
News zu BMI Frau
Bauchspeck ist Risiko auch bei Normalgewicht
Frauen mit einem Bauchumfang von mehr als 110 cm haben ein doppelt so hohes Risiko, vorzeitig zu sterben als mit 75 cm und weniger. Bei Männern gilt dasselbe für mehr als 120 cm verglichen mit weniger als 90 cm. Das Gewicht oder der Body Mass Index spielen dabei keine Rolle: Auch ein idealer BMI von 23 garantiert keine gute Gesundheit, wenn sich Fett am Bauch ansetzt. Im Gegenteil: Bei normalgewichtigen Frauen erhöhen 10 cm mehr Bauchfett das Risiko um 25 Prozent, bei übergewichtigen Frauen nur gerade um 13 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über fünftausend Frauen und neuntausend Männern in den USA. [2687]
12. August 2010 – Ärztezeitung
Studie stellt Body Mass Index in Frage
Das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt oder andere Ursachen vorzeitigen Todes hat keinen Zusammenhang mit dem Body Mass Index BMI. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Ludwig-Maximilians-Uni in München. Die deutschen Forscher haben Daten von etwa zehntausend Personen über vier bis achteinhalb Jahre hinweg ausgewertet. Besser geeignet als der BMI sei der Taillenumfang auf Höhe des Bauchnabels, geteilt durch die Körpergrösse. Bei diesem WHtR (Waist-to-Height Ratio) liegt der kritische Wert für Männer und Frauen unter 40 Jahren bei 0,5 und für über 50-Jährige bei 0,6. [2450]
3. März 2010 – Stern
Fitte Dicke fühlen sich besser
Frauen, die mit einem Body Mass Index (BMI) von 30 und mehr medizinisch als fettleibig gelten, fühlen sich deutlich besser, wenn sie fit sind. Sie sind mit ihrem Leben grundsätzlich besser zufrieden und sind weniger depressiv. Auch schätzen sie ihre Gesundheit und ihr körperliches Aussehen realistischer ein als jene, die kaum Sport treiben. Selbst wenn es einer Frau also nicht gelingen sollte, durch Sport abzunehmen, so kann sie doch viel besser mit ihrem Gewicht leben. [2061]
13. März 2009 – PubMed PMID: 19218668
Dicke medizinisch schlechter versorgt
Frauen mit einem Body Mass Index (BMI) ausserhalb des normalen Bereiches besuchen seltener den Zahnarzt und die Dentalhygiene. Dicke Frauen unterziehen sich seltener einem Pap-Test, und dünne seltener einer Mammografie. Schuld daran ist wahrscheinlich das negative Gefühl gegenüber dem eigenen Körper. [1980]
12. November 2008 – PubMed PMID: 18843937
Dickere Frauen besser dran mit ihren Lungen
Die Lungen von Frauen mit einem Body Mass Index (BMI) von 25 bleiben nach den Wechseljahren stärker als jene von Frauen mit BMI 23 oder darunter. Das zeigt eine Studie an über viertausend Frauen in Norwegen. BMI 25 ist laut WHO die Grenze zum Übergewicht. [1746]
22. November 2007 – PubMed PMID: 18028993
Treppensteigen hält Männer schlanker
Der Body Mass Index (BMI) von Männern, die in einem Haus ohne Lift im vierten Stock wohnen, ist im Durchschnitt um fast eine Einheit niedriger als bei Männern aus dem Erdgeschoss. Bei Frauen gibt es keinen solchen Unterschied. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehreren tausend Personen in acht europäischen Städten. [1728]
29. Oktober 2007 – PubMed PMID: 17955028
Nahrung, die den Zähnen viel Widerstand bietet und so die Kaumuskeln zum Arbeiten zwingt, verbessert die Statur. Zwar nimmt der Body Mass Index (BMI) nicht ab, jedoch setzt sich um die Taille weniger Fett an, also dort, wo es am schädlichsten ist. Das zeigt eine japanische Studie an über vierhundert jungen Frauen. [1653]
13. Juli 2007 – PubMed PMID: 17616782
Fettleibig trotz normalen Gewicht
In Italien haben Ärzte ein neues Syndrom entdeckt: Normalgewicht-Fettsucht. Es kommt offenbar nur bei Frauen vor. Diese haben ein normales Gewicht und einen normalen Body Mass Index (BMI), jedoch einen zu hohen Fettanteil mit über 30 Prozent des Körpergewichts. Wegen zu wenig fettfreier Masse, vor allem Muskeln, ist ihr Gewicht trotzdem im normalen Bereich. Das reichlich vorhandene Körperfett erzeugt aber zum Teil die gleichen Symptome, wie sie für übergewichtige, fettleibige Frauen typisch sind. Dazu gehören die Neigung zu Entzündungen und ein höheres Risiko für Herz und Kreislauf. [1509]
19. Januar 2007 – Am J Clin Nutrition 2007;85:40
Bewegen gegen Krebs der Gebärmutter
Frauen, die sich viel bewegen, haben ein etwa zwanzig Prozent tieferes Risiko für Gebärmutterkrebs als Frauen, die meistens vor dem Fernseher sitzen. Das gilt auch für Frauen, die trotz viel Bewegung übergewichtig sind: Der Body Mass Index (BMI) spielt hier für einmal keine Rolle. Vielmehr scheint die Bewegung an sich günstig zu wirken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über dreißigtausend Frauen in Schweden. [1478]
7. Dezember 2006 – Cancer EB&P 2006;15:2136
Frauen, die Sport treiben, haben ein um die Hälfte vermindertes Risiko für die Hodgkin-Krankheit, eine Form von Lymphkrebs. Mindestens zum Teil wirkt Sport auch über das Körpergewicht, denn mit dem Body Mass Index (BMI) sinkt auch das Risiko. [1351]
23. Juni 2006 – Cancer EB&P 2006;15:1095
Hoher BMI muss nicht immer ein Problem sein
Wenn der Body Mass Index (BMI) über 25 oder gar über 30 liegt, der Bauchumfang aber bei Frauen weniger als 88 cm und bei Männern weniger als 102 cm misst, dann sind die Blutfette (Cholesterin) im grünen Bereich. Das zeigt eine Studie an über 500 Frauen und Männern in Spanien. Bei günstigen Blutfetten schätzt man das Risiko für Herz und Kreislauf als gering ein. [1228]
27. Januar 2006 – Am J Clin Nutrition 2006;83:30
Übergewicht nur bei Frauen ein Risiko für Asthma?
Bei Frauen mit einem Body Mass Index (BMI) von 30 oder mehr ist das Risiko für Asthma doppelt so hoch wie bei Frauen mit 25 oder weniger. Bei Männern hat der BMI keinen messbaren Einfluss. Dies jedenfalls besagt eine Studie an über 2000 Personen in Kanada. [1171]
9. November 2005 – Chest 2005;128:3048
Übergewichtige haben mehr Nierensteine als Schlanke. Das gilt besonders für Frauen. Steigt bei ihnen der BMI über 30, kann sich das Risiko für Nierensteine verdoppeln. [970]
1. Februar 2005 – JAMA 2005;293:455
Zwischen dem Body Mass Index (BMI) 25 und 30 nimmt das Risiko für Asthma bei Männern mit jedem BMI-Punkt um 10 Prozent zu, bei Frauen um 7 Prozent. Das zeigt eine Studie in Norwegen. [932]
9. Dezember 2004 – Am J Epidemiology 2004;160:969
Bauchumfang wichtiger als Body Mass Index
Zu dick oder nicht? Vergessen Sie den komplizierten Body Mass Index (BMI), sondern legen Sie ein simples Messband um den Bauch. Wer als Frau 88 und als Mann 102 cm oder weniger misst, darf zufrieden sein. Der Bauchumfang sagt laut einer neuen Studie wesentlich mehr über die Risiken für die Gesundheit aus als der BMI. [735]
11. März 2004 – Am J Clin Nutrition 2004;79:379
Die höchste Lebenserwartung haben Erwachsene weißer Hautfarbe mit einem Body Mass Index (BMI) zwischen 23 und 25. Wer darüber liegt, verliert um so mehr Lebensjahre, je jünger er ist. Extrem fettleibige jüngere Männer (BMI über 45) verlieren 13 Jahre ihres Lebens, Frauen 8 Jahre. Menschen schwarzer Hautfarbe vertragen mehr Übergewicht (bis BMI 30). [351]
9. Januar 2003 – JAMA 2003;289:187
Mehr Darmkrebs bei fettleibigen Frauen
Frauen vor der Menopause mit einem Body Mass Index (BMI) von 30 und mehr haben ein doppelt so hohes Risiko für Darmkrebs wie Frauen mit normalem Gewicht. Nach der Menopause ist kein solcher Unterschied mehr zu finden. [209]
2. August 2002 – Gut 2002;51:191
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