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Gesundheitstelegramm | Bluthochdruck

Fünf wichtigste Risiken für Schlaganfall
22. Juni 2010 - Arterieller Bluthochdruck, ein dicker Bauch, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung sind, in dieser Reihenfolge, die fünf wichtigsten Risikofaktoren für einen Hirnschlag. Alle fünf Faktoren zusammen sind für 80 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Interstroke-Studie mit dreitausend Patienten in 22 Ländern. Die gleichen fünf Faktoren bedingen auch Herzinfarkt, wobei das Rauchen am meisten zum Herzrisiko beiträgt.  [2649]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Kommt Bauch, geht Testosteron
28. April 2010 - Bei Männern, die in die Jahre kommen, kann der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron stabil bleiben. Setzt sich jedoch am Bauch zu viel Fett an, sinkt der Testosteronspiegel. Das zeigt eine grosse europäische Studie. An Testosteronmangel leiden nur etwa fünf Prozent der älteren Männer. Unter den Patienten in Arztpraxen steigt dieser Anteil jedoch auf ein Drittel bis die Hälfte. Die wichtigsten Risikofaktoren sind, neben zu hohem Bauchumfang, Diabetes, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte. Als wirksame Vorbeugung gilt regelmässige Bewegung, auch beim Sex.  [2557]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Migräne verdoppelt Risiko für Herzinfarkt
12. Februar 2010 - Gewöhnliche Migräne lässt das Risiko eines Herzinfarkts auf den doppelten Wert einer Person ohne Kopfschmerzen ansteigen. Leiden die Patienten zusätzlich unter Aura, das heisst Lichtempfindlichkeiten und Sehstörungen, steigt das Risiko gar auf den dreifachen Wert. Auch das Risiko für Schlaganfälle steigt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zehntausend Personen in den USA. Kein Grund zur Panik, sagen Experten. Sie raten Migränikern nur, ihre Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Cholesterin, Übergewicht und Neigung zu Diabetes gut zu kontrollieren.  [2404]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Senken Blutdrucksenker auch Demenz?
15. Januar 2010 - Zwei oft verschriebene Typen von Medikamenten gegen Bluthochdruck (Angiotensinblocker und ACE-Hemmer) scheinen das Risiko für Demenz im Alter um 24 Prozent senken zu können - in der Kombination sogar um 46 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie an über achthunderttausend Senioren. Zweifel sind jedoch angebracht: Die fraglichen Medikamente sind teurer als andere, so dass sich eher die besser gestellten Patienten damit behandeln lassen. Bei diesen ist die Intelligenz-Reserve oft grösser, und sie leben auch öfter gesünder als die weniger gut situierten Patienten.  [2301]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Blutdruckziel für Diabetiker weniger streng
12. Januar 2010 - Diabetiker sollen sich nur noch dann gegen Bluthochdruck behandeln lassen, wenn dieser die Werte von 140 zu 90 überschreitet. Dies empfiehlt die neue Leitlinie der Europäischen Gesellschaften für Bluthochdruck (ESH) und Kardiologie (ESC). Die Richtlinien sind nur ein Anhaltspunkt. Ob eine Behandlung nötig ist, entscheidet der Arzt auf Grund der konkreten Befunde. Die bisherigen Richtlinien waren um zehn Millimeter Quecksilbersäule tiefer gewesen.  [2286]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Kraft plus Ausdauer senkt Blutdruck am meisten
08. Dezember 2009 - Bisher hat man vor allem Ausdauertraining empfohlen, um den Blutdruck zu senken. Nun zeigt eine neue Studie, dass eine Kombination von Kraft- und Ausdauertraining noch besser wirkt: Bei über sechzig Patienten mit arteriellem Bluthochdruck in Lübeck hat das kombinierte Training in zwölf Wochen den Blutdruck unter Belastung um 8 bis 21 Millimeter Quecksilbersäule gesenkt.  [2169]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Bei hohem Blutdruck ist Fitness Hauptsache
04. Februar 2009 - Gegen zu hohen Blutdruck verschreibt der Arzt oft Blutdrucksenker. Das mag wichtig sein, doch eine gute Fitness ist womöglich noch wichtiger. Denn bei sehr fitten Personen mit zu hohem Blutdruck ist das Risiko, vorzeitig zu sterben, um über 70 Prozent geringer als bei Untrainierten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über viertausend Patienten mit Bluthochdruck in den USA.  [2034]
Quelle: PubMed  PMID: 19171789
 
Risiko fürs Herz ist auch Risiko für Demenz
12. September 2008 - Bewegungsmangel, Übergewicht, Bluthochdruck, schlechte Cholesterinwerte und Diabetes sind Risikofaktoren nicht nur für Herz und Kreislauf, sondern auch für Alzheimer und andere Formen von Demenz. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung zahlreicher in den letzten Jahren publizierter Studien.  [1937]
Quelle: PubMed  PMID: 18675769
 
Herz: Neue Biomarker kaum besser als alte Risikofaktoren
28. Dezember 2006 - Immer mehr so genannte Biomarker werden entdeckt, mit denen sich das Risiko für Herzinfarkt vorhersagen lässt. Meist sind es bestimmte Stoffe im Blut: C-reaktives Protein, Homocystein, natriuretisches Peptid und viele andere. Jetzt hat man untersucht und gefunden, dass sich das Risiko mit diesen neuen Biomarkern nur minimal besser ermitteln lässt als mit den alten Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, Cholesterin usw.  [1493]
Quelle: N Engl J Medicine  2006;355:2631
 
Metabolisches Syndrom fördert Alzheimer
29. September 2006 - Ältere Personen mit dem metabolischen Syndrom (Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Werte von Cholesterin und Blutzucker) neigen deutlich mehr zu Alzheimer als Personen ohne dieses Syndrom. Der Unterschied macht im statistischen Mittel mehr als das Doppelte aus. Das hat man in einer finnischen Studie an etwa tausend Personen berechnet.  [1429]
Quelle: Neurology  2006;67:843
 
Wenn der Blutdruck nachts nicht sinkt
02. Juli 2006 - Selbst bei Menschen mit einem zu hohen Blutdruck sinkt dieser in der Nacht. Ist dieser Rückgang aber sehr gering, verdoppelt sich das Risiko für ein Herzversagen durch Blutstau - unabhängig davon, ob die Person tagsüber an Bluthochdruck leidet oder nicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über neunhundert älteren Männern in Schweden.  [1360]
Quelle: JAMA  2006;295:2859
 
Passivrauchen macht dick
15. August 2005 - Jugendliche, die dem Tabakrauch von anderen ausgesetzt sind, werden vier- bis fünfmal eher als andere zu dick oder leiden am metabolischen Syndrom - Bluthochdruck und Neigung zu Diabetes. Das ist aus Daten von über 2000 Personen zwischen 12 und 19 Jahren berechnet worden. [1109]
Quelle: Circulation  2005;112:862
 
Neun Risikofaktoren für das Herz
06. September 2004 - 1. Rauchen, 2. Cholesterin, 3. Bluthochdruck, 4. Diabetes, 5. dicker Bauch, 6. wenig Früchte und Gemüse, 7. wenig Bewegung, 8. Stress, 9. zu viel Alkohol.  [864]
Quelle: British Medical Journal  2004;324:527
 
Hoher Blutdruck Folge einer Entzündung?
13. Dezember 2003 - Bei Patienten mit Bluthochdruck findet man das Eiweiß CRP im Blut, das auf Entzündung hinweist. Nun vermutet man, dass diese Entzündung dazu beiträgt, den Blutdruck in die Höhe zu treiben. [667]
Quelle: JAMA  2003;290:2945
 
Infarkt: Kaum ohne Risikofaktor
21. August 2003 - Die 4 wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt sind hoher Cholesterinwert, Bluthochdruck, Rauchen und Diabetes. Bei 87 bis 100 Prozent der Menschen mit Infarkt findet man mindestens einer dieser Faktoren. Das zeigt eine Studie an über 300'000 Menschen in den USA. [562]
Quelle: JAMA  2003;290:891
 
Bewegung gut für Schwangere
18. Juni 2003 - Frauen, die in den ersten 20 Wochen der Schwangerschaft regelmäßig Sport treiben, haben ein deutlich niedrigeres Risiko für den durch die Schwangerschaft bedingten Bluthochdruck (Präeklampsie).  [502]
Quelle: Hypertension  2003;41:1273
 
Risiken für Krankheit weltweit
06. November 2002 - Ein Forscherteam hat eine weltweite Hitparade der Risikofaktoren für Krankheit erstellt: 1. Unterernährung von Müttern und Kindern, 2. unsicherer Sex, 3. Bluthochdruck, 4. Tabak, 5. Alkohol.  [300]
Quelle: Lancet  2002;360:1347
 

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