
News zu Dick
Frauen mit Adipositas verdienen in den USA pro Jahr im Durchschnitt fast neuntausend Dollar weniger als normalgewichtige. Bei Männern ist dieser Unterschied mit fast fünftausend Dollar nur etwas mehr als halb so gross. [2995]
6. Dezember 2011 – UPI Health News
Sportschuhe: Dünnere Sohlen besser
Das Zeitalter der dicken Sohlen und gestützten Gelenke bei Joggingschuhen ist vorbei. Neue Studien zeigen, dass sie nicht vor Verletzungen schützen. Moderne Schuhe imitieren das natürliche Barfusslaufen auf weichen Unterlagen. Der Wechsel sollte jedoch schrittweise erfolgen - sonst droht Überlastung der verkümmerten Fussmuskeln. [2992]
1. Dezember 2011 – Ärztezeitung
Schulkinder werden wieder schlanker
Der Trend zu immer dickeren Kindern hat sich seit 2004 umgekehrt, zumindest in Deutschland. Sogar in den USA nehmen Schüler nicht weiter zu. Das zeigen die neusten Statistiken, in Deutschland bei über einer halben Million Schulanfängern erhoben. Auch schätzen Experten leichtes Übergewicht bei Erwachsenen heute nicht mehr als so kritisch ein wie früher. [2939]
9. September 2011 – Süddeutsche Zeitung
Männer dicker nach Scheidung, Frauen nach Heirat
Der Ehestand wirkt sich bei Frauen und Männern ab dreissig Jahren unterschiedlich auf das Gewicht aus: Frauen werden nach der Heirat dicker, Männer dagegen nach einer Scheidung. Bei jüngeren wirkt sich die Ehe nicht auf das Gewicht aus. Das zeigt eine Studie mit zehntausend Personen in den USA. [2927]
24. August 2011 – Ärztezeitung
Mangel an Körperfett kann krank machen
Schlanke können für Diabetes und Herzkrankheiten anfälliger sein als Dicke, wenn sie ein bestimmtes Gen in sich tragen. Dieses sorgt zwar für einen geringen Anteil an Körperfett, beeinflusst aber den Stoffwechsel ungünstig. Das zeigt die Auswertung von über zwanzig Studien. Das Gen reduziert Fett an Stellen, wo es eher nützt als schadet, nicht aber im Bauchraum. Der Bauchumfang und die Berechnung des WHtR sind deshalb gute Methoden, das schädliche Fett zu messen. [2896]
28. Juni 2011 – Spiegel
Bauchfett, nicht BMI verkürzt das Leben
Ein dicker Bauch steigert das Risiko, bald zu sterben, um 70 Prozent. Ein hoher Body Mass Index (BMI) senkt dagegen dieses Risiko um etwa ein Drittel. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von fünf Studien bei insgesamt über fünfzehntausend Personen. Ob Fett der Gesundheit schadet oder nicht, hängt also sehr davon ab, wo es sich ansetzt. Fett am Bauch beeinflusst den Stoffwechsel viel stärker als anderswo im Körper. Deshalb sagt der Bauchumfang und dessen Verhältnis zur Körpergrösse (WHtR) mehr über die Gesundheitsrisiken aus als der Body Mass Index. [2858]
3. Mai 2011 – Medpage Today
Schwanger: Diät macht dicke Kinder
Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft eine kohlenhydratarme (Low Carb) Diät eingehalten haben, neigen im frühen Schulalter mehr als andere zu Übergewicht. Ihr Stoffwechsel wird schon vor der Geburt auf optimale Verwertung getrimmt, indem die entsprechenden Gene aktiver werden. Zwar lässt sich das später durch gesunde Ernährung wieder normalisieren. Doch in vielen Fällen wirken sich die schlechten Startbedingungen negativ auf das Gewicht aus. [2855]
28. April 2011 – Ärzteblatt
Bakterien im Darm können dick machen
Hunderte von Millionen Bakterien bilden die Darmflora des Menschen. Sie hilft bei der Verdauung mit. Forscher haben nun herausgefunden, dass es drei verschiedene Typen von Darmflora gibt. Sie unterscheiden sich unter anderem darin, wie wirksam sie dem Darm helfen, Nährstoffe aufzunehmen. Menschen mit einer gut verwertenden Darmflora neigen zu Übergewicht. Dieses hofft man mit den neuen Erkenntnissen über Darmtypen künftig besser behandeln zu können. [2854]
27. April 2011 – Welt
Krebsrisiko: Weniger Darmpolypen dank Sport
Polypen im Dickdarm sind Vorstufen von Darmkrebs. Sportlich aktive Menschen haben um 16 Prozent weniger Polypen als nicht aktive; bei fortgeschrittenen Polypen sind es sogar 30 Prozent weniger. Wie wirksam Sport Darmkrebs vorbeugt, lässt sich daraus nicht vorhersagen, denn nur ein kleiner Teil aller Polypen entwickelt sich bis zum Krebs. [2821]
4. März 2011 – Ärzteblatt
Feste Nahrung vor viertem Monat macht Baby dick
Bis zu sechsfach höher ist das Risiko, mit drei Jahren dick zu sein, wenn ein Baby neben der Flaschenmilch schon früher als im vierten Monat feste Beikost bekommt. Das zeigt eine Studie an über achthundert Babys in den USA. Keinen Unterschied macht frühe Beikost dagegen bei gestillten Babys. Experten raten, mit fester Beikost erst zwischen dem vierten und dem sechsten Monat zu beginnen. [2805]
9. Februar 2011 – Medical News Today
Essen vor dem Bildschirm macht dick
Wer sich beim Essen von einem Computerspiel ablenken lässt, ist danach weniger satt. Der Appetit wird sich früher wieder melden, was zu einem höheren Kalorienkonsum führt. Das haben Forscher der Universität von Bristol herausgefunden. Ihre Erklärung: Das Essen bleibt nur schlecht im Gedächtnis haften, und die fehlende Erinnerung gaukelt einen Mangel vor, den man später kompensieren will. [2775]
20. Dezember 2010 – BBC
Colitis ulcerosa, eine Entzündung des Dickdarms, lässt sich mit Eiern des Peitschenwurms Trichuris bekämpfen. Diese Wurmkur mit umgekehrten Vorzeichen regt den Darm an, mehr Schleim zu bilden, um die Parasiten abzuwehren. Dieser Schleim lindert die Entzündung der Darmschleimhaut. Auch gegen Morbus Crohn, eine andere chronische Darmkrankheit, haben sich Würmer als günstig erwiesen. [2764]
3. Dezember 2010 – Focus
Auch Tiere werden immer dicker
Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde, Katzen, Mäuse, Affen und Ratten sind in den letzten Jahrzehnten im Durchschnitt immer dicker geworden. Das zeigt eine Studie der Universität von Alabama. Die Forscher hatten Daten von über zwanzigtausend Tieren aus 24 Populationen mit acht verschiedenen Arten von Säugetieren ausgewertet - darunter auch freilebende. Für die Gewichtszunahme gibt es noch keine Erklärung. Mögliche Ursachen sind unter anderem Infektionen mit Viren, Schadstoffe in der Umwelt, Lichtverschmutzung, zunehmender Stress und der Klimawandel. [2760]
29. November 2010 – Berliner Zeitung
Bewegung gut gegen zwei Dutzend Krankheiten
Regelmässige Bewegung senkt die Risiken der folgenden Krankheiten: Krebs des Dickdarms, der Prostata und zahlreicher anderer Organe; Herzinfarkt, Herzschwäche und Angina pectoris; Schlaganfall; Alzheimer und andere Formen von Demenz; Depression, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Osteoporose und Impotenz. Die Liste umfasst mehr als zwanzig verschiedene Krankheiten. Sie basiert auf einer Auswertung von vierzig Studien, die in den vergangenen vier Jahren veröffentlicht worden sind. [2752]
17. November 2010 – AOL Health
Bei Personen, die zu wenig schlafen, erhöht sich der Spiegel des appetitsteigernden Hormons Ghrelin im Blut. Dies kann Bemühungen, durch Diät abzunehmen, fast völlig zunichte machen. Zu diesem Schluss kommen Untersuchungen in einem Schlaflabor der Universität Chicago. [2734]
18. Oktober 2010 – Ärzteblatt
Peinliche Panne im Kampf gegen Übergewicht
In England, das zur Zeit eine intensive Kampagne gegen Übergewicht bei Kindern führt, sind in einem Monat mehr als zweitausend Kinder zu Unrecht als dick klassiert worden. Schuld an dieser peinlichen Panne ist ein Softwarefehler. [2731]
13. Oktober 2010 – Daily Mirror
Kinder, die mit dem Drüsenvirus (Adenovirus) AD36 angesteckt sind, wiegen im Durchschnitt fünfzehn Kilogramm mehr als Gleichaltrige ohne dieses Virus. Das zeigt eine Studie der Universität von Kalifornien an über hundertzwanzig Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu achtzehn Jahren. Was dieses Ergebnis bedeutet, bleibt allerdings unklar. Vor allem heisst es nicht, dass das Virus dick macht. Es könnte auch sein, dass übergewichtige Kinder bloss anfälliger auf den Erreger sind. Dieser greift vor allem die Atemwege an. [2716]
22. September 2010 – Welt
Stöckelschuhe? Ja, aber nur mit Dehnübungen!
Bei Frauen, die oft High Heels tragen, verkürzt und verdickt sich die Achillessehne. Beim Tragen normaler Schuhe schmerzen dann die Waden. Ohne negative Folgen bleibt die Leidenschaft für hohe Absätze, wenn frau sie nicht zu lange trägt und regelmässig Stretching für die Wadenmuskeln macht. [2667]
16. Juli 2010 – Welt
Fünf wichtigste Risiken für Schlaganfall
Arterieller Bluthochdruck, ein dicker Bauch, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung sind, in dieser Reihenfolge, die fünf wichtigsten Risikofaktoren für einen Hirnschlag. Alle fünf Faktoren zusammen sind für 80 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Interstroke-Studie mit dreitausend Patienten in 22 Ländern. Die gleichen fünf Faktoren bedingen auch Herzinfarkt, wobei das Rauchen am meisten zum Herzrisiko beiträgt. [2649]
22. Juni 2010 – Ärzteblatt
Dicker Bauch fördert Alzheimer
Menschen, die Fett in Form eines «Rettungsrings» in der Mitte des Körpers ansetzen, haben ein kleineres Hirnvolumen als solche mit einem gesunden Verhältnis zwischen Bauchumfang und Körpergrösse. Als ideal gilt ein Waist-to-Height Ratio (WHtR) von weniger als 0,5 bei jungen Menschen und weniger als 0,6 bei Menschen ab fünfzig. Ein kleineres Hirnvolumen bedeutet eine geringere Reserve gegen Abbau, wodurch das Risiko für Alzheimer und andere Formen von Demenz im Alter zunimmt. [2603]
20. Mai 2010 – Daily Mail
Schlanke Menschen haben im Verhältnis zur Körpermasse eine grössere Oberfläche als dicke. Deshalb strahlen sie mehr Wärme ab und müssen, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, mehr Fett verbrennen. Auf diese einfache Tatsache führen Forscher der Uni Giessen den Umstand zurück, dass Dicke sich schwertun beim Abnehmen, während Schlanke fast beliebig viel essen können, ohne zuzunehmen. Mehr als zwei Drittel der Energie dient dazu, die Körpertemperatur zu regulieren, haben die Forscher berechnet. [2596]
18. Mai 2010 – Welt
Immer mehr Kinder leiden an Diabetes
Es gab noch Zeiten, als man Diabetes vom Typ 2 «Altersdiabetes» nannte. Tempi passati: Heute tritt die Krankheit immer häufiger schon bei Kindern auf. In Deutschland erkranken jedes Jahr 200 Kinder daran. Grund: Sie bewegen sich zu wenig, essen ungesund und werden zu dick. Viele Eltern haben Angst vor Unfällen und bringen ihre Kinder per Auto zur Schule. Zu Hause sitzen sie vor dem Computer, statt draussen zu spielen. [2589]
13. Mai 2010 – Welt
Muskeln im Alter: Wadendicke messen!
Bei betagten Menschen nimmt die Muskelmasse ab. Ob dieser Muskelverlust den kritischen Grad einer Sarkopenie erreicht, lässt sich mit der Waage nicht feststellen, da alte Menschen oft auch mehr Fett ansetzen. Nur das Massband schafft Klarheit: Der Wadenumfang sollte mindestens 31 Zentimeter betragen, sagt Jürgen Schölmerich, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Muskelschwäche ist die häufigste Ursache für Stürze im Alter. [2529]
15. April 2010 – Ärztezeitung
Seetang als neuer Schlankmacher?
Im Kampf gegen Speckröllchen und Bierbäuche haben die Briten jetzt den Seetang als neue Waffe entdeckt: Ein Forscherteam der Uni Newcastle hat Brot, Biscuits und Joghurt mit einem Extrakt aus Seetang angereichert. Dieser senkt die Aufnahme von Fett im Darm um 75 Prozent. Die Industrie verwendet den Stoff bereits, allerdings nur in kleinen Mengen als Verdickungsmittel. Laut ersten Tests soll der Extrakt auch in grösseren Mengen den Geschmack nicht negativ beeinflussen. [2492]
23. März 2010 – Telegraph
Fettwelle rollt aus den USA auf uns zu
Die amerikanischen Kinder werden immer dicker: Schon 7,3 Prozent der Buben und 5,5 Prozent der Mädchen sind extrem fettleibig - also mit einem Body Mass Index BMI 35 und mehr. Der Trend zeigt nach oben, auch in Deutschland. Dort gelten schon über 6 Prozent der Kinder als fettleibig, mit einem BMI 30 und mehr. Experten befürchten enorme gesundheitliche Probleme in zehn bis zwanzig Jahren, da Fettleibigkeit die gesunde Lebensspanne um zehn bis zwanzig Jahre verringert. [2486]
20. März 2010 – Spiegel
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Zu dieser Serie
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