Blutdruck: Archiv 81 bis 90

Archiv zu Blutdruck, 28.6.2006 bis 13.3.2007

Antistress-Training kann Blutdruck senken

Eine italienische Firma hat Kurzarbeit einführen müssen; das setzte die Angestellten unter Stress, und ihr Blutdruck stieg. Eine Gruppe von Angestellten hat unter Anleitung Entspannung trainiert, wodurch ihr Blutdruck sich wieder senkte. Eine andere Gruppe ist anders beraten worden, ohne dass sich der Blutdruck änderte. [1559]

13. März 2007  –  Hypertension 2007;49:291

Pulsdruck fördert Herzflimmern

Das Flimmern des Vorhofs ist eine wichtige Ursache für Herzkrankheit und -tod. Zu hoher Blutdruck fördert das Flimmern. Dabei kommt es offenbar vor allem auf den Unterschied zwischen dem oberen und dem unteren Wert des Blutdrucks an, auf den so genannten Pulsdruck. Zu diesem Schluss kommt eine neue Auswertung bei über fünftausend Teilnehmern der Framingham-Studie. [1545]

27. Februar 2007  –  JAMA 2007;297:709

Kaffee senkt Risiko für Herzinfarkt

Für Personen ab 65 sind vier oder mehr Tassen Kaffee oder gleiche Mengen eines Koffeingetränks pro Tag ein guter Tipp für das Herz. Das Risiko, an einem Infarkt zu sterben, sinkt damit etwa auf die Hälfte. Dies gilt allerdings nur für Personen, die nicht an sehr stark erhöhtem Blutdruck leiden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an üüber sechstausend Personen in New York. [1533]

15. Februar 2007  –  Am J Clin Nutrition 2007;85:392

Schnarchen macht hohen Blutdruck gefährlicher

Zu hoher Blutdruck ist gefährlicher für Herz und Kreislauf, wenn man nachts so stark schnarcht, dass der Atem zeitweise stockt. Diese so genannte Schlaf-Apneu lässt die Arterien steifer werden. Dadurch entstehen in den Wänden der Gefäße mehr Schäden, wie eine griechische Studie nachweist. [1499]

5. Januar 2007  –  J Hypertension 2007;25:141

Neun Faktoren für ein langes und gesundes Leben

Ein starker Händedruck, keine erhöhten Werte für Gewicht, Blutzucker, Blutdruck und Cholesterin, kein Tabakrauch, nicht zu viel Alkohol, eine gute Schulbildung und eine Partnerin - das sind die neun wichtigsten Faktoren, von denen es abhängt, ob ein Mann mit 85 noch vital ist. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünftausend Männern in Hawaii. [1465]

20. November 2006  –  JAMA 2006;296:2343

Kürzer und öfter bewegen gegen zu hohen Blutdruck

Bewegung ist ein guter, oft empfohlener Rat gegen zu hohen Blutdruck. Vierzig Minuten schnelles Gehen pro Tag kann den Blutdruck elf Stunden lang deutlich senken. Ideal ist es, viermal pro Tag je zehn Minuten zu gehen. Geht man täglich vierzig Minuten am Stück, senkt sich der Blutdruck nur während etwa sieben Stunden. Das hat ein Test mit über zwanzig Personen gezeigt. [1424]

22. September 2006  –  J Hypertension 2006;24:1761

Was macht der Blutdruck beim Aufstehen?

Für Personen mittleren Alters könnte es sich lohnen, den Blutdruck nicht nur im Sitzen zu messen, sondern auch im Liegen und im Stehen. Bleibt er im Stehen etwa gleich hoch wie im Liegen, ist das ein gutes Zeichen für einen gesunden Kreislauf. Sackt der obere Wert im Stehen um 20 mm oder mehr zusammen und der untere Wert um 10 mm oder mehr, ist das ein Risikofaktor für Herz und Kreislauf. Zu diesem Schluss kommt eine Studie in den USA. [1403]

24. August 2006  –  Circulation 2006;114:630

Metabolisches Syndrom fördert Darmkrebs

Das Risiko für Krebs des Dickdarms nimmt bei Männern um fast achtzig Prozent zu, wenn drei oder mehr Komponenten des metabolischen Syndroms zutreffen: Hoher Blutdruck, dicker Bauch, zuviel Blutfett, hohes Cholesterins und hoher Blutzucker. Besser geschützt sind Frauen. Bei ihnen steigt das Risiko nur um sechzehn Prozent. [1384]

28. Juli 2006  – 

Wenn der Blutdruck nachts nicht sinkt

Selbst bei Menschen mit einem zu hohen Blutdruck sinkt dieser in der Nacht. Ist dieser Rückgang aber sehr gering, verdoppelt sich das Risiko für ein Herzversagen durch Blutstau - unabhängig davon, ob die Person tagsüber an Bluthochdruck leidet oder nicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über neunhundert älteren Männern in Schweden. [1360]

2. Juli 2006  –  JAMA 2006;295:2859

Rotwein hält Blutdruck stabil

Wer eine Zigarette raucht, dessen Blutdruck steigt danach deutlich an. Nicht so, wenn er dazu ein Glas Rotwein trinkt. Das zeigt ein Versuch an zwanzig jungen, gesunden Personen. Rauchen bleibt allerdings höchst schädlich. Dagegen kann der Rotwein nichts ausrichten. [1356]

28. Juni 2006  –  J Hypertension 2006;24:1287

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