Gesundheitstelegramm: Bluthochdruck

News zu Bluthochdruck

Blutdruck-Gen weckt Hoffnung auf Medikament

Ein bestimmtes Gen, das die Salzkonzentration im Blut reguliert, könnte künftig zu einer wirksameren Behandlung gegen Bluthochdruck führen. Profitieren würden jene Patienten, deren Blutdruck - wegen eines Defekts in diesem Gen - trotz salzarmer Diät nicht sinkt. Wie viele davon betroffen sind und wie man ihnen helfen könnte, bleibt vorerst unklar. Denn die neuen Erkenntnisse über das Gen sind erst bei Labormäusen gemacht worden. [3010]

27. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

Zu salzarm ist ungesund

Zuviel Salz in der Nahrung steigert den Blutdruck und bringt so Herz und Kreislauf in Gefahr. Diese Tatsache bleibt unbestritten. Doch jetzt lässt eine neue kanadische Studie vermuten, dass auch zuwenig Salz ungesund ist - ausgerechnet für Menschen mit Bluthochdruck. Als optimale Salzmenge haben die Kanadier 8 Gramm pro Tag ermittelt - doppelt so viel wie die WHO empfiehlt. Bevor aber nicht weitere Studien dieses Ergebnis bestätigen, werden die bisherigen Empfehlungen in Kraft bleiben. [2990]

28. November 2011  –  Ärzteblatt

Rotwein gut fürs Herz, trotz Bluthochdruck

Polyphenole, die gesunden Substanzen in Rotwein, können einen zu hohen Blutdruck nicht senken. Das zeigt ein Versuch mit über sechzig Personen in Rotterdam. Die Forscher vermuten, dass Polyphenole die Zellen der Gefässwände stärken, so dass sie hohem Blutdruck besser widerstehen. [2946]

26. September 2011  –  WebMD

Bewegung gut gegen zwei Dutzend Krankheiten

Regelmässige Bewegung senkt die Risiken der folgenden Krankheiten: Krebs des Dickdarms, der Prostata und zahlreicher anderer Organe; Herzinfarkt, Herzschwäche und Angina pectoris; Schlaganfall; Alzheimer und andere Formen von Demenz; Depression, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Osteoporose und Impotenz. Die Liste umfasst mehr als zwanzig verschiedene Krankheiten. Sie basiert auf einer Auswertung von vierzig Studien, die in den vergangenen vier Jahren veröffentlicht worden sind. [2752]

17. November 2010  –  AOL Health

Fünf wichtigste Risiken für Schlaganfall

Arterieller Bluthochdruck, ein dicker Bauch, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung sind, in dieser Reihenfolge, die fünf wichtigsten Risikofaktoren für einen Hirnschlag. Alle fünf Faktoren zusammen sind für 80 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Interstroke-Studie mit dreitausend Patienten in 22 Ländern. Die gleichen fünf Faktoren bedingen auch Herzinfarkt, wobei das Rauchen am meisten zum Herzrisiko beiträgt. [2649]

22. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Kommt Bauch, geht Testosteron

Bei Männern, die in die Jahre kommen, kann der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron stabil bleiben. Setzt sich jedoch am Bauch zu viel Fett an, sinkt der Testosteronspiegel. Das zeigt eine grosse europäische Studie. An Testosteronmangel leiden nur etwa fünf Prozent der älteren Männer. Unter den Patienten in Arztpraxen steigt dieser Anteil jedoch auf ein Drittel bis die Hälfte. Die wichtigsten Risikofaktoren sind, neben zu hohem Bauchumfang, Diabetes, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte. Als wirksame Vorbeugung gilt regelmässige Bewegung, auch beim Sex. [2557]

28. April 2010  –  Ärztezeitung

Migräne verdoppelt Risiko für Herzinfarkt

Gewöhnliche Migräne lässt das Risiko eines Herzinfarkts auf den doppelten Wert einer Person ohne Kopfschmerzen ansteigen. Leiden die Patienten zusätzlich unter Aura, das heisst Lichtempfindlichkeiten und Sehstörungen, steigt das Risiko gar auf den dreifachen Wert. Auch das Risiko für Schlaganfälle steigt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zehntausend Personen in den USA. Kein Grund zur Panik, sagen Experten. Sie raten Migränikern nur, ihre Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Cholesterin, Übergewicht und Neigung zu Diabetes gut zu kontrollieren. [2404]

12. Februar 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Senken Blutdrucksenker auch Demenz?

Zwei oft verschriebene Typen von Medikamenten gegen Bluthochdruck (Angiotensinblocker und ACE-Hemmer) scheinen das Risiko für Demenz im Alter um 24 Prozent senken zu können - in der Kombination sogar um 46 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie an über achthunderttausend Senioren. Zweifel sind jedoch angebracht: Die fraglichen Medikamente sind teurer als andere, so dass sich eher die besser gestellten Patienten damit behandeln lassen. Bei diesen ist die Intelligenz-Reserve oft grösser, und sie leben auch öfter gesünder als die weniger gut situierten Patienten. [2301]

15. Januar 2010  –  Ärzteblatt

Blutdruckziel für Diabetiker weniger streng

Diabetiker sollen sich nur noch dann gegen Bluthochdruck behandeln lassen, wenn dieser die Werte von 140 zu 90 überschreitet. Dies empfiehlt die neue Leitlinie der Europäischen Gesellschaften für Bluthochdruck (ESH) und Kardiologie (ESC). Die Richtlinien sind nur ein Anhaltspunkt. Ob eine Behandlung nötig ist, entscheidet der Arzt auf Grund der konkreten Befunde. Die bisherigen Richtlinien waren um zehn Millimeter Quecksilbersäule tiefer gewesen. [2286]

12. Januar 2010  –  Ärztezeitung

Kraft plus Ausdauer senkt Blutdruck am meisten

Bisher hat man vor allem Ausdauertraining empfohlen, um den Blutdruck zu senken. Nun zeigt eine neue Studie, dass eine Kombination von Kraft- und Ausdauertraining noch besser wirkt: Bei über sechzig Patienten mit arteriellem Bluthochdruck in Lübeck hat das kombinierte Training in zwölf Wochen den Blutdruck unter Belastung um 8 bis 21 Millimeter Quecksilbersäule gesenkt. [2169]

8. Dezember 2009  –  Ärztezeitung

Bei hohem Blutdruck ist Fitness Hauptsache

Gegen zu hohen Blutdruck verschreibt der Arzt oft Blutdrucksenker. Das mag wichtig sein, doch eine gute Fitness ist womöglich noch wichtiger. Denn bei sehr fitten Personen mit zu hohem Blutdruck ist das Risiko, vorzeitig zu sterben, um über 70 Prozent geringer als bei Untrainierten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über viertausend Patienten mit Bluthochdruck in den USA. [2034]

4. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19171789

Risiko fürs Herz ist auch Risiko für Demenz

Bewegungsmangel, Übergewicht, Bluthochdruck, schlechte Cholesterinwerte und Diabetes sind Risikofaktoren nicht nur für Herz und Kreislauf, sondern auch für Alzheimer und andere Formen von Demenz. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung zahlreicher in den letzten Jahren publizierter Studien. [1937]

12. September 2008  –  PubMed PMID: 18675769

Herz: Neue Biomarker kaum besser als alte Risikofaktoren

Immer mehr so genannte Biomarker werden entdeckt, mit denen sich das Risiko für Herzinfarkt vorhersagen lässt. Meist sind es bestimmte Stoffe im Blut: C-reaktives Protein, Homocystein, natriuretisches Peptid und viele andere. Jetzt hat man untersucht und gefunden, dass sich das Risiko mit diesen neuen Biomarkern nur minimal besser ermitteln lässt als mit den alten Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, Cholesterin usw. [1493]

28. Dezember 2006  –  N Engl J Medicine 2006;355:2631

Metabolisches Syndrom fördert Alzheimer

Ältere Personen mit dem metabolischen Syndrom (Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Werte von Cholesterin und Blutzucker) neigen deutlich mehr zu Alzheimer als Personen ohne dieses Syndrom. Der Unterschied macht im statistischen Mittel mehr als das Doppelte aus. Das hat man in einer finnischen Studie an etwa tausend Personen berechnet. [1429]

29. September 2006  –  Neurology 2006;67:843

Wenn der Blutdruck nachts nicht sinkt

Selbst bei Menschen mit einem zu hohen Blutdruck sinkt dieser in der Nacht. Ist dieser Rückgang aber sehr gering, verdoppelt sich das Risiko für ein Herzversagen durch Blutstau - unabhängig davon, ob die Person tagsüber an Bluthochdruck leidet oder nicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über neunhundert älteren Männern in Schweden. [1360]

2. Juli 2006  –  JAMA 2006;295:2859

Passivrauchen macht dick

Jugendliche, die dem Tabakrauch von anderen ausgesetzt sind, werden vier- bis fünfmal eher als andere zu dick oder leiden am metabolischen Syndrom - Bluthochdruck und Neigung zu Diabetes. Das ist aus Daten von über 2000 Personen zwischen 12 und 19 Jahren berechnet worden. [1109]

15. August 2005  –  Circulation 2005;112:862

Neun Risikofaktoren für das Herz

1. Rauchen, 2. Cholesterin, 3. Bluthochdruck, 4. Diabetes, 5. dicker Bauch, 6. wenig Früchte und Gemüse, 7. wenig Bewegung, 8. Stress, 9. zu viel Alkohol. [864]

6. September 2004  –  British Medical Journal 2004;324:527

Hoher Blutdruck Folge einer Entzündung?

Bei Patienten mit Bluthochdruck findet man das Eiweiß CRP im Blut, das auf Entzündung hinweist. Nun vermutet man, dass diese Entzündung dazu beiträgt, den Blutdruck in die Höhe zu treiben. [667]

13. Dezember 2003  –  JAMA 2003;290:2945

Infarkt: Kaum ohne Risikofaktor

Die 4 wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt sind hoher Cholesterinwert, Bluthochdruck, Rauchen und Diabetes. Bei 87 bis 100 Prozent der Menschen mit Infarkt findet man mindestens einer dieser Faktoren. Das zeigt eine Studie an über 300'000 Menschen in den USA. [562]

21. August 2003  –  JAMA 2003;290:891

Bewegung gut für Schwangere

Frauen, die in den ersten 20 Wochen der Schwangerschaft regelmäßig Sport treiben, haben ein deutlich niedrigeres Risiko für den durch die Schwangerschaft bedingten Bluthochdruck (Präeklampsie). [502]

18. Juni 2003  –  Hypertension 2003;41:1273

Risiken für Krankheit weltweit

Ein Forscherteam hat eine weltweite Hitparade der Risikofaktoren für Krankheit erstellt: 1. Unterernährung von Müttern und Kindern, 2. unsicherer Sex, 3. Bluthochdruck, 4. Tabak, 5. Alkohol. [300]

6. November 2002  –  Lancet 2002;360:1347

Mehr News



 
Suche einschränken:
mehr als ein Suchwort eingeben.
 

Ernährung

Icon

Tagesbedarf an Vitaminen, Flüssigkeitt, Energie, Fett, Salz usw. Bausteine und ihre Wirkungen.

mehr

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren …

mehr

Blutdruck

Icon

Selber messen, aber richtig. Was die Werte bedeuten. Blutdruck senken ohne Medikamente.

mehr

Cholesterin

Icon

LDL und HDL, Normwerte, Cholesterin senken ohne Medikamente. Fragen, Antworten.

mehr

Mehr von Gesundheit TV

Titelbild

Auch Fehlsichtige können ohne Brille scharf sehen. Das ist möglich mit Kontaktlinsen oder – nach einer Laser-Operation – sogar ohne Hilfsmittel.

zur Sendung

This player requires Adobe Flash Player 10 or greater. Download here.

For more information on the video player provided on this site, visit Streamingbolaget.

Ton: Lautsprechersymbol klicken