Brust: Archiv

Archiv zu Brust, 17.6.2010 bis 5.12.2013

Mit Ultraschall gegen Brustkrebs

Eine neue Methode, bösartige Krebsknoten in der Brust ohne Operation zu entfernen, ist an einer Klinik in Rom erfolgreich getestet worden: Hoch dosierter Ultraschall, mittels Hohlspiegel auf den Punkt fokussiert, erhitzt den Tumor auf über 60 Grad, wodurch die Krebszellen absterben. Zehn Frauen wurden erfolgreich so behandelt und zur Kontrolle danach operiert. In keinem der entfernten Knoten waren noch lebende Zellen vorhanden. [3427]

5. Dezember 2013  –  Ärzteblatt

Mammografie schützt nicht vor Brustkrebs

Nicht weniger als 60 Prozent der Frauen sind falsch informiert und glauben, durch die Vorsorgeuntersuchung der Brust (Mammografe) lasse sich Krebs verhindern. Das zeigt eine Studie des deutschen Gesundheitsministeriums. Richtig ist, dass Mammografie nur der Früherkennung dient. [3280]

28. Februar 2013  –  Ärztezeitung

Füttern nach Bedarf macht Baby intelligenter

Ein fester Rhythmus für Brust oder Fläschchen mag für die Mutter bequemer sein, jedoch ist es für Babys Intelligenz besser, wenn es seinen Bedarf selber anmelden darf. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie. Der Intelligenzgewinn durch Füttern nach Bedarf macht im Schulalter etwa vier bis fünf Punkte auf der IQ-Skala aus. [3072]

23. März 2012  –  UPI Health News

Mammografie in Holland erfolgreich

Regelmässige Röntgen-Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs sind in Holland vor etwa zwanzig Jahren eingeführt worden. Seither ist die Sterblichkeit der holländischen Frauen an Brustkrebs um über dreissig Prozent zurückgegangen. Wie weit die Mammografie für diesen Erfolg entscheidend ist, bleibt aber umstritten. Als Ursachen kommen auch andere Faktoren in Frage. Kritiker wenden ein, dass Mammografie auch zu zahlreichen falschen Diagnosen und unnötigen Behandlungen führe. [3071]

22. März 2012  –  Ärztezeitung

Boden-Keim soll neue Waffe gegen Krebs werden

Eine Bakterie der Gattung Clostridium gedeiht nur tief im Boden, wo kein Sauerstoff hinkommt. Die gleichen Bedingungen herrschen im Innern von festen Tumoren wie Brustkrebs, Prostatakrebs oder Hirntumor. Das wollen Forscher der Universität Nottingham jetzt nutzen, um mittels Clostridium-Keimen zelltötende Medikamente in den Krebs zu schleusen. Im gesunden Gewebe, wo stets Sauerstoff vorhanden ist, könnten die Keime nicht überleben und würden die Zellen von einem Angriff verschonen. Erste Versuche mit Krebspatienten sind 2013 geplant. [2935]

5. September 2011  –  BBC

Herzinfarkt: Warnsignale bei Frauen

Brustschmerz, Druck- und Engegefühl in der Brust in über 90 Prozent der Fälle. Schweissausbruch, Schmerzen in Schulter, Arm und Hand, Ohnmacht (Synkope); Rachen- und Kieferschmerzen, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen, Todesangst, Schwindel. Diese Liste stützt sich auf Daten von über fünfhundert Frauen in Augsburg. [2884]

9. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Einer von zehn Krebsfällen durch Alkohol

Bei Männern ist jeder zehnte Krebs durch Alkohol verursacht, bei Frauen aber nur etwa jeder dreissigste. Das haben Krebsforscher aus Daten von mehr als einer Drittelmillion Personen aus acht europäischen Ländern berechnet. Alkohol fördert Krebs vor allem im Kopf- und Halsbereich sowie in der Leber und im Darm, bei Frauen auch Brustkrebs. [2844]

11. April 2011  –  Ärzteblatt

Erste Hilfe besser nur mit Herzmassage

Im Notfall bei Herzstillstand sollten Laien nur die Herzmassage mit Druck auf den Brustkorb ohne Unterbruch ausführen und keine Atemspende geben. Diese neue Empfehlung ist jetzt durch eine weitere Studie erhärtet worden. Im US-Bundesstaat Arizona, wo die neue Empfehlung bereits breit angewandt wird, hat man die Ergebnisse mit jenen der herkömmlichen Methode verglichen: Ohne Atemspende verbessert sich die Überlebenschance von knapp acht Prozent auf über dreizehn Prozent. [2732]

14. Oktober 2010  –  Ärzteblatt

Stillen halbiert Diabetes-Risiko

Mütter, die ihren Babys die Brust geben, haben ein halb so hohes Risiko, später an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken als Mütter, die nicht stillen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zweitausend Frauen in den USA. [2699]

30. August 2010  –  Ärztezeitung

Mädchen immer früher geschlechtsreif

Schon mit neun Jahren treten Mädchen heute in die Pubertät ein - im Durchschnitt ein Jahr früher als noch 1991 und mehr als fünf Jahre früher als noch vor hundertfünfzig Jahren. Das berichten Forscher der Uniklinik Kopenhagen. Sie schlagen Alarm, weil eine sehr frühe sexuelle Entwicklung die Mädchen psychisch überfordern kann. Auch die Risiken für Brustkrebs und Herzkrankheiten nehmen zu. Als Ursachen für die frühe Reife gelten eine bessere Ernährung und ein hoher Fleischkonsum. Aber auch Umweltchemikalien mit hormonähnlichen Eigenschaften, etwa Bisphenol A, kommen in Frage. [2646]

17. Juni 2010  –  Welt

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