Gesundheitstelegramm: Eier

News zu Eier

Haare: Besser Bohnen als teures Shampoo

Nahrung mit viel Eiweiss und essentiellen Fettsäuren ist für ein schönes Haar wichtiger als Haarpflegeprodukte, sagt der amerikanische Lebensmittel-Experte Phil Lempert: Besonders haarwuchsfördernd seien Bohnen, Linsen, Nüsse und grünes Blattgemüse, aber auch tierische Eiweisslieferanten wie Eier oder Geflügel. [3089]

19. April 2012  –  UPI Health News

Die besten Nahrungsmittel gegen Stress

Putenfleisch, Geflügel, Thunfisch, Spinat und anderes Gemüse, Soja, Milch, Lachs und Eier enthalten viel Tryptophan, einen Bestandteil von beruhigenden Substanzen im Gehirn. Vollkornprodukte helfen dem Körper, das Tryptophan besser aufzunehmen. Walnüsse, Lachs und Sardinen enthalten Omega-3-Fette, wichtige Bausteine für Nerven. Diese benötigen auch das Spurenelement Zink, enthalten in Spinat, Lammfleisch und natürlich gehaltenem Rind. Kamillen- und andere Kräutertees beruhigen, entspannen und helfen beim Einschlafen. Die Tipps stammen vom amerikanischen Supermarktguru Phil Lempert. [3008]

22. Dezember 2011  –  UPI Health News

Mehr kauen, besser abnehmen

Wer jeden Bissen dreissig- statt nur fünfmal kaut, hat nach der Mahlzeit einen deutlich höheren Spiegel zweier Sättigungshormone im Blut. Soweit das Ergebnis eines Experiments in Japan. Ob sich der Tipp auch in weniger Essen und einer schlankeren Linie auszahlt, ist noch nicht untersucht worden. Der Versuch lohnt sich allemal, denn wer sich beim Essen mehr Zeit nimmt, kann es auch besser geniessen. [2951]

3. Oktober 2011  –  Ärztezeitung

Kaffee gegen Depression

Bei Frauen, die regelmässig Kaffee trinken, sind Depressionen seltener als bei Kaffee-Abstinentinnen. Der Schutz ist nicht sehr ausgeprägt, doch sinkt das Risiko immerhin um bis zu zwanzig Prozent. Das zeigt eine Studie in den USA. Keine Wirkung zeigt koffeinfreier Kaffee. [2948]

28. September 2011  –  Ärzteblatt

Extrem vegetarisch nicht gut für das Herz

Veganer haben ein höheres Risiko für Krankheiten von Herz und Kreislauf als Vegetarier, die auch Eier und Milchprodukte essen. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung verschiedener Studien. Ursache ist ein Mangel an Eisen, Zink, Vitamin B12 und Omega-3-Fetten. Da aber Veganer meist nicht rauchen und auch sonst gesund leben, ist ihr Risiko für Herzinfarkt nicht höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. [2902]

8. Juli 2011  –  Welt

Kaffee senkt Risiko von Prostatakrebs

Wer täglich Kaffee trinkt, läuft weniger Gefahr, an Krebs der Prostata zu erkranken. Wenn er doch erkrankt, hat er deutlich bessere Chancen zu überleben. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie an über vierzigtausend Männern. Koffeinfreier Kaffee wirkt ebenso gut wie gewöhnlicher. Noch weiss man nicht, welche der vielen anderen Substanzen im Kaffee für die günstige Wirkung verantwortlich sind. [2870]

19. Mai 2011  –  Spiegel

Sich Betrinken schwächt das Herz

Mehr als ein Glas Alkohol schwächt selbst ein gesundes Herz. Es pumpt dann messbar weniger Blut in den Körper als im nüchternen Zustand. Das zeigt die Untersuchung von neunzehn belgischen Partygängern vor und nach dem Feiern. Sie hatten im Durchschnitt mehr als ein Promille Alkohol im Blut. [2857]

2. Mai 2011  –  Focus

Verbote fördern das Naschen

Wer seine Kinder so viele Schoko-Ostereier oder andere Süssigkeiten essen lässt wie sie wollen, erzieht sie weniger zum Naschen als mit Verboten. Das haben britische Psychologen in Tests herausgefunden. Mit natürlicher Selbstkontrolle naschen Kinder nur zu Beginn mehr Süsses, auf Dauer jedoch weniger als mit strikter Kontrolle durch die Eltern. Denn Rationierung macht die Leckereien erst recht attraktiv. [2847]

18. April 2011  –  Ärztezeitung

Wer draussen Sport treibt, fühlt sich besser

Sich in freier Natur bewegen fördert das psychische Wohlbefinden, baut Stress und Ärger ab und hilft gegen Depression - und zwar deutlich besser als bei gleicher sportlicher Leistung in den eigenen vier Wänden oder im Fitnessstudio. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von elf Studien an insgesamt über achthundert Personen. [2804]

8. Februar 2011  –  UPI Health News

Würmer gegen Darmentzündung

Colitis ulcerosa, eine Entzündung des Dickdarms, lässt sich mit Eiern des Peitschenwurms Trichuris bekämpfen. Diese Wurmkur mit umgekehrten Vorzeichen regt den Darm an, mehr Schleim zu bilden, um die Parasiten abzuwehren. Dieser Schleim lindert die Entzündung der Darmschleimhaut. Auch gegen Morbus Crohn, eine andere chronische Darmkrankheit, haben sich Würmer als günstig erwiesen. [2764]

3. Dezember 2010  –  Focus

Vitamin B gegen Alzheimer?

Mit Vitaminpillen lässt sich Demenz bestimmt nicht heilen, aber vielleicht vorbeugen und verlangsamen. Vitamin B kann die Zellen des Gehirns gegen Abbau widerstandsfähiger machen. Dies zeigen Studien in England und Norwegen. Vitamine wirken allerdings nur solange die Krankheit in ihren Anfängen steckt. Vitamin B kommt natürlich in Reis, grünem Gemüse, Eiern, Fisch und Fleisch vor. Bei Vitaminpräparaten ist Vorsicht geboten, da zu hohe Vitamindosen andere Krankheiten fördern können, zum Beispiel Krebs. [2708]

10. September 2010  –  Spiegel

Ozon steigert Allergie-Wirkung von Pollen

Die Pollen zweier Roggensorten bilden mehr allergene Eiweisse, wenn der Ozongehalt der Luft steigt. Dies zeigen Versuche an der Medizinischen Universität Wien. Sollte dies auch bei anderen Allergie auslösenden Pflanzen der Fall sein, etwa bei Gräsern, Bäumen und Ambrosia, dann wäre Ozon für die Atemwege doppelt gefährlich - als Auslöser von Entzündungen und als Verstärker von Allergien und Asthma. [2696]

25. August 2010  –  Welt

Jubiläum: 50 Jahre die Pille

Im Sommer 1960 ist unter dem Namen Enovid in den USA die erste Antibabypille auf den Markt gekommen. Das Präparat war damals schon drei Jahre auf dem Markt, allerdings erst gegen Menstruationsbeschwerden zugelassen. Von vielen Frauen als Befreiung gefeiert, stand die Pille wegen Nebenwirkungen in der Kritik. Zunächst ging es um Moral, danach um Thrombosen. Die Hormondosis ist im Lauf der Jahre massiv reduziert worden. Die Pille gilt heute als gut verträglich, bequem und sicher. [2579]

8. Mai 2010  –  Focus

Eierstöcke mit 30 um 90 Prozent geschrumpft

Die Fruchtbarkeit von Frauen nimmt mit dem Alter schneller ab als bisher vermutet. Mit 40 sind nur noch 10 Prozent der ursprünglich 300'000 Eier vorhanden, mit 40 gar nur noch 3 Prozent. Zwar gibt es Frauen, die mit zwei Millionen Eiern geboren werden, aber die sind eine grosse Ausnahme. Zu diesem Schluss kommt eine schottische Studie an mehr als dreihundert Frauen aus Europa und den USA. Je kleiner die Reserve an Eiern, desto grösser die Gefahr, dass ein Ei von schlechter Qualität befruchtet wird und das Baby später an Krankheiten leidet. [2351]

28. Januar 2010  –  Telegraph

Senioren: Videospiele trainieren graue Zellen

Drei Monate lang hatten die Bewohner dreier deutscher Altersheime mit einer modernen Video-Konsole Tennis, Dart oder Bowling trainiert. Danach hatte sich das Geschick im Spiel, darüber hinaus aber auch das Gedächtnis und das Wahrnehmungsvermögen deutlich verbessert. Dies zeigt eine Studie der Uniklinik Erlangen. Moderne Konsolen steuern das Videospiel durch annähernd natürliche Bewegungen des ganzen Körpers und nicht mehr nur der Finger. [2311]

19. Januar 2010  –  Berliner Zeitung

Gesunde Skepsis über die Feiertage

Wer dem Rummel und den Idealen von Frieden und Fröhlichkeit zu Weihnachten skeptisch gegenübersteht, ist am besten gefeit vor Traurigkeit, Depression und Einsamkeit, an denen viele Menschen gerade über die Feiertage am meisten leiden. Mit ein Grund seien die übertrieben hohen Erwartungen und die Idealisierung des Weihnachtsfestes, sagt Christa Roth, Präsidentin des Berufsverbandes Deutscher Psychiater. [2219]

19. Dezember 2009  –  Standard

Kaffee und Tee helfen vor Diabetes schützen

Drei bis vier Tassen Kaffee oder Tee pro Tag können das Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, um zwanzig und mehr Prozent senken. Dies liegt nicht am Koffein, denn koffeinfreier Kaffee wirkt sogar noch besser. Dies zeigt eine Auswertung von 18 verschiedenen Studien mit insgesamt fast einer halben Million Personen. [2214]

18. Dezember 2009  –  BBC

Nahrungsmittelallergie: Neues Kochbuch hilft

Immer mehr Menschen, darunter besonders viele Kinder, leiden an Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel. Für diese Betroffenen hat jetzt die Hochgebirgsklinik Davos ein Kochbuch herausgegeben. Damit ist es jetzt endlich möglich, vieles zu kochen und zu backen, was vorher verboten war. Seien es Eier, Butter, Milch oder Weizenmehl - es gibt fast nichts, das nicht durch etwas anderes, besser verträgliches ersetzt werden könnte. [2174]

9. Dezember 2009  –  Medical Tribune

Wie Essen das Klima verändert

Was die Menschen essen, hat einen grossen Einfluss auf die Bildung von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan und damit auf die Klimaerwärmung. Während pro Kilogramm Gemüse, Früchte, Pasta, Getreide, Eier und Geflügel nur etwa dieselbe Menge an Treibhausgasen entsteht, sind es bei Rindfleisch, Käse und Schweinefleisch bis zu dreissig mal mehr. Bei Rindern trägt vor allem das Gas, das beim Wiederkäuen im Darm entsteht, zur Klimaerwärmung bei. Somit sind die Nahrungsmittel, die für den Menschen am gesündesten sind, auch am besten für das Klima. [2086]

24. April 2009  –  PubMed PMID: 19339402

Positive Bilanz rauchfreier Arbeitsplätze

Gesetze zum Schutz vor dem Passivrauchen am Arbeitsplatz verbessern die Gesundheit, senken die Zahl der Spitaleintritte, insbesondere wegen Herzinfarkt, und haben einen neutralen oder leicht positiven Einfluss auf die Wirtschaft. Diese positive erste Bilanz ziehen irische Forscher aus den Studien, die bisher zu diesem Thema publiziert worden sind. [2056]

6. März 2009  –  PubMed PMID: 19231902

Würmer beugen Asthma vor

Überall dort, wo sich oft parasitische Würmer im Verdauungstrakt der Menschen breit machen, sind Asthma und andere allergische Krankheiten selten. Auf Grund von mehreren Studien vermutet man, dass die Abwehr gegen Würmer bestimmte Zellen des Immunsystems so trainiert, dass diese weniger empfindlich auf ungefährliche Reize wie etwa Pollen oder Milbenkot reagieren. Seit einigen Jahren macht man sich diese Wirkung bei der Wurmtherapie gegen Allergien zu Nutze, indem man die Patienten gezielt mit schwachen, ungefährlichen Würmern oder Wurmeiern infiziert. [2022]

19. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19128351

Passivrauchen erschwert das Aufhören

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, tut gut daran, verrauchte Räume zu meiden. Das Risiko, mit diesem Vorsatz zu scheitern, ist in rauchfreier Luft etwa dreimal geringer als wenn man dem Passivrauchen ausgesetzt ist. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zweihundert Patienten, die in der Türkei an einem Entzugsprogramm teilgenommen haben. [1978]

10. November 2008  –  PubMed PMID: 18932029

Eier zum Frühstück helfen beim Abnehmen

Wer abnehmen will und deshalb seine Kalorien reduziert, nimmt zum Frühstück besser zwei Eier als Brot, Butter und Konfitüre. Über das Cholesterin braucht man sich dabei keine Sorgen zu machen: Die Werte verändern sich nicht. [1933]

8. September 2008  –  PubMed PMID: 18679412

Passivraucherinnen stillen weniger

Frauen, die in der Schwangerschaft passiv dem Rauch von Tabak ausgesetzt sind, stillen ihr Baby in den ersten sechs Monaten nach der Geburt deutlich weniger als Frauen, die in rauchfreier Umgebung leben. Das zeigt eine Studie an über vierhundert nicht rauchenden Polinnen. [1821]

11. März 2008  –  PubMed PMID: 18317783

Tierisches Eiweiss für alte Muskeln

Milch, Milchprodukte, Eier und Fleisch könnten helfen, den Abbau von Muskeln im Alter zu verlangsamen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über dreissig älteren Frauen in Kanada. Wichtig ist aber auch die Bewegung, und die ist in der Studie nicht untersucht worden. [1670]

8. August 2007  –  PubMed PMID: 17657359

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