Blutdruck: Archiv 61 bis 70

Archiv zu Blutdruck, 12.3.2008 bis 12.2.2009

Lärm erhöht Blutdruck

Personen, die in der Nähe einer viel befahrenen Strasse wohnen, haben ein doppelt bis vierfach höheres Risiko für zu hohen Blutdruck als Bewohner einer ruhigen Gegend. Besonders stark auf Verkehrslärm reagiert der Blutdruck von Männern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie in Schweden. [2040]

12. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19188199

Bei hohem Blutdruck ist Fitness Hauptsache

Gegen zu hohen Blutdruck verschreibt der Arzt oft Blutdrucksenker. Das mag wichtig sein, doch eine gute Fitness ist womöglich noch wichtiger. Denn bei sehr fitten Personen mit zu hohem Blutdruck ist das Risiko, vorzeitig zu sterben, um über 70 Prozent geringer als bei Untrainierten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über viertausend Patienten mit Bluthochdruck in den USA. [2034]

4. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19171789

Alkohol und Ärger halten Blutdruck im Schlaf hoch

Bei gesunden Personen sinkt der Blutdruck im Schlaf deutlich ab. Dies ist wichtig, damit sich auch der Kreislauf erholen und regenerieren kann. Ein fehlender Abfall kann auf Dauer krank machen. Die wichtigsten Faktoren, die den Blutdruck im Schlaf hoch halten, sind Alkohol und Ärger. Wer lernt, auf positive Weise mit diesen negativen Gefühlen umzugehen, kann also viel Gutes für Herz und Kreislauf tun. Den Ärger in Alkohol zu ertränken ist dagegen nicht ratsam. [2003]

15. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 19067099

Kakao gut für den Kreislauf

Schololade und andere Kakao enthaltende Produkte sind sehr reich an Flavonoiden. Diese Stoffe bremsen Entzündungen, die in den Wänden der Blutgefässe zu Schäden führen können. Zudem senken sie den Blutdruck und verbessern den Stoffwechsel des Zuckers. Ab und zu ein Herz aus Schokolade zu essen scheint dem Herzen tatsächlich gut zu bekommen. [1994]

2. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 18991246

Nächtlicher Lärm erhöht Blutdruck bei Männern

Wenn Verkehrslärm den Schlaf stört, reagieren Männer viel empfindlicher als Frauen: Bei vielen Männern steigt dann der Blutdruck deutlich, während dies bei den Frauen kaum der Fall ist. Eine Studie an über viertausend Personen in Belgrad kommt zu diesem Ergebnis. [1971]

30. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18633190

Zu leichte Babys vertragen später Salz schlechter

Das Essen von stark gesalzenen Speisen lässt den Blutdruck steigen. Bei Kindern im Alter von neun bis dreizehn Jahren ist dies stärker der Fall, wenn sie bei der Geburt leichter als zweieinhalb Kilos wogen. Ursache dafür sind offenbar die kleineren Nieren, die es weniger gut schaffen, den Blutdruck stabil zu halten. [1958]

13. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18695145

Weniger essen und mehr trainieren senkt Blutdruck

Ist der Blutdruck bei Senioren nur wenig bis mässig erhöht, genügt es oft, weniger zu essen und sich mehr zu bewegen, um ihn wieder auf Normwerte zu senken. Sind dennoch Medikamente nötig, genügt eine kleinere Dosis. Dies ist der Befund einer Studie an über siebzig Senioren in Sizilien. [1957]

10. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18653145

Raucher bewegen sich weniger

Schon in jungen Jahren leben Raucher auch über den Konsum von Tabak hinaus ungesund: Vor allem bewegen sie sich weniger als Personen, die rauchfrei leben. Deshalb sind bei ihnen auch zahlreiche andere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf ausgeprägt: Hoher Blutdruck, zuviel Körperfett, schlechte Cholesterinwerte und eine geringe Fitness. Dies zeigt eine Studie an über hundert halbwüchsigen Rauchern und ebensovielen nicht rauchenden Altersgenossen in Griechenland. [1943]

22. September 2008  –  PubMed PMID: 18678584

Gesunde Schwangerschaft mit Nahrungsfasern

Frauen, die beim Essen reichlich Ballaststoffe aufnehmen, haben ein deutlich geringeres Risiko für Präeklampsie als Frauen, die sich vor allem von hoch raffinierter industrieller Kost ernähren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend Schwangeren in den USA. Präeklampsie ist eine Komplikation der Schwangerschaft mit hohem Blutdruck, Schwellungen und Eiweiss im Urin.  [1927]

29. August 2008  –  PubMed PMID: 18636070

Rauchen schnürt dem Hirn das Blut ab

Ein normaler Blutdruck ist günstig für die Versorgung des Hirns mit Blut und senkt daher das Risiko für Demenz. Doch Rauchen macht diesen Vorteil zunichte, wie eine Studie an siebenhundert Schweden zeigt: Bei Rauchern mit normalem Blutdruck ist das Hirn so schlecht durchblutet wie bei Nichtrauchern mit hohem Blutdruck. Alkohol verstärkt die schädliche Wirkung des Tabaks noch.  [1822]

12. März 2008  –  PubMed PMID: 18311087

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