Gesundheitstelegramm: Darm

News zu Darm

Steaks vom Grill fördern Darmpolypen

Rotes Fleisch, z.B. vom Rind oder Lamm, erhöht das Risiko für Darmpolypen, falls es stark erhitzt wird. Weisses Fleisch, z.B. vom Huhn oder Fisch, belastet die Darmschleimhaut nicht, ebenso wenig wie schonend gegartes rotes Fleisch. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über sechstausend Personen in den USA. Polypen können eine Vorstufe zu Darmkrebs sein. [2984]

18. November 2011  –  Ärztezeitung

Pro Gramm Ballaststoff ein Prozent weniger Darmkrebs

Mit jedem Gramm Ballaststoff in der täglichen Nahrung sinkt das Risiko für Darmkrebs um ein Prozent. Das haben britische Experten aus 25 Studien mit fast zwei Millionen Teilnehmern berechnet. Besonders viel Ballaststoffe sind in Haferflocken und anderen Getreide- und Vollkornprodukten enthalten. [2979]

11. November 2011  –  Telegraph

Lust auf Fett beginnt im Darm

Es ist fast unmöglich, nur ein Stück Chips zu essen. Die Lust auf mehr kommt aus dem Darm. Das haben amerikanische Forscher bei Ratten gefunden. Zellen der Darmschleimhaut sondern einen dem Cannabis ähnlichen Stoff ab, sobald die Tiere Fett nur schon riechen. Die drogenähnliche Wirkung von Fett ist auch bei Menschen zu beobachten. Sie hat sich in Urzeiten entwickelt, als Fett noch ein eher seltener Energieträger war. [2900]

6. Juli 2011  –  Focus

Gemüse gut waschen, am besten kochen

Die aktuelle Epidemie von blutigem Durchfall in Deutschland könnte von schlecht gewaschenem Obst, Gemüse oder Salat ausgegangen sein. Der Erreger ist die Darmbakterie EHEC, die vor allem mit dem Kot von Kühen und anderen Wiederkäuern übertragen wird. Auch beim Baden in verschmutztem Wasser kann man sich mit dem Keim anstecken. [2873]

24. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Darmflora beeinflusst Stimmung

Gute Laune und die Fähigkeit, mit Stress zu leben, hängen offenbar auch von Bakterien im Darm ab: Labormäuse werden ängstlich, wenn man ihre Darmflora zerstört. Menschen mit Verdauungsstörungen leiden oft an Angst, Depressionen und Autismus. [2871]

20. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Bakterien im Darm können dick machen

Hunderte von Millionen Bakterien bilden die Darmflora des Menschen. Sie hilft bei der Verdauung mit. Forscher haben nun herausgefunden, dass es drei verschiedene Typen von Darmflora gibt. Sie unterscheiden sich unter anderem darin, wie wirksam sie dem Darm helfen, Nährstoffe aufzunehmen. Menschen mit einer gut verwertenden Darmflora neigen zu Übergewicht. Dieses hofft man mit den neuen Erkenntnissen über Darmtypen künftig besser behandeln zu können. [2854]

27. April 2011  –  Welt

Einer von zehn Krebsfällen durch Alkohol

Bei Männern ist jeder zehnte Krebs durch Alkohol verursacht, bei Frauen aber nur etwa jeder dreissigste. Das haben Krebsforscher aus Daten von mehr als einer Drittelmillion Personen aus acht europäischen Ländern berechnet. Alkohol fördert Krebs vor allem im Kopf- und Halsbereich sowie in der Leber und im Darm, bei Frauen auch Brustkrebs. [2844]

11. April 2011  –  Ärzteblatt

Krebsrisiko: Weniger Darmpolypen dank Sport

Polypen im Dickdarm sind Vorstufen von Darmkrebs. Sportlich aktive Menschen haben um 16 Prozent weniger Polypen als nicht aktive; bei fortgeschrittenen Polypen sind es sogar 30 Prozent weniger. Wie wirksam Sport Darmkrebs vorbeugt, lässt sich daraus nicht vorhersagen, denn nur ein kleiner Teil aller Polypen entwickelt sich bis zum Krebs. [2821]

4. März 2011  –  Ärzteblatt

Aspirin gegen Krebs?

Wer täglich Aspirin nimmt, kann sein Risiko, an Krebs zu sterben, etwa um ein Fünftel senken. Diesen Schluss ziehen Forscher der Universität Oxford aus den Ergebnissen von fünf Studien mit über zwanzigtausend Patienten. Dennoch ist es für Gesunde nicht ratsam, den neuen Medien-Hype mitzumachen und täglich Aspirin zu schlucken. Das Medikament erhöht nämlich das Risiko von Darmblutungen, die ebenfalls tödlich sein können. In der Oxforder Studie sind nach Aspirin innerhalb von zwanzig Jahren zwar weniger Patienten an Krebs gestorben, aber nicht weniger an anderen Ursachen. [2767]

8. Dezember 2010  –  Ärzteblatt

Würmer gegen Darmentzündung

Colitis ulcerosa, eine Entzündung des Dickdarms, lässt sich mit Eiern des Peitschenwurms Trichuris bekämpfen. Diese Wurmkur mit umgekehrten Vorzeichen regt den Darm an, mehr Schleim zu bilden, um die Parasiten abzuwehren. Dieser Schleim lindert die Entzündung der Darmschleimhaut. Auch gegen Morbus Crohn, eine andere chronische Darmkrankheit, haben sich Würmer als günstig erwiesen. [2764]

3. Dezember 2010  –  Focus

Bewegung gut gegen zwei Dutzend Krankheiten

Regelmässige Bewegung senkt die Risiken der folgenden Krankheiten: Krebs des Dickdarms, der Prostata und zahlreicher anderer Organe; Herzinfarkt, Herzschwäche und Angina pectoris; Schlaganfall; Alzheimer und andere Formen von Demenz; Depression, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Osteoporose und Impotenz. Die Liste umfasst mehr als zwanzig verschiedene Krankheiten. Sie basiert auf einer Auswertung von vierzig Studien, die in den vergangenen vier Jahren veröffentlicht worden sind. [2752]

17. November 2010  –  AOL Health

Kochbanane und Broccoli gut gegen Crohn

Erreger der Darmentzündung Morbus Crohn sind Bakterien, die sich an der Darmwand festsetzen und diese angreifen. Bestimmte lösliche Faserstoffe, die vor allem in Kochbananen und in Broccoli vorkommen, können die Darmwand teilweise vor dem Bakterien-Angriff schützen. Das haben Forscher der Universität Liverpool entdeckt. Lösliche Fasern aus anderen Pflanzen, etwa Äpfeln, wirken nicht in diesem Sinn. Andere, wie etwa aus gedämpften Maiskolben, können die Krankheit sogar verschlimmern. [2698]

27. August 2010  –  Telegraph

Bakterien verraten Gefahr von Darmkrebs

Die Zusammensetzung der Darmflora ändert sich, wenn sich in der Schleimhaut des Darms Polypen bilden, die als Vorstufen zum Darmkrebs gelten. Bisher konnte man die Krebsgefahr nur durch Darmspiegelung erkennen, eine unangenehme Prozedur, bei der eine Sonde in den Darm eingeführt wird. Die Analyse der Bakterien im Stuhl ist bei über neunzig Patienten mit Erfolg erprobt worden Sie könnte eine billigere und zugleich schonendere Methode der Früherkennung werden. Dazu muss sie sich aber bei einer grösseren Zahl von Patienten in der Praxis bewähren. [2615]

27. Mai 2010  –  Spiegel

Diabetes fördert auch Krebs

Nicht weniger als 24 verschiedene Krebsarten sind bei Diabetikern des Typs 2 häufiger als beim Durchschnitt der Bevölkerung. Besonders stark betroffen sind Pankreas, Leber, Niere, Schilddrüse, Speiseröhre, Dünndarm und das Nervensystem. Schuld daran ist der hohe Insulinspiegel bei vielen Diabetikern. Insulin regt das Wachstum von Krebszellen an. Nur eine einzige Krebsart kommt bei Diabetikern seltener vor: Prostatakrebs. [2605]

21. Mai 2010  –  Ärzteblatt

Seetang als neuer Schlankmacher?

Im Kampf gegen Speckröllchen und Bierbäuche haben die Briten jetzt den Seetang als neue Waffe entdeckt: Ein Forscherteam der Uni Newcastle hat Brot, Biscuits und Joghurt mit einem Extrakt aus Seetang angereichert. Dieser senkt die Aufnahme von Fett im Darm um 75 Prozent. Die Industrie verwendet den Stoff bereits, allerdings nur in kleinen Mengen als Verdickungsmittel. Laut ersten Tests soll der Extrakt auch in grösseren Mengen den Geschmack nicht negativ beeinflussen. [2492]

23. März 2010  –  Telegraph

Darmbakterien können dick machen

Unter den mehr als hundert Arten von Bakterien, die sich im menschlichen Darm tummeln, gibt es wahrscheinlich solche, die dick machen. Bei Menschen hat man sie zwar noch nicht gefunden, wohl aber bei Mäusen. Fehlt ihnen ein Gen, mit dem sie schädliche Bakterien bekämpfen, werden sie bis zu 20 Prozent dicker als gesunde Mäuse und leiden an Diabetes. Eine ausgewogene Darmflora scheint also bis zu einem gewissen Grad vor Übergewicht zu schützen. Am besten erreicht man dies durch eine abwechslungsreiche und nicht zu fette Ernährung. [2459]

8. März 2010  –  Welt

Äpfel gegen Darmkrebs

Äpfel enthalten bestimmte Antioxidantien, die auch dann noch wirken, nachdem sie Magen und Dünndarm passiert haben. Im Dickdarm machen sie freie Radikale unschädlich, die Krebs fördern. Das hat die Untersuchung von Stuhlproben am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg gezeigt. Bei Tieren senken die Antioxidantien aus dem Apfel das Krebsrisiko um 50 Prozent. [2385]

6. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Vitamin D gegen Darmkrebs

Personen mit einem hohen Spiegel von Vitamin D im Blut haben ein bis zu 40 Prozent geringeres Risiko für Krebs im Dickdarm und Enddarm als Personen mit wenig Vitamin. Das zeigt eine Studie an über tausend Personen in Europa. Doch Vorsicht: Zuviel Vitamin D ist giftig. Am besten lässt sich das Risiko senken, wenn man sich viel im Freien bewegt - Sonne regt die Haut zur Bildung von Vitamin D an, nur wenig Alkohol und rotes Fleisch konsumiert und nicht (mehr) raucht. [2341]

26. Januar 2010  –  Medical News Today

Darmspiegelung lohnt sich

Wer sich einmal in zehn Jahren den Darm spiegeln lässt, ist besser vor Darmkrebs geschützt: Sein Risiko, dass sich Krebs in einem fortgeschrittenen Stadium entwickelt, ist dann nur etwa halb so hoch wie bei Personen, die keine Vorsorge machen lassen: 6,1 gegenüber 11,4 Prozent. Mit einer Darmspiegelung (Koloskopie) kann der Arzt Vorstufen von Krebs erkennen und entfernen. [2257]

5. Januar 2010  –  Ärzteblatt

Bewegung steigert Chance gegen Darmkrebs

Wer an Darmkrebs leidet, tut gut daran, viel Sport zu treiben: Die Chance zu überleben ist bei körperlich aktiven Menschen mehr als doppelt so hoch wie bei Bewegungsmuffeln. Dies zeigt eine Studie an über sechshundert Männern an einem Krebsinstitut in Boston. Frühere Studien haben schon mehrfach gezeigt, dass Bewegung auch das Risiko senkt, Darmkrebs zu bekommen. [2222]

20. Dezember 2009  –  Standard

Bifidusbakterien helfen alt werden

Aus dem Darm von hundertjährigen Chinesen haben Forscher zwei Stämme von Bifidusbakterien isoliert, im Reagenzglas gezüchtet und mit Milch an Mäuse verfüttert. Deren Abwehrkräfte des Immunsystems waren danach deutlich besser als bei Mäusen, die nur sterile Milch bekamen. Fazit: Eine gesunde Darmflora stärkt die Abwehrkräfte und hilft gesund alt zu werden. [2095]

18. Mai 2009  –  PubMed PMID: 19410981

Wie Essen das Klima verändert

Was die Menschen essen, hat einen grossen Einfluss auf die Bildung von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan und damit auf die Klimaerwärmung. Während pro Kilogramm Gemüse, Früchte, Pasta, Getreide, Eier und Geflügel nur etwa dieselbe Menge an Treibhausgasen entsteht, sind es bei Rindfleisch, Käse und Schweinefleisch bis zu dreissig mal mehr. Bei Rindern trägt vor allem das Gas, das beim Wiederkäuen im Darm entsteht, zur Klimaerwärmung bei. Somit sind die Nahrungsmittel, die für den Menschen am gesündesten sind, auch am besten für das Klima. [2086]

24. April 2009  –  PubMed PMID: 19339402

Fitness senkt Risiko für Krebs im Verdauungstrakt

Fitte Personen haben ein um zwei Drittel niedrigeres Risiko für Leberkrebs als unfitte. Beim Krebs des Enddarmes (colorectal) senkt sich das Risiko um fast die Hälfte, beim Dickdarm insgesamt noch immer um mehr als ein Drittel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie an über dreissigtausend Männern zwischen 20 und 88 Jahren in den USA. Dies ist bisher die grösste Studie zu diesem Thema. Sie zeigt erstmals, dass ausser dem Dickdarm auch andere Organe des Verdauungstrakts von der schützenden Wirkung der Fitness profitieren. [2067]

23. März 2009  –  PubMed PMID: 19293313

Milch senkt Risiko für Darmkrebs

Menschen, die viel Milch trinken, haben ein um etwa zwanzig Prozent geringeres Risiko, an Krebs des Dickdarms zu erkranken als solche, die wenig oder keine Milch trinken. Dies ist das Fazit aus sechzig Studien mit insgesamt über zwanzigtausend Fällen von Dickdarmkrebs. Die günstige Wirkung ist teilweise auf das Kalzium in der Milch zurückzuführen. Auch Milchprodukte senken das Risiko. [2018]

13. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19116875

Milch hilft schlanker bleiben

Milchtrinker sind, statistisch gesehen, etwas schlanker als Milch-Abstinenten, und sie erkranken auch seltener an Diabetes vom Typ 2 und an Krankheiten von Herz und Kreislauf. Milch enthält viel Kalzium, und dieses bremst die Aufnahme von Fett in den Darm. Einige Aminosäuren aus dem Milch-Eiweiss scheinen zudem den Appetit zu zügeln. Am besten ist entrahmte Milch, da Milchfett eher ungünstig auf das Herz wirkt. [1996]

4. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 19024947

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