Ernährung: Archiv

Archiv zu Ernährung, 16.10.2012 bis 5.5.2014

Zuviel Vitamin E und Selen schaden

Nahrungszusätze mit Vitamin E und Selen fördern eher Krebs, als dass sie ihn verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des amerikanischen Krebsinstituts NCI. Vom Vitamin E und vom Spurenelement Selen benötigt der Körper nur sehr geringe Mengen. Deshalb solle man Präparate mit diesen Wirkstoffen nur bei einem nachgewiesenen Mangel einnehmen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. [3447]

5. Mai 2014  –  Ärzteblatt

Zuviel Salz schwächt das Herz

Wer sein Essen zu stark salzt, hat das höchste Risiko für Herzinfsuffizienz. Um ein Drittel niedriger ist es bei salzarmer Kost. Das zeigen Ergebnisse von etwa zwanzigtausend Personen, die an der europäischen Ernährungsstudie EPIC teilgenommen hatten. [3407]

30. September 2013  –  Ärztezeitung

Jede zweite Demenz könnte sich verhindern lassen

Die besten Rezepte gegen Alzheimer und andere Formen von Demenz: Viel körperliche und geistige Aktivität, gesunder Lebensstil ohne Nikotin und nur mässig Alkohol, gute Kontrolle der Blutdruck- und Blutzuckerwerte, gesunde Ernährung. So könnte sich nach heutigem Stand der Forschung etwa die Hälfte der Demenzfälle verhindern lassen. [3405]

25. September 2013  –  Ärztezeitung

Glutenfreie Ernährung meist überflüssig

Nur Menschen mit der seltenen Darmkrankheit Zöliakie müssen sich glutenfrei ernähren. Ob es darüber hinaus auch andere Formen von Gluten-Unverträglichkeit gibt, ist wissenschaftlich nicht belegt. Glutenfreie Produkte sind zwar teurer, aber nicht gesünder und schmecken auch meist weniger gut als andere. Neuerdings vermuten man, dass nicht Gluten, sondern Proteine in modernen Hochleistungs-Weizensorten zu mehr Unverträglichkeiten geführt haben. [3360]

1. Juli 2013  –  Spiegel

Abnehmen: Diät allein scheitert

Nur wer sein Verhalten ändert, seine Ernährung umstellt und sich mehr bewegt, kann bei Adipositas mit Erfolg abnehmen. Diät allein bringt nichts. Dieses Fazit ziehen Gesundheits- und Diätexperten an einem internationalen Pflegekongress in Dresden. [3296]

21. März 2013  –  Ärztezeitung

Abwechslungsreich essen, besser schlafen

Je verschiedener die Nahrung auf dem Teller, desto besser die Aussichten auf einen guten und erholsamen Schlaf. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung der US-Ernährungsstudie NHANES. Jedoch bleibt unklar, ob man den Schlaf verbessern kann, indem man vielseitiger isst. Es könnte auch sein, dass gut ausgeschlafene Menschen sich tagsüber mehr Zeit zum Essen nehmen. [3275]

21. Februar 2013  –  Medical News Today

Lebensmittelindustrie verfälscht Forschungsergebnisse

Ernährungsstudien, die von der Industrie gesponsert sind, kommen vier- bis achtmal öfter zu Ergebnissen, die im Interesse der Industrie sind, verglichen mit Studien ohne Interessenkonflikte. Das zeigt ein im Fachblatt «The Lancet» veröffentlichter Lagebericht. Die Food-Lobby arbeite heute mit den gleichen Strategien wie die Tabaklobby vor Jahrzehnten, kritisieren die Experten: Sie torpediere Versuche, die Werbung für Kalorienbomben einzuschränken, und sponsere Beratungen über gesunde Ernährung. [3271]

15. Februar 2013  –  Spiegel

Fett und Zucker ändern Chemie des Gehirns

Fette und süsse Ernährung regt das Gehirn zur Bildung von Substanzen an, die es stärker von Belohnungen abhängig und empfindlicher auf Stress machen. Das haben kanadische Forscher bei Mäusen entdeckt. Die gleichen Belohnungs- und Stresshormone wirken auch im Gehirn des Menschen. Dass Junk Food süchtig macht, ist schon in früheren Studien nachgewiesen worden. [3235]

18. Dezember 2012  –  UPI Health News

Herztod im Winter nicht wegen Kälte?

Im Winter steigt die Zahl der Herzinfarkte um ein Viertel bis ein Drittel an. Ursache scheint aber nicht die Kälte zu sein, wie eine Auswertung von US-amerikanischen Statistiken zeigt: In Staaten mit milden Wintern ist der Anstieg gleich hoch wie in jenen mit viel Kälte und Schnee. Als mögliche Gründe sehen Experten weniger Sport und einseitigere Ernährung im Winter. [3210]

7. November 2012  –  Ärzteblatt

Ins Freie statt Vitamin-D-Tropfen

Die letzten sonnigen Spätherbsttage nutzen, um die Vitamin-D-Speicher für den Winter aufzufüllen, empfiehlt ein Fachkommentar der Deutschen Ärztezeitung. Zehn bis fünfzehn Minuten täglich mit unbedecktem Gesicht und nackten Armen im Freien genügen, um 80 Prozent des Bedarfs an Vitamin D zu decken. Die restlichen 20 Prozent lassen sich mit der Ernährung decken. Umstritten ist hingegen der Nutzen von D3-Präparaten: Laut Studien wirken sie weder gegen Erkältung, Herzkrankheiten oder Krebs noch für die Knochen. [3196]

16. Oktober 2012  –  Ärztezeitung

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