Brustkrebs: Archiv 51 bis 60

Archiv zu Brustkrebs, 1.2. bis 22.9.2003

Brustkrebs: Radikaler Schnitt kein Vorteil

Nur den Tumor operieren oder die ganze Brust entfernen? Je über hundert Frauen, die nach der sanften oder nach der radikalen Methode operiert worden sind, hat man 18 Jahre lang weiter beobachtet. Fazit: Beide bieten gleich gute Chancen, auf lange Sicht zu überleben. [589]

22. September 2003  – 

Walking gegen Brustkrebs

Sport kann vor Brustkrebs schützen, und zwar am besten dann, wenn man ihn möglichst lange, aber nicht unbedingt intensiv betreibt. Ideal ist also Walking, drei Stunden und mehr pro Woche: Es kann das Risiko um fast 20 Prozent senken. [583]

16. September 2003  –  JAMA 2003;290:1331

Mehr Brustkrebs durch Hormone

Frauen, die Hormone nehmen (Östrogen, Progestagen oder beides), haben ein deutlich höheres Risiko für Brustkrebs. Das zeigt eine Studie an über einer Million Frauen in England. [552]

8. August 2003  –  Lancet 2003;362:419

Elektrosmog kein Risiko für Brustkrebs

In Long Island hat man bei über 500 Patientinnen mit Brustkrebs und bei ebenso vielen gesunden Frauen die elektrischen Felder in der Wohnung gemessen. Bei beiden Gruppen von Frauen hat es hohe und niedrige Belastungen gegeben. Fazit: elektrische Felder fördern Brustkrebs nicht. [520]

6. Juli 2003  –  Am J Epidemiology 2003;158:47

Mehr Brustkrebs nach Kombi-Hormonen

Frauen, die Hormone als Kombination von Östrogen und Progestin nehmen, haben ein höheres Risiko für Brustkrebs. Mit Östrogen allein bleibt das Risiko klein. [510]

26. Juni 2003  –  JAMA 2003;289:3254

Studiert: mehr Brustkrebs

Frauen mit höherer Bildung haben ein fast doppelt so hohes Risiko für Brustkrebs als Bäuerinnen. Das zeigt eine Studie in Dänemark. Fördert Studieren also Krebs? Wohl kaum - wahrscheinlicher ist eine gemeinsame, noch nicht bekannte Ursache. [492]

8. Juni 2003  –  Int J Epidemiology 2003;32:218

Sport gegen Brustkrebs

Frauen, die in der Freizeit viel Sport treiben, können ihr Risiko für Brustkrebs halbieren. Aber körperlich anstrengende Arbeit reduziert das Risiko nicht. Das folgt aus einer Studie an über 500 Frauen in Los Angeles. [475]

21. Mai 2003  – 

Nach Diagnose Krebs weiter Sport treiben!

Frauen, die erfahren, dass sie Brustkrebs haben, treiben danach im Schnitt rund zwei Stunden pro Woche weniger Sport als vor der Diagnose. Das ist nicht gut, denn Sport verbessert die Chancen zum Überleben. [426]

25. März 2003  – 

Krebs: Weniger Stress dank Internet

Frauen mit Brustkrebs, die per Internet Kontakt mit Leidensgenossinnen aufnehmen, sind weniger gestresst und leiden weniger an Depressionen. [398]

25. Februar 2003  – 

Schwere Babys, mehr Brustkrebs

Frauen, die bei ihrer Geburt besonders schwer gewesen sind, haben ein höheres Risiko für Brustkrebs. [374]

1. Februar 2003  –  British Medical Journal 2003;326:248

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