Bluthochdruck: Archiv

Archiv zu Bluthochdruck, 15.5.2012 bis 2.7.2013

Blutdrucksenker abends einnehmen

Medikamente gegen Bluthochdruck wirken am besten, wenn man sie abends einnimmt. Dazu raten Schweizer Forscher. Sie haben herausgefunden, dass die Regulierung des Blutdrucks in den Nieren nachts besonders aktiv ist. [3361]

2. Juli 2013  –  Ärztezeitung

Herz: Risiko- und Schutzfaktoren bei Frauen

Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen und sozialer Stress wirken bei Frauen noch schädlicher auf Herz und Kreislauf als bei Männern. Dafür ist der Schutz durch Bewegung und ein tägliches Glas (aber nicht mehr) Rotwein bei Frauen besser. Frauen unter 65 überleben einen Herzinfarkt weniger gut als gleichaltrige Männer. Niedrig dosiertes Aspirin wirkt bei Frauen besser gegen Schlaganfall, bei Männern besser gegen Herzinfarkt. Das haben Untersuchungen des Instituts für Geschlechterforschung an der Berliner Charité ergeben. [3288]

11. März 2013  –  Ärztezeitung

Betablocker gegen Demenz?

Senioren, die wegen Bluthochdruck mit Betablockern behandelt werden, haben weniger Schäden im Gehirn, die für Demenz typisch sind. Dieser Unterschied zeigt sich im Vergleich mit Senioren, die nicht oder mit anderen Mitteln behandelt worden sind. So lautet der Befund aus über 700 Autopsien in Honolulu. Ob Senioren mit Betablockern geistig fitter bleiben, ist allerdings nicht nachgewiesen worden. [3248]

11. Januar 2013  –  Ärztezeitung

Sinkt Bluthochdruck, sinkt auch Demenzrisiko

Bei Patienten mit Bluthochdruck, die mit Blutdrucksenkern behandelt werden, kann sich das Risiko einer Demenz im besten Fall halbieren. Besonders gut wirken Mittel des Wirkstofftyps Sartan gegen Alzheimer. Das zeigt eine Studie an der Universität von Südkalifornien in Los Angeles. [3238]

21. Dezember 2012  –  Ärztezeitung

Jede zweite Demenz könnte vermeidbar sein

Die meisten Fälle von Demenz seien verursacht von geistiger Untätigkeit (19 Prozent), Rauchen (14 Prozent), körperlicher Untätigkeit (13 Prozent), Depression (11 Prozent) und Bluthochdruck (5 Prozent). Das sagte ein Vertreter der deutschen Fachvereinigung für Psychiatrie DGPPN an einem Kongress in Berlin. Rund die Hälfte der Demenzfälle wäre somit bei optimaler Lebensgestaltung zu verhüten. [3233]

14. Dezember 2012  –  Ärztezeitung

USA: Lebenserwartung steigt, Gesundheit sinkt

Die Amerikaner leben im Durchschnitt fast zwei Jahre länger als noch vor zehn Jahren. Doch verbringen sie diese Jahre kränker als zuvor, wie der neuste US-Gesundheitsreport zeigt. Bluthochdruck und Diabetes haben zugenommen, mehr als ein Viertel der Bevölkerung ist fettleibig, und immer noch mehr als ein Fünftel raucht. Das längere Leben verdanken die Amerikaner den Fortschritten in der medizinischen Behandlung, die allerdings immer teurer wird. [3231]

12. Dezember 2012  –  Medpage Today

Westlicher Lebensstil macht Chinesen kränker

Mit dem Wirtschaftswachstum haben viele Chinesen auch einen westlichen Lebensstil übernommen. Der bekommt ihnen offenbar nicht. Denn Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck nehmen rasant zu. Alle zehn Sekunden stirbt ein Chinese an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Jeder zweite Chinese raucht. Das gilt auch für Ärzte, die somit ein schlechtes Vorbild geben. [3195]

12. Oktober 2012  –  Welt

Versteifte Arterien treiben Blutdruck hoch

Wenn im höheren Alter auch der Blutdruck höher wird, ist ein wesentlicher Grund die sich langsam verhärtenden Wände der Schlagadern (Arterien), vor allem der Aorta. Das zeigt eine US-Studie mit über siebzehnhundert Personen. Bei den meisten zeigte sich zuerst eine Versteifung der Gefässwände, erst später auch Bluthochdruck. Umgekehrt versteifte Bluthochdruck die Gefässwände kaum stärker als zuvor. [3180]

21. September 2012  –  Ärztezeitung

Bei Diabetes Blutdruck nicht zu stark senken

Bluthochdruck bedeutet bei Diabetikern vom Typ 2 ein besonders hohes Risiko für Herzinfarkt. Mit dem Blutdruck sinkt auch die Sterblichkeit, aber nur bis zu einem systolischen Wert von 130 mmHg. Bei noch tieferen Werten nimmt die Sterblichkeit wieder zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie mit über hunderttausend Diabetikern. [3177]

18. September 2012  –  Ärztezeitung

Vitamin D senkt Blutdruck

Patienten mit Bluthochdruck, die im Winter ein Präparat mit Vitamin D nehmen, können ihren Blutdruck um drei bis sechs mm Hg senken. Das zeigt eine Studie mit knapp über hundert Personen in Dänemark. Die Wirkung ist zwar nur gering und muss noch in grösseren Studien bestätigt werden. Da aber Vitamin D auch für gesunde Knochen und Nerven wichtig ist, lohnt sich eine ausreichende Versorgung in jedem Fall. [3106]

15. Mai 2012  –  Ärztezeitung

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