Durchfall: Archiv

Archiv zu Durchfall, 15.2004 bis 7.1.2013

Vitamin D: Tabletten sicherer als Tropfen

Eltern sollten ihren Babys und Kleinkindern Vitamin D3 in Form von Tabletten geben. Dazu raten deutsche Kinderärzte, denn mit Tropfen lässt sich das Vitamin weniger genau dosieren. Schon täglich ein Tropfen zuviel kann zu Überdosierung führen. Diese verursacht Erbrechen, Durchfall, Schmerzen und schädigt im schlimmsten Fall die Nieren. [3244]

7. Januar 2013  –  Ärztezeitung

Antibiotika bei Erkältung nutzlos, vielleicht schädlich

Gegen Bronchitis mit Husten und Heiserkeit nützen Antibiotika nichts. Hingegen erzeugen diese oft Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit oder Hautausschläge. Das zeigt eine europaweite Studie mit über zweitausend Patienten. Fazit: Antibiotika sind nur bei Verdacht auf Lungenentzündung angezeigt. [3237]

20. Dezember 2012  –  Spiegel

Unnötige Angst vor Gluten

Auf jede Person mit Zöliakie, die auf eine glutenfreie Diät angewiesen ist, kommt eine, die sich ebenfalls glutenfrei ernährt, obwohl das nicht nötig wäre. Das zeigen Untersuchungen in den USA. Bei ständigem Bauchweh, Durchfall und Gewichtsverlust geht man besser zum Arzt statt sich selber eine glutenfreie Diät zu verschreiben. [3172]

11. September 2012  –  UPI Health News

So wirken Laktobazillen gegen Durchfall

Gegen akuten Durchfall wirken Präparate mit gefriergetrockneten Laktobazillen. Forscher haben vier Gründe dafür gefunden: Erstens kleiden Laktobazillen die Darmschleimhaut mit einem Biofilm aus, der das Eindringen der krankmachenden Keime hemmt. Zweitens erzeugen sie Antibiotika gegen die Keime. Drittens regen sie das körpereigene Immunsystem zur Abwehr an. Und viertens fördern sie das Wachstum der gesunden Darmflora. [3086]

16. April 2012  –  Ärztezeitung

Säureblocker fördert Durchfall

Pillen gegen Magensäure (Protonenpumpenhemmer, PPI) können dazu führen, dass schädliche Keime im Magen besser überleben und im Darm zu Infektionen führen. Gefährlich werden kann vor allem der Durchfall-Erreger Clostridium difficile. Das Risiko solcher Infektionen ist mit PPI ungefähr doppelt so hoch wie ohne dieses Medikament. Das teilt die amerikanische Nahrungs- und Arzneimittelbehörde FDA mit, nachdem sie ihre Datenbanken über unerwünschte Nebenwirkungen neu ausgewertet hat. PPI sind auch rezeptfrei erhältlich. [3043]

13. Februar 2012  –  Ärzteblatt

Gemüse gut waschen, am besten kochen

Die aktuelle Epidemie von blutigem Durchfall in Deutschland könnte von schlecht gewaschenem Obst, Gemüse oder Salat ausgegangen sein. Der Erreger ist die Darmbakterie EHEC, die vor allem mit dem Kot von Kühen und anderen Wiederkäuern übertragen wird. Auch beim Baden in verschmutztem Wasser kann man sich mit dem Keim anstecken. [2873]

24. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Passivrauchen fördert Durchfall bei Baby

Wenn Mütter rauchen, setzt dies ihre Babys vielen Gefahren für die Gesundheit aus. Besonders stark betroffen sind natürlich die Atemwege. Doch das Passivrauchen kann auch die Verdauung angreifen, wie eine türkische Studie an über zweihundert Säuglingen und Kleinkindern zeigt: Das Risiko für Durchfall steigt um mehr als das Doppelte an. [1946]

25. September 2008  –  PubMed PMID: 18661811

Die 15 wichtigsten medizinischen Fortschritte

Laut British Medical Journal, alphabetisch geordnet: Anästhesie, Antibabypille, Antibiotika, Chlorpromazin (Psychomedikament), Computer, DNS-Struktur entschlüsselt, Evidenzbasierte Medizin, Gewebekulturen, Immunologie, Impfung, Krankheitskeime entdeckt, Rauchen als Risikofaktor erkannt, orale Rehydration (Flüssigkeitszufuhr nach Durchfall und Erbrechen), Röntgen, sanitäre Hygiene. Dies seien die größten Fortschritte, die seit der Erstausgabe des Journals von 1840 in der Medizin gemacht worden seien. Nun stimmen die Leser darüber ab, welcher dieser Fortschritte am meisten gebracht hat. [1505]

15. Januar 2007  –  British Medical Journal 2007;334:suppl_1

Heißer Sommer, hoher Blutdruck

War der Sommer im ersten Jahr des Lebens besonders heiß und trocken, ist der Blutdruck sechzig bis siebzig Jahre später höher als im Durchschnitt. Diesen Zusammenhang hat man bei fast viertausend britischen Frauen beobachtet. Schuld sind offenbar Austrocknung und Durchfall, unter denen in heißen Sommern mehr Babys leiden. [1297]

30. April 2006  –  Am J Epidemiology 2006;163:608

Furz-Gase verraten Erreger

Haben Sie Durchfall und möchten das beste Medikament bekommen? Bisher musste der Arzt eine Stuhlprobe ins Labor schicken, um den Erreger und damit die beste Behandlung zu finden. Bald könnte es schneller gehen: jeder Erreger erzeugt ganz bestimmte Gase, die den Darm blähen. Sie lassen sich einfach und schnell ermitteln. [691]

15. Januar 2004  –  Gut 2004;53:58

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