Gesundheitstelegramm: Diabetes

News zu Diabetes

Cholesterinsenker fördern Diabetes

Statine senken zwar den Cholesterinspiegel, lassen aber bei Frauen nach dem fünfzigsten Lebensjahr das Risiko für Diabetes um die Hälfte ansteigen. Das ist aus Daten von über hundertfünfzigtausend Frauen in den USA berechnet worden. Frauen, die sonst gesund ist und Statine nur vorbeugend nehmen, sollten das mit ihrem Arzt kritisch überdenken. Jedenfalls lohnt es sich, die Zuckerwerte im Auge zu behalten. [3034]

31. Januar 2012  –  Ärztezeitung

Herz: Wie stark wirken Risikofaktoren?

Rauchen, zu hoher Blutdruck, zu hohes Cholesterin und Diabetes sind die vier wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine andere Herz-Kreislauf-Krankheit. Ihre Wirkung ist jetzt mit Daten aus 18 Langzeitstudien neu berechnet worden: Mit zwei oder mehr Risikofaktoren im Alter von 45 Jahren wird im Durchschnitt die Hälfte der Männer und ein Drittel der Frauen vor dem achtzigsten Altersjahr erkranken. Mit null Risikofaktoren erkranken 1,4 Prozent der Männer und 4,1 Prozent der Frauen. [3032]

27. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Schichtarbeit: Auf Blutzucker achten

Wer jahrelang Nachtschicht arbeitet, tut gut daran, seinen Blutzuckerspiegel im Auge zu behalten: Nach drei Jahren Wechsel zwischen Tages- und Nachtschichten kann das Risiko für Diabetes um 20 Prozent ansteigen, nach zehn Jahren um 40 und nach zwanzig Jahren sogar um fast 60 Prozent. Das zeigt eine Studie mit über hunderttausend Frauen in den USA. Entscheidend ist der jahrelange Wechsel zwischen Tages- und Nachtarbeit. Kurzzeitige Nachteinsätze sind kein Problem. [3006]

20. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

Frauen: Süssgetränke schaden dem Herzen

Frauen, die pro Tag mehr als eine Dose Cola oder ein anderes Süssgetränk konsumieren, setzen im Vergleich mit anderen um die Taille mehr Fett an. Auch bewegen sie sich seltener und haben erhöhte Fettwerte - alles Risikofaktoren für Herz und Kreislauf. Auch das Risiko für Diabetes steigt. Männer vertragen zwar mehr Zucker, sollten aber dennoch Mass halten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über viertausend Personen in den USA. [2991]

30. November 2011  –  Ärztezeitung

7 Tipps, um 90 Jahre alt zu werden

1. Aktiv bleiben. 2. Cholesterinwert kennen und wenn nötig kontrollieren. 3. Gesund essen. 4. Blutdruckwerte kennen und wenn nötig kontrollieren. 5. Körpergewicht im gesunden Bereich halten. 6. Blutzuckerwert kennen und wenn nötig Diabetes behandeln. 7. Tabak meiden. Wer alle sieben Tipps umsetzt, habe eine neunzigprozentige Chance, neunzig Jahre oder älter zu werden, sagt ein amerikanischer Herzspezialist. [2966]

24. Oktober 2011  –  UPI Health News

Männer anfälliger für Diabetes

Je mehr Fett ein Mensch ansetzt, desto eher neigt er zu Diabetes vom Typ 2. Bei Männern ist das stärker ausgeprägt als bei Frauen: Schon bei einem um 2 Punkte niedrigeren Body Mass Index haben sie das gleiche Diabetes-Risiko wie Frauen. Das zeigt eine schottische Studie mit über neunzigtausend Personen. Entscheidend ist die aus genetischen Gründen gesündere Fettverteilung bei Frauen. [2959]

13. Oktober 2011  –  BBC

Wie und warum Schokolade gesund ist

Die Risiken für Herzinfarkt, Hirnschlag und Diabetes können bei regelmässigem Konsum von dunkler Schokolade um je ungefähr ein Drittel sinken. Wirksam sind Bestandteile des Kakaos. Gegen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) helfen diese allerdings nicht. Negativ wirkt sich der hohe Fett- und Zuckergehalt aus. Den besten Vorteil bietet daher schwarze Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakao. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von Studien mit insgesamt über hunderttausend Personen. [2933]

1. September 2011  –  Die Zeit

Rotes Fleisch fördert Diabetes

Fleisch vom Rind, Schwein oder Lamm erhöht das Risiko für Diabetes vom Typ 2 in jeder Form - egal ob frisch oder zu Wurst oder Konserven verarbeitet. Das zeigt die Auswertung von Daten einiger hunderttausend Personen in den USA. Die Verarbeitung macht das Fleisch also nicht ungesünder, was der bisherigen Annahme widerspricht. [2919]

11. August 2011  –  Focus

Mangel an Körperfett kann krank machen

Schlanke können für Diabetes und Herzkrankheiten anfälliger sein als Dicke, wenn sie ein bestimmtes Gen in sich tragen. Dieses sorgt zwar für einen geringen Anteil an Körperfett, beeinflusst aber den Stoffwechsel ungünstig. Das zeigt die Auswertung von über zwanzig Studien. Das Gen reduziert Fett an Stellen, wo es eher nützt als schadet, nicht aber im Bauchraum. Der Bauchumfang und die Berechnung des WHtR sind deshalb gute Methoden, das schädliche Fett zu messen. [2896]

28. Juni 2011  –  Spiegel

Tödliches Fernsehen

Mehr als drei Stunden Fernsehen täglich erhöht das Risiko, an einer Zivilisationskrankheit wie Diabetes oder Herzinfarkt vorzeitig zu sterben, um zehn bis zwanzig Prozent. Das haben amerikanische Forscher aus Daten von acht grossen medizinischen Studien errechnet. Europäer sitzen im Durchschnitt drei bis vier Stunden vor dem Fernseher, Amerikaner sogar fünf Stunden. [2891]

21. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Rauchen verdoppelt Risiko für Diabetes

Tabakrauch, egal ob durch Rauchen oder Passivrauchen eingeatmet, verdoppelt das Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken. Zu diesem Schluss kommt die Organisation diabetesDE. [2882]

7. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Altersdiabetiker: Blutzucker nicht zu tief einstellen

Senioren mit Diabetes leben am längsten mit einem Langzeit-Blutzuckerwert von 6 bis 8 Prozent. Für jüngere Erwachsene gelten sonst 6 Prozent als normale Obergrenze. Bei Werten über 8 und unter 6 Prozent nehmen Komplikationen und Sterblichkeit zu, wie jetzt eine amerikanische Studie an über siebzigtausend Patienten zeigt. [2853]

26. April 2011  –  Ärzteblatt

Milch senkt Risiko für Diabetes

Wer viel Milch trinkt und Joghurt, Käse und andere Milchprodukte konsumiert, kann sein Risiko für Diabetes vom Typ 2 um bis zu 60 Prozent senken. Das zeigt eine Langzeitstudie an über dreitausend Personen in den USA. Die günstige Wirkung beruht offenbar auf der trans-palmitoleischen Fettsäure, die nur in Milch vorkommt und die der Körper nicht selbst bilden kann. Die Fettsäure senkt auch den Cholesterinspiegel und dämpft Entzündungen. [2777]

22. Dezember 2010  –  Focus

Bewegung gut gegen zwei Dutzend Krankheiten

Regelmässige Bewegung senkt die Risiken der folgenden Krankheiten: Krebs des Dickdarms, der Prostata und zahlreicher anderer Organe; Herzinfarkt, Herzschwäche und Angina pectoris; Schlaganfall; Alzheimer und andere Formen von Demenz; Depression, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Osteoporose und Impotenz. Die Liste umfasst mehr als zwanzig verschiedene Krankheiten. Sie basiert auf einer Auswertung von vierzig Studien, die in den vergangenen vier Jahren veröffentlicht worden sind. [2752]

17. November 2010  –  AOL Health

Stillen halbiert Diabetes-Risiko

Mütter, die ihren Babys die Brust geben, haben ein halb so hohes Risiko, später an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken als Mütter, die nicht stillen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zweitausend Frauen in den USA. [2699]

30. August 2010  –  Ärztezeitung

Jede dritte Demenz könnte vermeidbar sein

Etwa ein Drittel aller Fälle von Demenz beruht auf Faktoren, die sich durch die Lebensweise positiv beeinflussen lassen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an der Universität von Montpellier in Südfrankreich. Laut dieser Studie ist ein niedriger Bildungsstand für 10 Prozent aller Fälle von Demenz verantwortlich. Depressionen (10 Prozent), Ernährung (6,5 Prozent) und Diabetes (4,9 Prozent) sind weitere vermeidbare Ursachen. Trotzdem lassen sich zwei Drittel der schädlichen Faktoren nicht beeinflussen. Einer der wichtigsten davon ist das Alzheimer-Gen (Apo-E) mit 7,1 Prozent. [2685]

10. August 2010  –  Ärzteblatt

Verpasster Schlaf lässt sich nachholen

Schlafmangel verringert Konzentration und Reaktionszeiten, macht müde und fördert Unfälle. Nach ein paar Nächten mit zehn Stunden Schlaf ist auch ein grösseres Defizit wieder ausgeglichen, für ein kleineres genügt schon eine einzige lange Nachtruhe. Das zeigen Experimente an der Uni Philadelphia. Menschen mit chronischem Schlafmangel leben gefährlich: Das Herz leidet, Diabetes droht, und das Immunsystem vermag Krankheiten weniger gut zu bekämpfen. [2681]

4. August 2010  –  Spiegel

Neue Theorie: Arthrose kein Verschleiss der Gelenke

Arthrose sei kein altersbedingter Verschleiss der Knorpel an den Gelenken, sondern eine chronische Krankheit ähnlich wie Diabetes, die schon in jungen Jahren auftreten könne. Das sagt Henning Madry, Professor für Orthopädie an der Universität des Saarlandes. Er weist darauf hin, dass viele Hochbetagte keine Anzeichen von Arthrose zeigen, hingegen viele junge Menschen davon betroffen sind. [2658]

5. Juli 2010  –  Welt

Weniger Diabetes mit Vollkornreis

Wer täglich braunen Vollkornreis statt weissen, polierten Reis isst, kann sein Risiko für Diabetes vom Typ 2 um etwa 16 Prozent senken. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Studie an fast zweihunderttausend Personen in den USA. Brauner Reis lässt den Blutzuckerspiegel weniger rasch ansteigen als weisser Reis. Daneben könnte auch eine Rolle spielen, dass Konsumenten von braunem Reis sich auch sonst gesünder ernähren als der Durchschnitt. [2645]

16. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Passivrauchen fördert Diabetes

Wer am Arbeitsplatz oder zu Hause regelmässig dem Tabakrauch von anderen ausgesetzt ist, hat ein mehr als doppelt so hohes Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken als Personen, die weder aktiv noch passiv rauchen. Das zeigt eine Studie an über 800 Personen in Deutschland. [2623]

31. Mai 2010  –  Standard

Diabetes fördert auch Krebs

Nicht weniger als 24 verschiedene Krebsarten sind bei Diabetikern des Typs 2 häufiger als beim Durchschnitt der Bevölkerung. Besonders stark betroffen sind Pankreas, Leber, Niere, Schilddrüse, Speiseröhre, Dünndarm und das Nervensystem. Schuld daran ist der hohe Insulinspiegel bei vielen Diabetikern. Insulin regt das Wachstum von Krebszellen an. Nur eine einzige Krebsart kommt bei Diabetikern seltener vor: Prostatakrebs. [2605]

21. Mai 2010  –  Ärzteblatt

Immer mehr Kinder leiden an Diabetes

Es gab noch Zeiten, als man Diabetes vom Typ 2 «Altersdiabetes» nannte. Tempi passati: Heute tritt die Krankheit immer häufiger schon bei Kindern auf. In Deutschland erkranken jedes Jahr 200 Kinder daran. Grund: Sie bewegen sich zu wenig, essen ungesund und werden zu dick. Viele Eltern haben Angst vor Unfällen und bringen ihre Kinder per Auto zur Schule. Zu Hause sitzen sie vor dem Computer, statt draussen zu spielen. [2589]

13. Mai 2010  –  Welt

Schlafmangel verstärkt Neigung zu Diabetes

Schon eine einzige Nacht mit einem Schlafdefizit von vier Stunden reicht aus, um bei gesunden Menschen die Wirkung des Insulins auf den Blutzuckerspiegel um bis zu 25 Prozent zu senken. Eine solche Insulinresistenz gilt, wenn sie dauerhaft anhält, als Vorstufe zu Diabetes vom Typ 2. Die Wirkung des Schlafmangels auf den Blutzucker ist in einem Versuch in Holland entdeckt worden. Die holländischen Forscher vermuten einen Zusammenhang zwischen dem immer kürzeren Schlaf und dem immer häufigeren Diabetes in den westlichen Ländern. [2576]

7. Mai 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Diabetes auch ohne Medikamente behandeln

Mit der richtigen Ernährung und regelmässiger Bewegung können die meisten Diabetiker ohne Medikamente leben. Von Diäten raten alle führenden Experten ab: Sie empfehlen eine gesunde, ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch. Nicht Zucker sei das Hauptproblem, sondern Fett. Optimal für Diabetiker sind pro Woche drei- bis viermal eine Stunde Walking, Jogging, Radfahren, Schwimmen oder eine ähnliche Tätigkeit. [2566]

2. Mai 2010  –  Welt

Kommt Bauch, geht Testosteron

Bei Männern, die in die Jahre kommen, kann der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron stabil bleiben. Setzt sich jedoch am Bauch zu viel Fett an, sinkt der Testosteronspiegel. Das zeigt eine grosse europäische Studie. An Testosteronmangel leiden nur etwa fünf Prozent der älteren Männer. Unter den Patienten in Arztpraxen steigt dieser Anteil jedoch auf ein Drittel bis die Hälfte. Die wichtigsten Risikofaktoren sind, neben zu hohem Bauchumfang, Diabetes, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte. Als wirksame Vorbeugung gilt regelmässige Bewegung, auch beim Sex. [2557]

28. April 2010  –  Ärztezeitung

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