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Gesundheitstelegramm | Cannabis

Schlafmittel machen ähnlich süchtig wie Heroin
12. Februar 2010 - Schlaf- und Beruhigungsmittel wirken ähnlich wie Heroin und Cannabis auf die Belohnungszentren im Hirn. Mit der Zeit gewöhnt sich das Hirn an die Droge. Diese Wirkung von Benzodiazepinen (Valium, Xanax) ist von Schweizer und amerikanischen Forschern entdeckt worden. Mit Hilfe der dabei gefundenen Details hofft jetzt die Pharmaindustrie, bald neue Mittel zu entwickeln, die wohl beruhigen, aber nicht süchtig machen.  [2407]
Quelle: Daily Mail  
 
Kiffen erschöpft die Spermien
08. Februar 2010 - Weshalb das Kiffen von Marihuana Männer unfruchtbar macht, haben Forscher jetzt herausgefunden: Cannabis sieht jenem körpereigenen Stoff ähnlich, der die Samenzellen in Bewegung setzt. Normalerweise schlummern sie im Hoden still vor sich hin und werden erst nach dem Erguss in der Scheide aktiv. Cannabis weckt sie aber schon im Hoden auf, wonach sie ihre Energie zu früh verbrauchen.  [2387]
Quelle: Spiegel  
 
Warum Kiffen impotent machen kann
02. Februar 2009 - In den Schwellkörpern des männlichen Penis hat man empfindliche Stellen gefunden, so genannte Rezeptoren, die auf Substanzen im Cannabis reagieren. Bei Menschen und anderen Primaten schwächen sie die Erektion. Nicht so bei Ratten; dort wirken sie genau umgekehrt. Aus einigen Studien ist bekannt, dass Kiffer öfter als andere an Impotenz leiden.  [2032]
Quelle: PubMed  PMID: 19147270
 
Herzinfarkt nach Konsum von Cannabis
20. Juni 2008 - Haschisch ist nach Ansicht von Experten für die Gesundheit weitaus schädlicher, als viele Laien annehmen. Das gilt auch für Herz und Kreislauf. Italienische Ärzte haben kürzlich über einen Fall eines jungen Mannes berichtet, der nach dem Rauchen von Cannabis einen Herzinfarkt erlitten hatte.  [1892]
Quelle: PubMed  PMID: 18545075
 
Cannabis zerstört Lungen
14. November 2007 - Alarmierende Befunde am Berner Inselspital: Regelmässiges Rauchen von Cannabis-Joints zerstört schon bei jungen Menschen die Lungenbläschen in einem Ausmass, das sonst nur bei starken Rauchern nach vielen Jahren beobachtet worden ist.  [1740]
Quelle: PubMed  PMID: 17931876
 
Scheidungskinder kiffen mehr
10. Juni 2006 - In Australien konsumiert etwa die Hälfte der Jugendlichen Cannabis. Auf der Suche nach den Ursachen haben Fachleute nun gefunden, dass Kinder von geschiedenen Müttern etwa 70 Prozent öfter kiffen als Kinder aus intakten Familien. Das gilt für Kinder, die zum Zeitpunkt der Scheidung 5 bis 14 Jahre alt sind. Die Studie stützt sich auf Daten von dreitausend Müttern und ihren Kindern.  [1338]
Quelle: Int J Epidemiology  2006;35:673
 
Cannabis fördert Psychosen
05. Januar 2005 - Junge Menschen, die kiffen, haben ein deutlich höheres Risiko für psychische Krankheit als solche, die kein Cannabis nehmen. Das zeigt eine Studie an über zweitausend Jugendlichen in Deutschland. [951]
Quelle: British Medical Journal  2005;330:11
 
Cannabis doch Einstiegsdroge
23. Januar 2003 - Jugendliche, die mit 17 Jahren schon Hanf geraucht haben, nehmen später 2- bis 5-mal häufiger andere (auch illegale) Drogen als ihre Zwillings-Geschwister, die mit 17 noch kein Hanf konsumiert haben. [365]
Quelle: JAMA  2003;289:427
 
Joints machen depressiv
27. November 2002 - Mädchen, die Cannabis (Haschisch) rauchen, werden doppelt so häufig depressiv und ängstlich als solche, die auf die Droge verzichten. [321]
Quelle: British Medical Journal  2002;325:1195
 
Hascher mehr psychisch krank
24. August 2002 - Personen, die Cannabis konsumieren, haben ein höheres Risiko, an einer Psychose zu erkranken, sagt eine holländische Studie.  [230]
Quelle: Am J Epidemiology  2002;156:319
 
Schlechter lernen mit Cannabis
07. März 2002 - Wer oft Cannabis (Hanf, Haschisch) konsumiert, hat ein schlechteres Gedächtnis und kann sich weniger gut konzentrieren. Je länger der Konsum, desto schwerer die Störung. [62]
Quelle: JAMA  2002;287:1123
 

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