenen, gesunden Ernährung erhält der Körper das Vitamin in ausreichender, aber nicht zu hoher Dosis. [2038]

10. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19187374

Weichen für gesunden Stoffwechsel früh gestellt

Schon bei Kindern im Alter bis zu fünf Jahren kann man jene erkennen, die später einmal ein höheres Risiko für Herzinfarkt oder Diabetes haben werden. Ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung führen oft zu Übergewicht im frühen Alter, verbunden mit Störungen im Stoffwechsel des Zuckers und der Fette. Eine gesunde Lebensweise ist also am wichtigsten, wenn die Kinder noch jung sind. [2015]

8. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19117849

Das zweitausendste Gesundheitstelegramm

In den letzten sieben Jahren sind an dieser Stelle 2000 Kurzartikel veröffentlicht worden. Die häufigsten Themen sind Ernährung, Bewegung und Fitness, Herz und Kreislauf, Risikofaktoren wie Rauchen und Passivrauchen, Alzheimer und andere Formen der Demenz, das psychische Wohlbefinden und ein gesundes Alter. Alle Artikel basieren auf Studien, die in medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind. [2000]

10. Dezember 2008  –  PubMed

Junk Food in der Schwangerschaft macht Kinder dicker

Kinder von Frauen, die in der Schwangerschaft zu fett, zu süss und zu salzig gegessen haben, werden dicker als Kinder von Müttern, die sich gesund ernährt haben. Das ist sogar dann der Fall, wenn sich die Kinder selbst vor allem von Fast Food ernähren. Bei Mädchen ist der Einfluss der mütterlichen Ernährung stärker als bei Knaben. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie. [1871]

22. Mai 2008  –  PubMed PMID: 18467362

Huhn im eigenen Fett braten

Der Nährwert eines Poulets wird besser, wenn es im eigenen Fett gebraten wird, ohne Zugabe von pflanzlichem Öl oder Fett. Zu diesen Schluss kommen koreanische Ernährungswissenschaftler: Das fertige Poulet enthält so weniger Fett, und der Anteil von ungesunden Trans-Fetten ist geringer. [1865]

14. Mai 2008  –  PubMed PMID: 18460141

Schlecht ernährt, Alzheimer beschleunigt

Bei ersten Anzeichen von Alzheimer ist es wichtig, unter anderem auch gut auf die Ernährung zu achten, denn schlechte Ernährung und ein schnelles Fortschreiten der Krankheit gehen Hand in Hand. Zum einen beeinträchtigt der geistige Abbau das Essverhalten. Doch umgekehrt dürfte eine schlechte Versorgung mit Nährstoffen auch den Zerfall des Hirns beschleunigen. [1823]

13. März 2008  –  PubMed PMID: 18317249

Geistig fit und gut genährt im Alter

Zwischen guter geistiger Fitness und guter Ernährung hat eine Studie bei koreanischen Senioren einen Zusammenhang gefunden. Sie lässt sich damit erklären, dass Demenz das Essverhalten negativ beeinflusst, aber umgekehrt kann auch das Hirn unter einer schlechten Ernährung leiden.
 [1785]

21. Januar 2008  –  PubMed PMID: 18160145

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