Diabetes: Archiv 51 bis 60

Archiv zu Diabetes, 12.3. bis 2.5.2010

Diabetes auch ohne Medikamente behandeln

Mit der richtigen Ernährung und regelmässiger Bewegung können die meisten Diabetiker ohne Medikamente leben. Von Diäten raten alle führenden Experten ab: Sie empfehlen eine gesunde, ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch. Nicht Zucker sei das Hauptproblem, sondern Fett. Optimal für Diabetiker sind pro Woche drei- bis viermal eine Stunde Walking, Jogging, Radfahren, Schwimmen oder eine ähnliche Tätigkeit. [2566]

2. Mai 2010  –  Welt

Kommt Bauch, geht Testosteron

Bei Männern, die in die Jahre kommen, kann der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron stabil bleiben. Setzt sich jedoch am Bauch zu viel Fett an, sinkt der Testosteronspiegel. Das zeigt eine grosse europäische Studie. An Testosteronmangel leiden nur etwa fünf Prozent der älteren Männer. Unter den Patienten in Arztpraxen steigt dieser Anteil jedoch auf ein Drittel bis die Hälfte. Die wichtigsten Risikofaktoren sind, neben zu hohem Bauchumfang, Diabetes, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte. Als wirksame Vorbeugung gilt regelmässige Bewegung, auch beim Sex. [2557]

28. April 2010  –  Ärztezeitung

Zehntausend Schritte sollst du gehen

Ein Manager geht im Durchschnitt etwa dreitausend Schritte am Tag, ein Verkäufer fünftausend. Nur Postboten und Hausfrauen mit Kindern kommen auf das von Gesundheitsexperten empfohlene Minimum von zehntausend Schritten. Um dies annähernd zu erreichen, genügen den meisten Menschen zusätzliche dreitausend Schritte. Dies entspricht einem Fussmarsch von einer halben bis dreiviertel Stunde. Es reicht schon, auf dem Weg zur Arbeit eine oder zwei Tramstationen früher auszusteigen. Das Risiko von Diabetes kann damit um 27 Prozent sinken, wie eine japanische Studie zeigt. [2532]

16. April 2010  –  Ärztezeitung

Experten warnen vor Diabetes-Epidemie

Am Weltkongress für Diabetes in Dresden warnen Spezialisten vor den Folgen dieser Krankheit, die sich immer mehr ausbreitet: 70 Prozent der Herzinfarkte gehen inzwischen auf das Konto von Diabetes; hinzu kommen weitere oft tödliche Folgen wie Depressionen, Demenz, Impotenz, Erblindung, Amputationen und Krebs. Einer der wichtigsten Risikofaktoren ist der Bauchumfang. Die beste Vorbeugung ist viel Bewegung und eine ausgewogene, nicht zu fette Ernährung. [2522]

12. April 2010  –  Welt

5 am Tag schützt kaum vor Krebs

Die weltweite Kampagne, die fünfmal am Tag Obst und Gemüse empfiehlt, schützt kaum vor Krebs. Nur um winzige 3 Prozent, statistisch zwar signifikant, aber praktisch unbedeutend, sinkt das Risiko laut einer Langzeitstudie an fast einer halben Million Menschen in den USA. Zehnmal grösser ist jedoch die positive Wirkung auf Herz und Kreislauf: Hier sinkt das Risiko um 30 Prozent. Hinzu kommen ein besserer Schutz gegen Diabetes und zahlreiche weitere positive Wirkungen. «Fünf am Tag» ist also weiterhin ein guter Rat. [2517]

8. April 2010  –  Ärztezeitung

Schwangerschaft: Bewegung tut dem Baby gut

Regelmässige leichte Bewegung in der Schwangerschaft macht das werdende Baby gesünder: Es wächst und gedeiht ebenso gut wie im Bauch einer Schwangeren, die sich nicht bewegt. Hingegen setzt es weniger Fett an. Dies senkt das Risiko für Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes im späteren Leben. [2512]

6. April 2010  –  BBC

Bauchumfang zeigt Diabetes-Risiko an

Frauen mit über 80 cm und Männer mit über 94 cm Bauchumfang haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes vom Typ 2. Das zeigt die Studie einer Schleswig Holsteiner Krankenkasse mit dem Uniklinikum Hamburg-Eppendorf bei dreihundert Werktätigen. Als noch genaueres Mass für die Gesundheit gilt heute das WHtR (Waist to Height Ratio) - Bauchumfang geteilt durch die Körpergrösse: Es berücksichtigt die Tatsache, dass grössere Menschen auch mehr Bauch haben dürfen. [2507]

30. März 2010  –  Ärztezeitung

Pharmaindustrie kauft Wissenschaft

Autoren mit finanziellen Kontakten zur Pharmaindustrie kommen in Studien dreimal häufiger als andere zum Schluss, der Wirkstoff Rosiglitazon in Medikamenten gegen Diabetes sei unbedenklich für das Herz. Studien von unabhängigen Autoren haben dagegen mehr Herzinfarkte nach Einnahme dieser Medikamente gefunden. Die positiven Ansichten über den Wirkstoff kommen zu 94 Prozent von Autoren mit Industriekontakten, die negativen zu 47 Prozent von unabhängigen Autoren. [2487]

21. März 2010  –  Ärzteblatt

Diabetes-Risiko: Fitness besser als Medikamente

Bei Insulinresistenz (Prädiabetes) nützt es nichts, mit Medikamenten den Blutdruck oder den Blutzuckerspiegel zu senken, denn das kann die Entwicklung zu Diabetes vom Typ 2 nicht stoppen. Zu diesem Schluss kommen verschiedene Studien an insgesamt über neuntausend Patienten in vierzig Ländern. Doch wer übergewichtig ist und sein Gewicht um 5 Prozent senkt, kann das Risiko für Diabetes deutlich reduzieren. Nur Bewegung und gesunde Ernährung beugen Diabetes wirksam vor. [2481]

17. März 2010  –  BBC

Vorfreude auf Leckeres schützt vor Diabetes

Wenn bei Duft von Braten oder frisch gebackenem Brot das Wasser im Mund zusammenläuft, kurbelt der Körper auch die Produktion von Insulin an: So ist er gerüstet, den bevorstehenden Anstieg des Blutzuckerspiegels zu verarbeiten. Bei Menschen mit Diabetes vom Typ 2 ist diese Reaktion geschwächt. Zu diesem Schluss kommen zwei Studien amerikanischer und schwedischer Forscher. Wer also die körperliche Vorfreude auf eine Mahlzeit nicht kennt, tut vielleicht gut daran, seinen Blutzucker kontrollieren zu lassen. [2470]

12. März 2010  –  Spiegel

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