Gesundheitstelegramm: Diät

News zu Diät

Schaden zuckerfreie Süssgetränke dem Herzen?

Wer künstlich gesüsste Diätgetränke täglich konsumiert, muss mit einem 43 Prozent höheren Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall leben. Das zeigt eine Studie mit mehr als zweitausend Personen in den USA. Ob die Süssgetränke dem Herzen schaden oder ob Personen mit erhöhtem Risiko mehr solche Getränke konsumieren, lässt sich aus diesem Ergebnis nicht ableiten. Diätgetränke werden nämlich für Personen mit Übergewicht und anderen Risikofaktoren besonders empfohlen. [3037]

3. Februar 2012  –  UPI Health News

Blutdruck-Gen weckt Hoffnung auf Medikament

Ein bestimmtes Gen, das die Salzkonzentration im Blut reguliert, könnte künftig zu einer wirksameren Behandlung gegen Bluthochdruck führen. Profitieren würden jene Patienten, deren Blutdruck - wegen eines Defekts in diesem Gen - trotz salzarmer Diät nicht sinkt. Wie viele davon betroffen sind und wie man ihnen helfen könnte, bleibt vorerst unklar. Denn die neuen Erkenntnisse über das Gen sind erst bei Labormäusen gemacht worden. [3010]

27. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

Abnehmen ohne Diät

Stress abbauen und besser auf die natürlichen Signale Hunger, Sättigung und Geschmack des Essens hören - mit dieser Methode kann man abnehmen auch ohne Diät und Kalorienzählen. Das zeigt ein Versuch mit gestressten und übergewichtigen Frauen in den USA. [2999]

12. Dezember 2011  –  UPI Health News

Abnehmen ohne Diät: 6 Tricks

Von einem kleinen Teller essen, aus schlanken Gläsern trinken – so sehen die Mengen grösser aus. Kein Fernsehen zum Essen – wer sich darauf konzentriert, wird schneller satt. Am Tisch essen - Esskultur verleiht den Speisen mehr Gewicht. Kalorienreiche Nachwaren gut verstauen - aus den Augen, aus dem Sinn. Kleine Portionen schöpfen - der leere Teller ist ein wichtiges Sättigungssignal. [2917]

8. August 2011  –  Focus

Schwanger: Diät macht dicke Kinder

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft eine kohlenhydratarme (Low Carb) Diät eingehalten haben, neigen im frühen Schulalter mehr als andere zu Übergewicht. Ihr Stoffwechsel wird schon vor der Geburt auf optimale Verwertung getrimmt, indem die entsprechenden Gene aktiver werden. Zwar lässt sich das später durch gesunde Ernährung wieder normalisieren. Doch in vielen Fällen wirken sich die schlechten Startbedingungen negativ auf das Gewicht aus. [2855]

28. April 2011  –  Ärzteblatt

Schwanger: Diät macht Baby dumm

Frauen, die in der Schwangerschaft aus Sorge um ihre Figur Diät halten, schaden der Hirnfunktion des Fetus. Dessen Gehirn entwickelt sich langsamer und bringt deshalb im späteren Leben weniger Leistung. Das schliessen Forscher aus Versuchen mit Pavianmüttern und ihren Jungen. Ähnlich wie die Gehirne von Pavianen entwickeln sich auch die des Menschen, was ähnliche Defizite erwarten lässt. [2800]

27. Januar 2011  –  Medizinauskunft

Kalorien können süchtig machen

Wer viel Schokolade, Kuchen und andere Kalorienbomben isst, bekommt mit der Zeit genug davon und hört auf. Doch wer immer wieder sehr viel Fettes und Süsses isst, wird davon süchtig ähnlich wie auf Alkohol, Nikotin oder andere Drogen. Nicht mehr der Genuss steht dann im Vordergrund, sondern das ständige Verlangen nach mehr. Suchtfördernd ist aber nicht nur übertriebener Konsum, sondern auch der völlige Verzicht auf Süsses im Rahmen einer Diät. [2781]

28. Dezember 2010  –  Focus

Jojo-Effekt auch bei Mäusen auf Diät

Mäuse, zu einer kalorienarmen Diät gezwungen, geraten unter Stress und fressen nach der Diät mehr fettreiches Futter als normal ernährte Mäuse: Sie nehmen zu und sind nach wenigen Wochen schwerer als vor der Diät. Dieses Experiment an der Universität von Pennsylvania lässt vermuten, dass stressbedingter Heisshunger auch der Auslöser des menschlichen Jojo-Effekts sein könnte. [2763]

2. Dezember 2010  –  Ärzteblatt

Schlafmangel macht dick

Bei Personen, die zu wenig schlafen, erhöht sich der Spiegel des appetitsteigernden Hormons Ghrelin im Blut. Dies kann Bemühungen, durch Diät abzunehmen, fast völlig zunichte machen. Zu diesem Schluss kommen Untersuchungen in einem Schlaflabor der Universität Chicago. [2734]

18. Oktober 2010  –  Ärzteblatt

Diabetiker-Lebensmittel nutzlos

Spezielle Diät-Lebensmittel für Diabetiker nützen nur den Herstellern, nicht aber den Verbrauchern. Deshalb sollen sie in Deutschland in den nächsten Jahren aus den Regalen der Supermärkte verschwinden. Die Zusammensetzung der Produkte entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Forschung. Oft enthalten sie sogar mehr Fett und Kalorien als normale Produkte der gleichen Art. [2705]

7. September 2010  –  Ärztezeitung

Anti-Alzheimer-Diät

Viel Fisch, Nüsse, Obst, Gemüse und Salat, aber nur wenig Rind- und Schweinefleisch - so sieht die Ernährung aus, mit der ältere Menschen das Risiko für Alzheimer reduzieren können - laut neusten Studien um fast 40 Prozent. Es handelt sich also um die schon bekannte Mittelmeerdiät, angereichert mit Nüssen. [2628]

1. Juni 2010  –  Ärztezeitung

Mittelmeerdiät nicht für alle gesund

Eine Ernährung reich an Olivenöl, Nüssen und Fisch gilt unter anderem deshalb als gesund, weil sie den Spiegel des «guten» HDL-Cholesterins im Blut erhöht. Doch nun stellt sich heraus, dass es auf die Gene ankommt: Bei Menschen mit einer bestimmten Veranlagung erhöht nämlich HDL das Risiko für Herz und Kreislauf. Bei rund 20 Prozent von über 700 Patienten wirkt HDL kontraproduktiv. Das zeigt eine Studie in den USA und macht deutlich, dass nur mit einer personalisierten Medizin weitere Fortschritte zu erzielen sind. [2617]

27. Mai 2010  –  Telegraph

Diabetes auch ohne Medikamente behandeln

Mit der richtigen Ernährung und regelmässiger Bewegung können die meisten Diabetiker ohne Medikamente leben. Von Diäten raten alle führenden Experten ab: Sie empfehlen eine gesunde, ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch. Nicht Zucker sei das Hauptproblem, sondern Fett. Optimal für Diabetiker sind pro Woche drei- bis viermal eine Stunde Walking, Jogging, Radfahren, Schwimmen oder eine ähnliche Tätigkeit. [2566]

2. Mai 2010  –  Welt

Expertengruppe sieht kaum Fortschritt gegen Alzheimer

Alzheimer lässt sich heute weder verhüten noch wirksam behandeln, seine Ursachen sind noch immer weitgehend unbekannt. Dieses ernüchternde Fazit zieht eine Gruppe von führenden, finanziell unabhängigen Experten, berufen von der amerikanischen Behörde für medizinische Forschung NIH. Weder genügend Folsäure noch Mittelmeerdiät, Fischöl und andere Omega-3-Fette, Hirnjogging und körperliches Jogging noch Statin oder andere vorbeugende Medikamente können Alzheimer wirksam verhindern. [2560]

29. April 2010  –  Medpage Today

Jojo-Effekt fördert Herzinfarkt

Neben zu viel Speck am Bauch erhöhen auch starke Schwankungen des Gewichts nach oben und nach unten - bekannt als Jo-Jo-Effekt - das Risiko für Herzinfarkt. Dies gilt nicht nur für Übergewichtige, sondern auch für Menschen mit einem gesunden Körpergewicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie aus San Francisco. Fazit: Diätkuren sind ungesund, vielleicht sogar ungesünder als dick zu bleiben. [2467]

11. März 2010  –  Ärztezeitung

Schützt Mittelmeerdiät vor Alzheimer?

Die so genannte Mittelmeerdiät mit viel Gemüse, Salat, Obst, Fisch, Knoblauch, Olivenöl und täglich einem Glas Rotwein hat sich als gesund für Herz und Kreislauf erwiesen. Nun zeigen zwei neue Studien aus Frankreich und den USA, dass sie auch gegen Alzheimer einen gewissen Schutz bieten könnte: Einerseits sinkt das Risiko, krank zu werden, und bei einer Erkrankung schreitet diese langsamer fort. Um dies zu erhärten, sind aber weitere Studien nötig. [2146]

2. November 2009  –  PubMed PMID: 19834324

Grüntee trinken, trainieren und abspecken

Wer sein zu hohes Gewicht reduzieren will, kommt mit einer Methode allein nicht weit, sei es Diät oder sportliches Training. Nur die Kombination aus beiden verspricht Erfolg. Eine aussichtsreiche Kombination ist kürzlich in einer Studie an über hundert übergewichtigen Personen in den USA gefunden worden: Grüntee und Bewegung. Grüntee kurbelt die Fettverbrennung an, allerdings verbrennt sich das Fett nicht von selbst. Nur wer sich auch mehr bewegt, wird die überflüssigen Pfunde und Kilos los.  [2011]

31. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 19074207

Mittelmeerdiät gut für Asthmatiker

Asthmatiker leiden weniger an Anfällen, wenn sie sich gesund ernähren und viel frische Früchte essen. Vor allem auch die Mittelmeerdiät hat sich als günstig gegen Asthma erwiesen. Auch der Verzicht auf Alkohol lohnt sich. Dies zeigt eine Studie an über hundertsiebzig Asthmatikern in Portugal. [1904]

14. Juli 2008  –  PubMed PMID: 18588559

Depression beim Abehmen

Wer abspeckt, könnte mit dem Fett oft auch einiges an guter Stimmung verlieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an elf fettleibigen Männern in Kanada, die an einem Diät- und Sportprogramm teilgenommen haben: Mit dem Verlust von elf Prozent des Körpergewichts nahmen die depressiven Symptome deutlich zu. [1836]

2. April 2008  –  PubMed PMID: 18347657

Salzarme Kost ist schlecht bei hohem Blutdruck

Entgegen früheren Empfehlungen hat salzarme Diät keine günstige Wirkung bei hohem Blutdruck. Im Gegenteil verschlechtert sie die Werte der Blutfette in eine Richtung, die als ungesund gilt, und erhöht die Tendenz zu Entzündungen. Das zeigt ein Diät-Versuch mit über vierzig Patienten in Sao Paulo. [1808]

21. Februar 2008  –  PubMed PMID: 18262533

Skalpell statt Bewegung und Diät

Schlankheit ist in führenden amerikanischen Frauenmagazinen nach wie vor ein grosses Thema. Doch während früher Sport und Diät im Vordergrund standen, hat sich das seit den neunziger Jahren geändert. Jetzt berichten die Magazine öfter über chirurgische Mittel, um schlank zu werden. [1739]

13. November 2007  –  PubMed PMID: 17984633

Vegetarierinnen leiden eher Mangel an Eisen

Frauen, die rein vegetarisch leben, nehmen wohl ebenso viel Eisen zu sich wie jene, die auch Fleisch, Fisch und Geflügel essen. Doch kann der Körper das Eisen mit oder aus Fleisch besser aufnehmen. Die Eisenwerte im Blut sind daher bei fleischloser Kost in der Regel tiefer, wie ein Diätversuch an über fünfzig jungen, gesunden Frauen gezeigt hat. [1737]

9. November 2007  –  PubMed PMID: 17982706

Diät-Botschaften können Essstörungen fördern

Empfehlungen, gesund zu essen, können auch unerwünschte Nebenwirkungen haben, indem sie unbegründete Ängste vor Übergewicht wecken und bei gewissen Personen sogar die Tendenz zu Bulimie oder Anorexie steigern. Das zeigt eine Studie bei über hundert Personen in den USA. [1722]

19. Oktober 2007  –  PubMed PMID: 17922535

Dorsch: Eiweiss gegen Diabetes

Fisch gilt vor allem wegen der Omega-3-Fette als gesund. Nun zeigt ein Diätversuch in den USA, dass auch das Eiweiss vom Dorsch günstig wirkt: Bei Patienten mit Vorstufen zu Diabetes vom Typ 2 verbessern sich die Zuckerwerte. [1673]

13. August 2007  –  PubMed PMID: 17682120

Steinzeitdiät gesünder als Mittelmeerdiät

Die Steinzeitdiät, bestehend aus magerem Fleisch, Fisch, Früchten, Blatt- und Wurzelgemüse, Eiern und Nüssen hat in einem Test der schwedischen Universität Lund besser abgeschnitten als die Mittelmeerdiät, bestehend aus Vollkorn, mageren Milchprodukten, Gemüse, Früchten, Fisch, Ölen und Margarine. Die grössten Vorteile der Steinzeitdiät liegen in ihrer günstigen Wirkung auf den Zuckerhaushalt, was Diabetes vorbeugt. [1648]

6. Juli 2007  –  PubMed PMID: 17583796

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