Blutzucker: Archiv 11 bis 20

Archiv zu Blutzucker, 17.3.2010 bis 19.12.2012

Blutzucker messen: Tipps für Diabetiker

Hände vor dem Stechen mit Wasser und Seife waschen, gut abtrocknen, Arm und Hand schütteln, Finger eventuell leicht massieren: Der erste Tropfen Blut liefert dann die genauesten Blutzuckerwerte. Wenn Waschen nicht möglich, den zweiten Tropfen nehmen. An Klein-, Ring- oder Mittelfinger seitlich der Fingerkuppe stechen, dort schmerzt es weniger. Lanzette nur einmal verwenden. Diese Tipps stammen von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. [3236]

19. Dezember 2012  –  Ärztezeitung

Stress abbauen entschärft Diabetes

Viele Diabetiker neigen zu Angst und Depression. So steigt das Risiko, dass der erhöhte Blutzucker Herz und Kreislauf schädigt. In Heidelberg hat man deshalb ein wöchentliches Anti-Stress-Programm speziell für Diabetiker entwickelt. Die Bilanz bei über hundert Teilnehmern nach einem Jahr ist positiv: Weniger Depression, bessere Kreislaufwerte und eine stabilere Nierenfunktion, verglichen mit einer unbehandelten Gruppe von Patienten. [3154]

13. August 2012  –  Ärztezeitung

Häufiges Aufstehen senkt Blutzucker

Nie länger als zwanzig Minuten sitzen, dann etwa zwei Minuten gehen: Mit dieser einfachen Regel lässt sich ein erhöhter Blutzuckerspiegel um etwa ein Viertel senken. Das haben australische Forscher bei einer Gruppe von Patienten gemessen. In den Gehpausen reicht ein Spaziertempo (3 km pro Stunde) aus. Schnelles Marschtempo (6 km pro Stunde) senkt den Blutzucker um weitere 6 Prozent. [3064]

13. März 2012  –  Ärztezeitung

Gut geschlafen, weniger Appetit

Beim Anblick von Speisen greift ein Mensch umso eher zu, je weniger er geschlafen hat. Das zeigt ein Experiment mit zwölf gesunden Freiwilligen in Schweden. Der durch Schlafmangel erzeugte Appetit ist unabhängig vom Blutzucker und vom Hungergefühl. Fazit: Wer abnehmen will, profitiert von einem gesunden Schlaf. [3028]

23. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Schichtarbeit: Auf Blutzucker achten

Wer jahrelang Nachtschicht arbeitet, tut gut daran, seinen Blutzuckerspiegel im Auge zu behalten: Nach drei Jahren Wechsel zwischen Tages- und Nachtschichten kann das Risiko für Diabetes um 20 Prozent ansteigen, nach zehn Jahren um 40 und nach zwanzig Jahren sogar um fast 60 Prozent. Das zeigt eine Studie mit über hunderttausend Frauen in den USA. Entscheidend ist der jahrelange Wechsel zwischen Tages- und Nachtarbeit. Kurzzeitige Nachteinsätze sind kein Problem. [3006]

20. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

7 Tipps, um 90 Jahre alt zu werden

1. Aktiv bleiben. 2. Cholesterinwert kennen und wenn nötig kontrollieren. 3. Gesund essen. 4. Blutdruckwerte kennen und wenn nötig kontrollieren. 5. Körpergewicht im gesunden Bereich halten. 6. Blutzuckerwert kennen und wenn nötig Diabetes behandeln. 7. Tabak meiden. Wer alle sieben Tipps umsetzt, habe eine neunzigprozentige Chance, neunzig Jahre oder älter zu werden, sagt ein amerikanischer Herzspezialist. [2966]

24. Oktober 2011  –  UPI Health News

Altersdiabetiker: Blutzucker nicht zu tief einstellen

Senioren mit Diabetes leben am längsten mit einem Langzeit-Blutzuckerwert von 6 bis 8 Prozent. Für jüngere Erwachsene gelten sonst 6 Prozent als normale Obergrenze. Bei Werten über 8 und unter 6 Prozent nehmen Komplikationen und Sterblichkeit zu, wie jetzt eine amerikanische Studie an über siebzigtausend Patienten zeigt. [2853]

26. April 2011  –  Ärzteblatt

Weniger Diabetes mit Vollkornreis

Wer täglich braunen Vollkornreis statt weissen, polierten Reis isst, kann sein Risiko für Diabetes vom Typ 2 um etwa 16 Prozent senken. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Studie an fast zweihunderttausend Personen in den USA. Brauner Reis lässt den Blutzuckerspiegel weniger rasch ansteigen als weisser Reis. Daneben könnte auch eine Rolle spielen, dass Konsumenten von braunem Reis sich auch sonst gesünder ernähren als der Durchschnitt. [2645]

16. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Schlafmangel verstärkt Neigung zu Diabetes

Schon eine einzige Nacht mit einem Schlafdefizit von vier Stunden reicht aus, um bei gesunden Menschen die Wirkung des Insulins auf den Blutzuckerspiegel um bis zu 25 Prozent zu senken. Eine solche Insulinresistenz gilt, wenn sie dauerhaft anhält, als Vorstufe zu Diabetes vom Typ 2. Die Wirkung des Schlafmangels auf den Blutzucker ist in einem Versuch in Holland entdeckt worden. Die holländischen Forscher vermuten einen Zusammenhang zwischen dem immer kürzeren Schlaf und dem immer häufigeren Diabetes in den westlichen Ländern. [2576]

7. Mai 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Diabetes-Risiko: Fitness besser als Medikamente

Bei Insulinresistenz (Prädiabetes) nützt es nichts, mit Medikamenten den Blutdruck oder den Blutzuckerspiegel zu senken, denn das kann die Entwicklung zu Diabetes vom Typ 2 nicht stoppen. Zu diesem Schluss kommen verschiedene Studien an insgesamt über neuntausend Patienten in vierzig Ländern. Doch wer übergewichtig ist und sein Gewicht um 5 Prozent senkt, kann das Risiko für Diabetes deutlich reduzieren. Nur Bewegung und gesunde Ernährung beugen Diabetes wirksam vor. [2481]

17. März 2010  –  BBC

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