Bypass: Archiv

Archiv zu Bypass, 28.10.2005 bis 19.8.2013

Blutdruckmanschette schützt Herz bei OP

Vor einer Bypass-Operation wird eine Blutdruckmanschette am Oberarm fünf Minuten lang aufgepumpt und dann wieder entleert. Das Ganze wird mehrfach wiederholt. Diese Prozedur macht das Herz widerstandsfähigeer gegen die Strapazen der Operation, sagen Spezialisten am Westdeutschen Herzzentrum in Essen. Laut einer ersten vorläufigen Doppelblindstudie könnte die Sterblichkeit nach der Operation um mehr als die Hälfte sinken. Dieses Ergebnis wird zur Zeit in einer grösseren britischen Studie überprüft. [3386]

19. August 2013  –  Ärzteblatt

Herz-OP: Bypass meist besser als Stent

Ein Bypass ist in den meisten Fällen besser geeignet, verengte Herzkranzgefässe zu erweitern als ein Stent. Zu diesem Ergebnis kommt eine soeben abgeschlossene fünfjährige Studie. Stents sind nur bei ganz einfachen Verengungen gleich gut wie ein Bypass. Sobald drei oder mehr Gefässe betroffen sind, gibt es in den fünf Jahren nach Bypass nur etwa halb so viele Komplikationen wie nach Stent-Einsatz. [3298]

25. März 2013  –  Ärztezeitung

Eigene Stammzellen stärken das Herz

Bei einer Bypass-Operation nach Herzinfarkt entnehmen Chirurgen dem Herzen Stammzellen. Diese werden in Zellkulturen vermehrt. Monate später bekommt der Patient über Herzkatheter eine Infusion mit rund einer Million dieser Stammzellen. Im Herzmuskel wachsen sie zu neuen Herzmuskelzellen heran und verbessern die Pumpleistung. Diese neue Methode ist im US-Staat Kentucky erfolgreich erprobt worden - allerdings erst an etwas mehr als einem Dutzend Patienten. [2981]

15. November 2011  –  Ärzteblatt

Herz-OP: Mehr Stents, weniger Bypässe

Stents sind kleine Metallhülsen, die Verengungen in Herzkranzgefässen erweitern. Sie lassen sich schonend über Sonden (Katheter) anbringen und ersetzen immer häufiger die aufwendigen Bypass-Operationen. Schon fast die Hälfte der Stents sind mit Medikamenten beschichtet, die ein erneutes Verstopfen verhindern sollen, Tendenz zunehmend. Das zeigen die neusten Statistiken aus Deutschland. [2950]

30. September 2011  –  Ärztezeitung

Pulsierende Druckhose statt Bypass

Wenn die Herzkranzgefässe mehr und mehr verstopfen, braucht man nicht mehr unbedingt unters Messer und sich Bypässe legen lassen. Eine überraschend andere Methode haben Forscher der Berliner Charité erprobt, und zwar mit Erfolg. Sie ziehen den Patienten eine mit Luft aufblasbare Druckhose an, die im Sekundentakt das Blut aus den Beinen in Richtung Herz presst. Diese kräftigen Druckimpulse regen das Herz zu höherer Pumpleistung an, worauf sich im Herzmuskel neue Blutgefässe bilden: Ohne Bypass lässt sich so eine annähernd doppelte Durchblutung erreichen. [2331]

23. Januar 2010  –  Spiegel

Dicke Patienten überstehen Operation besser

Zu viel Fett am Körper mag im Normalfall ungesund sein. Doch für Patienten auf dem OP-Tisch gilt dies nicht. Jene, die übergewichtig oder gar leicht fettleibig sind, überleben Operationen besser als jene mit Untergewicht, Normalgewicht oder starker Fettleibigkeit. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehr als hunderttausend Patienten in den USA. Zum Vergleich sind alle Operationen untersucht worden ausser jene von Magenbypass gegen Fettleibigkeit. [2115]

6. Juli 2009  –  PubMed PMID: 19561456

Zehn Risikofaktoren für Demenz

Doppelt bis vierfach zählen ein schwaches Abschneiden im Gedächtnis- und Intelligenztest und Magerkeit mit einem Body Mass Index von weniger als 19. Einfach bis doppelt zählt ein hohes Alter. Einfach zählen die folgenden sieben Faktoren: Eine ungünstige Variante des Apo-E-Gens (Alzheimer-Risikofaktor), Rückbildung der weissen Hirnmasse (erkennbar im Scanner), erweiterte Hohlräume im Hirn, Verkalkung der Halsschlagader, eine durchgemachte Bypass-Operation, schwache körperliche Fitness und Alkoholabstinenz. Letzteres könnte daran liegen, dass körperlich eingeschränkte Menschen oft keinen Alkohol mehr trinken. Laut einer kalifornischen Statistik können Senioren mit keinen oder nur wenigen Risikofaktoren zu 96 Prozent sicher sein, geistig fit zu bleiben. [2105]

5. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19439724

Magenband und Bypass schwächen Knochen

Fettleibige, die sich chirurgisch den Magen verkleinern lassen, verlieren nicht nur Gewicht, sondern auch Knochenmasse. Ein Magen-Bypass schwächt die Knochen stärker als ein Magenband. Das zeigt eine Auswertung aller in den letzten Jahren veröffentlichten Studien. [1764]

19. Dezember 2007  –  PubMed PMID: 18074189

Hohes Idealgewicht nach Bypass-Operation

Der ideale Body Mass Index (BMI) für Patienten nach einer Bypass-Operation an den Herzkranzgefässen liegt bei 30, also sehr viel höher als das, was für Gesunde als annehmbar gilt: Die Sterblichkeit nach dem Eingriff ist dann am geringsten. Sowohl für tiefere als auch für höhere Gewichte steigt sie jeweils an. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über achtzigtausend Herzpatienten in den USA. [1668]

4. August 2007  –  PubMed PMID: 17588373

Geistig fit trotz Bypass

Für Personen, die eine Bypass-Operation am Herzen hinter sich haben, sind die Chancen, geistig fit zu bleiben, genau gleich gut wie bei Gesunden. Das zeigt eine Studie an über 500 Patienten der Mayo-Klinik im Vergleich mit ebenso vielen gesunden Personen in den USA. [1163]

28. Oktober 2005  –  Neurology 2005;65:986

Aktueller    1   2   3    Früher

Mehr



 
21 Kurznachrichten

 

Ähnlich

Alle Themen

Meistgelesen

Ernährung

Icon

Tagesbedarf an Vitaminen, Flüssigkeitt, Energie, Fett, Salz usw. Bausteine und ihre Wirkungen.

mehr

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren.

mehr

Blutdruck

Icon

Selber messen, aber richtig. Was die Werte bedeuten. Blutdruck senken ohne Medikamente.

mehr

Cholesterin

Icon

LDL und HDL, Normwerte, Cholesterin senken ohne Medikamente. Fragen, Antworten.

mehr