Cholesterin: Archiv 81 bis 90

Archiv zu Cholesterin, 3.10.2003 bis 15.9.2005

Alkohol und Herz: Mäßig, aber regelmäßig

Wer täglich oder doch wenigstens dreimal pro Woche ein Glas eines alkoholischen Getränks konsumiert, hat ein minimales Risiko für Herzinfarkt. Das zeigen Studien an über 50'000 Personen. Alkohol wirkt vermutlich darum so positiv, weil er das Cholesterin und die Blutgerinnung senkt und die Wirkung des Insulins verstärkt. Doch in größeren Mengen schadet Alkohol auch dem Herzen. Wo die Grenze liegt, ist umstritten. Ein Glas pro Tag ist aber sicher ok. [1132]

15. September 2005  –  Circulation 2005;112:1406

Migräne: Risiko für Herz und Kreislauf

Personen, die an Migräne leiden, haben eine Tendenz zu höherem Blutdruck und schlechteren Werten für Cholesterin; beides lässt das Risiko für Herzinfarkt und Hirnschlag steigen. Für Migräniker lohnt es sich also, diese Risikofaktoren gut im Auge zu behalten. [999]

14. März 2005  –  Neurology 2005;64:614

Gerste senkt Cholesterin

Gerste enthält viel lösliche Faserstoffe. Sie helfen das Cholesterin zu senken, wie ein Versuch an 25 Personen in den USA zeigt. [929]

6. Dezember 2004  –  Am J Clin Nutrition 2004;80:1185

Neun Risikofaktoren für das Herz

1. Rauchen, 2. Cholesterin, 3. Bluthochdruck, 4. Diabetes, 5. dicker Bauch, 6. wenig Früchte und Gemüse, 7. wenig Bewegung, 8. Stress, 9. zu viel Alkohol. [864]

6. September 2004  –  British Medical Journal 2004;324:527

Ungesundes Fernsehen

Kinder und Jugendliche, die täglich mehr als zwei Stunden fernsehen, werden als Erwachsene dicker, weniger fit, sie rauchen mehr und haben einen höheren Cholesterinspiegel als Kinder, die weniger oft vor dem Bildschirm sitzen. Das zeigt eine Studie an tausend Kindern, die im Alter von 26 noch einmal untersucht worden sind. [841]

4. August 2004  –  Lancet 2004;364:257

Eiweiss, tierisches Fett, Cholesterin: weniger Hirnschlag

In Asien isst man mehr Gemüse und weniger Fleisch als in Europa, und man stirbt öfter an Hirnschlag. Japaner, die viel Fleisch, Fett und Cholesterin essen, haben ein um zwei Drittel geringeres Risiko, wie eine Studie an über dreitausend Personen zeigt. Die Kehrseite: Das Risiko für Herzinfarkt steigt. [838]

30. Juli 2004  –  Stroke 2004;35:1531

Stillen beugt Verkalkung vor

Bei Kindern, die Muttermilch bekommen, sinkt später das Risiko eines hohen Spiegels von Cholesterin und einem für Entzündungen typischen Protein. Das lässt die Arterien weniger verkalken. [784]

17. Mai 2004  –  Lancet 2004;363:1571

Gutes Cholesterin hemmt Entzündung

HDL, die gute Form des Cholesterins, hemmt Entzündungen in den Wänden der Blutgefäße und beugt so deren Verstopfung vor. Wer sich viel bewegt, erhöht seinen HDL-Spiegel. [781]

12. Mai 2004  –  Circulation 2004;109:2116

Herzinfarkt: Weichen früh gestellt

Cholesterin, Übergewicht, Rauchen und andere Risikofaktoren für Herzinfarkt wirken schon in der Kindheit und Jugend. Das zeigt eine finnische Studie. [633]

6. November 2003  –  JAMA 2003;290:2277

Bewegung hilft gegen metabolisches Syndrom

Darunter versteht man die Kombination von dickem Bauch und hohen Werten für Cholesterin, Blutdruck und Blutzucker. Es ist der größte Risikofaktor für Herzinfarkt. Wer viel Sport treibt, kann das Risiko für das metabolische Syndrom auf etwa die Hälfte senken. [600]

3. Oktober 2003  –  Int J Epidemiology 2003;32:600

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