Cholesterin: Archiv 61 bis 70

Archiv zu Cholesterin, 11.2.2007 bis 8.1.2008

Niedriges Cholesterin bei Neigung zur Gewalt

Bei Menschen, die versucht haben, sich mit Gewalt das Leben zu nehmen, hat man tiefere Werte des Cholesterins gefunden als bei jenen, die es auf «sanfte» Weise versucht haben. Ein niedriger Spiegel des Cholesterins ist offenbar ein Risikofaktor für impulsive Aggression. Das zeigt eine Studie an über fünfzig Personen in der Türkei. [1775]

8. Januar 2008  –  PubMed PMID: 18155776

Fördern Cholesterinsenker Krebs?

Ein hoher Spiegel des LDL-Cholesterins gilt als Risiko für das Herz. Statine sind Medikamente, die den Cholesterinspiegel senken. Nun hat man aber bei Patienten nach der erfolgreichen Anwendung von Statinen ein erhöhtes Risiko für Krebs gefunden, vor allem im höheren Alter. Wie hoch das Risiko ist, muss nun durch neue Studien ermittelt werden. Bis man mehr darüber weiss, ist also bei der Behandlung mit Statin Vorsicht geboten. [1774]

7. Januar 2008  –  PubMed PMID: 18164769

Cholesterin senkt Risiko für Magenkrebs

Ein hoher Spiegel von Cholesterin im Blut senkt das Risiko für Magenkrebs. Dieses Ergebnis einer japanischen Studie an über zweitausend Personen zeigt, dass das oft als gefährlich verschriene Cholesterin auch seine guten Seiten hat. [1732]

2. November 2007  –  PubMed PMID: 17957783

Schwangerschaft: Der Fetus braucht Cholesterin

Sinkt das Cholesterin bei schwangeren Frauen auf zu tiefe Werte, steigt das Risiko für Frühgeburten und andere Komplikationen beim Baby, selbst wenn die Mutter gesund ist. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend Schwangeren in den USA. [1721]

18. Oktober 2007  –  PubMed PMID: 17908758

Johanniskraut dämpft Cholesterinsenker

Wer ein Präparat aus Johanniskraut (z.B. gegen Depression) und gleichzeitig ein vom Arzt verschriebenes Statin zur Senkung des Cholesterins nimmt, sollte unbedingt mit dem Arzt über die Dosierung reden: Laut einer schwedischen Studie dämpft das Johanniskraut die Wirkung des Statins. Auf keinen Fall die Dosis auf eigene Faust anpassen! [1683]

27. August 2007  –  PubMed PMID: 17701167

Sieben Nachteile von Süssgetränken

Softdrinks erhöhen laut der Framingham-Studie die Risiken für das metabolische Syndrom, Fettleibigkeit, zu grossen Hüftumfang, schlechte Zuckerwerte, zu hohen Blutdruck, zu viel Fette im Blut und einen zu tiefen Spiegel des nützlichen HDL-Cholesterins. [1662]

26. Juli 2007  –  PubMed PMID: 17646581

Knoblauch senkt Cholesterin nicht

Knoblauch gilt als gesund für Herz und Kreislauf. Unter anderem wird ihm nachgesagt, er senke den Spiegel des gefährlichen LDL-Cholesterins. Das ist in einer Studie mit gegen zweihundert Patienten getestet worden. Die einen assen täglich eine Zehe frischen Knoblauch, andere nahmen Knoblauchpulver, und wieder andere ein Scheinpräparat. Nach sechs Monaten hat man bei allen die Werte des Cholesterins gemessen und keine Unterschiede gefunden. Andere Wirkungen des Knoblauchs, zum Beispiel auf die Blutgerinnung, sind in der Studie nicht untersucht worden. [1579]

2. April 2007  –  Arch Internal Medicine 2007;167:346

Gutes Cholesterin gegen Schlaganfall

Das gesunde HDL-Cholesterin senkt deutlich das Risiko für Hirninfarkt, die Form des Schlaganfalls oder Hirnschlags, die durch verstopfte Arterien im Hirn verursacht ist. Das folgt nach neustem Stand des Wissens aus zahlreichen Studien. HDL lässt sich erhöhen durch viel Bewegung; Essen mit wenig Fett, vor allem wenig Trans-Fette, und viel Fasern; wenig Alkohol und das Reduzieren von Übergewicht. [1567]

21. März 2007  –  Stroke 2007;38:1104

Blutfette können Rheuma fördern

Erhöhte Werte von Blutfetten und schädlichem Cholesterin sowie niedrige Werte des nützlichen HDL-Cholesterins fördern nicht nur Herz- und Kreislaufkrankheiten, sondern auch rheumatische Arthritis. Bei der Entzündung der Gelenke spielen das Fett im Blut offenbar eine wichtige Rolle. Das ist in Holland entdeckt worden, als man gefrorene Blutproben von Blutspendern nach Jahren wieder aufgetaut, analysiert und mit dem Zustand der Gelenke verglichen hat. [1540]

22. Februar 2007  –  Ann Rheumatic Diseases 2007;66:184

Cholesterin: Medikamente wirken auf zwei Seiten

Statine sind Medikamente, die das Cholesterin senken und dadurch die Verkalkung der Herzkranzgefäße bremsen sollen. Neben dem schädlichen LDL- gibt es das nützliche HDL-Cholesterin. Statine wirken auch günstig auf das HDL, indem sie dieses erhöhen. Sowohl die Senkung von HDL als auch die Erhöhung von HDL tragen dazu bei, die Arteriosklerose zu verringern. Das hat sich gezeigt, als vier Studien mit über tausend Patienten weltweit neu ausgewertet worden sind. Ob aber damit aber auch weniger Herzinfarkte auftreten, hat man bisher nicht nachweisen können. [1529]

11. Februar 2007  –  JAMA 2007;297:499

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