Depression: Archiv

Archiv zu Depression, 9.11.2012 bis 3.12.2013

Sport wirkt so gut wie Antidepressiva

Wenn Depressive sich dazu aufraffen können, Sport zu treiben, bessert sich ihr Leiden etwa gleich gut wie mit Medikamenten oder Psychotherapie, aber ohne Nebenwirkungen bzw. mit einem geringeren Zeitaufwand. Zu diesem Schluss kommt die bisher umfangreichste Auswertung von über tausend Studien mit insgesamt über hunderttausend Patienten. Einziger Nachteil: Mit der Depression steigt die Hemmschwelle für Sport. [3426]

3. Dezember 2013  –  Ärztezeitung

Depression und Krebs: kein Zusammenhang

Wer depressiv ist, kann sich wenigstens damit trösten, dass sein Krebsrisiko nicht höher ist als bei anderen Menschen. Zu diesem Schluss kommt eine französische Studie mit Daten von mehr als vierzehntausend Personen, ausgewertet über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren. [3418]

5. November 2013  –  Ärztezeitung

Depression übers Internet behandeln

Egal ob Depressive den Weg ins Sprechzimmer suchen oder sich online behandeln lassen: Die Erfolgschancen sind gleichwertig. Das zeigt eine Studie an den Universitäten Zürich und Leipzig mit über sechzig Patienten. In der Online-Behandlung tauschen sich die Patienten per E-Mail mit ihren Therapeuten aus. [3392]

27. August 2013  –  Ärztezeitung

Gute Beziehungen zu Enkeln fördern Lebenslust

Wenn Grosseltern enge gegenseitige Beziehungen zu ihren Enkeln pflegen, sind Depressionen seltener, und zwar bei beiden Generationen. Das gilt allerdings nur so lange als die ältere Generation in der Lage ist, Hilfe und Unterstützung zu erwidern. Wer nur Hilfe empfängt, aber keine gibt, wird besonders depressiv. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeitstudie mit je über dreihundert Grosseltern und ihren Enkeln in den USA. [3383]

13. August 2013  –  UPI Health News

Mit Schwachstrom gegen Depression?

Transkranielle Gleichstromstimulation kann die Wirksamkeit des Antidepressivums Sertralin im Durchschnitt um fast neun Punkte auf der Depressionsskala MADRS verbessern. Drei Punkte gelten schon als klinisch relevante Besserung. Zu diesem Befund kommt eine brasilianische Studie. Nötig ist eine tägliche Behandlung während etwa einer halben Stunde. Die Geräte mit Elektroden auf der Kopfhaut eignen sich auch für den Einsatz zu Hause. Ob die Wirkung über die Behandlung hinaus andauert, ist nicht getestet worden. [3266]

7. Februar 2013  –  Medpage Today

Depression verschlechtert Prognose nach Hirnschlag

Wer depressiv ist, stirbt mit einer fast vierfach höheren Wahrscheinlichkeit an den Folgen eines Schlaganfalls als jemand, der sich nicht einmal von einem so schweren Ereignis aus dem psychischen Gleichgewicht bringen lässt. Dies folgt aus Beobachtungen an einigen Dutzend Patienten in Kalifornien. Ob Depression Ursache oder Folge des Zustandes ist, der schneller zum Tod führt, lässt sich auf Grund der Daten nicht ermitteln. [3249]

14. Januar 2013  –  Medpage Today

Jede zweite Demenz könnte vermeidbar sein

Die meisten Fälle von Demenz seien verursacht von geistiger Untätigkeit (19 Prozent), Rauchen (14 Prozent), körperlicher Untätigkeit (13 Prozent), Depression (11 Prozent) und Bluthochdruck (5 Prozent). Das sagte ein Vertreter der deutschen Fachvereinigung für Psychiatrie DGPPN an einem Kongress in Berlin. Rund die Hälfte der Demenzfälle wäre somit bei optimaler Lebensgestaltung zu verhüten. [3233]

14. Dezember 2012  –  Ärztezeitung

Gestresste Kinder werden depressive Jugendliche

Leiden Mädchen im Vorschulalter unter Stress in der Familie, neigen sie vierzehn Jahre später eher zu Depressionen als gleichaltrige, die in entspannter Umgebung aufwachsen. Das zeigt eine Studie mit über funfhundert Kindern in Wisconsin. Knaben reagieren anders auf Stress, was aber nicht Thema dieser Studie war. [3215]

14. November 2012  –  Medical News Today

Mit gesundem Kreislauf weniger depressiv

Frauen über 65 bleiben dann am besten vor Depressionen verschont, wenn sie fit und ihr Herz und Kreislauf gesund sind, wenn sie nicht rauchen und rege Sozialkontakte haben. Das zeigt eine Studie mit über siebentausend Seniorinnen in Kalifornien. Eine schlechtere Durchblutung des Gehirns begünstige Depressionen, vermuten die Autoren der Studie. [3214]

13. November 2012  –  Ärztezeitung

Medikamente schwächen Gedächtnis im Alter

Schlafmittel (Benzodiazepine), Medikamente gegen Allergie (Antihistaminika der ersten Generation) und gegen Depression (trizyklische Antidepressiva) können das Gedächtnis alter Menschen vermindern. Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung von 162 Studien. [3212]

9. November 2012  –  Ärztezeitung

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