Ernährung: Archiv 21 bis 30

Archiv zu Ernährung, 17.6.2010 bis 30.3.2011

Pro Tag sieben Walnüsse und seltener zum Arzt?

Walnüsse enthalten doppelt so viel Antioxidantien wie Erd- und andere Nüsse, dazu hochwertige Eiweisse ähnlich wie im Fleisch, zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Sieben Walnüsse pro Tag reichen aus, um eine günstige Wirkung auf die Gesundheit zu entfalten, sagt Ernährungsforscher Joe Vinson aus Pennsylvania. [2837]

30. März 2011  –  UPI Health News

Besser keine Erdnüsse in der Schwangerschaft

Wenn schwangere Frauen Erdnüsse essen, könnten die Neugeborenen ein höheres Risiko haben, gegen Erdnüsse allergisch zu werden. Eine Studie an über fünfhundert Säuglingen, deren Mütter in New York befragt worden sind, hat ein dreifach erhöhtes Risiko nach Erdnusskonsum ergeben. Frühere Studien hatten kein erhöhtes Risiko festgestellt. Deshalb sind nach wie vor Zweifel angebracht. Schwangere, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten dennoch besser auf Erdnüsse verzichten, zumal diese für eine gesunde Ernährung nicht nötig sind. [2744]

2. November 2010  –  Ärzteblatt

Senioren werden geistig immer fitter

Im Lauf einer Generation sind die Siebzigjährigen geistig fitter geworden: Ihre Leistungen in Gedächtnis, Sprache, Logik und räumlichem Vorstellungsvermögen sind heute wesentlich besser als in Tests, die dreissig Jahre früher gemacht worden sind. Dies zeigt ein Vergleich an der Universität von Göteborg. Die Schweden führen seit 1971 regelmässig Tests mit Senioren durch. Das bessere Abschneiden führen die Forscher auf bessere medizinische Versorgung in Schwangerschaft und frühem Kindesalter, gesündere Ernährung, bessere Bildung und wirksamere Behandlung von Kreislaufkrankheiten zurück. [2740]

26. Oktober 2010  –  Ärzteblatt

Zu viel Kalzium kann dem Herzen schaden

Gut für die Knochen, aber in zu grossen Mengen schädlich für das Herz: Nach neusten Studien kann zu viel Kalzium das Risiko für Herzinfarkt um 30 Prozent erhöhen. Dieses Risiko ist aus Daten von über zehntausend Personen errechnet worden. Gesunde Menschen kommen mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Käse, Milch, Grünkohl, Mandeln und anderen natürlichen Quellen genügend Kalzium. Deshalb raten Experten, Präparate aus Drogerie und Apotheke, etwa bei Osteoporose, nur nach Absprache mit dem Arzt zu nehmen. [2707]

9. September 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Jede dritte Demenz könnte vermeidbar sein

Etwa ein Drittel aller Fälle von Demenz beruht auf Faktoren, die sich durch die Lebensweise positiv beeinflussen lassen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an der Universität von Montpellier in Südfrankreich. Laut dieser Studie ist ein niedriger Bildungsstand für 10 Prozent aller Fälle von Demenz verantwortlich. Depressionen (10 Prozent), Ernährung (6,5 Prozent) und Diabetes (4,9 Prozent) sind weitere vermeidbare Ursachen. Trotzdem lassen sich zwei Drittel der schädlichen Faktoren nicht beeinflussen. Einer der wichtigsten davon ist das Alzheimer-Gen (Apo-E) mit 7,1 Prozent. [2685]

10. August 2010  –  Ärzteblatt

Schutzgas macht Fleisch fad und schneller ranzig

Frischfleisch in Folienpackungen unter Schutzgas bleibt zwar länger haltbar, doch der hohe Sauerstoffgehalt von 60 bis 85 Prozent des Gases zerstört einen Teil des Aromas, macht das Fleisch zäher und trockener, und die Fettmasse wird schneller ranzig. Das zeigen Untersuchungen des deutschen Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel. Die Organisation Foodwatch kritisiert, der Sauerstoff diene vor allem dazu, dem Fleisch eine schön frisch wirkende rote Farbe zu verleihen. [2680]

3. August 2010  –  Ärztezeitung

Kartoffeln: Grünes und Keime grosszügig wegschneiden

An grünen Stellen der Schale und rund um Keime herum bilden Kartoffeln das giftige Solanin. Diese Stellen sollte man deshalb grosszügig entfernen. Solanin verursacht Übelkeit und Erbrechen. Dunkle und kühle Lagerung verhindert das Keimen und hält den Solaningehalt niedrig. Kartoffeln kocht man am besten mit Schale und schält sie vor dem Essen. So bleiben Vitamine und Mineralstoffe am besten erhalten. Diese Tipps stammen vom Berufsverband Deutscher Internisten und von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. [2677]

30. Juli 2010  –  Standard

Neue Regeln für Baby-Ernährung

Bis zum fünften Monat ausschliesslich Stillen (oder Säuglingsnahrung «Pre-» oder «1-»). Ab dem fünften bis siebten Monat zusätzlich als Beikost erster Brei mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch, später auch zweiter Brei mit Getreide und Milch. Ab dem sechsten bis achten Monat dritter Brei mit Getreide und Obst. Ab dem zehnten Monat schrittweise Familienkost einführen, beginnend etwa mit weichem Brot. Ab Ende des ersten Lebensjahres Kuhmilch zum Trinken. Auf diese gemeinsamen Empfehlungen haben sich jetzt deutsche Experten und Organisationen für Ernährung und Kindergesundheit geeinigt. [2665]

14. Juli 2010  –  Ärztezeitung

Fünf wichtigste Risiken für Schlaganfall

Arterieller Bluthochdruck, ein dicker Bauch, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung sind, in dieser Reihenfolge, die fünf wichtigsten Risikofaktoren für einen Hirnschlag. Alle fünf Faktoren zusammen sind für 80 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Interstroke-Studie mit dreitausend Patienten in 22 Ländern. Die gleichen fünf Faktoren bedingen auch Herzinfarkt, wobei das Rauchen am meisten zum Herzrisiko beiträgt. [2649]

22. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Mädchen immer früher geschlechtsreif

Schon mit neun Jahren treten Mädchen heute in die Pubertät ein - im Durchschnitt ein Jahr früher als noch 1991 und mehr als fünf Jahre früher als noch vor hundertfünfzig Jahren. Das berichten Forscher der Uniklinik Kopenhagen. Sie schlagen Alarm, weil eine sehr frühe sexuelle Entwicklung die Mädchen psychisch überfordern kann. Auch die Risiken für Brustkrebs und Herzkrankheiten nehmen zu. Als Ursachen für die frühe Reife gelten eine bessere Ernährung und ein hoher Fleischkonsum. Aber auch Umweltchemikalien mit hormonähnlichen Eigenschaften, etwa Bisphenol A, kommen in Frage. [2646]

17. Juni 2010  –  Welt

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