Cannabis: Archiv

Archiv zu Cannabis, 12.2010 bis 25.2.2014

Herztod nach Cannabis-Konsum

Es gibt neue Hinweise, dass der Cannabis-Wirkstoff THC plötzlichen Herztod fördert. Bei zwei jungen Männern, die kürzlich an plötzlichem Herzstillstand gestorben sind, haben Mediziner keine anderen Risikofaktoren gefunden als einen erhöhten THC-Gehalt im Blut. Todesfälle seien nur deshalb selten, weil die meisten Konsumenten jung und ihre Herzen noch stärker sind, meinen Experten. [3439]

25. Februar 2014  –  Ärzteblatt

Cannabis drosselt Glückshormon

Bei regelmässigen Konsumenten von Cannabis produziert das Belohnungszentrum des Gehirns weniger von dem Glücks- und Antriebshormon Dopamin. Das haben britische Hirnforscher entdeckt. Das passive, teilnahmslose Verhalten vieler Cannabis-Konsumenten könnte sich damit erklären lassen. [3362]

3. Juli 2013  –  Ärzteblatt

Kiffen macht dumm

Die Hanfdroge Cannabis schadet dem Gehirn, und zwar je stärker, desto früher man mit Kiffen beginnt. Besonders stark betroffen sind Jugendliche, die noch im Wachstum sind. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeitstudie mit über tausend Personen in Neuseeland. Die Intelligenz der Teilnehmer ist während fast vierzig Jahren wiederholt gemessen worden. [3163]

28. August 2012  –  Ärztezeitung

Cannabis am Steuer ähnlich wie Alkohol

Das Risiko für einen Verkehrsunfall verdoppelt sich nach dem Konsum von Cannabis, was etwa der Wirkung von 0,8 Promille Alkohol im Blut entspricht. Besonders markant ist die Zunahme der tödlichen Unfälle. Das hat die Auswertung von neun Studien mit fast fünfzigtausend Personen ergeben. [3045]

15. Februar 2012  –  Ärzteblatt

Lunge: Besser Kiffen statt Rauchen?

Jahrelanges regelmässiges Kiffen von Cannabis (Marihuana, Haschisch) schade der Lunge nicht - ganz im Gegensatz zum Rauchen von Tabak. Das will eine Studie mit über fünftausend jüngeren Personen in den USA herausgefunden haben. Ob der Rauch aus Haschisch harmloser sei als jener aus Tabak, ist damit aber nicht bewiesen: Kiffer konsumieren im Durchschnitt drei Joints pro Monat, Raucher dagegen dreihundert Zigaretten. Seit Paracelsus ist bekannt: Die Menge macht das Gift. Zudem steht Cannabis im Verdacht, dem Gehirn und der Verdauung zu schaden. [3021]

12. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Lust auf Fett beginnt im Darm

Es ist fast unmöglich, nur ein Stück Chips zu essen. Die Lust auf mehr kommt aus dem Darm. Das haben amerikanische Forscher bei Ratten gefunden. Zellen der Darmschleimhaut sondern einen dem Cannabis ähnlichen Stoff ab, sobald die Tiere Fett nur schon riechen. Die drogenähnliche Wirkung von Fett ist auch bei Menschen zu beobachten. Sie hat sich in Urzeiten entwickelt, als Fett noch ein eher seltener Energieträger war. [2900]

6. Juli 2011  –  Focus

Schneller geisteskrank mit Cannabis

Wer die Hanfdroge Cannabis konsumiert, erkrankt im Durchschnitt etwa drei Jahre früher an Schizophrenie oder einer anderen Psychose als ein Nicht-Konsument. Das zeigt sich nach einer Analyse von 83 Studien mit fast zwanzigtausend Patienten. Die Experten schliessen daraus, dass Cannabis Psychosen fördert. Je früher im Leben eine Psychose auftritt, desto schwerer ist sie zu heilen. [2807]

11. Februar 2011  –  Ärzteblatt

Lebensgefährliche Kräuterdroge «Lava Red»

Immer neue Kräutermischungen, versetzt mit synthetischen cannabis-ähnlichen Drogen werden im Internet angeboten, meist verharmlosend als Raumduft- oder Räucherware. Das zur Zeit neuste Produkt heisst «Lava Red». In Deutschland sind Schüler nach dem Rauchen dieser Droge mit Kreislaufstörungen zusammengebrochen. Die Drogendealer sind dem Gesetz stets einen Schritt voraus: Sobald eine Substanz verboten ist, wird sie chemisch leicht abgewandelt und unter neuem Namen auf den Markt geworfen. [2770]

13. Dezember 2010  –  Welt

Cannabis-Wirkstoff künstlich produziert

Mit gentechnisch veränderten Bakterien ist es Forschern in Dortmund gelungen, den Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) von Hanfpflanzen künstlich herzustellen. Dieses Verfahren ist deutlich billiger als die Gewinnung aus Hanfpflanzen, die teilweise auch durch Gesetze behindert ist. THC eignet sich als Medikament zur Schmerzbehandlung bei Krebs oder gegen Symptome von Multipler Sklerose. Synthetisch produziertes THC könnte wie andere Produkte der Pharmabranche als Medikament zugelassen werden. Es könnte frühestens ab 2016 auf den Markt kommen. [2691]

18. August 2010  –  Welt

Schlafmittel machen ähnlich süchtig wie Heroin

Schlaf- und Beruhigungsmittel wirken ähnlich wie Heroin und Cannabis auf die Belohnungszentren im Hirn. Mit der Zeit gewöhnt sich das Hirn an die Droge. Diese Wirkung von Benzodiazepinen (Valium, Xanax) ist von Schweizer und amerikanischen Forschern entdeckt worden. Mit Hilfe der dabei gefundenen Details hofft jetzt die Pharmaindustrie, bald neue Mittel zu entwickeln, die wohl beruhigen, aber nicht süchtig machen. [2407]

12. Februar 2010  –  Daily Mail

Aktueller    1   2    Früher

Mehr



 
20 Kurznachrichten

 

Ähnlich

Alle Themen

Meistgelesen

Ernährung

Icon

Tagesbedarf an Vitaminen, Flüssigkeitt, Energie, Fett, Salz usw. Bausteine und ihre Wirkungen.

mehr

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren.

mehr

Lebenserwartung

Icon

Wie alt Sie werden könnten. Welche positiven und negativen Faktoren dabei am wichtigsten sind.

mehr