Ernährung: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Ernährung, 13.5.2009 bis 8.3.2010

Darmbakterien können dick machen

Unter den mehr als hundert Arten von Bakterien, die sich im menschlichen Darm tummeln, gibt es wahrscheinlich solche, die dick machen. Bei Menschen hat man sie zwar noch nicht gefunden, wohl aber bei Mäusen. Fehlt ihnen ein Gen, mit dem sie schädliche Bakterien bekämpfen, werden sie bis zu 20 Prozent dicker als gesunde Mäuse und leiden an Diabetes. Eine ausgewogene Darmflora scheint also bis zu einem gewissen Grad vor Übergewicht zu schützen. Am besten erreicht man dies durch eine abwechslungsreiche und nicht zu fette Ernährung. [2459]

8. März 2010  –  Welt

Ernährungswissenschaftler: Bewegung ist wichtiger

Um gesund zu bleiben, soll man sich bewegen. Ernährung habe dagegen kaum einen Einfluss auf die Gesundheit. Das sagt Nahrungs-Experte Paolo Colombani von der ETH Zürich in einem Interview der SonntagsZeitung. Wer sich bewege, könne fast alles essen, weil sich (wieder) ein natürliches Gleichgewicht von Hunger und Sättigung einstelle. Die übrigen Empfehlungen seien ganz einfach: Nichts kaufen, was Grossmutter nicht gekannt hat, was aus mehr als fünf Inhaltsstoffen besteht oder aus Stoffen, die schwer auszusprechen sind; im Supermarkt aussen herum einkaufen und den Innenraum mit den Konserven meiden. [2437]

24. Februar 2010  –  SonntagsZeitung

Leberzirrhose auch durch Fett

Nicht nur Alkohol, sondern auch zuviel eingelagertes Fett kann die Leber so stark schädigen, dass sie zunächst wächst, dann aber am Ende schrumpft und abstirbt. In Deutschland hat jede fünfte Person eine Fettleber, schätzen Experten. Besonders gefährdet sind jene mit einem dicken Bauch. Abhilfe ist nie zu spät: Durch Abnehmen, mehr Bewegung und gesunde Ernährung kann eine fette Leber innerhalb eines halben Jahres wieder ihre normale Grösse erreichen. [2423]

18. Februar 2010  –  Spiegel

Gesund Essen kann krank machen

Nahrungs-Ampeln, Ernährungs-Pyramiden und Experten-Rat für gesundes Essen können krank machen. Wird nämlich gesundes Essen zum Wahn, werden Menschen nicht gesünder. Ganz im Gegenteil. Immer mehr Menschen meiden so viele angeblich ungesunde Lebensmittel, dass sie Mangel an wichtigen Nährstoffen leiden. Die Diagnose hat auch schon einen Namen: Orthorexie, was man etwa mit Gesund-Esssucht übersetzen könnte. Selbstkritische Ernährungs-Experten möchten die Diagnose in den offiziellen Katalog der Essstörungen aufnehmen. Doch es ist unwahrscheinlich, dass es ihnen gelingen wird. [2412]

15. Februar 2010  –  Time

Butter ist kein schlechtes Fett, sagt Studie

Wie es scheint, ist erneut eine Ernährungslüge enttarnt worden. Butter lässt den Blutfett- und damit den Cholesterinspiegel weniger stark ansteigen als bisher vermutet. Der Anstieg ist sogar geringer als beim Olivenöl, das ja als besonders gesund gilt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an der Uni von Lund in Schweden. Sie stützt einmal mehr die alte Ernährungsweisheit wonach gesund isst, wer abwechslungsreich isst. [2397]

10. Februar 2010  –  Medizinauskunft

Weltkrebstag: Risiko lässt sich um 40 % senken

Der heutige Weltkrebstag steht unter dem Motto «Auch Krebs lässt sich vermeiden». Die internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) weist darauf hin, dass 40 Prozent der Krebsfälle vermeidbar wären: Durch regelmässige Bewegung, gesunde Ernährung, Nichtrauchen und Impfung gegen krebserregende Viren. [2374]

4. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Expertin: Tee nur gesund ohne Zucker

Tee ist beliebt und gesund. Doch Christiana Gerbracht, leitende Beraterin am Deutschen Institut für Ernährungsforschung, warnt vor dem Zucker im Tee: Das Getränk bleibt nur so kurze Zeit im Magen, dass man sich nicht satt fühlt, obwohl der Körper viel Energie aufnimmt. Eltern sollten ihre Kinder keinen gesüssten Tee trinken lassen, meint sie. Denn dies würde die Vorliebe für allerlei dick machende Süssgetränke wecken. [2347]

27. Januar 2010  –  Welt

Gallensteine zeigen Risiko für Diabetes an

Wer an Gallensteinen leidet, hat ein über vierzig Prozent höheres Risiko für Diabetes. Das zeigt eine Studie des deutschen Instituts für Ernährungsforschung an den Daten von 25000 Personen. Gallensteine und Diabetes haben eine gemeinsame Ursache - der Körper vermag nicht (mehr) richtig auf das Insulin zu reagieren. Menschen mit Gallensteinen tun also gut daran, ihren Blutzucker messen zu lassen. Im Unterschied dazu gibt es keinen Zusammenhang zwischen Nierensteinen und Diabetes. [2345]

27. Januar 2010  –  Standard

Wachstum von Krebszellen live beobachtet

Münchner Krebsforscher haben erstmals live die Zellen eines Tumors dabei beobachten können, wie sie in einem Mäusehirn Ableger (Metastasen) bilden. Die Metastasen sind bei den meisten menschlichen Patienten viel gefährlicher als der Tumor selbst. Die Forscher konnten beobachten, wie die Krebszellen sich an der Gabelung eines Blutgefässes andocken, dieses durchbohren, nach aussen dringen und sich dort festsetzen. Dann teilen sie sich bis zu einer Masse von höchstens fünfzig Zellen. Doch eine Metastase kann erst entstehen, wenn die Krebszellen den Körper dazu bringen, neue Blutgefässe für ihre Ernährung zu bilden. Die neuen Erkenntnisse lassen hoffen, durch neue Medikamente die verschiedenen Schritte von der Krebszelle zur Metastase blockieren zu können. [2236]

26. Dezember 2009  –  Ärztezeitung

Diabetes und Alzheimer: Zwei Fliegen mit einer Klappe

Hoher, stark schwankender Blutzuckerspiegel, hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Unempfindlichkeit auf Insulin und Übergewicht sind Risikofaktoren sowohl für Diabetes als auch für Alzheimer. Wer mit viel Bewegung und gesunder Ernährung etwas dagegen tut, schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe. [2094]

13. Mai 2009  –  PubMed PMID: 19402773

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