Gesundheitstelegramm: Brust

News zu Brust

Füttern nach Bedarf macht Baby intelligenter

Ein fester Rhythmus für Brust oder Fläschchen mag für die Mutter bequemer sein, jedoch ist es für Babys Intelligenz besser, wenn es seinen Bedarf selber anmelden darf. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie. Der Intelligenzgewinn durch Füttern nach Bedarf macht im Schulalter etwa vier bis fünf Punkte auf der IQ-Skala aus. [3072]

23. März 2012  –  UPI Health News

Mammografie in Holland erfolgreich

Regelmässige Röntgen-Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs sind in Holland vor etwa zwanzig Jahren eingeführt worden. Seither ist die Sterblichkeit der holländischen Frauen an Brustkrebs um über dreissig Prozent zurückgegangen. Wie weit die Mammografie für diesen Erfolg entscheidend ist, bleibt aber umstritten. Als Ursachen kommen auch andere Faktoren in Frage. Kritiker wenden ein, dass Mammografie auch zu zahlreichen falschen Diagnosen und unnötigen Behandlungen führe. [3071]

22. März 2012  –  Ärztezeitung

Boden-Keim soll neue Waffe gegen Krebs werden

Eine Bakterie der Gattung Clostridium gedeiht nur tief im Boden, wo kein Sauerstoff hinkommt. Die gleichen Bedingungen herrschen im Innern von festen Tumoren wie Brustkrebs, Prostatakrebs oder Hirntumor. Das wollen Forscher der Universität Nottingham jetzt nutzen, um mittels Clostridium-Keimen zelltötende Medikamente in den Krebs zu schleusen. Im gesunden Gewebe, wo stets Sauerstoff vorhanden ist, könnten die Keime nicht überleben und würden die Zellen von einem Angriff verschonen. Erste Versuche mit Krebspatienten sind 2013 geplant. [2935]

5. September 2011  –  BBC

Herzinfarkt: Warnsignale bei Frauen

Brustschmerz, Druck- und Engegefühl in der Brust in über 90 Prozent der Fälle. Schweissausbruch, Schmerzen in Schulter, Arm und Hand, Ohnmacht (Synkope); Rachen- und Kieferschmerzen, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen, Todesangst, Schwindel. Diese Liste stützt sich auf Daten von über fünfhundert Frauen in Augsburg. [2884]

9. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Einer von zehn Krebsfällen durch Alkohol

Bei Männern ist jeder zehnte Krebs durch Alkohol verursacht, bei Frauen aber nur etwa jeder dreissigste. Das haben Krebsforscher aus Daten von mehr als einer Drittelmillion Personen aus acht europäischen Ländern berechnet. Alkohol fördert Krebs vor allem im Kopf- und Halsbereich sowie in der Leber und im Darm, bei Frauen auch Brustkrebs. [2844]

11. April 2011  –  Ärzteblatt

Erste Hilfe besser nur mit Herzmassage

Im Notfall bei Herzstillstand sollten Laien nur die Herzmassage mit Druck auf den Brustkorb ohne Unterbruch ausführen und keine Atemspende geben. Diese neue Empfehlung ist jetzt durch eine weitere Studie erhärtet worden. Im US-Bundesstaat Arizona, wo die neue Empfehlung bereits breit angewandt wird, hat man die Ergebnisse mit jenen der herkömmlichen Methode verglichen: Ohne Atemspende verbessert sich die Überlebenschance von knapp acht Prozent auf über dreizehn Prozent. [2732]

14. Oktober 2010  –  Ärzteblatt

Stillen halbiert Diabetes-Risiko

Mütter, die ihren Babys die Brust geben, haben ein halb so hohes Risiko, später an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken als Mütter, die nicht stillen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zweitausend Frauen in den USA. [2699]

30. August 2010  –  Ärztezeitung

Mädchen immer früher geschlechtsreif

Schon mit neun Jahren treten Mädchen heute in die Pubertät ein - im Durchschnitt ein Jahr früher als noch 1991 und mehr als fünf Jahre früher als noch vor hundertfünfzig Jahren. Das berichten Forscher der Uniklinik Kopenhagen. Sie schlagen Alarm, weil eine sehr frühe sexuelle Entwicklung die Mädchen psychisch überfordern kann. Auch die Risiken für Brustkrebs und Herzkrankheiten nehmen zu. Als Ursachen für die frühe Reife gelten eine bessere Ernährung und ein hoher Fleischkonsum. Aber auch Umweltchemikalien mit hormonähnlichen Eigenschaften, etwa Bisphenol A, kommen in Frage. [2646]

17. Juni 2010  –  Welt

Torjubel kann tödlich enden

Wer an einer Herzschwäche oder Angina pectoris leidet, sollte sich vor dem Fernseher in Acht nehmen, wenn die eigene Mannschaft spielt. Statistiken früherer Fussball-Weltmeisterschaften zeigen, dass während eines Spiels das Risko für einen Herzinfarkt um das Dreifache ansteigt. Bier und Zigaretten tragen wesentlich dazu bei. Wer gefährdet ist, soll sich nicht zu stark in den Bann des Spiels ziehen lassen, zum Beispiel für einige Minuten den Ton abschalten, raten Experten. Warnsignale eines Herzinfarkts sind Enge in der Brust, ausstrahlende Schmerzen im Arm, Atemnot, Schwitzen und Angst: Dann muss sofort der Notarzt gerufen werden. [2637]

8. Juni 2010  –  Standard

Besser während Operation bestrahlen als danach

Mit einem neuen tragbaren Bestrahlungsgerät lassen sich Brustkrebs-Patientinnen schon während der Operation bestrahlen. Erste Tests in London zeigen eine sehr gute Wirkung: Von 77 so behandelten Patientinnen hatten nur gerade zwei innerhalb von sieben Jahren einen Rückfall. Sollten sich dieses vorläufige Ergebnis bestätigen, könnte man in vielen Fällen auf eine teure Nachbestrahlung in Zentren mit zum Teil langen Wartelisten verzichten. [2502]

29. März 2010  –  Telegraph

Stillen schützt vor Brustkrebs

Frauen, die ihr Baby stillen, erkranken seltener an Brustkrebs. Günstig ist auch, früh ein Kind zu bekommen. Dies sind die beiden Hauptgründe, dass Brustkrebs in westlichen Industrieländern sechsmal häufiger vorkommt als in ländlichen Regionen Asiens und Afrikas. Doch auch mit einem westlichen Lebensstil können Frauen ihr Risiko senken: Nicht zuviel zunehmen, nur wenig Alkohol trinken, in den Wechseljahren keine Hormone nehmen. [2494]

24. März 2010  –  Ärztezeitung

Lippen: Halsmuskel statt Aufspritzen

Kollagenspritzen für vollere Lippen waren gestern. Der neuste Trend kommt aus einer Schönheitsklinik in Naples, Florida: Aus dem langen seitlichen Halsmuskel, der das Brust- und Schlüsselbein mit der Schädelbasis verbindet, schneiden die Chirurgen ein passendes Stück Fasern mit Bindegewebe. Dieses setzen sie in die Lippe ein. Nach ein paar Wochen sei die Schwellung verheilt und das Ergebnis sehe perfekt aus, sagen die Erfinder der Methode. [2488]

22. März 2010  –  BBC

Bonner Studie: Mammografie ein Fiasko

Nur einer von drei Krebsknoten in der Brust kommt in der herkömmlichen Röntgenuntersuchung (Mammografie) zu Tage. Auf der anderen Seite zeigen sich in der Mammografie viele Knoten, die gar kein Krebs sind. Zu diesem vernichtenden Urteil kommt eine Studie an einem Bonner Institut. Dort hat man über sechshundert Frauen über Jahre hinweg sowohl mit Mammografie als auch mit Magnetresonanz (MRT) untersucht. Diese ist zwar exakter, aber für eine flächendeckende Anwendung viel zu teuer. [2442]

26. Februar 2010  –  Welt

Krebsgen hängt mit Wohlstand zusammen

Brustkrebs hat unter anderem auch genetische Ursachen. Eines der bekannten Krebsgene ist bei armen Frauen deutlich häufiger als bei reichen. Das ist in einer Studie in Grossbritannien entdeckt worden, wo Arm und Reich sich anhand der Wohngegend besonders deutlich unterscheiden lassen. Als Ursache vermutet man den ungesünderen Lebensstil bei sozial benachteiligten Menschen. Das Krebsgen führt zudem bei armen Frauen deutlich schneller zum Tod als bei reichen. Dieser Unterschied könnte auf schlechtere Behandlung oder stärkere Abneigung gegen Arztbesuche zurückgehen. [2420]

17. Februar 2010  –  Ärzteblatt

Antidepressivum schwächt Mittel gegen Brustkrebs

Mit der Diagnose Krebs werden Frauen eher depressiv, doch aufgepasst: Das häufig verschriebene Mittel Paroxetin gegen Depression schwächt das ebenfalls oft verschriebene Mittel Tamoxifen gegen Brustkrebs. Das ist in einer Studie an mehr als zweitausend Frauen im kanadischen Staat Ontario entdeckt worden. Von sieben Frauen mit dieser Kombination von Medikamenten stirbt im Durchschnitt eine innerhalb von fünf Jahren. Andere Antidepressiva vom Typ SSRI (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) haben keine solch fatale Nebenwirkung. [2402]

11. Februar 2010  –  Ärzteblatt

Bessere Mammografie: Brust umkreist statt gequetscht

Mit einem Schwenk rund um die Brust macht eine neuartige Röntgenröhre Aufnahmen aus 25 verschiedenen Winkeln; so lassen sich krebsverdächtige Knoten besser als bisher erkennen. Bei der herkömmlichen Mammografie muss die Brust zwischen Glasplatten gequetscht werden. Das neuartige Verfahren ist seit kurzem am Brustzentrum in Lübeck im Einsatz. Es erlaubt Krebsknoten in einem früheren Stadium zu entdecken, wodurch sich die Heilungschancen verbessern. [2401]

11. Februar 2010  –  Welt

Gestillte Babys klüger, aber nicht durch das Stillen

Frauen mit einem hohen IQ geben ihren Babys eher die Brust als weniger intelligente Frauen. Das und nicht etwa das Stillen mache den Unterschied aus. Auch Omega-3-Präparate seien wirkungslos. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Uni Southampton. Intelligenz ist zu einem guten Teil vererbt. Dennoch sei Stillen bis zu einem Alter von sechs Monaten sehr zu empfehlen, meinen Experten. Es fördert die Entwicklung des Babys und dessen Gesundheit optimal.  [2324]

21. Januar 2010  –  Telegraph

Neue Fluglärmstudie: mehr Herzinfarkte, mehr Krebsfälle

Nicht nur Herz und Kreislauf leiden durch Fluglärm. Auch das Risiko für Krebs steigt. Zu diesem alarmierenden Schluss kommt eine neue grosse Studie: In der Umgebung des Flughafens Frankfurt am Main sind über eine Million Krankenakten analysiert und mit Daten aus nicht von Lärm betroffenen Regionen verglichen worden. Der Fluglärm rund um Frankfurt erzeuge in einer Bevölkerung von 1,7 Millionen rund 5500 Herzanfälle, 6000 Schlaganfälle und 3000 Fälle von Brustkrebs, haben die Forscher berechnet. [2283]

12. Januar 2010  –  FAZ

Frauen übersehen oft Warnsignale für Herzinfarkt

Sie fühlen sich oft ungewöhnlich müde? Sie finden in letzter Zeit kaum richtig Schlaf? Sie sind kurzatmig? Ihnen ist übel, und Sie leiden an Schmerzen im Oberbauch? Sie haben ungewöhnlich starke Hals- oder Nackenschmerzen? Wenn Sie eine Frau sind, dann könnten Sie einen Herzinfarkt erlitten haben und sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen! Laut Umfrage einer deutschen Krankenkasse kennen nur die wenigsten Frauen diese Anzeichen für einen weiblichen Herzinfarkt. Sie unterscheiden sich deutlich von den klassischen Symptomen des Mannes (Engegefühl und Schmerzen im Brustkorb). [2265]

7. Januar 2010  –  Welt

Medikament gegen Osteoporose wirkt auch gegen Brustkrebs

Bei älteren Frauen, die gegen Osteoporose ein Mittel mit dem Wirkstoff Biphosphonat nehmen, ist Brustkrebs um etwa ein Drittel seltener als bei gleichaltrigen Frauen ohne eine solche Behandlung. Dieses Ergebnis ist an einem Fachkongress in Texas vorgestellt worden. Man vermutet, dass Biphosphonat für Krebszellen giftig ist, nicht aber für gesunde Zellen. [2194]

14. Dezember 2009  –  Ärztezeitung

Kein Alkohol mehr nach Brustkrebs

Frauen, die eine Brustkrebsoperation gut überstanden haben, tun gut daran, ganz auf Alkohol zu verzichten. Ihre Chancen, keinen Rückfall zu bekommen, stehen dann am besten. Nur schon drei oder vier Glas eine alkoholischen Getränks pro Woche erhöhen das Risiko eines Rückfalls um ein Drittel. Dies zeigt eine Studie an etwa 1900 Frauen nach Brustkrebs in den USA. [2192]

13. Dezember 2009  –  CNN International

Brustschmerz ohne Herz-Alarm

Bei unklaren Schmerzen in der Brust sollte man immer zuerst an das Herz denken. Doch ein beträchtlicher Teil der Brustschmerzen hat nichts mit dem Herzen zu tun. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Schmerzen, die von der Speiseröhre ausgehen und meist durch Rückfluss von Magensaft verursacht sind. [1835]

1. April 2008  –  PubMed PMID: 18364579

Weniger Brustkrebs nach Hormonstopp

Seit der Jahrtausendwende haben die Fälle von Brustkrebs in Frankreich deutlich abgenommen, obwohl sich drei Mal mehr Frauen mit Mammografie untersuchen lassen als noch vor wenigen Jahren. Doch immer weniger lassen sich heute nach der Menopause mit Hormonen behandeln. Laut Ansicht der Forscher ist das die einzige Erklärung für den günstigen Trend. [1795]

4. Februar 2008  –  PubMed PMID: 18230565

Alkohol, Hormone und Brustkrebs

Frauen, die täglich Alkohol trinken, haben ein höheres Risiko für Brustkrebs nach den Wechseljahren - aber nur dann, wenn sie Hormone nehmen. Ohne Hormone erhöht Alkohol das Risiko nicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünftausend Frauen in Kopenhagen. [1733]

5. November 2007  –  PubMed PMID: 17966122

Pille hat keinen Einfluss auf Brustkrebs

Die Antibabypille wirkt sich weder positiv noch negativ auf das Risiko für Brustkrebs aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über viertausend Frauen in den USA. [1716]

11. Oktober 2007  –  PubMed PMID: 17906011

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Gedrückte Stimmung, Schlaf- und Appetitlosigkeit sind die häufigsten Symptome. Hinzu kommen oft Selbstmordgedanken.

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