Dickdarm: Archiv

Archiv zu Dickdarm, 21.6.2006 bis 4.3.2011

Krebsrisiko: Weniger Darmpolypen dank Sport

Polypen im Dickdarm sind Vorstufen von Darmkrebs. Sportlich aktive Menschen haben um 16 Prozent weniger Polypen als nicht aktive; bei fortgeschrittenen Polypen sind es sogar 30 Prozent weniger. Wie wirksam Sport Darmkrebs vorbeugt, lässt sich daraus nicht vorhersagen, denn nur ein kleiner Teil aller Polypen entwickelt sich bis zum Krebs. [2821]

4. März 2011  –  Ärzteblatt

Würmer gegen Darmentzündung

Colitis ulcerosa, eine Entzündung des Dickdarms, lässt sich mit Eiern des Peitschenwurms Trichuris bekämpfen. Diese Wurmkur mit umgekehrten Vorzeichen regt den Darm an, mehr Schleim zu bilden, um die Parasiten abzuwehren. Dieser Schleim lindert die Entzündung der Darmschleimhaut. Auch gegen Morbus Crohn, eine andere chronische Darmkrankheit, haben sich Würmer als günstig erwiesen. [2764]

3. Dezember 2010  –  Focus

Bewegung gut gegen zwei Dutzend Krankheiten

Regelmässige Bewegung senkt die Risiken der folgenden Krankheiten: Krebs des Dickdarms, der Prostata und zahlreicher anderer Organe; Herzinfarkt, Herzschwäche und Angina pectoris; Schlaganfall; Alzheimer und andere Formen von Demenz; Depression, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Osteoporose und Impotenz. Die Liste umfasst mehr als zwanzig verschiedene Krankheiten. Sie basiert auf einer Auswertung von vierzig Studien, die in den vergangenen vier Jahren veröffentlicht worden sind. [2752]

17. November 2010  –  AOL Health

Äpfel gegen Darmkrebs

Äpfel enthalten bestimmte Antioxidantien, die auch dann noch wirken, nachdem sie Magen und Dünndarm passiert haben. Im Dickdarm machen sie freie Radikale unschädlich, die Krebs fördern. Das hat die Untersuchung von Stuhlproben am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg gezeigt. Bei Tieren senken die Antioxidantien aus dem Apfel das Krebsrisiko um 50 Prozent. [2385]

6. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Vitamin D gegen Darmkrebs

Personen mit einem hohen Spiegel von Vitamin D im Blut haben ein bis zu 40 Prozent geringeres Risiko für Krebs im Dickdarm und Enddarm als Personen mit wenig Vitamin. Das zeigt eine Studie an über tausend Personen in Europa. Doch Vorsicht: Zuviel Vitamin D ist giftig. Am besten lässt sich das Risiko senken, wenn man sich viel im Freien bewegt - Sonne regt die Haut zur Bildung von Vitamin D an, nur wenig Alkohol und rotes Fleisch konsumiert und nicht (mehr) raucht. [2341]

26. Januar 2010  –  Medical News Today

Fitness senkt Risiko für Krebs im Verdauungstrakt

Fitte Personen haben ein um zwei Drittel niedrigeres Risiko für Leberkrebs als unfitte. Beim Krebs des Enddarmes (colorectal) senkt sich das Risiko um fast die Hälfte, beim Dickdarm insgesamt noch immer um mehr als ein Drittel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie an über dreissigtausend Männern zwischen 20 und 88 Jahren in den USA. Dies ist bisher die grösste Studie zu diesem Thema. Sie zeigt erstmals, dass ausser dem Dickdarm auch andere Organe des Verdauungstrakts von der schützenden Wirkung der Fitness profitieren. [2067]

23. März 2009  –  PubMed PMID: 19293313

Milch senkt Risiko für Darmkrebs

Menschen, die viel Milch trinken, haben ein um etwa zwanzig Prozent geringeres Risiko, an Krebs des Dickdarms zu erkranken als solche, die wenig oder keine Milch trinken. Dies ist das Fazit aus sechzig Studien mit insgesamt über zwanzigtausend Fällen von Dickdarmkrebs. Die günstige Wirkung ist teilweise auf das Kalzium in der Milch zurückzuführen. Auch Milchprodukte senken das Risiko. [2018]

13. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19116875

Viel Kalzium und wenig Fett gegen Darmkrebs

Wer täglich mindestens 900 Milligram Kalzium zu sich nimmt und fettarm isst, hat ein um die Hälfte niedrigeres Risiko für Krebs des Dickdarms als eine Person, die täglich weniger als ein halbes Gramm Kalzium, aber viel Fett zu sich nimmt. Zusammen mit viel Fett schützt Kalzium jedoch kaum noch vor dem Krebs. Das zeigt eine Studie an über sechshundert Personen in den USA. [1544]

26. Februar 2007  – 

Metabolisches Syndrom fördert Darmkrebs

Das Risiko für Krebs des Dickdarms nimmt bei Männern um fast achtzig Prozent zu, wenn drei oder mehr Komponenten des metabolischen Syndroms zutreffen: Hoher Blutdruck, dicker Bauch, zuviel Blutfett, hohes Cholesterins und hoher Blutzucker. Besser geschützt sind Frauen. Bei ihnen steigt das Risiko nur um sechzehn Prozent. [1384]

28. Juli 2006  – 

Fleisch nicht zu heiß kochen oder braten

Je heißer und je länger man Fleicht kocht oder brät, desto mehr Krebs erregende Substanzen bilden sich. Sie erhöhen das Risiko für Krebs des Dickdarms um etwa 25 bis 40 Prozent, wie eine Studie in den USA zeigt. [1349]

21. Juni 2006  –  Cancer EB&P 2006;15:1120

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