Diabetes: Archiv 21 bis 30

Archiv zu Diabetes, 20.12.2011 bis 18.9.2012

Bei Diabetes Blutdruck nicht zu stark senken

Bluthochdruck bedeutet bei Diabetikern vom Typ 2 ein besonders hohes Risiko für Herzinfarkt. Mit dem Blutdruck sinkt auch die Sterblichkeit, aber nur bis zu einem systolischen Wert von 130 mmHg. Bei noch tieferen Werten nimmt die Sterblichkeit wieder zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie mit über hunderttausend Diabetikern. [3177]

18. September 2012  –  Ärztezeitung

Cholesterinsenker: Warnung vor Diabetes

Die Fachinformationen aller Statine - Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels - müssen künftig auf das Risiko von Diabetes hinweisen. Mehrere Studien haben bei Patienten mit Statin deutlich erhöhte Zuckerwerte gefunden. Nach Ansicht der Kontrollbehörden wiegt der Nutzen der Statine die Risiken mehr als auf. Bei guter ärztlicher Überwchung brauchen die meisten Patienten deshalb die Statinbehandlung nicht abzubrechen. [3173]

12. September 2012  –  Ärzteblatt

Täglich Wurst erhöht Risiko für Diabetes

Wer täglich dreissig Gramm oder mehr Wurst isst, verdoppelt annähernd sein Risiko für Diabetes innerhalb von zwölf Jahren, statistisch gesehen. Das zeigt eine Studie mit über viertausend Personen in Rotterdam. [3169]

5. September 2012  –  Ärztezeitung

Stress abbauen entschärft Diabetes

Viele Diabetiker neigen zu Angst und Depression. So steigt das Risiko, dass der erhöhte Blutzucker Herz und Kreislauf schädigt. In Heidelberg hat man deshalb ein wöchentliches Anti-Stress-Programm speziell für Diabetiker entwickelt. Die Bilanz bei über hundert Teilnehmern nach einem Jahr ist positiv: Weniger Depression, bessere Kreislaufwerte und eine stabilere Nierenfunktion, verglichen mit einer unbehandelten Gruppe von Patienten. [3154]

13. August 2012  –  Ärztezeitung

Normalgewichtige Diabetiker leben kürzer

Die meisten Menschen mit Diabetes vom Typ 2 sind nach gängiger Norm zu dick. Doch das scheint ihnen eher zu nützen als zu schaden, wie eine Analyse von über zweitausend Patientendaten über etwa zehn Jahre zeigt. In dieser Zeitspanne starben von den dicken Patienten deutlich weniger als von den schlankeren. Man vermutet, dass jene ebenfalls zu viel Fett, aber weniger Muskelmasse haben. [3152]

9. August 2012  –  Ärzteblatt

Mehr Kaffee, weniger Diabetes

Mit vier Tassen Kaffee pro Tag ist das durchschnittliche Risiko für Diabetes vom Typ 2 um 23 Prozent geringer als mit nur einer Tasse. Zu diesem Befund kommt eine Studie mit mehr als vierzigtausend Personen in Deutschland. Sie bestätigt Ergebnisse aus früheren Studien. Zwei weitere gute Nachrichten der deutschen Studie: Herz und Kreislauf bleiben auch bei hohem Kaffeekonsum so gesund wie ohne Kaffee; auch für Krebs spielt Kaffee keine Rolle. [3055]

29. Februar 2012  –  Ärztezeitung

Bei Schlafmangel steigt Risiko für Diabetes

Wer Nacht für Nacht nur fünf Stunden schläft, hat ein fünffach höheres Risiko für Diabetes als bei einer Schlafdauer von sieben Stunden. Das zeigt eine Studie mit mehr als dreitausend Mitarbeitern der Stadtverwaltung von Hokkaido. Was dieser Zusammenhang bedeutet, bleibt allerdings unklar: Schlafmangel könnte Diabetes begünstigen, oder Faktoren, die zu Diabetes führen, könnten auch den Schlaf beeinträchtigen. [3044]

14. Februar 2012  –  Ärztezeitung

Cholesterinsenker fördern Diabetes

Statine senken zwar den Cholesterinspiegel, lassen aber bei Frauen nach dem fünfzigsten Lebensjahr das Risiko für Diabetes um die Hälfte ansteigen. Das ist aus Daten von über hundertfünfzigtausend Frauen in den USA berechnet worden. Frauen, die sonst gesund ist und Statine nur vorbeugend nehmen, sollten das mit ihrem Arzt kritisch überdenken. Jedenfalls lohnt es sich, die Zuckerwerte im Auge zu behalten. [3034]

31. Januar 2012  –  Ärztezeitung

Herz: Wie stark wirken Risikofaktoren?

Rauchen, zu hoher Blutdruck, zu hohes Cholesterin und Diabetes sind die vier wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine andere Herz-Kreislauf-Krankheit. Ihre Wirkung ist jetzt mit Daten aus 18 Langzeitstudien neu berechnet worden: Mit zwei oder mehr Risikofaktoren im Alter von 45 Jahren wird im Durchschnitt die Hälfte der Männer und ein Drittel der Frauen vor dem achtzigsten Altersjahr erkranken. Mit null Risikofaktoren erkranken 1,4 Prozent der Männer und 4,1 Prozent der Frauen. [3032]

27. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Schichtarbeit: Auf Blutzucker achten

Wer jahrelang Nachtschicht arbeitet, tut gut daran, seinen Blutzuckerspiegel im Auge zu behalten: Nach drei Jahren Wechsel zwischen Tages- und Nachtschichten kann das Risiko für Diabetes um 20 Prozent ansteigen, nach zehn Jahren um 40 und nach zwanzig Jahren sogar um fast 60 Prozent. Das zeigt eine Studie mit über hunderttausend Frauen in den USA. Entscheidend ist der jahrelange Wechsel zwischen Tages- und Nachtarbeit. Kurzzeitige Nachteinsätze sind kein Problem. [3006]

20. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

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