Cholesterin: Archiv 71 bis 80

Archiv zu Cholesterin, 22.12.2005 bis 3.2.2007

Zu viel Fett im Blut schadet dem Herzen

Fette, genau gesagt Triglyceride, erhöhen das Risiko für Herzinfarkt, wenn sie in zu hohen Mengen im Blut zirkulieren. Sie wirken also ähnlich wie Cholesterin, das auch zu den fettigen Substanzen zählt. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung zahlreicher europäischer Studien mit mehreren hunderttausend Personen. Fett wirkt mit anderen bekannten Risikofaktoren zusammen, schadet dem Herzen aber auch für sich allein. [1521]

3. Februar 2007  –  Circulation 2007;115:450

Herz: Neue Biomarker kaum besser als alte Risikofaktoren

Immer mehr so genannte Biomarker werden entdeckt, mit denen sich das Risiko für Herzinfarkt vorhersagen lässt. Meist sind es bestimmte Stoffe im Blut: C-reaktives Protein, Homocystein, natriuretisches Peptid und viele andere. Jetzt hat man untersucht und gefunden, dass sich das Risiko mit diesen neuen Biomarkern nur minimal besser ermitteln lässt als mit den alten Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, Cholesterin usw. [1493]

28. Dezember 2006  –  N Engl J Medicine 2006;355:2631

Neun Faktoren für ein langes und gesundes Leben

Ein starker Händedruck, keine erhöhten Werte für Gewicht, Blutzucker, Blutdruck und Cholesterin, kein Tabakrauch, nicht zu viel Alkohol, eine gute Schulbildung und eine Partnerin - das sind die neun wichtigsten Faktoren, von denen es abhängt, ob ein Mann mit 85 noch vital ist. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünftausend Männern in Hawaii. [1465]

20. November 2006  –  JAMA 2006;296:2343

Metabolisches Syndrom fördert Alzheimer

Ältere Personen mit dem metabolischen Syndrom (Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Werte von Cholesterin und Blutzucker) neigen deutlich mehr zu Alzheimer als Personen ohne dieses Syndrom. Der Unterschied macht im statistischen Mittel mehr als das Doppelte aus. Das hat man in einer finnischen Studie an etwa tausend Personen berechnet. [1429]

29. September 2006  –  Neurology 2006;67:843

Metabolisches Syndrom fördert Darmkrebs

Das Risiko für Krebs des Dickdarms nimmt bei Männern um fast achtzig Prozent zu, wenn drei oder mehr Komponenten des metabolischen Syndroms zutreffen: Hoher Blutdruck, dicker Bauch, zuviel Blutfett, hohes Cholesterins und hoher Blutzucker. Besser geschützt sind Frauen. Bei ihnen steigt das Risiko nur um sechzehn Prozent. [1384]

28. Juli 2006  – 

Cholesterinsenker wirken auch gegen grauen Star

Patienten, die ein vom Arzt verschriebenes Statin-Medikament zur Senkung des Cholesterins nehmen, reduzieren damit auch ihr Risiko, an grauem Star zu erkranken, um fast die Hälfte. Diese günstige Nebenwirkung ist in einer Studie an über tausend Personen in Wisconsin nachgewiesen worden. [1352]

24. Juni 2006  –  JAMA 2006;295:2752

Stress schlägt auf den Stoffwechsel

Wem bei der Arbeit wohl ist, lebt am gesündesten. Dagegen haben Angestellte, die bei der Arbeit oft gestresst sind, ein doppelt so hohes Risiko für das metabolische Syndrom. Darunter versteht man Probleme mit dem Stoffwechsel der Fette (Cholesterin) und des Zuckers (Neigung zu Diabetes), oft verbunden mit Übergewicht und Mangel an Bewegung. Dies ergibt eine Untersuchung an über zehntausend Angestellten der öffentlichen Dienste in London. [1255]

7. März 2006  –  British Medical Journal 2006;332:521

Fit mit fünfzig und elf Jahre länger leben

Sind fünfzig Jahre alt, männlich, und haben alle Werte von Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin und Body Mass Index im grünen Bereich? Rauchen Sie nicht und bewegen Sie sich regelmäßig? Dann haben Sie gute Chancen, elf Jahre älter zu werden als ein Mann Ihres Alters mit mindestens zwei bekannten Risikofaktoren für Herz und Kreislauf. Bei fünfzig Jahre alten Frauen ist der Unterschied etwas kleiner, beträgt aber immer noch acht Jahre. Diesen Schluss zieht man aus den Schicksalen von über 8000 Personen, die an der Framingham-Studie teilgenommen haben. [1248]

24. Februar 2006  –  Circulation 2006;113:791

Hoher BMI muss nicht immer ein Problem sein

Wenn der Body Mass Index (BMI) über 25 oder gar über 30 liegt, der Bauchumfang aber bei Frauen weniger als 88 cm und bei Männern weniger als 102 cm misst, dann sind die Blutfette (Cholesterin) im grünen Bereich. Das zeigt eine Studie an über 500 Frauen und Männern in Spanien. Bei günstigen Blutfetten schätzt man das Risiko für Herz und Kreislauf als gering ein. [1228]

27. Januar 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:30

Fasern gut für Herz und Kreislauf

Fasern in der Nahrung senken den Body Mass Index BMI, das Cholesterin, den Blutdruck und andere Risikofaktoren für Krankheiten von Herz und Kreislauf. Das zeigt eine Studie an über 6000 Personen in Frankreich. [1202]

22. Dezember 2005  –  Am J Clin Nutrition 2005;82:1185

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