Darm: Archiv

Archiv zu Darm, 27.2.2012 bis 7.1.2014

Ballaststoffe gegen Asthma?

Gewisse Ballaststoffe in der Nahrung könnten allergische Reaktionen in den Atemwegen abschwächen. Das vermuten Forscher der Universität Lausanne nach Experimenten mit Mäusen. Bei den Nagern wirken Pektine, lösliche Fasern, dämpfend auf die Allergie, falls sie von Darmbakterien verdaut werden. Ob das auch beim Menschen zutrifft, muss erst noch in klinischen Studien erforscht werden. [3432]

7. Januar 2014  –  Ärzteblatt

Glutenfreie Ernährung meist überflüssig

Nur Menschen mit der seltenen Darmkrankheit Zöliakie müssen sich glutenfrei ernähren. Ob es darüber hinaus auch andere Formen von Gluten-Unverträglichkeit gibt, ist wissenschaftlich nicht belegt. Glutenfreie Produkte sind zwar teurer, aber nicht gesünder und schmecken auch meist weniger gut als andere. Neuerdings vermuten man, dass nicht Gluten, sondern Proteine in modernen Hochleistungs-Weizensorten zu mehr Unverträglichkeiten geführt haben. [3360]

1. Juli 2013  –  Spiegel

Fitness schützt vor Krebs

Fitte Männer mittleren Alters, gesund an Lunge, Herz und Kreislauf, sind im Alter um bis zu zwei Drittel besser vor Lungenkrebs und zu einem Drittel besser vor Darmkrebs geschützt als Männer mit der geringsten Fitness. Das zeigt eine Studie des amerikanischen Cooper-Instituts mit über siebzehntausend Männern, im Durchschnitt fünfzig Jahre alt. Lungen- und Darmkrebs gehören zu den häufigsten Krebsarten bei Männern. [3345]

7. Juni 2013  –  Ärzteblatt

Der Stoff, der rotes Fleisch ungesund macht

Warum werden Liebhaber von rotem Fleisch eher herzkrank als andere? Schuld daran könnte L-Carnitin sein, ein Bestandteil der Muskulatur, den es auch als Nahrungszusatz in Kapseln zu kaufen gibt. Ein Laborversuch hat gezeigt, dass Fleischesser, aber nicht Vegetarier das L-Carnitin im Darm in einen Stoff umwandeln, der den Stoffwechsel ungünstig beeinflusst. Dabei lagert sich mehr Cholesterin an den Wänden der Blutgefässe ab und verstopft diese. [3306]

9. April 2013  –  Ärzteblatt

Bei Reizdarm auf Knochen achten

Wer an einem Reizdarm leidet, tut gut daran, auf eine gute Versorgung mit Kalzium zu achten. Denn Reizdarm verdoppelt das Risiko für Osteoporose. Das zeigt eine US-Studie mit über dreihunderttausend Patienten. Auch bei anderen Verdauungsstörungen und Unverträglichkeiten wie Zöliakie tritt Osteoporose massiv höufiger auf als sonst. [3253]

21. Januar 2013  –  Ärztezeitung

Flüge fördern Rückfall bei Darmentzündung

Schübe von chronischen Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn häufen sich eine bis zwei Wochen nach Flügen über zwei Stunden oder Aufenthalten in den Bergen mehr als zweitausend Meter über Meer. Das zeigt eine Untersuchung mit über hundert Patienten in Heidelberg. Ursache für die Rückfälle ist vermutlich Sauerstoffmangel, der Schäden in der Darmschleimhaut auslöst. [3156]

16. August 2012  –  Ärztezeitung

Bakterien helfen Viren abwehren

Verschiedene Bakterien, die im Darm leben, stärken das Immunsystem in seiner Abwehr gegen Viren der Atemwege bei Menschen, aber auch bei Mäusen. Letztere sterben schneller an Grippe, wenn man sie mit Antibiotika behandelt und so die nützlichen Bakterien abtötet. [3132]

25. Juni 2012  –  Ärzteblatt

So wirken Laktobazillen gegen Durchfall

Gegen akuten Durchfall wirken Präparate mit gefriergetrockneten Laktobazillen. Forscher haben vier Gründe dafür gefunden: Erstens kleiden Laktobazillen die Darmschleimhaut mit einem Biofilm aus, der das Eindringen der krankmachenden Keime hemmt. Zweitens erzeugen sie Antibiotika gegen die Keime. Drittens regen sie das körpereigene Immunsystem zur Abwehr an. Und viertens fördern sie das Wachstum der gesunden Darmflora. [3086]

16. April 2012  –  Ärztezeitung

Zuviel Hygiene fördert Allergien

Asthma und allergische Darmentzündungen sind häufiger bei Menschen, die als Kinder in einer möglichst keimfreien Umgebung aufgewachsen sind. Diese Vermutung, gestützt auf zahlreiche Beobachtungen und Studien, ist jetzt in einem deutsch-amerikanischen Mäuseversuch erneut getestet worden: Steril aufgezogene Labormäuse zeigten eine deutlich höhere Neigung zu Allergien als ihre Artgenossen aus normaler Umgebung. Die Immunsysteme von Maus und Mensch seien sich so ähnlich, dass man von diesem Experiment auch auf den Menschen schliessen könne, meinen die Forscher. [3073]

26. März 2012  –  Spiegel

Gluten: Beschwerden durch Einbildung?

Nicht alle Menschen, die glauben, kein Gluten zu vertragen, leiden an einer Zöliakie. Diese Darmkrankheit schädigt die Schleimhaut im Dünndarm und verändert das Blutbild. Fehlen diese Befunde, dann könnte die Krankheit auf Einbildung beruhen, warnen jetzt italienische Forscher. Eine solche Wirkung ist als Nocebo-Effekt bekannt: Allein das Essen von Nahrung, die man für unverträglich hält, kann Verdauungsbeschwerden erzeugen. Die Angst vor Gluten hat sich in den letzten Jahren stark verbreitet, vor allem über das Internet. [3053]

27. Februar 2012  –  Ärztezeitung

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