Blutzucker: Archiv 21 bis 30

Archiv zu Blutzucker, 17.4.2009 bis 12.3.2010

Vorfreude auf Leckeres schützt vor Diabetes

Wenn bei Duft von Braten oder frisch gebackenem Brot das Wasser im Mund zusammenläuft, kurbelt der Körper auch die Produktion von Insulin an: So ist er gerüstet, den bevorstehenden Anstieg des Blutzuckerspiegels zu verarbeiten. Bei Menschen mit Diabetes vom Typ 2 ist diese Reaktion geschwächt. Zu diesem Schluss kommen zwei Studien amerikanischer und schwedischer Forscher. Wer also die körperliche Vorfreude auf eine Mahlzeit nicht kennt, tut vielleicht gut daran, seinen Blutzucker kontrollieren zu lassen. [2470]

12. März 2010  –  Spiegel

Sättigungshormon Leptin als Hoffnung für Diabetiker

Menschen mit Diabetes vom Typ 1 müssen ihr Leben lang Insulin spritzen. Eine kombinierte Spritze mit Insulin und Leptin senkt den Blutzuckerspiegel noch wirksamer und hilft besser gegen Übergewicht, an dem viele Diabetiker leiden. Die neue Behandlung hat sich bei Mäusen im Labor bewährt und könnte künftig auch menschlichen Patienten helfen. Leptin ist ein Hormon, das in den Fettzellen gebildet wird und das Hungergefühl bremst. Beim Abnehmen hilft es leider nicht, da die meisten Übergewichtigen zuviel davon haben, aber nicht darauf reagieren. [2448]

2. März 2010  –  Focus

Bald künstliches Pankreas für Diabetiker

Die künstliche Bauchspeicheldrüse misst ständig den Blutzuckerspiegel und gibt mit einer kleinen Pumpe die nötige Menge Insulin ins Blut ab. Der Prototyp eines solchen Gerätes hat sich in einer klinischen Studie bewährt. Insulin-Sensoren und Insulinpumpen gibt es schon seit Jahren. Neu ist nur die Software für die Steuerung. Ist das Gerät erst einmal marktreif, werden davon Menschen mit Diabetes vom Typ 1 profitieren können. [2388]

8. Februar 2010  –  Ärzteblatt

Diabetes: Warnung vor zu tiefem Blutzucker

Diabetiker, die auf Insulin angewiesen sind und ihren Blutzuckerspiegel damit auf zu tiefe Werte senken, leben kürzer als jene mit einem höheren Blutzucker. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Uni Cardiff. Doch die schottischen Forscher warnen Patienten davor, das Insulin nicht mehr zu nehmen. Vielmehr sollten sie mit ihrem Arzt über ihr persönliches Blutzuckerziel reden und versuchen, dieses nicht zu unterschreiten. [2353]

28. Januar 2010  –  BBC

Gallensteine zeigen Risiko für Diabetes an

Wer an Gallensteinen leidet, hat ein über vierzig Prozent höheres Risiko für Diabetes. Das zeigt eine Studie des deutschen Instituts für Ernährungsforschung an den Daten von 25000 Personen. Gallensteine und Diabetes haben eine gemeinsame Ursache - der Körper vermag nicht (mehr) richtig auf das Insulin zu reagieren. Menschen mit Gallensteinen tun also gut daran, ihren Blutzucker messen zu lassen. Im Unterschied dazu gibt es keinen Zusammenhang zwischen Nierensteinen und Diabetes. [2345]

27. Januar 2010  –  Standard

Satter Bauch entscheidet besser

Wer etwas Wichtiges zu entscheiden hat, sollte vorher gut essen. Denn ein hoher Blutzuckerspiegel bringt Menschen eher dazu, an die Zukunft zu denken und dafür zu planen. Ist aber der Blutzucker tief, stehen eher kurzfristige Bedürfnisse im Vordergrund. Das zeigt ein psychologisches Experiment an der Uni von South Dakota. Hungrige Studenten haben sich dafür entschieden, schnell eine kleinere Summe Geld zu gewinnen, während satte das Angebot wählten, länger zu warten und dafür mehr zu bekommen. [2344]

27. Januar 2010  –  Focus

Schrittzähler halbiert Risiko für Diabetes

Ein kleines Gerät, das man sich an den Körper schnallt und das die Schritte zählt, kann das Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, auf die Hälfte reduzieren. Dies gilt für Personen mit bereits erhöhten Blutzuckerspiegeln. Deren Werte sinken dann nach einem Jahr mit Schrittzähler um durchschnittlich 15 Prozent. Für Menschen, die zu Trägheit neigen, erleichtert der Schrittzähler die tägliche Kontrolle, ob man sein Bewegungsziel erreicht hat oder nicht. [2259]

5. Januar 2010  –  Telegraph

Nach Rauchstopp: Vorsicht Zucker!

Raucher haben unter anderem ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko für Diabetes. Rauchstopp lohnt sich, doch Vorsicht: Die Zunahme des Risikos kann sich nach dem Aufhören zunächst auf 70 Prozent mehr als verdoppeln. In den folgenden Jahren sinkt es dann rasch und fällt nach zehn Jahren auf das Niveau einer Person, die nie geraucht hat. Fazit: Aufhören lohnt sich, und danach ist es ratsam, Gewicht und Blutzucker gut im Auge zu behalten. [2255]

5. Januar 2010  –  Spiegel

Diabetes und Alzheimer: Zwei Fliegen mit einer Klappe

Hoher, stark schwankender Blutzuckerspiegel, hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Unempfindlichkeit auf Insulin und Übergewicht sind Risikofaktoren sowohl für Diabetes als auch für Alzheimer. Wer mit viel Bewegung und gesunder Ernährung etwas dagegen tut, schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe. [2094]

13. Mai 2009  –  PubMed PMID: 19402773

Laktat ist Energie fürs Hirn

Milchsäure (Laktat) bildet sich bei starker Anstrengung in den Muskeln und reichert sich im Blut an. Zusammen mit dem Blutzucker dient es dem Hirn als Energiequelle. Steigt der Laktatwert beim Sport, drosselt das Hirn den Verbrauch an Blutzucker und steigert die Verwertung des Laktats. Dies zeigen Laborversuche an jungen gesunden Menschen in Kopenhagen. Dies könnte mit erklären, warum die Intelligenz bei körperlicher Anstrengung zunimmt. [2082]

17. April 2009  –  PubMed PMID: 19337275

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