Brustkrebs: Archiv 61 bis 68

Archiv zu Brustkrebs, 1.1.2002 bis 20.12.2002

Gen-Test sagt Chancen bei Brustkrebs voraus

Ein neuer Test, der 70 verschiedene Gene auswertet, kann die Chancen der Patientinnen besser vorhersagen als jede andere Methode. Von Frauen mit Brustkrebs, die bei dem Test gut abgeschnitten haben, leben zehn Jahre später noch 94 %, von jenen mit schlechtem Ergebnis nur 55 %. [341]

20. Dezember 2002  –  N Engl J Medicine 2002;347:1999

Passiv rauchen fördert Brustkrebs

Frauen, die nicht rauchen, aber passiv den Rauch von anderen einatmen, bekommen mehr Brustkrebs als Frauen, die weder aktiv noch passiv rauchen. Passivrauch erhöht das Risiko um mehr als die Hälfte - ähnlich stark wie aktives Rauchen. Am meisten Brustkrebs bekommen Frauen, die sowohl aktiv als auch passiv rauchen. [263]

26. September 2002  –  Am J Epidemiology 2002;156:616

Stillen schützt vor Brustkrebs

Je länger eine Frau in ihrem Leben gestillt hat, desto kleiner ist ihr Risiko für Brustkrebs. Für jede 12 Monate Stillen nimmt das Risiko um mehr als 4 Prozent ab. [200]

23. Juli 2002  –  Lancet 2002;360:187

Frauen: Hormone schaden mehr, als sie nützen

In den USA ist eine große Studie vorzeitig gestoppt worden, die bei gesunden Frauen den Nutzen und Schaden einer Behandlung mit Hormonen nach den Wechseljahren untersucht hatte. Der Nutzen war fraglich, und das Risiko für Brustkrebs, Herzkrankheiten und Hirnschlag hat deutlich zugenommen. [194]

17. Juli 2002  –  JAMA 2002;288:321

Kein Brustkrebs durch Pille

Gute Nachricht für Frauen, die die Anti-Baby-Pille nehmen: Sie erkranken später nicht häufiger an Brustkrebs. Das zeigt eine Untersuchung an über 4000 Frauen. [175]

28. Juni 2002  –  N Engl J Medicine 2002;346:2025

Kein Brustkrebs durch Stress

Bei Frauen, denen ein Brustkrebs entfernt worden ist, tritt ein zweiter Tumor nicht häufiger auf, nachdem sie einen Schicksalsschlag erlitten haben. [166]

19. Juni 2002  –  British Medical Journal 2002;324:1420

Mammografie soll doch nützen

Mammografie - das Röntgen der weiblichen Brust zur frühen Erkennung von Krebs - ist kürzlich unter Beschuss geraten: Sie sei nutzlos. Eine neue schwedische Studie kritisiert jetzt die Kritiker. Die Mammografie soll das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, um bis zu ein Drittel senken. Auf weitere Studien darf man gespannt sein. [74]

19. März 2002  –  Lancet 2002;359:909

Risiko für Brustkrebs genetisch erfasst

Einem deutschen Team ist es gelungen, Risikopatientinnen für Brustkrebs genetisch zu erkennen. Allerdings erst im Labor - ein Einsatz in der Praxis wird noch längere Zeit auf sich warten lassen. [15]

18. Januar 2002  –  Lancet 2002;Nr.9301

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